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Autor Thema: Telefonieren nicht mehr möglich  (Gelesen 909 mal)
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lillebroed
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« am: 21. Februar 2009, 12:27:13 »

Hallo,

seit heute habe ich das Problem, dass ich nicht mehr telefonieren kann. Es ertönt der Wählton (vor dem Eingeben der Nummer), die Nummer wird angewählt, aber es kommt kein Freizeichen und beim Angerufenen klingelt es auch nicht. Dafür höre ich den Wählton konstant, die ganze Zeit....!

Umgekehrt klingelt es zwar bei mir bei ankommenden Rufen, ich höre aber keinen und der Anrufer hört mich nicht.

Das Dsl funktioniert.

Folgendes habe ich ausgeschlossen:

Telefon defekt ==> ich habe jetzt drei Telefone angeschlossen, bei allen das gleich Phänomen

Kabel defekt ==> alle Kabel getauscht

Splitter defekt ==> Telefonkabel direkt an Telefondose angeschlossen (ohne die ganze DSL-Verkabelung), Problem besteht auch hier

Telefonhotline des Anbieters, können nix an der Leitung finden

Die Hardware:

Siemens Gigaset mit AB und Mobilteil
Siemens Wlan-Router
Anbieter Ewetel

Das ganze Ensemble hat nun gut drei Jahre funktioniert, also nix frisch zusammengesetzt oder konfiguriert.
Und da das Problem auch besteht, wenn ich das Telefon direkt an die TAE-Dose anschließe, müßte das ja eigentlich auf einen Defekt der Dose oder der Hausleitung hindeuten, oder denke ich da falsch??

Was mach ich denn nun?

Gruß
Lillebroed
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telthies
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Beiträge: 4.082



« Antworten #1 am: 21. Februar 2009, 13:13:14 »

die erste tae ist kein analoger anschluß mehr, wenn man auf dsl umgestellt hat. dann kommt hier ein gemischtes signal mit frequenzen an, die für ein telefon ungesund sein können. von dieser idee, zwecks "fehlereinkreisung" die endgeräte vor den splitter zu stecken, muß daher gewarnt werden.

dein problem klingt wie eine typische symptomatik für überspannungsschäden. ein blitz- oder kurzschlußschaden schießt schnell mal durch den gesamten signalweg. eine daraus resultierende fehlfunktion einer anlage (egal ob separat oder als "starterbox" o.ä. in einen splitter integriert) zeigt sich dann natürlich auch an apparaten, die zum zeitpunkt des schadens noch nicht angeschlossen waren. bis zur dose wird wohl alles in ordnung sein, der wählton kommt ja an. auch funktionierendes dsl bedingt eine intakte leitung. insbesondere, wenn es nicht langsamer geworden ist, wird die leitung nicht beschädigt sein (solche schäden treffen auch meist die elektronik). gewohnt hohe geschwindigkeit heißt in der regel auch nicht erhöhte fehlerrate, was ich bei einem defekt des splitters (der dem dsl und dem telefon die jeweils für das andere bestimmte frequenzen ausfiltert) erwarten würde. mobilteile schnurloser telefone können selbst nicht mitgeschädigt werden, weil die luftschnittstelle die überspannung nicht transportiert. also bliebe (wenn keine anlage dazwischen ist) eigentlich nur die basis des schnurlos-systems. die wäre ja einfach mal beim nachbarn zu testen.
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