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Autor Thema: Neue Telefonanlage für ein 7 Personen Büro incl. Faxserver  (Gelesen 2759 mal)
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anno
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« am: 13. Dezember 2011, 14:53:37 »

Hallo zusammen,

nächstes Jahr läuft der Vertrag unserer Telefonanlage Hipath 3350 und brauche was neues/anderes.

Hier mal eine grobe Aufstellung was wir in etwa benötigen.

-9 Nebenstellen incl. 1 Dect und evtl ein Konferenzphone  
-Anlage sollte Voicemail und Fax selber empfangen können und diese als E-Mail an den einzelnen Mitarbeiter weiterleiten, jeder hat seine eigene MSN in der Anlage die aktuell auf einen Tobit Fax-Server gehen, den ich gerne "über" machen möchte.
-VOIP-, SIP, ISDN 2xS0 Anlagenanschluss und UP0 -fähig
-Windows TAPI zur Wahl und Rufnummernerkennung im CRM
-Zentrales Telefonverzeichnis
-Web-Basierte Administration
-Individuelle Wartemusik
-Telefonkonferenzraum

Freue mich auf Tips

LG
Andreas

« Letzte Änderung: 13. Dezember 2011, 14:56:14 von anno » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #1 am: 13. Dezember 2011, 17:07:10 »

-VOIP-, SIP, ISDN 2xS0 Anlagenanschluss und UP0 -fähig
Der Wunsch nach "Up0-fähig" basiert hoffentlich nicht auf der (irrigen) Annahme, Siemens-Systemtelefone an anderen Anlagen weiterverwenden zu können, deren Schnittstellenbezeichnung ebenfalls Up0 lautet - das wäre nur für andere Siemens Hicom und Hipath nebst ihrer Telekom-OEMs zutreffend.

Was den Faxserver anbelangt, ist eine Tobit-Lösung m.E. erste Wahl und Lösungen von Anlagenherstellern in den meisten Fällen vorzuziehen. Ich würde solche Server stets hinter der Anlage betreiben, sodaß den Accounts Rufummern aus dem Haushalt des Durchwahlanschlusses zugeordnet werden können. Damit können dann z.B. alle Mitarbeiter passend zu ihren Telefondurchwahlen xy Faxdurchwahlen 29xy bekommen. Welche CTI/CRM (Estos, combit, ...) verwendet ihr ?  Fernkonfigurationen webbasiert (de facto auch aus dem LAN) ermöglichen einige Anlagen, reine Browserkonfiguration wie z.B. bei den SOHO-Anlagen von Tiptel halte ich für keine gute Lösung im Business-Einsatz. Individuelle Wartemusiken sind bei vielen Anlagen möglich und erfordern regelmäßig entsprechende Peripherie (Abspielgeräte, Speichersticks etc.), sind aber ansonsten keine große Hexerei. Wenn man selbst (oder der direkteste Mitbewerber) so etwas hat, mag es ja sinnvoll sein, ansonsten wird es m.E. überschätzt: die schönste Wartemusik ist nur ein einziges "Tuuut", bevor der gewünschte Gesprächspartner abhebt.

Insgesamt erweist es sich meist als sehr hilfreich für unsere "Ferndiagnosen", mehr über das betreffende Unternehmen zu wissen: in welcher Branche seid ihr tätig, geht es um eine Filiale oder ein in sich geschlossenes Unternehmen, wie ist eure Arbeitsteilung, wie jung / technikaffin sind die MitarbeiterInnen, ... ?

Und im übrigen seid ihr vom geschilderten Bedarf her schon an der Schwelle, wo sich eine unabhängige Beratung lohnt und rechnet. Gerne helfe ich bei der Suche nach einem geeigneten Kollegen in eurer Nähe.
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anno
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« Antworten #2 am: 13. Dezember 2011, 19:04:21 »

Hallo telthies,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Wir sind ein Industrieverband der größere Firmen einen Beratungsservice rund um Energie bietet. Die neue Anlage ist für unseren berliner Standort, die Mitarbeiter sind normale Anwender, keine Technik freaks. Ich habe auch schon Kontakt mit einem lokalen Dealer, der mehrere Anlagen vertreibt, aufgenommen, informiere mich aber trotzdem gerne selbst damit ich weiß wovon geredet wird.  Bin selbst der Admin am Hauptstandort.

Nein nein, die Siemens Systemtelefone werden nicht weiterbetrieben, war vielleicht der falsche Ausdruck - also Sytemtelefone ;-))

Ich möchte den Tobit Server auf jeden Fall weg haben, er wird nicht mehr supportet und jedes Jahr mehrere Tausend EUR für ein Update ist mir zu doof. Dann wirds wohl eine Fritzbox werden, die ich dann per MSN ansteuere und die Faxe verteilen lasse, ich probiere das morgen mal mit meiner 7390 aus. Der Faxempfang ist uns wichtiger als das senden, das nur so nebenbei.

Wir nutzen im Moment den Siemens Tapi120 lokal, CRM ist CASNetWorks, funktioniert sehr gut.

Ich habe mir auch schon reine IP-Anlagen angesehen wie Starface, 3CX und Placetel (Cloud) habe aber den Eindruck ich muß dort zu viel Eingreifen ;-)

LG
Andreas
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2011, 19:08:08 von anno » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #3 am: 14. Dezember 2011, 00:23:05 »

Ach so, dann meintest Du mit Up0 wohl, daß Du klassische Systemtelefone den IP-Systemtelefonen vorzögest ? - dafür sähe ich keinen Grund. Ich habe bislang keinen Anhaltspunkt dafür, weshalb ein bestimmtes Systemtelefon in seiner IP-Version schlechter sein sollte als in seiner Up0-Version, einem namhaften Hersteller traue ich grundsätzlich zu, seine SysTels auf seine Anlagen abzustimmen, ob das Kabel nun kariert oder gestreift ist und die Bits und Bytes in Dur oder in moll transportiert werden.

Der lokale Dealer ist grundsätzlich nicht der schlechteste, vor allem wenn er zwei bis drei namhafte (meint nicht-SOHO-) Marken im Portfolio hat (also kein Elektriker ist, der gelegentlich auch mal einen Amtskopf vor eine Alarmanlage setzt, dessen überzählige a/b-Ports dann von Fon & Fax genutzt werden). Für Betriebe dieser Größe sind freie Errichter passendere Partner als die Herstellervertriebe.

Hosted PBX / Centrex sind m.E. eher etwas für fraktale Unternehmen oder für aufgelöste Niederlassungen, die auf die Home Offices ihrer Mitarbeiter verteilt wurden. Für den lokalen Betrieb haben "IP-Anlagen" m.E. keinen Vorteil: im IP-Bereich kochen sie mit dem gleichen Wasser wie die Hybriden der "klassischen" Hersteller, adaptieren jedoch in der Regel die a/b-Endgeräte umständlicher. Aus Admin-Sicht sind sie wohl nur dann die geliebteren, wenn OpenSource- (oder Unix-) Betriebssysteme präferiert werden. Umgekehrt gesellen sich auch Proprietäres und Microsoft gern zueinander.

Was wird denn am Hauptstandort genutzt (und) wäre da nicht eine abgesetzte Einheit denkbar ?
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« Antworten #4 am: 14. Dezember 2011, 09:51:09 »

Guten Morgen,
vielen Dank für die Tips, das ist schonmal gut zu wissen, dass IP-Telefone ggüber den Systemtelefonen nicht nachstehen. Der "Dealer" ist ein größerer Telefonbauer, also kein Elektriker. Bisher war alles direkt über Siemens Enterprise, bin aber mehr als unzufrieden.
Am Hauptstandort haben wir eine Hipath 3800 mit knapp 30 NSt, S2M,Xpression Compact, HG, 5x Analog und 2xSO intern für Tobit Faxserver. So wie ich aber später gehört habe ist diese wohl bisschen zu groß Dimensioniert gewesen? Eine 3550 hätte wohl auch gereicht ? Keine ahnung, deshalb lese ich mich intensiv ein.

LG
Andreas
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« Antworten #5 am: 14. Dezember 2011, 11:01:59 »

dass IP-Telefone ggüber den Systemtelefonen nicht nachstehen.

VORSICHT! IP-Telefon ist nicht gleich IP-Telefon! Bleiben wir zum Beispiel bei Siemens: ein Up0-Systemtelefon und ein HFA-IP-Telefon sind (aus Nutzersicht) eigentlich nur am dickeren Kabel des IP hinten dran zu unterscheiden. Das gleiche Telefon mit SIP-Firmware ist ein riesiger Unterschied zu dem Up0-Gerät!

Also gilt hier: nur die IP-Geräte die speziell auf die jeweilige Anlage abgestimmt sind sind mit den klassischen Systemtelefonen vergleichbar. SIP-Telefone sind eine ganz andere Sache!
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« Antworten #6 am: 14. Dezember 2011, 11:58:46 »

Hallo, mit SIP und HFA bei Siemens war mir klar, trotzdem Danke für den Hinweis.

Habe gerade mal die Fritzbox am S0 unserer Anlage gehangen und es funktioniert mit dem Faxempfang und E-Mailzustellung, somit ist der Tobit demnächst abgeschaltet und die Faxlösung vom Tisch.

LG
Andreas
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telthies
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« Antworten #7 am: 14. Dezember 2011, 15:30:57 »

dass IP-Telefone ggüber den Systemtelefonen nicht nachstehen.
[...] Das gleiche Telefon mit SIP-Firmware ist ein riesiger Unterschied zu dem Up0-Gerät!
Ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, zwei Systemtelefone gleichen Namens einmal in Up0- und einmal in IP-Version seien zwingend immer bis auf die Schnittstelle identisch. Es mag sich durchaus um im Inneren an mehreren Stellen unterschiedlich gestrickte Geräte handeln. Was ich sagen wollte, war: in ihrer Qualität als Benutzeroberfläche sind sie praktisch gleichwertig - wenn sich Ausstattung, Menuführung oder sonstige spürbare Merkmale wesentlich unterschieden, nähmen die Hersteller Abstand von Zwillingsgeschwister signalisierenden Modellbezeichnungen. Und auf ihre Zusammenarbeit mit der betreffenden Anlage sind beider Art Systemtelefone gleichermaßen abgestimmt. Im übrigen gilt auch bei IP: nur ein Systemtelefon ist ein Systemtelefon. Fremden IP-Telefonen würden die Protokolladditive fehlen, die ihnen den Stallgeruch geben, an denen die Mutter Anlage ihre Jungen erkennt. Sie würde also Statusinformationen über Kollegenapparate u. dergl. nicht mit ihnen teilen und sie auch hinsichtlich Leistungsmerkmalen wie Standardapparate behandeln. Wann statt einer 3550 eine 3800 eingesetzt wurde, war zum Teil eher von einzelnen Merkmalen (z.B. Zahl der Sprachboxen etc.) abhängig als vom rein hardwareportsmäßigen Ausbau.
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« Antworten #8 am: 14. Dezember 2011, 16:59:25 »

[...]nähmen die Hersteller Abstand von Zwillingsgeschwister signalisierenden Modellbezeichnungen. Und auf ihre Zusammenarbeit mit der betreffenden Anlage sind beider Art Systemtelefone gleichermaßen abgestimmt.

Eben das sehen aber einige Hersteller anders. Ich bleib mal beim Beispiel Siemens, da ist das ganz eklatant. Da gibt es z.B. ein OpenStage40 in der T-Variante (Up0) in der HFA-Variante (IP) und in der SIP-Variante (IP). Die sehen alle gleich aus. Alle 3 kannst du an z.B. einer HiPath3800 betreiben. Das T- und das HFA-Modell sind in der Bedienung quasi identisch, die SIP-Version unterscheidet sich von den beiden sehr stark.
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« Antworten #9 am: 14. Dezember 2011, 18:23:38 »

Wieso verwendet ihr nicht einfach wieder eine Siemens 3350. Wenn ich das richtig verstanden habe, seid ihr damit ja recht zufrieden.
Das einzige Problem ist der Einrichter. Wenn es wieder die gleiche Anlage gäbe, ist ein Austausch ziemlich einfach und die Umgewöhnung für die Mitarbeiter quasi null.
Außerdem liegen alle Kabel und die Dokumentation ist vorhanden.

Welche Endgeräte verwendet ihr momentan? Siemens Systel ist klar. Nur welche Modellreihe?

Web basierend ist die Konfiguration zwar nicht, allerdings (auf Wunsch, mit IP Modul) durchaus übers LAN.
Ist die Anlage mit der Hipath am Hauptstandort verbunden (IP oder s0 Leitungen)?

Bei den Kosten einer neuen Telefonanlage ist ja nicht nur die Hardware entscheidend,  sondern auch der Ausfall und die Einrichtung.
Bei der gleichen Anlage geht der Ausfall quasi gegen 0. Weil z.B. im ersten Schritt unterbrechungsfrei alle Telefone getauscht werden können.
Die Anlage kann dann auf dem Schreibtisch programmiert werden (wenn nicht die ganze Konfig einfach kopiert wird) und beim Umklemmen könnten sogar die alten Klemmen am Kabel bleiben (nicht mal eine neue Halterung an der Wand muss gebohrt werden).
Mit der Abgabe an den Vermieter (Siemens?) werden dann die neuen Klemmen zurückgegeben.

Ich sehe keine Nachteile in einer Siemens Hipath 3000 für euch.
Verwende auch selber eine Siemens Hipath 3750 (bzw. äquivalente der Telekom).

Fax Server wollt ihr ja extern lösen. Zentrales Telefonbuch, indiv. Wartemusik, Telefonkonferenzen, etc. kann die Anlage ja auch alles.
Wofür ihr SIP bzw. VoIP benötigt, ist mir noch nicht ganz klar.
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« Antworten #10 am: 14. Dezember 2011, 23:11:32 »

Klar, die Siemens Anlage läuft, das ist unterm Strich ja das Wichtigste, ein Eingriff meinerseit ist relativ selten. Nur wenn der Einrichter was machen sollte hats gedauert, deshalb auch der Wechsel. In diesem Zug habe ich mich auch mal in eine andere Richtung umgesehen.
Die Endgeräte der Anlage, um die es geht, sind Optipoints Systemtelefone an zwei S0 Anlagenanschluss - bei der neuen dann Openstage 40HFA.
Am Hauptstandort haben wir die 3800, HG, Xpression Compact an einem S2M mit Openstage 20-40-60-80T
Die Idee mit der Konferenz wäre ein eigener Konferenzraum wo sich die Teilnehmer mit PIN selber einwählen, wenn das überhaupt so funktioniert, aber dann bräuchten wir ein S2M oder ein zus. VOIP-Anschluss.
SIP wäre vielleicht interessant, wenn der ein oder andere Mitarbeiter mal Homeoffice macht und ein SIP-Telefon einfach an sein Router hängt und mit seiner NST normal telefonieren kann.
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« Antworten #11 am: 15. Dezember 2011, 08:15:38 »

SIP wäre vielleicht interessant, wenn der ein oder andere Mitarbeiter mal Homeoffice macht und ein SIP-Telefon einfach an sein Router hängt und mit seiner NST normal telefonieren kann.

das geht aber mit den HFA auch. Warum also auf die gewohnte Bedienung verzichten?
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« Antworten #12 am: 15. Dezember 2011, 10:42:18 »

Hi,

Klar, die Siemens Anlage läuft, das ist unterm Strich ja das Wichtigste, ein Eingriff meinerseit ist relativ selten. Nur wenn der Einrichter was machen sollte hats gedauert, deshalb auch der Wechsel.

Meiner Ansicht nach sollten alle Anlagen in einem "Konzern" vom System her identisch sein. Das vereinfacht die Administration, die Bedienung ist gleich (wenn mal ein Mitarbeiter den Standort wechselt oder zu Besuch ist) und wenn die Anlagen mal untereinader vernetzt werden sollen/könnne, dann geht es mit nix besser als mit einem gleichen System.
Dass Siemens in Bezug auf Service inzwischen sehr schwach ist, ist bekannt. Das Produkt selbst ist jeodch nicht schlecht und es gibt viele leistungsfähige Systemhäuser, die z.T. auch deutschlandweit Filialen haben um einen "verteilten Kunden" ortsnah zu bedienen. (Meine Fa. sitzt z.B. in HH, K, B und M)
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« Antworten #13 am: 15. Dezember 2011, 13:37:00 »

Hallo, nochmal vielen Dank für die Antworten, welche Vorteile bzw. Möglichkeiten habe ich, wenn ich die beiden Anlagen koppele. Aktuell sind zwar beide im Netzwerk aber nicht verbunden.

LG
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« Antworten #14 am: 15. Dezember 2011, 14:26:46 »

Ein Vorteil ist, du kannst direkt unter der internen Teilnehmer Nummer (Voraussetzung ist hier, dass keine Tln-Nummern doppelt vergeben sind) aus der anderen Anlage anrufen,
ohne dir überlegen zu müssen, in welcher Anlage der Teilnehmer sich befindet (geht über das LCR und Amt auch).
Desweiteren sind über IP bis zu 16 Kanäle verfügbar, übers Amt idr. 2. Es werden auch keine externen Leitungen belegt, diese bleiben also für den normalen Telefonverkehr frei,
evtl. lässt sich so ein s0 sparen.

Es ist auch möglich über interne Leitungen Daten auszutauschen (Uhrzeit, Verbindungsdaten, Besetztzustände). Tln. belegt Anzeige benötigt allerdings eine PC Software.
Auch Anlagenübergreifende Teams sind so leicht(er) einzurichten. Wechsel zwischen zwei Standorten ist auch etwas einfacher, weil ein Mitarbeiter in jedem Standort unter der gleichen Durchwahl erreichbar ist und über diese auch gehend telefonieren kann.

Über die interne Leitung ist es auch möglich, dass sich die Anlagen ein Voicemail teilen, so könnt ihr vielleicht das Voicemail der Hauptanlage (wenn groß genug) mit benutzen.

Auch könntet ihr einen Konferenz"server" am Hauptstandort aufstellen und diesen auch von der Niederlassung nutzen, ohne in der Niederlassung noch mal extra einen s2, (mehrere s0) zu benötigen.

SIP/HFA kan die Siemens natürlich auch in den neuen Versionen. Auch externe VoIP Accounts sind möglich. Da ich jedoch mit "alter" Hardware (2005 V.4) benutze, kenne ich mich damit nicht so genau aus.
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