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Autor Thema: Siemens OSO MX/LX Erfahrungswerte  (Gelesen 427 mal)
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Telerausch
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« am: 15. November 2011, 21:24:29 »

Hallo Forum,

unsere Telefonanlage muss ausgetauscht werden und wir haben eine Siemens OpenScape Office MX V3 (zwei Einheiten, 100 Teilnehmer) mit serverseitiger OSO LX V3 Erweiterung im Auge. Wir haben uns schon eine Präsentation der OSO HX angeschaut und auch einen kompetenten Partner, der die Installation machen würde.

Jetzt habe ich viel recherchiert und finde keine Erfahrungsberichte zur dieser Kombination. Es gibt ne Menge zu Hipath aber nichts zu OSO MX/LX. OSO LX V3 ist glaube ich erst dieses Jahr raus gekommen. Habt ihr da Erfahrungswerte? Interessant wären:

- Kennt ihr Unternehmen, die darauf gesetz haben? ist das ein gängiges Konzept oder gegen die HiPath/OSO HX Variante exotisch?
- laufen die UC Komponenten (myportal, myagent) stabil? (hab von Outlook Instabilitäten gehört)
- läuft DECT über eine Kirk Server Lösung (oder andere Lösung) stabil?
- habt ihr sonst Ideen oder Anmerkungen?

Hier mal unsere Specs:

- klassischer KMU mit 52 Personen, stark wachsend
- Homeoffice und zweiter Standort mit lokalen Nummern demnächst notwendig
- DECT nur "nebenbei"
- 3 Hotlines mit jeweils 3-4 Personen und hohem Telefonaufkommen (volle CallCenter Features z.B. Tapi/CRM, Warteschlange, Reporting, Verteilung  etc. nötig)
- zukunftssicher, geringe Skalierungskosten

Vielen Dank für jegliche Info oder Anmerkungen.

 
« Letzte Änderung: 15. November 2011, 21:27:33 von Telerausch » Moderator informieren   Gespeichert
Schlaubi01
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Beiträge: 37


« Antworten #1 am: 16. November 2011, 19:53:47 »

Hi,

- ist das ein gängiges Konzept oder gegen die HiPath/OSO HX Variante exotisch?

Der Vorteil der HX ist, dass die Telefonie-Basis eine äusserst bewährte und stabile "normale" TK-Anlage ist. Selbst wenn alle OSO-Applikationen wegbrechen (weil z.B. beim Linux-PC-Server nach 3 Jahren die Platte defekt ist), geht die grundlegende Telefonie dennoch weiter. Weiterer Vorteil: Sollte eine Teil-Applikation der OSO nicht mehr den Bedarf erfüllen (z.B. im Bereich Callcenter), kann problemlos eine grössere/bessere Applikation eines Drittherstellers (z.B. Callcenter von Voxtron) an die Anlage angedockt werden.

Vorteil der LX ist, dass es eine reine SW-Lösung ist, die man mit allen Vorteilen einer virtualisierten Serverumgebung betreiben kann (Hochverfügbarkeitsserver, Image-Wiederherstellung/Sicherung usw.)

Von der MX halte ich persönlich nicht viel, ich hab einfach kein gutes Gefühl im Bauch, wenn Siemens einen Rechner baut, der höchst exklusiv ist und nur in dieses Gehäuse passt, nicht erweitert/aufgerüstet werden kann usw. Ausserdem steckt da nur eine Platte drin (kein RAID, nicht erweiterbar) und wenn die Platte (oder auch nur ein Lüfter) hops geht, "darf" man eine komplett neue Anlage (=Gehäuse+Netzteil+Platte) kaufen, denn als Ersatzteil gibt es weder die Platte, noch das Netzteil oder einen einzelnen Lüfter bei Siemens zu bestellen.
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