Das Forum für Telefonanlagen und Telekommunikation
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TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Thema: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht (Gelesen 870 mal)
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gnagflow
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TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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am:
20. November 2011, 21:07:51 »
Hallo, dies ist ja ein Superforum. Es ist aber für mich zu unübersichtlich, weil man zu viel verschiedene Ansprüche in nur eine Kategorie (=Kaufberatungen) packt. Habe mich dort bis Seite 13 durchgekämpft, einiges ähnliche, aber nie das passende gefunden. Deshalb meine Anfrage an Euch: Wir sind ein (größerer) gemeinnütziger Verein, bis dato gewachsen auf knapp 20 Mitarbeiter. Die sind oft unterwegs, um Einsatzstellen zu betreuen. Aber mehrmals im Monat sind auch alle im Haus, um sich zu koordinieren oder telefonisch die Einsatzstellen zu erreichen. Wir hatten erst eine Minianlage, sind dann wegen Vergrößerung auf Auerswald 4410 USB umgestiegen und haben die dann mit zweitem S0 Bus erweitert (für 2xISDN und 10 Nebenstellen). Wir sind aber weiter gewachsen und haben zuletzt teilw. 2 Mitarbeiter eine Nebenstelle teilen lassen. Da die Anlage nicht mehr erweiterbar ist, muss was Neues her. Wir haben alle Arbeitsplätze zweiadrig bestückt – wollen also mit den bestehenden Analogapparaten weitermachen – allenfalls wird untereinander verbunden bzw. kommuniziert; und das Sekretariat muss bei Abwesenheit von Nebenstellen annehmen können. Ich bin zwar kein gelernter Fernmelder, habe aber bisher alles handwerklich und programmiermäßig hinbekommen. Ich schließe aus dem hier bis dato gelesenen, dass eine Panasonic NCP500 oder 1000 für uns geeignet wäre. V.a. weil sie wohl nur halb so teuer wie eine Auerswald COMmander2 (mit 1mal 4-S0-Modul und 3mal 8a/b-Modul) wäre. Sehe ich das richtig oder gäbe es noch eine andere Lösung, die jemand kennt und uns empfehlen könnte?
Es ist zwar ein kleiner Roman geworden, aber ich wollte so viel Infos wie möglich reinpacken.
In der Hoffnung auf die eierlegende Wollmilchsau
Wolfgang
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telthies
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #1 am:
20. November 2011, 22:46:55 »
Zitat von: gnagflow am 20. November 2011, 21:07:51
Wir sind ein (größerer) gemeinnütziger Verein, bis dato gewachsen auf knapp 20 Mitarbeiter. Die sind oft unterwegs, um Einsatzstellen zu betreuen.
Das sagt uns erst´mal nur, wer ihr seid. Mindestens ebenso wichtig ist,
was
ihr macht. Wie hoch ist der ehrenamtliche Beschäftigtenanteil, d.h. wie viele der Mitarbeiter sind weisungsgebunden und zu einer bestimmten Wochenarbeitszeit verpflichtet (die Frage mag jetzt unerwartet klingen, aber eine richtige Telefonanlage planen fängt mit dem Kennen der Organisationsstrukturen an) ? Wie jung = technikaffin sind die Mitarbeiter ?
Zitat von: gnagflow am 20. November 2011, 21:07:51
Aber mehrmals im Monat sind auch alle im Haus, um sich zu koordinieren oder telefonisch die Einsatzstellen zu erreichen.
Heißt das umgekehrt, daß viele Arbeitsplätze die meiste Zeit nicht innendienstmäßig besetzt sind und ein Hotdesking (wechselnde Schreibtische an der Zahl der gleichzeitig im Haus befindlichen Mitarbeiter bemessen anstatt meist verwaister Tische in Manndeckung) sinnvoll und von der Anlage zu berücksichtigen wäre ?
Zitat von: gnagflow am 20. November 2011, 21:07:51
Wir haben alle Arbeitsplätze zweiadrig bestückt – wollen also mit den bestehenden Analogapparaten weitermachen
Zweiadrig sind auch digitale Systemtelefone, diese Adernzahl zwingt also nicht zur Beschränkung auf analoge Apparate. Die müssen auch in der Gesamtrechnung mitnichten automatisch eine Kostenersparnis bedeuten - auch dann nicht, wenn man nur die Hardware berücksichtigt.
Zitat von: gnagflow am 20. November 2011, 21:07:51
allenfalls wird untereinander verbunden bzw. kommuniziert; und das Sekretariat muss bei Abwesenheit von Nebenstellen annehmen können.
Wenig Internverkehr ist in der Tat eine Indikation für eine mögliche Verzichtbarkeit von Systemapparaten. Hinsichtlich des zentralen Abfragens ankommender bzw. abgeworfener Anrufe sollte man nicht vergessen, mindestens eine Ersatz- bzw. Überlaufabfragestelle adäquat zur Normalfall-"Zentrale" auszustatten.
Zitat von: gnagflow am 20. November 2011, 21:07:51
Ich schließe aus dem hier bis dato gelesenen, dass eine Panasonic [...] für uns geeignet wäre. V.a. weil sie wohl nur halb so teuer wie eine Auerswald [...] wäre.
Gehst Du dabei von Listenpreisen aus oder von Preissuchmaschinen ? - beides kann von der Realität der Angebote von lokalen Fachhädlern weit abweichen. Auch kann man gebrauchte Anlagen (aus der Bucht oder "refurbished" vom Fachhändler) in Betracht ziehen. Im übrigen spart der Vergleich durch einen unabhängigen Berater mehr als man selbst "mit bloßem Auge" leisten kann. Wenn ich da mal ein bißchen für solche Leute - ich bin selber so einer - werben darf: ich rede hier wohlgemerkt von Ersparnis
nach
Honorar.
Wie sind denn so eure weiteren Rahmenbedingungen: Zwei Basisanschlüsse sind wenn ich recht verstehe vorhanden - aber als Mehrgeräteanschlüsse oder mit Durchwahl ? # Wie schnell wachst ihr (in Mitarbeitern / Prozent auf einen Zeitabschnitt bezogen) ? # Wie ist es um das Budget bestellt und soll lieber gekauft, geleast oder gemietet werden ?
Abschließend noch ein paar Worte als Moderator: Das Forum kann kein Maßanzug sein und ich bin zwar dankbar, wenn jemand erst die Suchfunktion benutzt anstatt zum hundertstenmal dieselbe FAQ zu stellen. Wir sind aber niemandem böse, seine Problemstellung individuell darzulegen. Das tun die meisten und das ist durchaus auch so gedacht.
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Letzte Änderung: 20. November 2011, 22:48:30 von telthies
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gnagflow
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #2 am:
21. November 2011, 01:16:40 »
Hallo telthies, ist ja unfassbar, es leben noch andere um diese Uhrzeit. Danke für die prompte Erwiderung.
Ad 1: wir betreuen Jugendliche, die in NRW verstreut in versch. Einsatzstellen für ein Jahr arbeiten. Die Mitarbeiter hier im Haus sind - abhängig von Schwierigkeiten dabei - hier oder vor Ort. Die Hälfte ist jung (zwanziger) und am Computer fitter als ich (fünfziger, aufgewachsen mit DOS und Win3.11) und benutzt größtenteils Apple mit Filemaker aber auch einige DOSen.
Ad 2: jede/r hat seinen eigenen Schreibtisch; Drucker (Netzwerk)und Fax (a/b) sind zentral. Zu Stoßzeiten sind alle Schreibtische und Telefone besetzt – deshalb ab jetzt ein ISDN dazu (alle drei sind MSN).
Ad 3: zweiadrig für digital kannte ich bisher nicht – wir haben z.Zt. haupts. Siemens Gigasets (300, 350 u.ä.).
Ad 4: wenn das Sekretariat (2 Kräfte) nicht mehr da ist, ist halt keiner mehr da – dann geht’s auf die ABs.
Ad 5: Preissuchmaschinen, soweit Google das hergibt. Gebraucht lieber nicht; damit ich weiß, wenn was kaputt geht, war ich es selbst. Budget bei ca. 1000,- €. Wir hatten zwei ISDN und haben jetzt einen Dritten (schon geschaltet) dazu – alles MSN mit jetzt 16 Nummern. Die reichen, da wir in 6 Arbeitsgruppen plus Fax und Sekretariat aufgeteilt sind, die jeweils unter einer Nr. erreichbar sind. Gegen Außenstehende spricht für uns: selber können ist schneller und lässt uns die Kontrolle – wobei ich natürlich Deine Kompetenz nicht in Frage stellen will (und kann). Aber dafür ist ja dieses Forum -ich mache in meinem ureigenen Bereich ja auch vergleichbares.
Ad green: es war nicht negativ gemeint, sondern nur als Gedankenanstoß eines Anwenders. Dabei schwirrte mir im Kopf herum: viell. eine Aufteilung etwa nach Amtsleitungenanzahl oder nach Nebenstellenbedarf – natürlich kann ich den Aufwand Eurerseits dabei nicht beurteilen. Und es ist auch toll so, wie es bereits ist – habe schon Unmengen gelernt.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #3 am:
21. November 2011, 16:22:52 »
wenn ihr wenig geld habt, kann durchaus auch was gebrauchtes in frage kommen, würde ich euch sogar empfehlen.
eine panasonic selbst zu administrieren ist sicher nicht unmöglich, aber ich rate sehr dringend davon ab, zumindest ohne einweisungen! das ist keine auerswald- spielzeuganlage mehr, im gegenteil: das ist eine der firmen, mit dem deutlich größeren leistungsmerkmalumfang! es ist also alles andere als trivial, die teile zu programmieren! die installation ist, wie in den meisten fällen, nicht das problem.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #4 am:
21. November 2011, 16:34:13 »
Vielleicht nochmal ganz einfach: wir suchen eine TA für 3 ISDN Anschlüsse (MSN, = 6 Ämter) und 20 – 30 Nebenstellen (a/b) zum untereinander telefonieren, weitervermitteln und annehmen nicht anwesender Teilnehmer.
Keine Türanlage, keine Abrechnung, kein Zipp und Zapp – kein Pri, kein Trunk, kein VOIP, kein DPT und SLT mit DXDP, kein H.323 – MPR, ohne DECT, keine OGM- und keine SVM-Gesamtaufzeichnungsdauer, kein Host-PBX-Zugangscode. Einfach nur telefonieren.
Gibt es sowas noch?
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #5 am:
21. November 2011, 16:37:41 »
Hallo 8818freak, mein letzter Beitrag hat sich mit Deiner Antwort überschnitten - aber gerade was Du sagst, meinte ich ja auch: wofür das alles, wenn man vor lauter programmieren nicht mehr zum telefonieren kommt.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #6 am:
21. November 2011, 17:00:55 »
Mal so eine stumpfe Frage:
Gibt es einen Grund, warum ihr einen Mehrgeräteanschluss genommen habt und nicht bei der Erweiterung gleich einen Anlagenanschluss gewählt habt?
Nur mal so stumpf in den Raum geworfen:
Ich denke, wenn in jedes Büro nur eine DA liegt, müsst ihr da sowieso werkeln.
Wenn das verbinden nicht so wichtig ist, kann der dritte NT (der ja sicher wieder eigene Nummern schon bekommen hat) eine eigene Telefonanlage bekommen. Wäre die gleiche Anlage nochmal!
Nachteil: man kann nicht verbinden, aber in der Telefonkultur sollte man bei Abwesenheit sowieso auf das Sek oder Handy umleiten >> es soll immer einer erreichbar sein, wenn es der AB ist!
Erneute Frage:
Wie ist derzeit der neue Anschluss angebunden bzw. wird genutzt?
Und wenn von dem neuen Anschluss würd ich eine RUL nach Zeit auf die Sek-MSN einrichten ... !
Aber:
Das ist alles nur Heimwerkerbastelei ... !
@ich will nur telefonieren: nach meinem Kenntnisstand und der Größte glaube schwierig!
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Stromdieb
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #7 am:
21. November 2011, 21:27:27 »
Mit den Ansprüchen von 20 bis 30 int. Nebenstellen (Nst.) an 3x ISDN-Ämtern wäre eine Agfeo AS40 gebraucht wohl das momentan passendste Stück.
Eine neue AS45 würde mit über 2 T Euro nur für die Anlage zu Buche schlagen. Die wäre dann zwar neu und ausbaufähig auf max 32 analoge int. Nst., bei dann max. 4 ISDN-Ämtern, nur ob man solches Kaliber wirklich in eurem Falle braucht?
Wenn Ihr jetzt schon alle analogen Tel. habt, also Standardapparate reichen, dann muß die zukünftige Anlage ja nur ISDN nach intern analog wandeln.
So Zusatzfeatures wie CTI (cpmputerunterstützte Telefonie) oder AIS (Audioinformationssysteme) wären wohl auch möglich, muß aber nicht sein.
Mit der Preisvorstellung sollte man dann locker hinkommen.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #8 am:
21. November 2011, 22:25:20 »
Zunächst einmal grundsätzlich: ich höre kaum etwas häufiger als die Selbsteinschätzung, mit "Geradeaustelefonie" fühle man sich in seinen Ansprüchen und Erwartungen weitgehend befriedigt, und das bißchen Extras kriege man locker mit 08/15-Kompromissen hingebastelt. Ich zeige dann regelmäßig meinen Kunden, daß sie sich hier im Irrtum befinden. Wohlgemerkt: mein Honorar ist nur portzahlabhängig, an einem Wachsen des Endpreises der gewählten Lösung würde ich keinen Pfifferling mitverdienen. Mein größter Profit liegt in den glühenden Weiterempfehlungen der bekehrten Kunden, die mir sämtlichen Werbe-Etat ersparen.
Dem auf den ersten Blick einleuchtenden Gedanken liegt eine falsche Annahme zugrunde, bzw. im Wohlfahrtsbereich sogar zwei: Erstens die Sichtweise, die TK-Anlage als Ausgabe anzusehen, an der folglich klug zu sparen sei. Es ist jedoch eine Investition, an der man demzufolge auf der Einnahmenseite sparen würde. Schlechtes Werkzeug führt zu schlechterer Produktivität, und die Lohnsumme (allein der durchschnittlich anfallenden Überstundenzuschläge) übersteigt regelmäßig die Größenordnung der Gesamtaufwendungen für die TK während der Nutzungsdauer in erschreckendem Maße - man sieht´s nur nicht, weil man nicht hinschaut, d.h. in dieser Ecke nicht danach sucht. Zweitens die Fehleinschätzung, auf Wirtschaftlichkeit durch Produktivitätseffizienz käme es im Non-Profit-Bereich ja nicht an - in Zeiten, in denen die Wohlfahrt die Automobilbranche an Bedeutung für das Sozialprodukt überholt, ein denkbar krasser Irrtum.
Doch nun zu den Punkten Deiner ersten Antwort:
1) Fitte User sprechen klar für Werkzeug auf aktuellem technischen Stand. Schotten tragen Röcke, weil falsche Sparsamkeit gern in die Hose geht. Ein simples Beispiel: aus den Anruflisten analoger Standardapparate tragen sich die von anderer Stelle erledigten entgangenen Anrufe nicht wieder aus, die Folge sind überlaufende Anruflisten und aus Unkenntnis zeitraubend doppelt erledigte Rückrufversuche. Hardware-Anrufbeantworter für einzelne Nebenstellen kommen in der Gesamtrechnung schnell weniger günstig als integrierte Sprachboxen, und die populäre Billiglösung "Zettel auf dem Schreibtisch" ist bekanntlich nicht fernabfragbar. Und so kostet noch Vieles mehr viel Zeit und Geld, die lediglich nicht dem Konto "an der TK gespart" zur Last gebucht werden.
2) Das grundsätzliche Problem von Mehrgeräteanschlüssen ist, daß es den Anrufer auf Rufnummern des ersten und des zweiten Anschlusses nichts nützt, wenn der dritte Anschluß komplett frei ist. Anlagenanschlüsse vereinen die Sammelschaltung der "Amts"leitungskapazitäten mit der Durchwahl zum Arbeitsplatz - "besetzt" ist nur, wer wirklich selbst besetzt ist.
3) Wenn wir von Schnurlosen reden, reden wir ja eigentlich von "nulldrahtig": jedem Mobilteil seine eigene Basis ins Zimmer zu stellen, beinhaltet ja schließlich keinen Wert (= Nutzen) an sich. Nur ´mal als Beispiel für die Kostendimensionen: ein Port a/b muß mitnichten billiger sein als ein Port Up0, und ein Systemtelefon Optiset / Optipoint - um mal ein verbreitetes Standardmodell zu nennen - ist tadellos gebraucht und wieder aufbereitet für fünfzig Euronen pro Stück zu haben. Dafür gibt es also einen Systemapparat, der bis zu acht Leitungen bzw. Kollegen im Blick hat und häufig benutzte Leistungsmerkmale ohne lange Codesequenzen erschließt.
4) Der "Flaschenhals Abfragestelle(n)" ist eine der perfektesten Eigentor-Maschinen überhaupt. Nirgendwo sonst läßt sich scheinbar schlechte Erreichbarkeit mit so einfachen Mitteln erzeugen, wo eigentlich gar keine ist. Immer wieder gerne genommen werden zwei absolute Klassiker: auf Platz 2 der mit einem Standardapparat ausgestattete Überlaufplatz, an dem schon die Anrufherkunft (intern, Amt, Wiederanruf) nicht erkennbar ist und auf Platz 1 das Telefon, an das scheinbar nie jemand drangeht (weil die Telefonistin - was der Anrufer ja nicht sehen kann - auch in voller Lebensgröße vor ihr stehenden Besuchern gerecht werden soll).
5) Bei "gebraucht" denkt man wohl immer zunächst an das Auto als typischen Vertreter eines Gebrauchsgutes, was durch den Benutzer unmittelbar "abgenudelt und ausgelutscht" wird und geradezu sichtbar an Wert verliert sowie mit steigender Gebrauchsdauer immer häufiger Gast in Werkstätten wird. Eine Telefonanlage hängt hingegen an Stellen, wo niemand mit schmutzigen Fingern anfaßt, schrammt nie an Bordsteinen entlang, wird nie unter gallige Blüten abwerfenden Bäumen geparkt und hat auch keine Kupplung, die man schleifen lassen kann. Und deshalb macht sie einen entsprechend fitteren Eindruck, wenn man sie jung gebraucht übernimmt.
Mod-Hinweis) Die Anregung nehme ich gerne auf.
Zitat von: Stromdieb am 21. November 2011, 21:27:27
Mit den Ansprüchen von 20 bis 30 int. Nebenstellen (Nst.) an 3x ISDN-Ämtern wäre eine Agfeo AS40 gebraucht wohl das momentan passendste Stück.
Sorry, aber die AS40 steht nun wahrlich auf Platz 1 der meist- und im höchsten Bogen herausgeschmissenen Anlagen.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #9 am:
22. November 2011, 01:39:46 »
Hallo telthies,
klar ist Selbsteinschätzung subjektiv. Und Dein Berufsethos in Ehren, nur wir leben mit unserer „Geradeaustelefonie“ jetzt schon viele Jahre gut und haben bei der Auerswald (ich weiß: Spielzeuganlage) noch nicht einmal weitere Features genutzt. Und die Sichtweise, die TK-Anlage als Ausgabe anzusehen, an der folglich klug zu sparen sei, sieht bei "armen" Leuten auch anders aus: wir haben die Preisvorstellung von 600.- € schon auf 1000.- € erhöht – aber wo nicht mehr ist, gibt es nicht mehr.
Und Übersteigen der Größenordnung der Gesamtaufwendungen für die TK während der Nutzungsdauer in erschreckendem Maße oder Wirtschaftlichkeit durch Produktivitätseffizienz im Non-Profit-Bereich ist auch nicht unsere Problemstellung, wir wollen nur untereinander telefonieren, weitervermitteln und Gespräche nicht anwesender Teilnehmer annehmen können.
Ich hatte gestern nachm. ein längeres Gespräch mit Mathias 8818freak und bin nun auch nicht mehr total gegen gebraucht – er schlug eine gebr. HiPath3750/Octopus F600 vor. Und da er um die Ecke wohnt, würde er auch bei der Installation helfen, um mich auf eigene Füße zu stellen.
Also bin ich wieder ins Denken gekommen.
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Letzte Änderung: 22. November 2011, 01:50:54 von 8818freak
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #10 am:
22. November 2011, 01:51:54 »
diese hat ein IVM uns ist günstig zu erhalten, sie sollte alle anforderungen, auch die der zukunft erfüllen.
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #11 am:
22. November 2011, 13:28:05 »
Zitat von: gnagflow am 22. November 2011, 01:39:46
Also bin ich wieder ins Denken gekommen.
Das ist nie schlecht, hoffentlich auch noch´mal darüber:
Zitat von: gnagflow am 22. November 2011, 01:39:46
wir haben die Preisvorstellung von 600.- € schon auf 1000.- € erhöht – aber wo nicht mehr ist, gibt es nicht mehr.
Tausend Euronen für die Hardware der TK sind natürlich schon heftig, außer Mathias kriegt das in der Tat keiner hin (von Tobias abgesehen, aber den lernst Du dann ja auch kennen). Auf Zwanzig Mitarbeiter und drei Jahre Einsatzdauer gesehen, sind das quasi Ein Euro Neununddreißig pro Kopf und Monat, die euch der Produktivitätshebel TK wert ist. Der Mitarbeiter kostet als Mindestlöhner (EUR 7,50 / h) und 38,5 Stunden pro Woche bereits EUR 1.247,81 im Monat, da sind die Lohnnebenkosten noch nicht drin. Allein die durchschnittlich üblichen Überstunden im Monat (zweieinhalb pro Woche) - und genau diese kann gutes Werkzeug drastisch senken helfen - kommen auf EUR 109,39 (davon Zuschläge: EUR 28,36). Das heißt, der Wert der Überstunden in drei Jahren Nutzungsdauer** kommt auf EUR 78.760,80 (!) *zudenHerztropfengreif*, oder anders herum gesagt, ihr billigt der TK nur 1,27 % Einfluß auf die Produktivität zu. Kann euer Geschäftsführer nicht rechnen ?
Gerade mit der Einstellung "ich bin klein, mein Herz ist rein, mehr als ein Standardtelefon darf es nicht sein" wird säckeweise Geld aus dem Fenster geworfen. Nicht daß wir uns mißverstehen: ich habe zivil gedient und kenne auch dank achtzehn Jahren Spezialdemokratie und dreizehn Jahren Gewerkschaft die Sozialwirtschaft und ihre Zahlenwerke von innen. Vielleicht solltet ihr eurem Geschäftsführer eine der Publikationen aus dem Non-Profit-Verlag auf den Gabentisch legen, schlecht rechnen ist nicht nur in Industrie und Handel hoch gefährlich.
**) durchschnittliche Nutzungsdauern sind - aktuell anhaltend leicht ansteigend - acht Jahre, ich habe hier zur Beispielrechnung einmal den deutlich kürzeren Auswechslungstakt von Betrieben mit extremem Personalwachstum zugrundegelegt
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Letzte Änderung: 22. November 2011, 13:31:22 von telthies
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #12 am:
24. November 2011, 18:22:09 »
Zitat von: telthies am 21. November 2011, 22:25:20
Zitat von: Stromdieb am 21. November 2011, 21:27:27
Mit den Ansprüchen von 20 bis 30 int. Nebenstellen (Nst.) an 3x ISDN-Ämtern wäre eine Agfeo AS40 gebraucht wohl das momentan passendste Stück.
Sorry, aber die AS40 steht nun wahrlich auf Platz 1 der meist- und im höchsten Bogen herausgeschmissenen Anlagen.
Also dieser Hinweis birgt ja auch sehr viel Interpretationspotential!
Da hier ja schon die Würfel gefallen sind, lassen wir das mal weiter unkommentiert so stehen!
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #13 am:
24. November 2011, 20:51:24 »
Abend zusammen,
Ich würde eine Alcatel Office empfehlen. Wäre meiner Meinung nach am und kompliziertesten, die kann man ja dann im "Mehrfirmenbetrieb" laufen lassen. Die Anlage kann viel ist kompakt (19''), man kann sie sowohl strukturiert als auch über einen Verteiler ins Netz hängen!!!
LG
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Re: TA für 6 Ämter und 20 – 30 Nebenst. a/b gesucht
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Antworten #14 am:
25. November 2011, 00:27:40 »
Hallo Benny, was meinst Du mit Office: C, D, E oder noch was anderes? Wolfgang
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