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Autor Thema: Seltsam - neue TK Anlage "hängt sich auf" genau wie die alte  (Gelesen 2409 mal)
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zwanzig
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« am: 07. November 2011, 14:22:07 »

Guten tag.

Ich habe bei uns eine nagelneue Elmeg ict46 Anlage stolz montiert und konfiguriert. Die alte war eine alte auerswald und damit gab es immer wieder div. Probleme. Einer davon war, daß die eingehenden Telefonate manchmal urplötzlich nicht durchkamen. Nach einiger Zeit haben wir festgestellt, daß dieser Fehler zu beheben war in dem man alle Stromstecker rauszog und nach 60 Sekunden wieder einsteckte. Das lief dann wieder.

Das Problem ist jetzt aber, daß auch die neue Anlage sich genauso verhält. Auch hier muss ich sie von Strom nehmen um sie wieder einzuschalten.

Da dies ein Vodafone Anschluss ist, hängt die Anlage nicht an einem NTBA, sondern an einer Easybox 803 mit intergrierten NTBA und Splitter.

Wo könnte eurer Meinung nach das Problem sein? Die Easybox oder die Elektrik? Allerdings kommt es zu den Problemen obwohl kein Stromausfall zu verzeichnen ist - Mitten am Tag, alle Rechner usw. funktionieren weiterhin, es gibt keine Stromschwankungen die zu merken wären. Das Haus ist ein älteres aus den 50-gern.
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gruene_kokosnuss
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« Antworten #1 am: 07. November 2011, 15:47:39 »

Hi,

gut möglich, dass es an der Easybox liegt. Es gibt seit Juli ein Firmware-Update für dieses Gerät. Hast Du dieses mal heruntergeladen und installiert?

Gruß
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reini5555
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« Antworten #2 am: 07. November 2011, 20:23:44 »

Da dies ein Vodafone Anschluss ist, hängt die Anlage nicht an einem NTBA, sondern an einer Easybox 803 mit intergrierten NTBA und Splitter.
Das ist nun mal kein richtiger ISDN Takt. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder eine TK Anlage die Taktunabhänig arbeit, und da fallen alle SOHOS weg (also auch die Elmeg), oder der Anschluss auf einen richtigen ISDN umstellen.
Da hilft sonst nichts, auch keine Updates, das ist einfach mit der Technik ersichtlich.
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kermit
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« Antworten #3 am: 07. November 2011, 20:35:57 »

Mal ehrlich - wie kommst du auf so was? Kannst du das belegen? Klingt für mich nicht besonders glaubwürdig.
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starkstrom
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« Antworten #4 am: 07. November 2011, 21:29:45 »

doch er hat schon recht...muss nicht da liegen aber es kann.würde an deiner stelle noch mal die box austauschen. hab vor nr weile auch bei jemand nen NGN Anschluss von Vodafone in Betrieb genommen mit der 803 Box da läufts bis jetzt mit nr agfeo anlage ohne probleme...
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Leo63
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« Antworten #5 am: 07. November 2011, 21:39:37 »

Hallo,

es ist eine altbekannte Tatsache, das NGN-Anschlüsse über keinen Amtstakt verfügen. Bei diesen Anschlüssen wird der Takt in der Anschlußbox (Fritzbox und andere) erzeugt. Leider spendieren die Hersteller ihren Geräten keinen anständigen Taktgenerator (denn diese sind teuer!). Ärgerlich

Aus dem gleichen Grund haben ISDN TK-Anlagen im Consumer und SOHO Segment eben keinen eigenen Taktgenerator, sondern sie benutzen den Amtstakt als Referenz.

Es ist also genau so, wie Reini es ausgeführt hat.
« Letzte Änderung: 07. November 2011, 21:42:53 von Leo63 » Moderator informieren   Gespeichert

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zwanzig
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« Antworten #6 am: 07. November 2011, 22:05:29 »

Dann ist ein NGN-Anschluss also einer Art Daten/Internettelefonie?

Ich habe also ein paar Fragen die sich jetzt stellen. Diese Antworten brauche ich logischerweise, damit ich weiß wovon ich spreche wenn ich mit den Provider verhandele. Es kann ja schließlich nicht sein, dass er sowas nicht berücksichtigt.

- was ist ein Taktgeber und wofür ist das gut? Ich vermute mal einer Art Uhr? korrekt?
- kann Vodafone mir auch auf wunsch einen normalen ISDN Anschluss bereitstellen?
- kann man das irgendwie noch anders umgehen? Vielleicht einer Art Zeitschaltuhr am Stromstecker der TK Anlage, welche immer morgens, vor Arbeitstagbeginn die Anlage mal kurz aus- und wieder einschaltet?
- würden andere Geräte (anderer Router mit DSL Modem,  ext. NTBA und Splitter) helfen?
- wenn alles nicht hilft - sollte ich den Anbieter wechseln oder bringt das nichts?

Also Rückgabe der TK Anlage kommt nicht in die Tüte. Die Rückgabefrist ist ohnehin abgelaufen und das ganze hat mich sowieso schon einen Ar... voll Geld gekostet.
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reini5555
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« Antworten #7 am: 08. November 2011, 08:15:05 »

Diese Antworten brauche ich logischerweise, damit ich weiß wovon ich spreche wenn ich mit den Provider verhandele. Es kann ja schließlich nicht sein, dass er sowas nicht berücksichtigt.
Wieso, der kann sagen, kauf Dir eine richtig Telefonanlage, dann klappt es.

- was ist ein Taktgeber und wofür ist das gut? Ich vermute mal einer Art Uhr? korrekt?
Systemtakt der Kommumnikation,
nun das entkoppeln davon kostet Bauteile und Geld, und beides ist bei SOHO nicht drinn.

- kann Vodafone mir auch auf wunsch einen normalen ISDN Anschluss bereitstellen?
Kann nur Vodafone sagen.
- kann man das irgendwie noch anders umgehen? Vielleicht einer Art Zeitschaltuhr am Stromstecker der TK Anlage, welche immer morgens, vor Arbeitstagbeginn die Anlage mal kurz aus- und wieder einschaltet?
Keine gute Lösung, schadet den Geräten nur.

Man kann klar von Vodafone weg gehen, sollte  aber die Laufzeit des Vertrages noch mit in Betrachtung ziehen, und in vielen Anschlussbereichen gibt es als einzigen Anbieter, der richtiges ISDN liefert nur die Telekom.
Deshalb muss man immer überlegen, ob man sich hier an einen Anbieter festlegt, oder wenn es ums geschäftliche Telefonieren geht, einen großen Bogen um die SOHOS macht.
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telthies
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« Antworten #8 am: 08. November 2011, 09:03:11 »

[...] wenn ich mit den Provider verhandele. Es kann ja schließlich nicht sein, dass er sowas nicht berücksichtigt.
Die Verhandlung wurde längst geführt: Der "Markt" (das ist in diesem Sinne der "Mainstream" der potentiellen Kunden) hat gesagt: "geiz ist geil", und die Anbieter haben das dann vollstens berücksichtigt und das technische Niveau (weil das eben ganz massiv ihren "Einkaufspreis" beeinflußt) gehörig tiefergelegt. Eine Prolex für´n Hunni ist eben immer ein Blender.
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zwanzig
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« Antworten #9 am: 08. November 2011, 13:28:22 »

Wieso, der kann sagen, kauf Dir eine richtig Telefonanlage, dann klappt es.

Was soll das schon wieder bedeuten? Ich dachte, Elmeg wär schon eine "richtige Telefonanlage" ?!

P.S. Was für Anlage wäre denn das, deiner Vorstellung nach? Welches Preisniveau ?
« Letzte Änderung: 08. November 2011, 13:50:42 von zwanzig » Moderator informieren   Gespeichert
reini5555
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« Antworten #10 am: 08. November 2011, 16:34:11 »

Was soll das schon wieder bedeuten? Ich dachte, Elmeg wär schon eine "richtige Telefonanlage" ?!
Bis zur TK32 waren die schon ok.
Doch bei den heutigen ist das was schon mehrere geschrieben haben, bei denen halt der Sparfux drin, gehen am richtigen ISDN. Aber gehören klar in die Richtung Consumer / SOHO, und sind halt empfindlich was den Takt von ausssen angeht.

Wenn Du weiterhin auf NGN Anschlüsse setzen willst, musst Du da schon einen Klasse höher greifen, also Richtung Panasonic TDA 15, Alcatel Omnioffice PCX, oder Siemens usw. Die verwenden schon richtig aufwendige Amtsbaugruppen, die keinen Takt von aussen her brauchen.
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« Antworten #11 am: 08. November 2011, 21:54:31 »

Hi, von auf NGN setzen wollen habe ich nicht gesprochen. Ich habe aber vielleicht keine andere Wahl? Je nachdem woran das liegt. Hat es nur mit der Hardware des Providers zu tun, dann kann ich das vielleicht durch einen Wechsel ändern. Liegt es aber bereits an der Leitung, dann habe ich vielleicht keine andere Wahl.

Die ganzen Anlagen scheinen aber ung. die gleiche Preisklasse wie meine Elmeg zu sein.

Ich möchte die Elmeg aber schon behalten. Ich schau mal was sich machen lässt wg. des ISDN.

Sind die Leitungen von Vodafone immer ngn?
Bei uns in der Gegend gibts noch telekom (natürlich, teuer allerdings) und alice - haben die auch ngn oder echtes ISDN?
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telthies
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« Antworten #12 am: 09. November 2011, 01:08:42 »

Liegt es aber bereits an der Leitung, dann habe ich vielleicht keine andere Wahl.
Die TAL ist üblicherweise jedesmal die Kupferdoppelader. Die ist intakt oder nicht (in letzterem Fall wäre die Bitfehlerrate hoch, und nicht nur der Takt das Problem) bzw. ggf. zu lang oder sonstwie für bestimmte DSL-Geschwindigkeiten mangelhaft geeignet. Ansonsten sind die Dinger untereinander gleich wie ein Ei dem anderen.
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« Antworten #13 am: 09. November 2011, 06:42:08 »

Hi, von auf NGN setzen wollen habe ich nicht gesprochen. Ich habe aber vielleicht keine andere Wahl?
Doch, Du hast die Wahl:
Die Telekom kann es machen, dafür bekommst Du auch eine reale Gegenleistung, einen richtigen ISDN.
Thelthies hat es schon oben schön geschrieben, es gibt "Geiz ist geil", dann muss man mit NGN vorlieb nehmen, und sich halt Beschränkungen auflegen.
Es sind immer zwei Drähte die ins Haus führen, aber für einen NGN Anschluss reicht es für den Anbieter aus, sich einen DSL Port bei der Telekom zu mieten und mittels Paketdaten und dem IADE eine Telefonie herzustellen.
Für für die Leitungsvermittelung müsste der Anbieter in der Vermittlungsstelle eine eigene Technik aufbauen, das kostest auch Kohle, und damit wäre er unter Umständen teuerer als die Telekom, denn die hat die Technik schon am laufen, und braucht meist nur die Wartung kalkulieren.

Jeder Anbieter kocht auch nur mit dem gelichen Wasser, wie die anderen, billig Anschlüsse werden immer auf Paketdaten hinaus laufen, und die Anbieter welche auch viel Geschäftkunden vor Ort haben, die sind jedoch nicht überall verfügbar, da die ja die etwas günstigeren Anschlüsse für privat, nur als Abfallprodukt sehen, wie z.B. M Net, die werden auch keinen ISDN für 20 Öcken liefern können, da zahlt man halt 30 Euro.
Es ist wie in allen Lebensbereichen, für lau, bekommt man auch nur ein laues Produkt, bei den privaten Telefonanschlüssen schreien nun mal die meisten auf lau, und sagen, sie können mit den Kompromissen leben.
Genau so ist es halt mit den Telefonanlagen im SOHO Bereich, jeder der Anbieter spart an Bauteilen, so gut wie es geht. Denn wegen vielleicht zweieurofünfzig geht sonst der Kunde zur anderen Marke. Also ist auch hier der Kunde, der wo entscheidet, was der Hersteller bietet.
Bei den geschäftlich eingesetzten Anlagen, sind die zweieurofünfzig wieder nicht entscheident, hier legt der Kunde Wert auf stabiles Verhalten und will etwas für die Zukunft. Wenn ich auf so was hinaus eine TK Anlage kosntruiere, dann kann man sich nicht mehr auf den ISDN Takt von aussen her verlassen, denn oft haben die Kunden vor Ort draussen ja mehrere Anschlüsse, und das die selbst bei richtigem ISDN immer einen synchronen Takt liefern, auf das kann man sich eh nie verlassen, aus dem Grund bauen die eine aufwendige Eingangsbeschaltung für die Amtsleitungen.

Und da hat der Kunde nun die Wahl von drei Möglichkeiten, man nimmt einen NGN Anbieter und eine TK die selbst den Eigangstakt generiert oder
man entscheidet sich weiter für die Leistung der Telekom zu bezahlen, und bekommt einen Gegenwert in Form eines stabilen Anschlusses,
oder man macht immer wieder zwischendurch den bekannten Reset.

Natürlich könnte man auch eine gebrauchte Alcatel 4200 aus dem Versteigerungshaus holen, welche es auch nur für ein paar Öcken gibt, nur kann es halt passieren, das man da halt dann mal kurz ein wenig Geld für eine Fachfirma zur Einrichtung hinlegt.
Zitat
Die ganzen Anlagen scheinen aber ung. die gleiche Preisklasse wie meine Elmeg zu sein.
Wenn deine ICT 46 nicht gerade vom Laster gefallen ist, reden wir von ca 50 Euros mehr, in den Goggle Angboten aus dem I net.
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« Antworten #14 am: 09. November 2011, 14:16:19 »

Vorhin hab ich beim elmeg support angerufen. Der dort ansässige techniker hat mir gesagt, dass Elmeg keine Schwierigkeiten mit den NGN Anschlüssen, bzw. mit Vodafone, bekannt sind.

Er meinte, dass die easybox 803 für die Taktgebung seitens des Kunden verantwortlich sein müsse und endweder funktioniert diese nicht korrekt, oder aber die Abschlusswiderstände sind ausgeschaltet. Da diese Widerstände auf Seite der ict 46 eingeschaltet sind, kann - wenn ich ihn glauben soll - das Problem nur bei dieser Box liegen.
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