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Autor Thema: dect telefonanlage gesucht  (Gelesen 1466 mal)
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check-t
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« am: 31. August 2010, 17:00:42 »

Hallo Experten!

Ich bin für meine kleine Agentur auf der Suche nach einer Telefonanlage zur Verwaltung von 12 Dect-Telefonen. Im Gebäude liegt ausschließlich flächendeckend Cat6 Verkabelung die für das LAN verwendet wird, daher denke ich das DECT sinnvoll ist, u.U. auch einfache IP-Telefone. Das Büro erstreckt sich über 3 Stockwerke, 2 DECT-Stationen auf der untersten und der obersten sind also zwingend erforderlich. Derzeit wird eine Agfeo AS42 mit  2 Dect S0 Basisstationen an einem 3xS0 Anlagenanschluss verwendet. Diese macht uns aber von Beginn an mit Gesprächsabbrüchen und geringer Reichweite das Leben schwer. Ausserdem gibt es zB FW-Updates nur für Fachhändler etc...

Bzgl. der Anbindung der neuen Telefonanlage an unsere Lexware Warenwirtschaftssoftware bzw. Outlook gilt: Alles kann, nichts muss. Smiley

Hat jemand einen Vorschlag?

Danke und beste Grüße aus Köln!

« Letzte Änderung: 31. August 2010, 17:20:18 von check-t » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #1 am: 31. August 2010, 18:13:16 »

wenn die verkabelung immerhin schon cat.6 ist wäre es zumindest ungewöhnlich, nicht auch die telefonie in die kapazitäten der strukturierten verkabelung miteingerechnet zu haben. dect-telefone sind eigentlich für hoch mobile oder nomadische mitarbeiter gedacht, tischtelefone mit schnur für diejenigen mit festem arbeitsplatz. auch dect-telefone gibt es zwar als systemendgeräte, aber trotzdem nur mit reduziertem funktionsumfang gegenüber schnurgebundenen systels. man denke nur an funktionstastenerweiterungen. dect nehmen um kabel zu sparen ist das pferd von hinten aufgezäumt und leuchtet mir nur ein, wenn ein umzug schon für nächstes jahr feststeht. die agfeo hat im dect-bereich kein reichweiten-problem, sondern ein geistiges problem vieler installationspartner (die den unterschied zwischen roaming mit und ohne handover nicht verstanden haben, sonst würden sie bei dect erfordernden projekten nicht agfeo verbauen). aus erfahrungen mit einem bestehenden system darauf zu schließen, wie viele basen richtig wären und wo sie hinmüßten, ist humbug für anfänger. am besten beschreibst du mal ohne deinen glauben was am besten ist vorwegzunehmen einfach "roh" die tätigkeiten an den arbeitsplätzen, an denen telefone eingesetzt werden sollen. mit der anbindung meinst du vermutlich cti, also das wählen aus dem computer und das erkennen von anrufern anhand eines telefonbuches von außerhalb der tk-anlage ?
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check-t
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« Antworten #2 am: 31. August 2010, 19:26:25 »

Hi telthies,

wenn ich dich richtig verstehe kann man, was die DECT-Funftionalität betrifft, Agfeo vergessen? Die Abbrüche treten übrigens auch in direkter Nähe zu den DECT Basen auf, ich glaube nicht dass da ein Fehler beim Handover im Spiel bist - ich bin jedoch auch kein Experte.. Die Nutzung von DECT Telefonen war geplant da die Mitarbeiter prinzipiell nicht mehr als eine stabile, und preiswerte Telefonlösung brauchen und häufig an wechselnden Arbeitsplätten sitzen. Verkablungsmäßig besteht wirklich! ausschließlich ein cat6 Netzwerk. Ich dachte es gäbe (falls der Flächendeckende Einsatz von DECT nun wirklich Humbug ist) ein Anlagensystem das die Telefone per TCP/IP verbindet und entsprechend die LAN-Verkabelung einfach mit nutzen kann.
Aber um deine Frage ohne Umschweife oder eigene Gedanken zu beantworten: 4 Arbeitsplätze Empfang / Vertrieb / Geschäftsführung, 2 Arbeitsplätze Support, 3 Grafiker / Entwickler mit geringem "Telefoniebedarf". Und ja, mit Anbindung meine ich CTI.

Danke im Vorraus und Grüße.
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« Antworten #3 am: 31. August 2010, 20:15:05 »

Wer sagt Dir eigentlch, dass Du CAT6 Verkabelung, möglichst über Patchpanel und vernüftigen Dosen, nicht auch für Telefonie nutzen kannst? Die elektrischen Anschlüsse einer TK-Anlage kann man auch auf ein Patchpanel routen und Telefone können auch über RJ45 Stecker angeschlossen werden. Mach ich bei mir und funktioniert bestens.

Es ist alles
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Groucho
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« Antworten #4 am: 31. August 2010, 20:48:22 »

Ich bin ja immer gegen reine DECT Anlage. Ist natürlich machbar aber im Büro nicht sinnvoll. Cat 6 bedeutet nicht unbedingt dass du IP Telefone einsetzen musst, normale Telefone sind da kein Problem. Mit passenden Adaptern kannst du z.B. aus einer voll belegten Netzwerkdose 2 Telefone und ein Netzwerkanschluss mit 100 MB rausholen oder auch 4 Telefone ohne Netzwerk.

Unten mal ein Lind zu einem Paket das erweitert werden kann auf deine 3 Sender und 12 Funktelefone. Das ganze gibt’s auch als „original“ Siemens HiPath. Aber auch andere Hersteller haben sehr gute DECT Lösungen, nur nicht unbedingt aus den SOHO Bereich.

http://geschaeftskunden.telekom.de/tsi/servlet/contentblob/BusinessCenter.de/de/735862/blobBinary/aktionsangebot-octopus-f200-dect-ps.pdf



Groucho
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telthies
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« Antworten #5 am: 31. August 2010, 21:50:59 »

ich glaube nicht dass da ein Fehler beim Handover im Spiel ist
natürlich nicht. Der fehler ist ja gerade, daß die garkein handover beherrschen.

Die Nutzung von DECT Telefonen war geplant da die Mitarbeiter [...] und häufig an wechselnden Arbeitsplätten sitzen
solange sie sitzen und lediglich die zuordnung tisch/person flexibel gehandhabt wird, darauf können auch lösungen mit schnurgebundenen apparaten eingehen. wenn sie ständig herumlaufen, machen schnurlose mehr sinn. preiswert und dect zeigen in verschiedene richtungen: tischtelefon mit schnur kostet einschließlich verkabelung weniger als schnurlostelefon, wenn man keine consumer-hardware betrachtet (die nicht für business-gebrauch gemacht ist).

Verkablungsmäßig besteht wirklich! ausschließlich ein cat6 Netzwerk. Ich dachte es gäbe (falls der Flächendeckende Einsatz von DECT nun wirklich Humbug ist) ein Anlagensystem das die Telefone per TCP/IP verbindet und entsprechend die LAN-Verkabelung einfach mit nutzen kann.
da scheinst du dich wohl in dem irrtum zu befinden, netwerkverkabelung eigne sich nur für edv (oder ip-telefonie). das stimmt nicht, sie ist diensteneutral und plain old telephony sowas von anspruchslos, die „frißt (fast) alles“. diese kabel mitzubenutzen zwingt auch mitnichten zu digitalen protokollen oder dazu, die telefone als clients des netzwerkes betreiben zu müssen. mir scheint, dir fehlen die banalsten grundlagen des wissens über netzwerke und protokolle. im übrigen habe ich nicht den flächendeckenden einsatz von dect als humbug bezeichnet (ein kunde von mir ist sehr glücklich damit), sondern deine schlußfolgerung des soll-bedarfes aus dem ist-zustand.

4 Arbeitsplätze Empfang / Vertrieb / Geschäftsführung, 2 Arbeitsplätze Support, 3 Grafiker / Entwickler mit geringem "Telefoniebedarf".
das sind nach eva zwerg nur neun, was sind die restlichen drei – zusätzliche schnurlose zu tischtelefon-arbeitsplätzen ?
und: ja, mit dect taugt agfeo definitiv nur für soho.
« Letzte Änderung: 31. August 2010, 21:54:59 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #6 am: 01. September 2010, 00:20:13 »

Bezüglich einer Mitbenutzung der CAT6 Verkabelung war ich vielleicht undeutlich. Ich meinte nicht, das Ganze auf physischer Ebene zurecht zu frickeln sondern auf IP-Ebene zu lösen. Mir ist schon klar das das Kabel Dienstneutral und ich dachte das diese Basisinformation nicht diskutiert werden muss. Deswegen fragte ich ja explizit nach einem Anlagensystem das die Clients per TCP/IP, von mir aus auch UDP/IP anspricht -  also In-House so etwas wie IP-Telefonie jedoch Anlagen-Vermittelt an good old ISDN. Wie schon gesagt: 

"ein Anlagensystem das die Telefone per TCP/IP verbindet"

das nächste mal formuliere ich das wasserdicht, sorry. Smiley 

@thelties: Was dich zu der Schlussfolgerung bewegt, mir fehlten die banalsten Grundlagen über Netzwerke und Protokolle kann ich nur mutmaßen - ich dachte nicht dass an dieser Stelle ein Netzwerk-Knowhow-Schwanzvergleich gestartet werden soll (den könntest du haben Lächelnd ). Ich möchte nur eine Problemstellung zu einem Thema in dem ich nicht so fit bin sachlich diskutieren. Die Schlussfolgerung des Sollbedarfes obliegt im Übrigen nicht ausschließlich der technisch leistungsfähigsten oder billigsten Lösung, sondern auch ganz einfach den Wünschen meiner Mitarbeiter. Und die hätten es wenn möglich nunmal sehr gerne Drahtlos. Was deine Zählung der Arbeitsplätze (richtig, 9 stimmt, gut gemacht) betrifft: Die Dimensionierung von 12 Geräten im ersten Beitrag hat einfach Kapazität bzw. Luft nach oben gelassen da mittelfristig sicher noch ein paar Schreibtische dazu kommen.

@groucho: Danke, das Paket werd ich mir schonmal ansehen.

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« Antworten #7 am: 01. September 2010, 07:36:51 »

Zitat
Das Büro erstreckt sich über 3 Stockwerke, 2 DECT-Stationen auf der untersten und der obersten sind also zwingend erforderlich.
Interesante Diskussion, aber so mal eine Frage, weshalb müssen es jeweils 2 DECT auf einer Ebene sein?
Ist das Gebäude so groß, oder wegen der Anzahl der Sprachkanäle?
Solche Lösungen brauchen eine Funktfeldmessung vor Ort, was damit ausschließt, hier eine konkrete Kaufempfehlung zu geben. Denn es ist egal ob jetzt hier eine Siemens, Alcatel, oder Panasonic rein kommt, die sind technisch alle Vergleichbar (mehr oder weniger, manche brauchen für jeden Furz eine Lizenz, was Geld kostest).
Wichtiger ist das es eine Fachfirma vor Ort, zum einen Mal eine Funktfeldmessung durchführt, und die können dann auch ein richtig auf euere Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot machen. Denn vielleicht kommt für euch auch eine Mischung in Frage, DECT over IP kommbiniert mit VOIP Festtelefonen, virtuell Desking (gerade wenn die Mitarbeiter an verschiedenen Arbeitsplätzen sitzen, und mal bei längeren Gesprächen, nicht schnurlos telefonieren möchten).
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telthies
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« Antworten #8 am: 01. September 2010, 12:34:32 »

@thelties: Was dich zu der Schlussfolgerung bewegt, mir fehlten die banalsten Grundlagen über Netzwerke und Protokolle kann ich nur mutmaßen - ich dachte nicht dass an dieser Stelle ein Netzwerk-Knowhow-Schwanzvergleich gestartet werden soll (den könntest du haben Lächelnd ). Ich möchte nur eine Problemstellung zu einem Thema in dem ich nicht so fit bin sachlich diskutieren.
deine formulierungen lassen darauf schließen, daß dir eine strukturierte verkabelung im aufbau nicht ganz klar ist. ob du ein thema nicht verstehst oder dich nur ungeschickt ausdrückst, kann ich ja per ferndiagnose nicht wissen. zu [piiiiep]vergleichen fordere ich grundsätzlich nie heraus. das wäre ja auch unfair, wenn der gewinner von vorneherein feststeht. meiner ist der kürzeste. immer. da hat mich noch keiner geschlagen.

mir ist immer noch unklar, warum du aus cat.6 ableitest, daß dort ip-telefone angeschlossen werden müßten. daraus habe ich geschlossen, daß dir die schnittstellenfunktion eines patchfeldes nicht klar sei, du von - sofern euer ethernet kein gigabit ethernet ist möglichem - cable sharing noch nichts gehört hättest oder dächtest, was ein netzwerkkabel benutzen wolle müsse immer durch einen datenswitch hindurch. es ist jedoch so, daß man über ein cat.6-kabel selbstverständlich auch ein up0-systemtelefon oder ein analogfax anschließen kann. zurechtfrickeln muß man dabei nichts, das geht sauber nach der methode ein gerät - ein kabel bzw. beim cable sharing mit konfektionierten adaptern. nach deinen formulierungen konnte ich nicht sicher sein, ob du das weißt.
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