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Autor Thema: Neue Telefonanlage für ein 7 Personen Büro incl. Faxserver  (Gelesen 2759 mal)
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telthies
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« Antworten #15 am: 15. Dezember 2011, 15:16:35 »

Zunächst einmal möchte ich Schlaubi01 beipflichten, daß auch mir ein "markenreiner Fuhrpark" an Hardware am sinnvollsten erscheint.

Ein Vorteil ist, du kannst direkt unter der internen Teilnehmer Nummer (Voraussetzung ist hier, dass keine Tln-Nummern doppelt vergeben sind) aus der anderen Anlage anrufen,
Bzgl. der "Doppelvergabe" von TlnRN (z.B. Kollision von 123 am Hauptstandort mit 12 in der Filiale) läßt sich die Situation meist durch ein Mapping entschärfen, d.h. man läßt den Amtsanschluß am Filialstandort extern die alten dortigen Durchwahlen benutzen (wenn Du beim Rufnummernplan-Tüfteln Hilfe brauchst, das ist eines meiner abgefahrenen Hobbies).

Grundsätzlich ergäbe ein homogenes System den zusätzlichen Vorteil, die HomeOfficeler wahlweise an beiden Standorten anbinden zu können, je nachdem wo sie näher dran sind bzw. womit sie häufiger kommunizieren. Anrufüberläufe und -abwürfe zur Telefonistin am Hauptstandort werden dadurch ebenfalls erleichtert.
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Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
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« Antworten #16 am: 15. Dezember 2011, 15:58:22 »

Super, das bringt mich jetzt erstmal ein Stück weiter, leider ist/war die Beratung damals nicht so toll aber wie man sieht, geht ja alles  Zwinkernd
Nochmal kurz zum Verständnis, die HFA-Geräte sind auch IP und können an einen normalen NetzwerkSwitch ?

Wir haben eine Xpression Compact 3.0, die ja auch ein Konferezserver beinhalten soll, ist das nur eine Lizenzfrage ? Im Moment finde ich nur die Voicemailboxen.

LG
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Schlaubi01
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« Antworten #17 am: 15. Dezember 2011, 20:06:37 »

Hi,

Super, das bringt mich jetzt erstmal ein Stück weiter, leider ist/war die Beratung damals nicht so toll aber wie man sieht, geht ja alles  Zwinkernd
Nochmal kurz zum Verständnis, die HFA-Geräte sind auch IP und können an einen normalen NetzwerkSwitch ?

Aber natürlich reicht ein normaler Netzwerkswitch. HFA ("Hipath Feature Access") ist nur ein Protokoll so wie SIP auch ein Protokoll ist.

ALLERDINGS -und das gilt für alle IP-Telefone: Das Netzwerk (und somit auch die Switche) sollte "sauber" sein, d.h. keine 10MBit-Krücken irgendwo dazwischen "weil der alte Switch tut es ja noch" oder dergl. Im Idealfall sollten die Switche Layer3/VLAN können. Bei der Grösse deines Berliner Büros geht es auch ohne VLAN&Co., wenn nicht gerade ständig riesige Datenmengen durch das Netz geschaufelt werden müssen. (in z.B. Grafikdesignbüros/Druckereien, wo öfter mal >100Mb Druck- oder Scandaten durchs Netz sausen, würde ich es jedochnicht ohne VLAN etc. machen)
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Schlaubi01
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« Antworten #18 am: 15. Dezember 2011, 20:14:54 »

Hi,

Am Hauptstandort haben wir eine Hipath 3800 mit knapp 30 NSt, S2M,Xpression Compact, HG, 5x Analog und 2xSO intern für Tobit Faxserver. So wie ich aber später gehört habe ist diese wohl bisschen zu groß Dimensioniert gewesen? Eine 3550 hätte wohl auch gereicht ? Keine ahnung, deshalb lese ich mich intensiv ein.

Eine 3550 hat 6 Steckplätze. 8 Up0/E und 2S0 sowie 4a/b sind auf dem Motherboard.
8 UP0/E
8 UP0/E
4(Cool a/b
S2M
IVM
HG

Damit ist die Kiste voll und du hast nur 24 UP0/E, den Rest müsstest du via Adapter lösen (in einem UP0/E-Telefon steckt ein Phoneadapter, daran hängt ein weiteres UP0/E-Telefon) oder für die fehlenden rund 6 Telefone IP-Telefone verwenden. Die 3800 ist damit eine saubere Lösung, wenn man UP0/E verwenden will/muss. Rein mit IP-Phones hätte die 3550 dick ausgereicht.


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Schlaubi01
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« Antworten #19 am: 15. Dezember 2011, 20:42:55 »

Hi,

Grundsätzlich ergäbe ein homogenes System den zusätzlichen Vorteil, die HomeOfficeler wahlweise an beiden Standorten anbinden zu können, je nachdem wo sie näher dran sind bzw. womit sie häufiger kommunizieren.

ach, es gibt viele schöne Sachen ;-) Wenn ich im z.B. Berliner Büro bin, melde ich mich dort an einem HFA mit meiner Nebenstelle an und gut ist. Dann meldet sich der Apparat in München an und ich bin über [München]-123 in Berlin erreichbar. Und zuhause starte ich mein VPN und den Softclient und telefoniere eben da mit meiner -123. Wir haben das auch so geroutet, dass ein Anrufer mich unter der HH, B, K oder M-Rufnummer immer mit meiner Nebenstelle erreicht. Abgehende "Amts"Gespräche der Filialen laufen über MPLS-Verbindung nach München und von dort mit Clip-No-Screening ins Amt (dort S2M mit "Spezialtarif"). Damit signalisiert ein z.B. Kölner Kollege auch unsere Kölner Rufnummer, obwohl tatsächlich die Münchner Anlage rauswählt. Dadurch sparen wir an den Standorten den einen oder anderen ISDN-Anschluss.

Filialkonzepte sind immer eine schöne Aufgabe. Allerdings ist nicht Alles, was technisch möglich ist, auch rentabel ;-(  An erster Stelle steht jedenfalls eine homogene Telefonwelt mit gleichen Systemen, Telefonen, Bedienung usw. Standort A Siemens, Standort B Alcatel und Standort C Panasonic funktioniert zwar, aber es wird dabei immer wieder "Brüche" geben, auch wenn man die Anlagen garnicht vernetzen will/kann. Eine "IT" (die meistens auch in kleineren Szenarien zentral ist) müsste z.B. dann 3 verschiedene Systeme kennen, sich mit 3 Anbietern herumschlagen und ggf. 3 verschiedene Telefone als Ersatz/Reserve vorhalten.

Welches System man beschafft, ist erstmal egal. Alle "üblichen Verdächtigen" wie Siemens, Alcatel, Avaya, DeTeWe, Panasonic usw. können das, was man grundsätzlich braucht.  Der Unterschied liegt oft nur im Detail (Design, bestimmte Leistungsmerkmale, inkludierte SW-Lösungen (z.B. CTI) usw.

Ach ja, "homogen".. - auch der Netzanbieter sollte überall der Gleiche sein. Damit erreicht man die besten Konditionen für Telefonie, Internet und ggf. Mobiltelefone wenn Alles als "Bundle" zu haben ist. Eine Kombination aus DSL von der Telekom, Anschluss von Vodafone, Standortvernetzung von Telefonica  und Handys von EPlus sind ned so toll.... (z.B. bietet unser Netzbetreiber uns einen S2M im "Bundle" mit div. anderen Dingen (wie Flatrate zu den "internen" GSM-Telefonen)  für weniger als 50EUR an...)
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doerner
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« Antworten #20 am: 21. Dezember 2011, 21:52:02 »

Vielleicht lohnt sich auch einmal ein Blick auf eine Aastra OpenCom X320 zu werfen.
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« Antworten #21 am: 27. März 2012, 10:06:19 »

Hallo zusammen, ich wollte mich nochmal zurückmelden.

Wir tauschen jetzt unsere beiden Anlagen aus und gehen zu einem lokalen Telefonbauer. Es werden wieder Siemens Anlagen installiert. In Berlin die 3550 V9 und in Essen die 3800 V9, die dann auch vernünftig vernetzt werden. Als Endgeräte kommen Openstage 40T. Der Tobit Faxserver wird erstmal weiterbetrieben und später durch mehrere Fritzboxen ersetzt.

Vielen Dank für die Meinungen hier. Ich werden hier natürlich weiterhin gerne mitlesen.

Gruß
Andreas
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