Hi,
- ist das ein gängiges Konzept oder gegen die HiPath/OSO HX Variante exotisch?
Der Vorteil der HX ist, dass die Telefonie-Basis eine äusserst bewährte und stabile "normale" TK-Anlage ist. Selbst wenn alle OSO-Applikationen wegbrechen (weil z.B. beim Linux-PC-Server nach 3 Jahren die Platte defekt ist), geht die grundlegende Telefonie dennoch weiter. Weiterer Vorteil: Sollte eine Teil-Applikation der OSO nicht mehr den Bedarf erfüllen (z.B. im Bereich Callcenter), kann problemlos eine grössere/bessere Applikation eines Drittherstellers (z.B. Callcenter von Voxtron) an die Anlage angedockt werden.
Vorteil der LX ist, dass es eine reine SW-Lösung ist, die man mit allen Vorteilen einer virtualisierten Serverumgebung betreiben kann (Hochverfügbarkeitsserver, Image-Wiederherstellung/Sicherung usw.)
Von der MX halte ich persönlich nicht viel, ich hab einfach kein gutes Gefühl im Bauch, wenn Siemens einen Rechner baut, der höchst exklusiv ist und nur in dieses Gehäuse passt, nicht erweitert/aufgerüstet werden kann usw. Ausserdem steckt da nur eine Platte drin (kein RAID, nicht erweiterbar) und wenn die Platte (oder auch nur ein Lüfter) hops geht, "darf" man eine komplett neue Anlage (=Gehäuse+Netzteil+Platte) kaufen, denn als Ersatzteil gibt es weder die Platte, noch das Netzteil oder einen einzelnen Lüfter bei Siemens zu bestellen.