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Autor Thema: Erster eingehender Anruf klingelt nicht  (Gelesen 824 mal)
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case
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« am: 14. August 2011, 22:15:21 »

Hallo zusammen,
vielleicht könnt ihr mir bei folgendem Problem helfen:
Oft, aber nicht immer, muss man mich zweimal anrufen bevor beim Anrufer ein Freizeichen ertönt bzw. mein Telefon klingelt. Beim ersten Anruf „hört der Anrufer wie gewählt“ wird, anschließend hört er nichts mehr. Mein Telefon klingelt auch nicht. Versucht der Anrufer es ein zweites mal, ertönt nachdem gewählt wurde ein Freizeichen und mein Telefon klingelt.
Hier noch ein paar Hintergrundinformationen:
- Ich habe drei TAEs. Einer im Keller 1. TAE laut Beschriftung. Die zwei (TAE_2 und TAE_3; die Bezeichnungen habe ich nur gewählt um sie zu unterscheiden) Anderen sind auf unterschiedliche Räume verteilt.
- Der Splitter ist an TAE_2 angeschlossen. An den Splitter (Klemmleiste) sind Kabel an La und Lb angeschlossen. An TAE_3 ist ein Telefon angeschlossen.
- Da ich laienhaft vermutet hatte, es könnte an der Verkabelung liegen habe ich folgende Versuche unternommen:
1) Das Telefon direkt an den Splitter (TAE_2) angeschlossen. Kein Veränderung.
2) Den Splitter gegen einen Neuen getauscht, das Telefon direkt an den Splitter (TAE_2) angeschlossen und keine Kabel an La/Lb des Splitters angeschlossen. Kein Veränderung.
3) Wie 2; Außerdem das Telefon getauscht. Kein Veränderung.
4) Den neuen Splitter an TAE_3 angeschlossen. Das Telefon direkt an den Splitter angeschlossen. Mit dieser Konstellation konnte ich gar nicht mehr telefonieren (Kein Freizeichen). Selber Effekt wenn ich den Splitter an TAE_2 angeschlossen lasse; das Telefon an TAE_3; aber die Kabel La/Lb nicht an den Splitter klemme.
5) Den neuen Splitter an TAE_1 angeschlossen; Telefon direkt an Splitter angeschlossen. Ich konnte bisher noch nicht nachweisen, dass es auch zu dem beschrieben Problem kommt. Da es nur sporadisch auftritt kann ich es jedoch bisher noch nicht ausschließen. Die Installation im Keller stellt für mich jedoch keine praktikabel Alternative dar.

Neben meinem eigentlichen Problem interessiert mich auch noch die Verkabelung der einzelnen TAEs. Dieser Punkt ist für mich nur nebensächlich, aber wenn ich hier schon eine Frage stelle:
- TAE_2 Verkabelung: Kabel: Rot auf Klemme: A; Kabel: Blau auf Klemme: B; Kabel: Weiß auf Klemme: La; Kabel: Grün auf Klemme: Lb;
- TAE_3 Verkabelung: Kabel: Rot auf Klemme: A; Kabel: Blau auf Klemme: B;
Habe ich nur einen Verteiler in dem Grün auf Rot und Weiß auf Blau umgesteckt werden nicht gefunden und die TAEs sind in Reihe geschaltet oder gibt es noch einen andere Möglichkeit?

Schon einmal vielen Dank!
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8818freak
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« Antworten #1 am: 14. August 2011, 22:28:50 »

demnach hast du einen analogen anschluß?
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« Antworten #2 am: 14. August 2011, 22:36:47 »

genau ... sorry hatte ich vergessen
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telthies
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« Antworten #3 am: 15. August 2011, 00:59:05 »

überlese ich es, oder beschreibst Du nicht, wie TAE 1 beschaltet ist (ich vermute, rot an 1 und rot/schwarz an 2) ?  rt/bl sind in Kabeln dieser Farbcodierung das erste Paar, ws/gn das dritte. Zauberkräfte, die Kabel auf dem Weg in Zahl und Mantelfarbe verändern, sind mir keine bekannt - demnach wird wohl noch irgendeine Abzweigdose oder dergleichen im Weg sein (evtl. noch eine noch nicht aufgefundene Dose, hinter einem Schrank o.ä.). Ich stelle einfach ´mal mein Denken "auf Laut":

1) eine bezeichnung einer TAE als 1. TAE halte ich für einen Hinweis, daß es sich um eine sogenannte "erste TAE" handelt; also eine solche, die als "Monopol-TAE" den Übergang vom Herrschaftsbereich der Telekom zum deinigen markiert.

2) Das Vorhandensein mehrerer Dosen ohne daß sich Hinweise auf eine (frühere) Telefonanlage finden, läßt auf eine sogenannte "Dosenanlage" schließen. So heißt es, wenn mehrere TAE so in Reihe geschaltet sind, daß immer eine (beliebig gewählte) davon benutzt werden kann, und ihre Benutzung die jeweils nachfolgenden taub schaltet.

3) Wenn ein eingehender Ruf erst beim zweiten Versuch signalisiert wird, vermute ich ein Relais als Übeltäter. Sogenannte Ping-Pong-Systeme aus zwei Anschlußdosen und einer AWaDo (automatischen Wechsel-Anschlußdose) oder einem AMS (automatischen Mehrfachschalter) waren lange bevor man von DSL zu träumen wagte eine beliebte Methode, um ohne Telefonanlage (und ohne Möglichkeit des Verbindens - außer durch Weitergabe - und ohne Möglichkeit des Internsprechens) zwei Telefone an einem einzigen analogen Amtsanschluß betreiben zu können. Bis 1990 wurden sie regelmäßig immer dann installiert, wenn ein Telefon ein schnurloses sein sollte (dann wurde immer ein Schnurtelefon dazu gefordert).

Der Splitter kommt immer in die erste TAE, und weiteres dann in ihn. Dosenanlagen oder Wechselschaltungen sind vorher unbedingt aufzulösen, sie führen sicher zu Komplikationen. Sie können wenn gewünscht hinter dem Splitter wieder geschaltet werden, aber die Verbindung zwischen der ersten TAE und nachfolgendem ist aufzutrennen.
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« Antworten #4 am: 15. August 2011, 22:01:39 »

Wie kann ich einen AWaDo oder AMS erkennen? Für mich sehen die Anschlussdosen wie „normale“ TAEs aus. Das Gebäude wurde 2001 gebaut - also über 10 Jahre nach 1990 - wurden da noch entsprechende Systeme genutzt?
Ich habe die fehlende Abzweigdose gefunden. Die Kabel TAE_3 Klemme 1/2 gehören zu den Ausgängen Splitter La/Lb.
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telthies
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« Antworten #5 am: 16. August 2011, 00:04:52 »

Ich habe die fehlende Abzweigdose gefunden. Die Kabel TAE_3 Klemme 1/2 gehören zu den Ausgängen Splitter La/Lb.
so weit klingt es für mich also, als ob TAE2 von der Nutzung her quasi diejenige ist, wo praktisch der Amtsanschluß "ankommt". In diese gehört demnach der Splitter und in TAE1 nichts. Aus dem Splitter abgehend das Kabel zu TAE3 zu benutzen und an diese das Telefon anzuschließen, ist machbar. Eine gleichzeitige direkte Verbindung zwischen TAE2 und TAE3 darf dabei nicht bestehen.

Wie kann ich einen AWaDo oder AMS erkennen?  [...]2001 gebaut [...] wurden da noch entsprechende Systeme genutzt?
Eine AWaDo hat typischerweise die Erscheinungsform Unterputzdose mit Deckelchen auf dem ein Relais-Symbol geprägt ist. Löst man das Zentralschräubchen des Deckels und holt die "Dose" heraus, erblickt man Klemmen La, Lb, a1, b1, W, a2 und b2. Ein AMS kann ähnlich aussehen, ist aber oftmals auch in ein einer TAE (Einschlitz-Version "F") ähnelndes Gehäuse eingebaut. Wenn eine dieser beiden Komponenten im Leitungsweg zwischen Splitter und Telefon steckt, kann das äußerlich unbemerkt bleiben. Steckt sie jedoch vor dem Splitter und hat dieser eine Zustands-LED für die Doppelader vom "Amt", müßte diese bei Anrufversuch I erlöschen und bei Anrufversuch II wiederkommen.

Aber der Telekomiker macht das alles so wie es gehört, das gehört zur Anschlußbereitstellung dazu.
« Letzte Änderung: 16. August 2011, 00:08:25 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #6 am: 16. August 2011, 02:51:44 »

dein netzbetreiber sollte den fehler beheben.
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