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Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Thema: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche (Gelesen 1648 mal)
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reini5555
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Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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am:
28. März 2011, 05:37:45 »
Nun bin ich am Grübeln,
macht sich auch noch jemand darüber Gedanken, was der grüne Machtwechsel so für uns in Bezug auf TK / IT bedueten wird. Unsere Branche braucht Strom beim Kunden vor Ort. Nun wird wohl ein überschneller Ausstieg aus der Atomkraft, uns allen die Stromkosten ins Unermessliche steigen lassen. Ich bin weder Beführworter noch Gegner der Atomkraft, doch real haben wir im Moment keine bezahlbare Alternative. Solarstrom wird über das Energieeinspeisegesetz mit rund 60 cent die KW/h erstattet, ist ja mit ein Grund für unsere im Eurovergleich hohen Strompreise.
So werden wir als Privathaushalte, wie es für den deutschen Michel so üblich ist, die Kröte schlucken, und auf Dauer mit 2000€ Stromkosten rechnen.
Aber was machen unsere Kunden, welche aus dem produzierenden Gewerbe, noch mehr Strom brauchen wie wir. Wenn uns die Industrie in benachbarte Ausland abwandert, ja wo sind dann unsere Kunden?
Einer unserer größeren Kunden baut ja jetzt schon im benachbarten Österreich, ja und da müssen dann unsere Leute dorthin fahren, um dort die neue TK aufzubauen, aber mit den immer steigenden Spritkosten, wird sich kaum ein Unternnehmer auf Dauer seine Arbeit leisten können.
Klar gibt es manche die jetzt frohlocken, habe gestern einen Anruf von einem Bekannten erhalten, der ist Mitglied der Grünen und war auch dementsprechend in Sektlaune. Der lebt auf einem Bauernhof in BW, hat nur Holzheizung, und verdient sein Geld mit dem Verkauf von Ökoprodukten, welche er von den Landwirten einkauft. Ein grüner wie es im Buche steht, er hofft das die Ökosteuer auf den Sprit wieder erhöht wird, im Parteibuch steht ja anscheinend immer noch als Ziel (aus den 80ern), der liter Benzin müsse 5 DM kosten, also min 2,5 €.
Ja was bedeutet dies jetzt dann in ferner Zukunft für uns?
Die Anfahrtskilometerpauschale wird wohl kräftig steigen, Kunden welche nicht ins Ausland verlagern, werden bei knapper Kasse wohl eher keinen Firma beauftragen, sondern so gut es geht, selber dran herumwursteln.
Bei Großprojekten, wo man mehrere Wochen beschäftigt ist, wird wohl der Arbeitgeber, auch bei nicht so großen Entfernungen anordnen, das die Leute am Einsatzort übernachten, also kein Familienleben mehr haben.
Die Firmen werden sich überlegen, was für Stromkosten macht eine TK, das gibt vielleicht den einen oder anderen Austauschgrund, den nun sind im Moment die Systel mit 1 Watt im Moment, klar allen anderen Telefonen im Vorteil. Oder man setzt auf DECT im ganzen Gebäude, da ein moderner Sender auch mit 2 Watt auskommt, aber die Mobilteile brauchen Strom zum Aufladen.
Doch was nützen 3 augetauschte Anlagen, wenn einem 10 Stück verloren gehen, dadurch das der Kunde ins Ausland abgewandert ist, oder durch die Energiekosten dann am Existenzminimum kratzt, und sich schon gar keine Neuanschaffung mehr leisten kann.
Auf der anderen Seite gibt es eine Branche die hat schon im Wahlkampf, ihre Mitarbeiter unter Druck gesetzt, Grün zu wählen:
http://www.welt.de/politik/wahl/baden-wuerttemberg-wahl/article12712763/Firmenchef-fordert-Mitarbeiter-auf-Gruen-zu-waehlen.html
Das sind heute so mal meine Gedanken, gerade viele von uns sind aufs Auto angewiesen, wie kaum andere. Viele von uns haben Firmenautos, aber was machen dann in Zukunft die Arbeitgeber?
Gibt es das Auto dann immer noch, als Bonus mit Nachhaus?
Nachtrag:
Da überlegt man sich, wenn man so wieso schon, sich mit einem Beruflichen Wandel beschäftigt, ob nicht die Schweiz, welche ja bekannter weise immer Fachkräfte suchen, als neue Heimat zu betrachten wäre.
Irgendwie kommt man sich dort vor, als kennen die unsere Probleme nicht, nein letztes Mal drüben beim Einkaufen gewesen, Telefon ist viel günstiger als bei uns, Strom ca. die hälfte unser Preise. Sprit und Öl braucht man gar nicht erwähnen.
Aber vielleicht denke ich da zu negativ, ein Branchenkollege und mein Nachbar, sieht das alles gelassen, er sagt, ihm sind die Spritpreise egal, er hat ja seinen Firmenwagen. Und er denkt da ändert sich nichts.
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Letzte Änderung: 28. März 2011, 05:52:54 von reini5555
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wpfundstein
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #1 am:
28. März 2011, 10:55:05 »
@reini5555
Du bist ein Schwarzseher.
Rot-Grün oder besser Grün-Rot wird den Ausstieg aus der Atomkraft nicht von heute auf morgen durchführen.
Die AKWs müssen weg. Es ist einfach nicht zu verantworten den Müll nachfolgenden Generationen zu überlassen. Und eine Technik die keine Fehler verzeiht darf nicht weiter eingesetzt werden. Vor allem wenn die Folgen so dramatisch sind und über Jahrhunderte bestehen.
Grüße
PS: Bisher habe ich mir über die AKWs nicht so die Gedanken gemacht. Es wurde uns ja immer versichtet das es so sicher ist.
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reini5555
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #2 am:
28. März 2011, 11:52:06 »
Zitat von: wpfundstein am 28. März 2011, 10:55:05
PS: Bisher habe ich mir über die AKWs nicht so die Gedanken gemacht. Es wurde uns ja immer versichtet das es so sicher ist.
Na, es gab in den letzten 30 Jahren auch nur 2 Unfälle. Wobei damals dann doch menschliches Versagen die Ursache war.
Ich mache mir eher über die Gesamtsituation Gedanken, wie Energie jetzt künstlich verteuert wird, und die daraus resultierenden Folgen für uns.
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wpfundstein
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #3 am:
28. März 2011, 11:57:01 »
Zitat
wie Energie jetzt künstlich verteuert wird
Genau da liegt das Problem. Wie kann der Staat die Grundversorgung (Strom, Wasser, Müll) nur in private Hand geben. Die privaten Firmen sind auf Gewinne aus die den Bürgern nie zugute kommen.
Grüße
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reini5555
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #4 am:
28. März 2011, 12:16:24 »
Na ich denke nicht an die Gewinnmargen der Versorger,
sondern eher gerade, das Stromeinspeisegesetz, wo damit Solarstrom mit bis zu 60 cent die KW/h vergütet werden muss (Staatlich angeordnet und Bundesschrödi mit Grün), also ein Produkt für das wir alle mitbezahlen, egal ob wir wollen.
Dazu auch die sog. Ökosteuer, welche ja unseren Bezinpreis so günstig gestaltet, kommt da jetzt eine Neuauflage, diesmal dann in 40er Schritten, damit wir doch mal auf 3€ staatlich verordnet angekommen sind.
Ja der Staat ist so der größte Preistreiber, vor allem diese Fabe, wo hier dem MOD verbehalten ist.
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telthies
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #5 am:
28. März 2011, 13:46:39 »
lieber reinhold, du mußt jetzt ganz tapfer sein, ich zerreiße jetzt ein märchenbuch:
1) die sogenannten stromversorger sind in wirklichkeit zuerst stromgroßhändler, die
auch
eigene produktionsstätten besitzen. die auslastungsquote ihrer eigenen produktionsbetriebe ist völlig unerheblich, da hierfür extra nichtelektrische regelkreise (subventionen aus steuermitteln) installiert worden sind.
2) auch abseits dieser produktionsvolumen-stückkosten-entkoppelung sind die herstellungs- oder einkaufskosten lediglich die fassade für die erklärung des strompreises. die "versorger" haben eigens eine börse dafür ins leben gerufen, sich den strompreis exakt auf die von ihren aktionären gewünschte höhe einpegeln zu können.
3) der spritpreis besteht zu etwa 85% aus steuern und abgaben. dieser hohe fremdbestimmte preisanteil läßt den logischen schluß zu (oder soll er vielleicht doch nur zu diesem verführen ?), der karge noch selbstbestimmte rest ließe kaum noch potential zur weiteren preisgestaltung. bekanntlich variieren diese steuern und abgaben niemals mit jahreszeit-, wochen- oder tageszeitschwankungen, sondern die erhöhungen sind oft auf jahre festgeschrieben. aber wenn das alles die ganze wahrheit wäre, dann müßten wir doch logischerweise nur träumen, daß der sprit vor den ferien und vor dem wochenende sowie rechtzeitig zum feierabendverkehr teurer wird.
irgendwer will uns alle hier gewaltig verschaukeln - hoffentlich hat den keiner von uns versehentlich gewählt ...
p.s.: 2a) der in der tat völlig überhöhte aufgezwungene einkaufspreis für den solarstrom aus dem eeg belastet die stromkonzerne nicht wirklich. in der frage, womit man strom am besten erzeugt, haben die aus ökologischer sicht im übrigen überhaupt keine meinung - also weder pro noch contra irgendetwas. denen liegt in sachen atomstrom etwas ganz anderes im magen: sie haben von der bundesregierung emissionsrechte geschenkt bekommen. das heißt, sie haben sie nicht bezahlen müssen (können sie aber dennoch verkaufen, wenn sie sie selbst nicht brauchen). es handelt sich dabei nicht um ökologische emissionsrechte, bei denen radioaktivität mit irgendeinem umrechnungskurs gewichtet mit co2-ausstoß verrechnet werden könnte. sondern um reine "verrußungsrechte". wenn sie nun weniger strom in akw´s erzeugen können - d.h. weniger strom aus eigenen akw´s einkaufen können -, dann müssen sie den ja irgendwo anders einkaufen. und dann stehen sie vor dem dilemma: entweder kaufen sie ihn aus eigenen kohlekraftwerken, dann verbrauchen sie einen teil ihrer verrußungsrechte selbst und können sie nicht mehr verkaufen. oder - weil sie die fließgeschwindigkeit von flüssen nicht beeinflussen können und damit die produktion der wasserkraftwerke nur bedingt steuern können - sie kaufen den strom von extern zu. das aber erhöht dessen nachfrage und damit dessen einkaufspreis. in ihre eigenen taschen fließt eine einkaufspreiserhöhung aber leider nur dann, wenn sie ihn an
ihrer
börse künstlich hochtreiben - also nicht, wenn er am realen markt wirklich steigt.
die funktionsweise der märkte in den meisten branchen wird deutlich verständlicher, wenn man die perspektive einmal umkehrt. die naive vorstellung von klein-fritzchen, es werde etwas produziert und hinten käme gewinn heraus, mag auf den kaufmann an der ecke noch zutreffen. im großen maßstab wird aber stets anders herum verfahren: da geht man von der renditeerwartung aus und sucht sich dann die branche, auf deren markt diese zu verdienen ist. alle produktionsstufen und -mittel werden dem gewünschten ergebnis unterworfen.
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Letzte Änderung: 28. März 2011, 14:08:11 von telthies
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reini5555
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #6 am:
28. März 2011, 14:49:59 »
Hört sich ja toll an,
nur weshalb ist unser Strompreis jetzt schon doppelt so hoch, wie bei unseren Nachbarn?
Und wenn ich überlege, als ich letztens in der Schweiz war, ja da sind ja auch die gleichen bösen Mineralölkonzerne, da gibt es auch ein auf und ab, aber wie kommen dann der Preisunterschied von knapp 30 cent zustande, wenn man im Umkehrschluss überlegt, vor 1998 vermied ich es in der Schweiz zu tanken, da war der Sprit in der Schweiz um ca 20 Pfenning teurer.
Irgendwie ist das eine schönrechnerei, auf die Ökosteuer kommt ja noch die Mehrwertsteuer.
Aber mal real zurück zu dem Thema, was macht unsere Branche mit über 2 Euronen Spritpreis?
Zahlt dies der Kunde noch, oder gehen Arbeitsplätze über den Jordan.
Mir sind ja auch Firmen bekannt, die geben ihren Mitarbeitern keine Firmenwagen mehr, mit nach Hause, gerade wegen der Kraftstoffkosten.
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #7 am:
28. März 2011, 18:49:49 »
Also mal ehrlich, das ist doch etwas arg schwarz was du da bei grün/rot siehst. Wir sind das Land dass am besten aus der Wirtschaftskriese rausgekommen ist, was einer rot/schwarzen und ich sage mal damals eher roten Politik zu verdanken ist, aber auch dem Standort Deutschland. Mit der treueren Energie, Benzin und dem hohen Lohnkosten, aber innovativen Produkten.
Das was Grün da angestoßen hat wird weltweit kopiert, sogar die Amis fangen mit Solar- und Windenergie an. Da wir nicht Öl und Gas exportieren können, ist es geradezu ideal wenn wir die Technik für die nächste Generation der Energiegewinnung exportieren, denn das konnte Deutschland schon immer, Hochtechnologie für die Welt bauen und verkaufen.
Die Fa KACO zB hatte 2003 eine kleine HiPath und war Untermieter. Jetzt ziehen die ein Gebäude nach dem anderen hoch und wachsen, was aber vl noch wichtiger ist, sie wachsen durch den Export.
Und das ist bei weitem nicht die einzige Firma die hier in diesem Segment entstanden ist, und all diese Firmen brauchen TK-Anlagen, also sehe ich das ganze etwas rosiger. Was den Energieverbrauch der Anlagen angeht so ist der nun wirklich vernachlässigbar, Ausgenomen die vielen IP Telefone, aber auch hier tut sich etwas.
Ich denke also dass die Energiepreise, nicht das Problem sind über das man sich in unserer Branche Gedanken machen muss. Eher umgekehrt, Telefon und Videokonferenzen ersparen Reisekosten und sichern so meinen Arbeitsplatz.
Ich persönlich hatte bisher nicht wirklich Angst vor der Atomenergie, eher Bedenken wegen der Folgekosten und dem Müll, weniger vor der Produktion der Energie. Und ich sitze hier zwischen Neckarwestheim und Philippsburg. Ich habe aber überhaupt nichts dagegen das die Dinger Stück für Stück abgeschaltet werden. Bisher führt die jetzige Stilllegung nur zu einer Sache, dass Deutschland fast keine Energie mehr ins Ausland exportiert. Also können wir ja nicht so teuer gewesen sein wenn uns jemand den Strom abgekauft hat.
Groucho, der hofft dass der Rotwein sich jetzt nicht zu sehr auf den Text ausgewirkt hat. ^^
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telthies
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #8 am:
28. März 2011, 19:24:41 »
machtwechsel heißt zunächst einmal nur, daß andere die macht übernommen haben - nicht daß sie damit etwas an(zu)fangen (wüßten). es heißt ja auch machthaber und nicht machtgebraucher.
was den spritpreis anbelangt, kann ich nicht erkennen, daß der sich jemals selektiv auf eine branche ausgewirkt hätte. mich juckt der sowieso nicht, auch wenn der stadtwagen noch mit benzin fährt. bis jetzt sind alle erhöhungen irgendwelcher kosten einfach eingepreist worden - und zwar immer so, daß gewisse ecksteine (wie z.b. der für den liter milch) ihre alte position bald wiedergefunden haben und schwellenpreise (was neunfünfundneunzig kostet, bleibt auch dort) davon unberührt blieben. kostensteigerungen werden ja schon traditionell im kreis mit sich selbst begründet. jedes zwanzigste mal liegt´s mal an der politik - sonst am wetter oder daran, daß die woche sieben tage hat. wer preise erhöhen will, nennt das nie so, sondern sagt immer, sie "steigen". preise sind passiv, die können nicht steigen, die
werden
immer erhöht ! und manchmal ruft dann sogar der täter selber "haltet den dieb !" ;-)
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Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #9 am:
28. März 2011, 19:55:58 »
Zitat von: Groucho am 28. März 2011, 18:49:49
Ich persönlich hatte bisher nicht wirklich Angst vor der Atomenergie, eher Bedenken wegen der Folgekosten und dem Müll, weniger vor der Produktion der Energie. Und ich sitze hier zwischen Neckarwestheim und Philippsburg. Ich habe aber überhaupt nichts dagegen das die Dinger Stück für Stück abgeschaltet werden. Bisher führt die jetzige Stilllegung nur zu einer Sache, dass Deutschland fast keine Energie mehr ins Ausland exportiert. Also können wir ja nicht so teuer gewesen sein wenn uns jemand den Strom abgekauft hat.
Einer trinkt Rotwein, meinereiner seine Feierabend Weizen.
Na ich hab nichts gegen die AKWs, meiner Meinung sollte jeder eins im Keller haben. Unser Hauptproblem ist, das alles was mit Kernfussion zu tun hat, schon unter Bundesgerdi eingestellt worden ist. Dann gäbe es auch keine Probleme mit Endlagern.
Na aber ich beneide Dich zu der Nähe zu Philippsburg, man das ist doch eine Traumgegend, voll in der Nähe der Hochburg vom BDS. Echt nette Leute dort, war letztes Jahr mal zu Besuch dort oben.
Zitat von: telthies am 28. März 2011, 19:24:41
was den spritpreis anbelangt, kann ich nicht erkennen, daß der sich jemals selektiv auf eine branche ausgewirkt hätte. mich juckt der sowieso nicht, auch wenn der stadtwagen noch mit benzin fährt.
Na ich bekomme die Preiserhöhungen bis jetzt nicht mit, denn ich Tanke immer nur für 20 € beim privaten Auto, ausser ich bin wieder in Ösiland, da lass ich volllaufen.
Nur Spaß beseite, manche meiner Branchenkollegen zahlen jetzt schon extra, für die private Nutzung des Fahrzeuges. Gut es ist von mir Schwarzseherei, da ich schon seit einiger Zeit ein Stellenangebot aus der Schweiz auf dem Tisch liegen hab, nur leider trau ich mich noch nicht, den Schritt zu tätigen. Deshalb kenn ich auch einiges vom freihheitlich gewohnten Edigenossen. Der Kinder und der Freunde wegen, weis ich noch nicht ob ich den Schritt machen soll, rationell spricht alles dafür.
Ich bewundere einfach das Volk, freiheit geht dort über alles, das sieht man auch an den letzten Volksabstimmungen dort, kommunismus oder ähmliches haben bei denen nichts zu suchen.
Nur meine Frau will noch so recht, klar wir haben ein Klotz am Bein, aber noch kann man auch eine Hütte verkaufen.
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AndreQ
Gast
Re: Politischer Wechsel in BW, welche Auswirkung hat das auf unsere Branche
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Antworten #10 am:
01. Juni 2011, 02:25:35 »
Ich denke eher wenig. Zwar tun die Politiker immerso als würde sich nun alles zum Guten wenden, aber wer schon ein paar Tage auf der Erde lebt weiß, dass dem leider nicht so ist.
Und möglich ist es in unserem eher starrem System sowieso nicht.
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