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Autor Thema: Ersatz für eine Ascotel bcs 8 mit 6 Systemtelefonen  (Gelesen 562 mal)
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taxprayer
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« am: 05. Januar 2012, 19:56:48 »

Zunächst wünsche ich allen eine schönes neues Jahr.

Die vorhandene TK-Anlage Ascotel bcs 8 kommt in die Jahre. Die 6 angeschlossenen Systemtelefone Office 20(40) müssen dauernd ausgetauscht werden, es gibt häufig Knackgeräusche und Abbrüche.
Dazu kommt, daß der eine vorhandene ISDN Mehrgeräteanschluss nicht mehr ausreicht, ein 2ter muss her.

Für eine neue TK-Anlage (Vetriebsbüro) stehen folgende Details auf dem Wunschzettel

Music on hold, Ansage vor Abfrage
2 externe ISDN-Mehrgeräteanschlüsse
6 neue Systemtelefone
1 Funktelefon (Dect ?)
Verbindung der Telefone zur TK-Anlage mit 2-Draht-Technik (UPo/Twinport?)

Beim Stöbern in diesem Forum wäre wohl eine Panasonic NCP500XNE + DT3xx Telefone die richtige Wahl.
Bei diesem System ist mir jedoch nicht klar wie die 2-Draht-Anschlüsse verteilt werden.

In der Ascotel liegen 6 Kabelpaare nebeneinander, in der NCP500 sehe ich nur 4 Ports am DHLC4
Wie bekomme ich da die o.g. Leitungspaare aufgelegt ?

Sollte die NCP500 hierfür nicht geeignet sein, welche selbst administrierbare Anlage dann ?

Im Voraus vielen Dank für die Unterstützung
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panter
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« Antworten #1 am: 05. Januar 2012, 21:25:48 »

Hallo,
die DHLC4 Karte der NCP ist eine Karte für 4 analoge und 4 digitale Ports.
Dabei liegt auf jedem der 4 RJ45-Buchsen auf den Pins 3 und 6 der digitale Port und auf den Pins 4 und 5 der analoge Port. Zusätzlich ist es möglich an jedem Systemtelefon ein weiteres Systemtelefon anzuschließen (digitaler Twinport). Das macht aber nur Sinn wenn die Telefone nicht mehr als 5 Meter voneinander entfernt sind.

Viele Grüße

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Wenn man erstmal einen Namen hat,
 ist es ganz egal, wie man heißt!
taxprayer
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« Antworten #2 am: 05. Januar 2012, 22:08:26 »

Vielen Dank für die detaillierte Info. Dann werde ich die NCP wohl nicht verwenden können und es muss eine Elmeg ICT46 / 88 oder eine Agfeo AS43 UPo werden. Wie ist der Klang der Ansagen bei diesen Geräten. Ich hatte mir auf der Seite von Funkwerk *.wav heruntergeladen und war nicht so recht begeistert vom Sound.
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starkstrom
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« Antworten #3 am: 05. Januar 2012, 22:49:43 »

Also ich denke mit einer AS 43 wirst du nicht schlecht fahren...und die zu Administieren ist auch nicht so schwer...
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taxprayer
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« Antworten #4 am: 05. Januar 2012, 23:33:16 »

Danke - Habe mir gerade die Software TK Suite Server heruntergeladen - Sieht gut aus.
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telthies
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« Antworten #5 am: 06. Januar 2012, 00:37:08 »

Knacken und Abbrüche sind oft schlicht mit neuen Endgeräte- und Hörerschnüren sowie dem Reinigen von Kontakten heilbar, an sich sind die ascotels voll businessfest. Was den zweiten Amtsanschluß anbelangt, würde ich mir überlegen, ob nicht ein Anlagenanschluß die bessere Wahl wäre (um später voll auf Durchwahl zu migrieren, ab da hätte man für alle Arbeitsplätze in beiden Richtungen vier Nutzkanäle unter gleichen Nummern gesammelt). Auch wenn jetzt ein einzelner Herr in Österreich so er denn mitliest die Welt nicht mehr verstehen wird: mit der Agfeo wirst Du denke ich gut klarkommen.
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« Antworten #6 am: 06. Januar 2012, 14:18:14 »

Danke für den nächtlichen Einsatz. Die Telefone wurden schon mehrfach erneuert. Die Ascotel hat auch nur 1 externen S0-Bus. Ein Anlagenanschluss kommt nicht in Frage, da die bestehende Rufnr. seit n Jahren bekannt ist und der zus. Anschluss nur zum ungehinderten Hinaustelefonieren benötigt wird.
Auch wenn die Empfehlung bereits Richtung Agfeo geht - wäre eine Commander Basic 2 eine interessante Alternative ?
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starkstrom
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« Antworten #7 am: 06. Januar 2012, 14:37:00 »

wäre durchaus auch eine alternative. mit einer agfeo oder auerswald wirst du  nix falsch machen denke ich.
du könntest auch den mehrgeräte anschluss lassen vorrübergehend und noch zusätzlich einen anlagenanschluss bestellen.und dann den kunden die neue rufnummer mitteilen vom anlagen anschluss und dann nach bestimmter zeit den mehrgeräteanschluss kündigen.
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telthies
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« Antworten #8 am: 06. Januar 2012, 18:10:58 »

du könntest auch den mehrgeräte anschluss lassen vorrübergehend und noch zusätzlich einen anlagenanschluss bestellen.und dann den kunden die neue rufnummer mitteilen vom anlagen anschluss und dann nach bestimmter zeit den mehrgeräteanschluss kündigen.
so hatte ich es auch gedacht. "Den neuen Anschluß nur zum raustelefonieren nehmen" sagt sich so einfach. Aber mit unterdrückter Nummer kommt das nicht so gut, bei "anonym" gehen manche Leute nicht mehr ans Telefon. Und mit übermittelter Nummer sehen sie ja die "neuen" und werden sie zumindest für Rückrufe auch zu nutzen beginnen. Wenn nur eine Rufnummer genutzt wird (habt ihr kein Fax mehr ?), wäre auch eine Sammelschaltung von zwei Mehrgeräteanschlüssen unter einer Nummer denkbar.
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« Antworten #9 am: 10. Januar 2012, 17:16:33 »

also bei der panasonic kann man auch die anschlüsse direkt an der anlage trennen, dann kann man die sehr wohl getrennt verkabeln. in jedem fall sind die panasonic die professionellere wahl und auch die betriebssicherere.
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« Antworten #10 am: 15. Januar 2012, 16:38:07 »

Das Trennen der Anschlüsse direkt an der Panasonic-Anlage bedeutet gewiss den Einsatz eines Panasonic-Profis oder gibt es Kontakte, die einfach abzuziehen sind. Habe ich dann mehr als 4 Up0-Schnittstellen ?

Der Anlagenanschluss hat sicherlich seine Vorzüge, dennoch ist es doch auch möglich eine Rufnummer des 2. Mehrgeräteanschlusses nach extern zu übertragen.

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« Antworten #11 am: 15. Januar 2012, 16:41:32 »

das benötigt eine crimpzange, stecker und kabel und das wissen, was mach macht. ansonsten sollte man an KEINER tk-anlage arbeiten.
das bringt dir lediglich vier a/b und vier UP0, die voneinander getrennt sind.

die nummer eines andern mga kann man nicht übertragen, bzw. kann man nur nummern von dem mga übertragen, über den man spricht.
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« Antworten #12 am: 15. Januar 2012, 17:55:22 »

Wir Freaks sprechen aus Laiensicht manchmal ein bißchen undeutlich, deshalb versuche ich Mathias´ Worte gerade noch´mal etwas anders zu setzen:

das bringt dir lediglich vier a/b und vier UP0, die voneinander getrennt sind.
Gemeint ist, daß das "Auftrennen" keine zusätzlichen Schnittstellen bringt. Es "vereinzelt" nur die hier sonst über ein gemeinsames Kabel bis zum Systemtelefon gebrachten Adern in die von ihm selbst, einem weiteren Systemtelefon und ggf. noch einem analogen Endgerät genutzten, sodaß man diese sonst kompakt beieinander erwarteten Endgeräte voneinander entfernter installieren kann. Mit dem Kabel/Stecker konfektionieren sollte man etwas Übung und Geschick haben, ansonsten ist es keine Hexerei - aber eben nichts für Heimwerker (und seien sie mit Holz, Blech, Klinkern und Fliesen auch noch so geschickt).

die nummer eines andern mga kann man nicht übertragen, bzw. kann man nur nummern von dem mga übertragen, über den man spricht.
Hier ging es - so denke ich - nicht, wie Mathias es wohl verstand, um das Übermitteln einer MSN von Anschluß2 über Anschluß1, was nicht möglich ist (da es das nur bei Anlagenanschlüssen angebotene Leistungsmerkmal "CLIP no screening" erfordern würde). Sondern wohl eher darum, daß es kein Beinbruch sei, wenn der Angerufene wenn man Anschluß2 benutzt, eine MSN von diesem statt der bekannten MSN von Anschluß1 sähe ?
« Letzte Änderung: 15. Januar 2012, 17:57:30 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #13 am: 17. Januar 2012, 16:24:15 »

Vielen Dank für die Erläuterung und die "Übersetzung". Ich werde eine TK-Anlage von Auerswald installieren. Wenn daran etwas zu basteln wäre hätte ich sogar noch einen Lötkolben.

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telthies
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« Antworten #14 am: 17. Januar 2012, 16:42:44 »

Wenn daran etwas zu basteln wäre hätte ich sogar noch einen Lötkolben.
Lötkolben braucht man eher für historische Fernmeldetechnik, für Modernes verwendet man Schraubendreher, Crimpzangen und ggf. LSA-Anlegewerkzeug. Gelötet werden da höchstens noch Adapter für Music on Hold (Cinch auf Klinke oder so).
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