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18. Mai 2012, 11:13:13 *
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Autor Thema: Darf jeder IT Kaufman Telefonanlagen installieren und vertreiben  (Gelesen 339 mal)
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telco
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« am: 29. Januar 2012, 11:58:35 »

Oder braucht man dafür ein Meister oder IHK zertifiziert oder sowas ähnliches .
Ich lese oft ,
und wenn die schulung nur einen halben tag dauert und die prüfung ein witz ist, habe ich trotzdem teilgenommen und bin zertifiziert. und nun? klingt zwar eher nach nen witz, ist aber keiner...
die erfahrung bringts eher.
Wie kann das sein
Wer klärt mich auf .
Danke
telco

[edit telthies: Leerzeilen bleiben auch im Dutzend billiger immer Leerzeilen - gelichtet]
« Letzte Änderung: 29. Januar 2012, 19:26:00 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #1 am: 29. Januar 2012, 19:35:23 »

Vertreiben darf sie sogar jeder Burgerbräter, der durch die Hackfleischprüfung gefallen ist. Installieren darf sie, wer die benötigte "Personenzulassung" besitzt: Bis zu zwei Basisanschlüssen reicht die kleine, darüber braucht´s die große, und zwei analoge Leitungen bzw. ein einzelner Basisanschluß erfordern sogar keine Personenzulassung, weil so weit noch die Allgemeine AnschalteErlaubnis geht. Programmieren darf sie praktisch jeder der das (nach eigenem Ermessen) kann. Erst wenn der zweite Basisanschluß eingestöpselt wird, ist theoretisch der Fachmann vonnöten - es nimmt aber praktisch niemand zum Beweis dessen Fingerabdrücke vom Stecker, und unter notarieller Aufsicht muß er seines Amtes auch nicht walten. Daher liest praktisch nur der Markt die "Proviehs" aus.

Die Zwei die ich frage wenn ich mal nicht weiterkomme, sind übrigens beide keine "Gelernten". Und rate mal, ob ich einer bin.
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telco
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« Antworten #2 am: 29. Januar 2012, 20:45:15 »

Jetzt bin ich aber enttäuscht . Deswegen gibt es so schlecht konfigurierte Telefonanlagen .
Jeder Elektriker will sich heut zu Tage etwas dazu verdienen .  Das Zauberwort heist ja auch Haustechnik .
Na ja wo wird das noch hinführen .
Teltheis ,ich bewundere deine Offenheit . Wie hast du dich denn zerifizieren lassen , odewr wiie hast du deine Zulassung bekommen .
Sag bitte nicht du hast vorher eine Bratwurstbude gehabt.
Oder bist du auch ein "Schrauber".

Beste Grüsse

Telco
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« Antworten #3 am: 29. Januar 2012, 23:28:50 »

Deswegen gibt es so schlecht konfigurierte Telefonanlagen
Das lernt man bei der Schulung für die Personenzulassung garnicht - jedenfalls nicht konkret auf ein bestimmtes Modell bezogen (das ist Aufgabe der Produktschulungen, die wiederum sind Herstellersache bzw. werden auch von Distributoren erledigt).

Ich habe überhaupt keine Zertifizierung - wozu auch, ich bin ja kein Errichter. Ich bin Unternehmensberater mit dem Spezialgebiet Anschaffung und Erweiterung von TK-Anlagen und mit den Konfigurationsprogrammen geübt genug, um den Errichtern zeigen zu können, wie ich etwas haben will. Oft programmiere ich die Anlagen selber vor. Aber eine Zertifizierung kostet Zeit und Geld, die macht kaufmännisch nur Sinn, wenn man selbst als Errichter arbeitet (und auch dann nur für die Systeme, die man auch tatsächlich aufbaut). In mehr Produkten (auf "geschult"-Niveau) fit zu sein, lohnt nicht. Schulungen nur aus Passion zu besuchen, machen nur Freaks. Arzthelferinnen besuchen ja auch keine Frisösenfortbildungen.

Nach 43 Jahren Berufserfahrung als Autodidakt - davon 21 Jahren speziell im TK-Consulting - sollte man auch ohne Diplome können, was man tut. Allerdings handele ich mit den Dingern nicht (und strebe es auch nicht an). Aber was man manchmal so über "Zertifizierungen" hört, wäre ich vielleicht als Dozent schon überqualifiziert ;-)
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« Antworten #4 am: 06. Februar 2012, 21:33:30 »

Vertreiben darf sie sogar jeder Burgerbräter, der durch die Hackfleischprüfung gefallen ist. Installieren darf sie, wer die benötigte "Personenzulassung" besitzt: Bis zu zwei Basisanschlüssen reicht die kleine, darüber braucht´s die große, und zwei analoge Leitungen bzw. ein einzelner Basisanschluß erfordern sogar keine Personenzulassung, weil so weit noch die Allgemeine AnschalteErlaubnis geht. Programmieren darf sie praktisch jeder der das (nach eigenem Ermessen) kann. Erst wenn der zweite Basisanschluß eingestöpselt wird, ist theoretisch der Fachmann vonnöten - es nimmt aber praktisch niemand zum Beweis dessen Fingerabdrücke vom Stecker, und unter notarieller Aufsicht muß er seines Amtes auch nicht walten. Daher liest praktisch nur der Markt die "Proviehs" aus.

Die Zwei die ich frage wenn ich mal nicht weiterkomme, sind übrigens beide keine "Gelernten". Und rate mal, ob ich einer bin.

Die Personenzulassungen sind schon lange Geschichte. Es gibt in der Telekommunikation kein Regulativ mehr.  Das Produkt muß nur noch die Konformitätserklärung der EU besitzen, ist in der Regel im Handbuch abgedruckt. Alles andere ergibt sich aus den allgemeinen Bediengungen für das Anschalten von elektrischen Geräten. Das heißt solange Du Dich nicht am Netzkabel zu schaffen (Schutzleiterprüfung) machst und keine Steckdose für die Energieversorgung verlegen mußt, kannst Du auch als Nahrungsmittelstechniker (Bäcker) in dem Gewerbe erfolgreich unterwegs sein.
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