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Autor Thema: elmeg Davos top mit elmeg CS400xt: keine Verbindung möglich  (Gelesen 1501 mal)
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Anton
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« am: 20. August 2011, 13:29:36 »

Hallo!

Ich habe seit kurzem Probleme mit meiner Telefonanlage und hatte bisher folgende Konfiguration:

  • elmeg D@VOS-top Telefonanlage (4 analoge Nebenstellen, 1 S0-Bus verkabelt, Handbuch siehe: http://www.funkwerk-ec.com/portal/downloadcenter/dateien/elmeg_archive/DAVOS/Handbuch-D@VOS-top-V4401-De.pdf
  • 1 analoges Telefon mit der Nebenstellennummer 22
  • 1 ISDN-Telefon Ascom Eurit 33 (siehe http://www.supratrade.ch/anleitungen/telefon/eurit33_swiss_de.pdf) mit der Nebenstellennummer 25, das auf Telefonseite eine ISDN-Dose hat und auf Anlagenseite direkt mit den Anschlussklemmen der Anlage angeschlossen ist. Länge des Kabels: ca. 30 m
  • 1 ISDN-Telefon (FixTel ISDN 25 der österreichischen Telekom) mit der Nebenstellennummer 21, das auf Telefonseite eine ISDN-Dose hat und auf Anlagenseite eine ISDN-Dose. Die Dose auf Anlagenseite ist mit einem ca. 10 cm langen ISDN-Kabel (RJ45, wie es für Telefone verwendet wird) direkt an der Anlagenfront angeschlossen. Länge zwischen den beiden verkabelten Dosen mittels Installationskabel: ca. 10 m

Der verkabelte interne S0-Bus und die RJ45-Buchsen an der Anlagenfront sind parallel geschaltet, so dass problemlos und blockierungsfrei an allen Schnittstellen Geräte angeschlossen werden können. (Auskunft laut elmeg)
 
Die Anlage ist als Mehrgeräteanschluss mit einer externen MSN konfiguriert und bei einem extern Anruf erfolgt die gleichzeitige Signalisierung aller Telefone.

Bisher haben alle Telefone und auch die Anlage einwandfrei funktioniert und das schon seit Jahren.


Da das ISDN-Telefon mit der Nebenstellennummer 21 vor kurzem vermutlich kaputt wurde, da es testweise auch nicht an der Nebenstelle 25 funktioniert hat, habe ich dieses entsorgt und dafür folgendes Systemtelefon: CS400xt vom Anlagenhersteller elmeg gekauft (Handbuch siehe: http://www.funkwerk-ec.com/portal/downloadcenter/dateien/elmeg_CS290-CS410-CS400xt/Handbuecher(Manuals)/Manual-Phone-4x0-090101-De.pdf)

Leider funktioniert das Systemtelefon nicht richtig. Ich habe es an der ISDN-Dose mit der internen MSN 25 probiert, wo es zwar manchmal funktionierte, meistens aber bei einem externen Anruf, obwohl das Gespräch schon von einem anderen Telefon angenommen wurde, einfach ewig weiter geläutet hatte.

Zweitens habe ich probiert, ob es an der ISDN-Dose mit der MSN 21 funktioniert. Dort funktionierte zwar die Signalisierung richtig, aber sobald man den Hörer abnimmt, wird die Verbindung beendet, also es kommt kein Gespräch zustande und am Display steht: "Verbindung getrennt".


Da ich mittlerweile vermute, das dem Systemtelefon CS400xt beide Leitungen nicht passen, habe ich es testweise direkt an die Anlagenfront (RJ45-Stecker des Telefons, das normalerweise an die ISDN-Dose angeschlossen wird) ohne Zwischenverkabelung angeschlossen. Dort funktioniert es seit 2 Tagen einwandfrei, was vermutlich bedeutet, das das Telefon keinen Fehler hat.


Ich habe mit einem Link-Test überprüft, ob alle Pins der ISDN-Dosen und somit die Verkabelung richtig angeschlossen sind. Die Pins 3, 4, 5 und 6 sind angeschlossen und 1:1 durchgeschalten (also Pin 3 auf der einen Seite ist mit Pin 3 auf der Gegenseite verbunden usw.).

Meine Frage wäre jetzt, wo der Fehler liegen könnte, das nur das neue elmeg Systemtelefon CS400xt nicht funktioniert? Wieso passen dem Systemtelefon die Leitungen nicht, falls dort der Fehler liegt?

Was kann ich noch tun, um den Fehler einzugrenzen und das Problem zu beheben?

Danke und liebe Grüße

Anton
« Letzte Änderung: 25. August 2011, 08:43:39 von Anton » Moderator informieren   Gespeichert
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« Antworten #1 am: 20. August 2011, 15:29:00 »

kann es sein, daß dein cs400 im Notbetriebsmodus steht ?  Ein Teil der Probleme deutscher Hardware an österreichischen Anschlüssen erklärt sich aus länderspezifischen Unterschieden. Dann muß dem Gerät erst beigebracht werden, daß es in Österreich arbeitet.
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Anton
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« Antworten #2 am: 20. August 2011, 16:27:52 »

Danke für die schnelle Hilfe.

Ja, der Notbetrieb ist bei dem einen Systemtelefon elmeg CS400xt auf "On" gestellt (siehe Seite 5 in der PDF-Datei http://www.funkwerk-ec.com/portal/downloadcenter/dateien/elmeg_CS290-CS410-CS400xt/Handbuecher(Manuals)/Manual-Phone-4x0-090101-De.pdf bzw. Seite 3 laut Seitenzahl des Dokuments).

Und der könnte solche komischen Probleme verursachen?

Ich habe es jetzt probiert mit Notbetrieb "Off" und bei einem Testanruf hat es funktioniert. Mal schaun ob es weiterhin so bleibt?

Und wie kann ich dann das Telefon bei Stromausfall verwenden, wenn ich die Notbetriebsfunktion nicht einschalten kann?


Ich dachte ISDN ist europaweit einheitlich und da gibt es keine länderspezifischen Unterschiede, weil es was ich weiß ja Euro-ISDN heißt?

« Letzte Änderung: 20. August 2011, 16:29:30 von Anton » Moderator informieren   Gespeichert
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« Antworten #3 am: 20. August 2011, 16:45:54 »

Ich bin zwar vom Fach, aber mehr als technischer Kaufmann und Journalist statt als Installallatör. Aber soweit ich weiß, ist im Stromausfallzustand (also dem, für den der Notbetrieb gedacht ist) die Polarität gedreht, was praktisch einem Adernvertauschen gleichkommt. Deshalb ist der Notbetriebsschalter nur im Stromausfallzustand auf ON zu stellen. Ob protokollarische Mißinterpretationen - du sprachst von Abbruch bei Hörerabheben - damit zusammenhängen können, da bin ich überfragt (siehe oben). Euro-ISDN meint nur, daß dieses ISDN in ganz Europa denselben Rahmenbedingungen folgt. Einzelheiten sind durchaus unterschiedlich, z.B. hat man in Deutschland fast immer mehrere MSN am "Mehrgeräteanschluß". Länderspezifika gibt es überall, nur daß man in Österreich und der deutschsprachigen Schweiz wegen der gemeinsamen Menusprache gerne vergißt, daß das Gerät auf das "falsche" Land eingestellt sein könnte. Bei analogen Endgeräten gibt es teils ähnliche Probleme mit unterschiedlichen Rufrhythmen und Wähltönen.
« Letzte Änderung: 20. August 2011, 16:48:25 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #4 am: 20. August 2011, 22:58:33 »

also, nur ganz kurz zum notstrom- schalter: EIN gerät an EINEM anschluß darf die funktion eingeschaltet haben, also, dauerhaft. und nur dieses eine gerät funktioniert dann, alle andern gehen aus. das hat man so gelöst, um im falle der fälle ein notspeisefähiges gerät betreiben zu können, für mehr reicht der strom der vst nämlich an dem einen port nicht aus.

in jedem land gibts viele kleine unterschiede, daher der ja der name: euro-isdn. die sind sich so einig, wie ganz europa: die schweiz ist ja auch in der eu und hat den euro, ebenso großbritannien. ec-karten heißen so, weil sie europaweit funktionieren und so weiter  Grinsend

deine probleme rühren wohl eher von einer nicht korrekt durchgeführten installation:
jedes telefon muß mit einer dose des internen S0- busses verbunden sein. die länge der einzelnen NICHT verseilten leitungen sollte 10 meter pro bus möglichst NICHT überschreiten, in die lezte dose des busses gehören abschlußwiderstände, der bus darf die länge von 100 metern insgesamt NICHT überschreiten (bei entsprechendem installationsmaterial, beispielsweise j-y(st)y2*2*0,6.
bus bdeutet selbstverständlich, daß die verdrahtung NICHT sternförmig sein darf.
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« Antworten #5 am: 21. August 2011, 12:39:59 »

bus bdeutet selbstverständlich, daß die verdrahtung NICHT sternförmig sein darf.
oh ja, nur: wie erklär´ ich meinem Kinde den Unterschied zwischen Stern und gefaltetem Bus ?
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« Antworten #6 am: 21. August 2011, 20:55:27 »

nun, im zweifelsfall gibts dafür eine dreieinhalbjähreige ausbildung, in der man das lernt...
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« Antworten #7 am: 21. August 2011, 21:08:09 »

nun, im zweifelsfall gibts dafür eine dreieinhalbjähreige ausbildung, in der man das lernt...
siehsse, genau dat mein´ ich: gezz ma so bloß in paa woatn kuaz un´ knackich fürre omma, dat könnt´ schonn nich ganz einfach weadn, woll ?
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« Antworten #8 am: 21. August 2011, 21:09:13 »

stümmt  Grinsend
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« Antworten #9 am: 24. August 2011, 10:01:54 »

Seit ich den Notbetrieb auf "Off" gestellt habe, hat das Telefon teilweise funktioniert. Also Montags gab es immer das Problem "Verbindung getrennt" sofort nach dem Abheben des Hörers, am Dienstag und bis jetzt hat es wieder funktioniert.

Also kann der Notbetrieb, wie er auf "On" war, nicht schuld sein, da das Problem auch mit Stellung "Off" am elmeg CS400xt aufgetreten ist. Laut Bedienungsanleitungen und wie es auch "8818freak" sagt, darf die Notbetriebsfunktion bei einem Telefon eingeschaltet sein.


Um die Verdrahtung und Anschlüsse anschaulicher zu machen, habe ich einen Plan gezeichnet (siehe Anhang).

Zusätzlich habe ich ein Foto der ISDN-Anschlussdose beigefügt, bei dem meines Wissens nach die Abschlusswiderstände aktiviert sind?

Das Kabel wurde damals bei der Telekom Austria für ISDN-Verkabelung gekauft und ich kann mich erinnern, das es irgendein Kabel war, das mit J-Y anfing (wahrscheinlich J-Y (St) Y2x2x0,6), wie es die Bedienungsanleitung für die Telefonanlage auf Seite 16 (in PDF-Seitenummerierung Seite 22) vorschreibt. Ich habe eine Ader mit einer Schublehre abgemessen und sie hat einen Durchmesser von 0,6 mm.

Was bedeutet "nicht verseilte leitungen"?

Ich weiß, das die Verkabelung bei ISDN nicht sternförmig sein darf, leider ist das nicht anders gegangen, da wir die vorhandene sternförmige Verkabelung der damals noch analogen Telefonanlage nutzen mussten. Aus diesem Grund wurde bisher der ISDN wie im Anschlussplan gezeichnet problemlos betrieben.

Der Bus für das Telefon mit Internnummer 25 ist laut meines Wissens aber korrekt durchgeführt und dort traten aber die gleichen/ähnlichen Probleme mit dem elmeg CS400xt auf.

Sind die Abschlusswiderstände falsch gesetzt in den einzelnen Dosen?

Wieso tritt das Problem nur sporadisch und nicht dauerhaft auf?
 
« Letzte Änderung: 24. August 2011, 10:09:32 von Anton » Moderator informieren   Gespeichert
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« Antworten #10 am: 24. August 2011, 12:39:38 »

ist das eurit33 und das cs410 am selben bus? das darf dann so nicht sein, das wäre eine sternförmige verdrahtung. auch sollte auf keinen fall eine anschlußschnur zwischen der ersten dose und der anlage verwendet werden. im zweifelsfall muß man neue leitungen legen.
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« Antworten #11 am: 24. August 2011, 14:24:00 »

Installationskabel sind schon seit langem paarweise verseilt, d.h. je zwei Adern sind darin zu einem Paar zusammengefaßt, also in ihrem Verlauf ständig umeinander geschlungen. Das soll zur Auslöschung ihrer Abstrahlung an Nachbaradern, dem sogenannten "Übersprechen", führen. Da diese Verseilung die Kabel weniger flexibel macht, wendet man sie zwar bei Installationskabeln, nicht jedoch bei Endgeräteschnüren an. Auch die 10m-Verlängerungen für ISDN-Dosen sind solche Endgeräteschnüre. D.h. sie sind erstens schlechter gegen Übersprechen geschützt, und zweitens selbiges gegen Einstreuungen - beides kann die Bitfehlerrate bis hin zu Fehlinterpretationen oder gar "Streiks" aufgrund unterschrittener Qualitätsparameter hochtreiben.

Geografisch einen Stern zu verlegen, der dabei elektrisch ein Bus bleibt, erzeugt einen "gefalteten Bus". Das bringt immer mit sich, daß durch das dabei unvermeidliche räumliche "hin und zurück" ein großer Teil der zulässigen Leitungslänge verbraucht und diese oft auch unbemerkt überschritten wird. Auch fordert eine solche Installation schon vom erfahrenen Fachmann höchste Konzentration und größtes räumliches Vorstellungsvermögen, da sind Fehler quasi vorprogrammiert. Aus Deiner Zeichnung ist nicht sicher zu unterscheiden, ob es sich hier um einen Bus mit der Anlage in der Mitte oder um zwei unabhängig von ihr abgehende Busse handelt (wie am NTBA selbst haben auch Anlagen zuweilen zwei Buchsen für ISDN-Endgeräte, ohne daß dies zwei Busse bedeuten würde). An einen Bus gehört pro Ende (normalerweise eines, mit dem NTBA bzw. der Anlage in der Mitte gibt es derer zwei) exakt einmal ein Abschlußwiderstand (schaltbare Widerstände können in NTBA / Anlagen, Dosen und Verlängerungen mit Mehrfachdosen am Ende lauern).

Sporadische oder scheinbar chaotisch auftretende Störungen sind mitnichten ein Hinweis auf unlogische Fehlerursachen, sondern für bestimmte Fehler geradezu typisch - z.B. wenn an einem Bus zwei Endgeräte betrieben werden, und davon eines in einer korrekten und eines in einer adernvertauschten Dose. Bei Tiptel-Anlagen soll es ähnliche Mucken auch geben, wenn an einem Bus ein S0-SysTel und ein S0-Standardtelefon betrieben werden. Ein Telefon mit Notbetrieb "ON" kann im Prinzip die gleichen Störungen erzeugen wie ein adernvertauscht angeschlossenes.
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« Antworten #12 am: 24. August 2011, 15:27:13 »

kapazität und dämpfung verändern sich auch, deswegen: so kurz wie möglich ohne verseilung. am besten nur drei meter, oder so.
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« Antworten #13 am: 25. August 2011, 08:16:09 »


Aus Deiner Zeichnung ist nicht sicher zu unterscheiden, ob es sich hier um einen Bus mit der Anlage in der Mitte oder um zwei unabhängig von ihr abgehende Busse handelt (wie am NTBA selbst haben auch Anlagen zuweilen zwei Buchsen für ISDN-Endgeräte, ohne daß dies zwei Busse bedeuten würde). An einen Bus gehört pro Ende (normalerweise eines, mit dem NTBA bzw. der Anlage in der Mitte gibt es derer zwei) exakt einmal ein Abschlußwiderstand (schaltbare Widerstände können in NTBA / Anlagen, Dosen und Verlängerungen mit Mehrfachdosen am Ende lauern).



Ich dachte, die Telefonanlage muss am Beginn des Busses liegen oder wäre es wirklich möglich, diese auch in die Mitte zwischen den beiden Telefonen einzubinden, weil dann könnte ich die Verkabelung auf einen Bus reduzieren?

Die Adern des Busses für die Internnummer 21 hab ich mit dem LinkTest überprüft. Es sind alle 1:1 durchgeschalten.

Da der Bus für die Internnummer 25 direkt an die Anlage angeschlossen ist, kann ich mit meinen Link-Tester mit RJ45 nix anfangen. Deshalb wollte ich fragen, ob auch diese korrekt verkabelt ist? Dazu habe ich ein Foto vom Anschluss auf Anlagenseite mittels der Steckklemmen gemacht und eines von der ISDN-Dose. Bei der Beschriftung am Anschlussklemmenfeld für den ISDN-Bus an der Anlage steht von links nach rechts für die Adernbeschriftung: a2 a1 b1 b2

Die ISDN-Dose auf Telefonseite ist von links nach rechts mit R T T R beschriftet (siehe Foto).

ist das eurit33 und das cs410 am selben bus? das darf dann so nicht sein, das wäre eine sternförmige verdrahtung.

Geografisch gesehen sind das Euritt 33 und das elmeg CS400xt nicht am selben Bus. Laut Anlagenhersteller sind die Anschlussklemmen der fix verdrateten Verkabelung und der RJ45-Anschlüsse an der Anlagenfront parallel geschaltet.
Dazu hab ich folgende Auskunft von elmeg bekommen: Der verkabelte interne S0-Bus und die RJ45-Buchsen an der Anlagenfront sind parallel geschaltet, so dass problemlos und blockierungsfrei an allen Schnittstellen Geräte angeschlossen werden können.


Die Zeichnung ist so zu verstehen, das die Anlage im Mittelpunkt steht und die Leitungen alle von der Anlage weggehen, also es handelt sich um 2 unabhängig voneinander abgehende ISDN-Busse von der Telefonanlage. Ich habe die einzelnen Kabel jetzt mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet, von denen die die gleiche Farbe haben, die miteinander verbunden sind.

Also ist die Installation, wenn ich das richtig verstanden habe, geografisch ein Stern, aber durch die Anlage und die Parallelschaltung entsteht wieder ein Bus. Nur die Frage ist, ob ich dafür dann die Abschlusswiderstände richtig gesetzt habe?


auch sollte auf keinen fall eine anschlußschnur zwischen der ersten dose und der anlage verwendet werden. im zweifelsfall muß man neue leitungen legen.

Du meinst vermutlich die Verkabelung für die Internnummer 21? Dort hab ich eine nur 10 cm lange Anschlußschnur (Endgeräteschnur, nicht verseiltes flaches ISDN-Kabel) verwendet, damit ich den S0-Bus an die Anlagenfront anschließen kann.

Sind die Abschlusswiderstände in der letzten Dose zum elmeg CS400xt mit der Internnummer 21 (siehe Foto) richtig gesetzt. Beide sind eingehakt, wodurch sie vermutlich aktiv sind? Ich wollte aber fragen, wieso die Dose 2 Abschlusswiderstände hat und ob es falsch ist, das beide aktiv sind?
« Letzte Änderung: 25. August 2011, 08:44:30 von Anton » Moderator informieren   Gespeichert
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« Antworten #14 am: 25. August 2011, 13:59:01 »

Ich habe mir soeben die Bedienungsanleitung angeschaut. Dort ist im übrigen von zwei unterschiedlichen Platinenversionen die Rede, nämlich von Deutschland und von Österreich / Schweiz. Die Anlage hat in der Tat einen internen S0-Bus, aber eben nur einen. Zu meiner Verwunderung sind hier in der Tat die eingebauten Buchsen und die Schraubklemmen gleichzeitig nutzbar. Deine Installation des Eurit ist demnach korrekt, die des Elmeg nicht. Ob sich hier der Buchsenanschluß die Verlängerung des Endgeräteanschlusses per Installationskabel gefallen läßt, da lasse ich mich von der Praxis gerne belehren. Die Abschlußwiderstände im Elmeg-Zweig Deiner Installation sind jedoch zuviel, der Eurit-Zweig müßte der einzige terminierte sein. Desweiteren ist von einer Anlagenspeisung des Busses nur bis 2,5 W die Rede, was in der Regel für zwei busgespeiste Endgeräte ausreicht, aber nicht garantiert ist.
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