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Autor Thema: TEA Hausanschluß verlängern  (Gelesen 2680 mal)
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svenm75
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« am: 31. August 2010, 22:36:22 »

Hallo Zusammen,

kurze Frage, könnte es Probleme geben wenn ich die Hausanschlußdose (TEA) die Adern von der T... abklemme die 2 Adern verlängere an eine andere Dose, dort dann die Telefonanlage installiere (NTBA, Fritzbos usw) und von dem 4Adrigen Kabel die beiden Anderen Adern wieder nutze, um ein Telefon an der eigentlichen Hausdanschlaußdose zu nutzen?
Quasie 2 Adern zur Verlagerung der TEA und dann 2 Adern um an der ursprünglichen Dosen ein Telefon zu betreiben.
Hoffe ich habe es einigermaßen vertsändlich geschrieben. ISt schon spät und ich wollte schnell noch diese Frage stellen.
Soll für einen Bekanten dieses so machen.

Vielen Dank im Vorraus.

Gruß Sven
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Groucho
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« Antworten #1 am: 31. August 2010, 22:58:08 »

Deine 2 Adern einfach auf 5 und 6 anklemmen und dahinter eine weitere TAE setzen um deine Endgeräte anschließen. So ist es vorgesehen und auch legal.


Groucho
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svenm75
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« Antworten #2 am: 01. September 2010, 10:09:27 »

Hallo Groucho,

das ist soweit klar.
Aber kann ich ein Kabel mit vier Adern nutzen um mit zwei der Adern die ankommenden Adern verlängern, im Raum nebenann dann die ganzen Geräte wir zb NTBA ISDN-Anlage Fritzbox usw installieren und dann die anderen Beiden Adern nutzen um an der eigentlichen Dose ein Telefon zu nutzen?
Gruß Sven
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telthies
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« Antworten #3 am: 01. September 2010, 12:01:25 »

nein - vergiß´, was groucho geschrieben hat. da hat er wohl gestern spätabends nur noch halb gelesen, was du gefragt hattest. seine antwort wäre richtig, wenn du einen anschluß einfach nur an den ort der neuen dose würdest verlegen wollen. aber du willst ja ein mischsignal dsl/isdn an den neuen ort führen, und am alten ort ein (vermutlich analoges ?) telefon betreiben. dann mußt du anders vorgehen.

wie genau, kann ich dir sagen, wenn mir die ganze situation klar ist: du schreibst ja, daß du die "anderen" adern für ein in der alten dose vorgesehenes telefon nutzen willst. aber das kabel mit diesen adern kommt ja nicht aus der richtung, in der du die anlage installieren willst. sondern doch wohl aus richtung apl (hausanschluß im keller - was du den hausanschluß nennst, ist nur die "erste tae" eines wohnungsanschlusses). insofern ist mir nicht klar, wie das neue altedosetelefon mit adern aus dem alten kabel versorgt werden soll.
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Groucho
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« Antworten #4 am: 01. September 2010, 12:15:59 »

nein - vergiß´, was groucho geschrieben hat.

Genau. Man soll nicht gleichzeitig am Exchage rumspielen und im Forum posten.
 Grinsend


Groucho
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svenm75
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« Antworten #5 am: 01. September 2010, 19:49:41 »

Hallo,

also eigentlich will ich "nur" die 2 Adern die an der ersten Dose (Flur) sind mit einem neuen Kabel in ein anderen Raum verlegen.
Dort eine neue Dose installieren. An dieser Dose (Büro) dann den Splitter und sonstige Geräte installieren. Dann von der ISND-Anlage mit 2 Adern des von der ursprünglichen Dosen (Flur) kommendem Kabel wieder zurück zum Flur und dort ein analoges Telefon betreiben.

Quasie die 2 Adern der Telekom von der Dose im Flur abklemmen verlängern in einen anderen Raum führen, dort die Technik und dann die beiden anderen Adern im selben Kabel für das alaloge Telefon nutzen welches dann an die Dose im Flur kommt.

Gruß Sven

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telthies
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« Antworten #6 am: 01. September 2010, 20:21:11 »

ach so. das vieradrige kabel kommt nicht jetzt an der alten dose an, sondern ist das neue, das zum neuen ort hin und von dort wieder zurück führen soll. technisch könntest du es dann sehr einfach haben, aber rechtlich hast du an der "ersten tae" = "monopol-tae" nichts zu suchen, sodaß du sie eigentlich auch nicht gegen eine für zwei anschlüsse austauschen darfst. demnach mußt du für dein vorhaben ein kabel (bitte installationskabel, endgerätekabel wie man sie fertig mit tae-steckern bekommt eignen sich wegen schirmungsmängeln nicht) nehmen, von dem du zwei adern (desselben paares*) an 6 und 5 der alten dose anschließt, und am anderen ende an 1 und 2 der neuen. dann kannst du den splitter - hinter dem sich an der reihenfolge der anderen komponenten nichts ändert - aus der alten in die neue dose umstecken. von der tk-anlage gehst du dann von a und b der betreffenden nebenstelle an 1 und 2 einer neuen tae, die du neben die alte setzen kannst.

*) das who is who der einzelnen drähte erklären dir im netz stingel, tocker, kahlhans und die netzmafia (sämtlich ~.de, jeder geschmacklich ein bißchen anders, aber alle laienverständlich und ausführlich).
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« Antworten #7 am: 01. Dezember 2010, 13:42:39 »

Hallo,

ich hänge mich einfach mal an diesen Thread dran, weil ich denke, dass ich ein ähnliches Problem habe.
Ich habe neu gebaut, Telefonanschluss wurde in den Hausanschlussraum (HAR) gelegt. Vom Elektriker habe ich mir vom HAR in den Flur ein Kabel legen lassen und eine Dose setzen lassen um später dort das Telefon anzuschließen. Jetzt war Elektriker zur Abschlussinstallation da und sagte er könne sein verlegtes Kabel nicht an die Hauptdose im HAR anschließen weil er diese spezielle Zange nicht hat. In die Unterputzdose im Flur hat er auch nichts eingebaut. 1&1 hat jetzt die neue DSL-Harware (AVM FritzBox 71??) geschickt und morgen soll der Anschluss geschaltet werden.

kurze Zusamenfassung:

-im HAR sitzt die Hauptdose, davor baumelt ein Ende des grauen Kabels
-im Flur sitzt eine Dose, darin steckt das andere Ende des grauen Kabels

Ich würde jetzt gerne das Telefon im Flur anschließen, die Fritz Box kann meinetwegen im HAR bleiben.

Whats my line??
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telthies
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« Antworten #8 am: 01. Dezember 2010, 14:01:22 »

was ist denn das für ein komischer elektriker ? - hat der dir etwa eine tae mit lsa-klemmen gesetzt (gibt´s das überhaupt, die kenn´ ich eigentlich nur mit schraubklemmen ?) und nun selber kein anlegewerkzeug dafür ?  sorry für die dummen rückfragen aber ich kann mir keine tae-dose vorstellen, die ein elektriker nicht an ein kabel anschließen könnte. in einem neubau muß ja erstmal ein techniker kommen: so lange vom apl zur monopol-tae kein vorhandener von einem telekomiker geprüfter anschluß in der historie deiner leitung vermerkt ist, schickt der baubezirk bei neuanschlüssen immer einen monteur - egal ob für eine für einen eigenen teilnehmer geschaltete tal oder für eine für einen 1&1-kunden gemietete. bei dem gewirr aus 1&1 als leitungsmieter, der telekom als tal-bereitsteller und dir als kunden des leitungsmieters kann es schon mal vorkommen, daß der brief mit dem installationstermin vom baubezirk an 1&1 geht und dir dort die rechte hand die nicht weiß was die linke tut die hardware schickt und den schalttermin nennt ohne dich darüber aufzuklären daß da erst noch jemand kommen muß. du hast jedoch auch an einer gemieteten tal auf apl-ebene nichts zu suchen, dein hoheitsgebiet beginnt exakt mit dem tae-stecker in der monopoldose. ruf´ die pfeifenköpfe noch´mal an und frag´, wie sie sich das vorstellen.
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« Antworten #9 am: 03. Dezember 2010, 09:06:09 »

Hallo telthies,

danke für die schnelle Antwort. Gestern war der Telekomtechniker da, hat im HAR an den Dosen rumgespielt und gesagt er bekommt kein Signal, kann den Anschluss nicht schalten und muss Kollegen schicken, der sich das nochmal anguckt. Ich bekomme Bescheid. Er sagte, das gleiche Problem hatte er auch bei der Schaltung vom Anschluss bei meinem Nachbar. Meiner Nachbar bestätigte mir dies auch, jedoch fügte er hinzu "... dann war der Techniker 5 min weg und als er wiederkam funktionierte mein Anschluss." Warum ging dies bei mir nicht so?? Dann ist mir eingefallen, dass mein Nachbar seinen DSL-Anschluss bei T-Com direkt hat und nicht wie ich bei 1&1. Der Techniker hat aber freundlicherweise das graue Kabel an die Dose angeschlossen. Als ich dann gestern nochmal bei 1&1 anrief um zu fragen wie es jetzt weitergeht sagten die mir es muss ein neuer Schalttermin gemacht. Sehr schön wieder ein Tag Urlaub den ich mir an den Backen schmiere. Als ich nach dem Grund für die Nichtschaltung fragte, sagte mir der 1&1-Mensch, der Techniker hat gemeldet "Hausanschlusskasten war nicht zugänglich". Hähhh wie jetzt, der saß doch in meinem HAR und hat an den Kästen rumgespielt. Als Beweis habe ich seine Zange, die hat er nämlich liegengelassen Grinsend. Soweit die Geschichte vom Schalttermin.

Jetzt zu meinem eigentlichen Problem. Um das ganze zu verdeutlichen habe ich ein paar Fotos gemacht. fotos.web.de/der.spiegel/T-Com Wie oben beschrieben hat ja der Techniker das graue Kabel in der 1. Dose auf 5&6 angeklemmt. Kann ich jetzt meinen Router im HAR an die 1. Dose anschließen und im Flur das Telefon an das graue Kabel. Oder muss der Router jetzt auch mit in den Flur, weil ich dachte das Telefon muss ich direkt an den Router anschließen ??
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« Antworten #10 am: 03. Dezember 2010, 14:58:49 »

also, dann erkläre ich dir mal in reihenfolge der bilder, was da eigentlich zu sehen ist: auf dem ersten (P1000036) siehst du den APL (abschlußpunkt linientechnik), hier kommt das telekom-kabel ins haus und kann verteilt werden. wie du dort siehst, geschieht das in der form daß der rote sternvierer zur dose direkt unter dem APL führt und dort an 1 und 2 (a/b) angeschlossen ist. diese dose ist deine "erste tae" (= monopol-tae), und zwar tatsächlich eine lsa-version. hier hat dir der freundliche techniker dein kabel zur dose in den flur angeschlossen, und zwar an La und Lb (6 und 5 - nicht 5 und 6 !). damit hat er dir eine "dosenanlage" aus diesen beiden dosen hergestellt, du kannst deinen splitter (der immer der erste mann an der spritze sein muß) nun beliebig hie oder da einstecken. wohlgemerkt: hie oder da, die benutzung der ersten dose schaltet die zweite "tot".

jegliches endgerät (analog a/b oder isdn s0) kann immer erst hinter dem splitter in den leitungsweg eintreten, egal ob splitter, isdn-ntba und dsl-router in getrennten gehäusen oder einem gemeinsamen daherkommen. wenn es ein gemeinsames ist und du den router lieber im HAR und das telefon lieber im flur haben willst, dann bitte den techniker beim nächsten besuch, die zu 1 und 2 der zweiten dose führenden adern auf 6 und 5 der ersten dose wieder herauszunehmen. aber nur an diesem ende, am anderen bleiben sie drin. diese adern legst du später auf einen verteiler (VVDo 10DA, dürfte jeder elektriker auf lager haben), bei dem du wie beim APL zu sehen immer links rein und rechts raus (geht auch umgekehrt, aber misch´ es nicht, das schadet dem überblick) die verteilung der ausgänge des "routers" auf die tae´s im haus vornimmst.
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« Antworten #11 am: 06. Dezember 2010, 09:58:28 »

OK telthies,

danke für die ausführliche Erklärung  Grinsend. Ich werde jetzt alles im Flur installieren, wenn irgendwann mal der Anschluss geschaltet werden kann.
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