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Telefonanlage für EFH?
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Thema: Telefonanlage für EFH? (Gelesen 2257 mal)
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Walter77
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Telefonanlage für EFH?
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am:
12. April 2009, 23:24:08 »
Hallo zusammen,
erst mal ein herzliches "Hallo" in die Runde!
Zur Zeoit bin ich auf der Suche nach einer neuen Telefonanlage für unser EFH und dabei hier auf das Forum gestoßen.
Worum geht es: Ich suche eine ISDN Telefonanlage (1 externer So) für 8 analoge Telefone (mehrere "normale" Telefone, Fax, 2x AB auf eigenen Ports um bei Bedarf eine Weiterleitung programmieren zu können, schnurloses Telefon). Zusätzlich sollte eine Türsprecheinrichtung angeschlossen werden können (beim Hersteller bin ich noch flexibel). Wahrscheinlich lande ich dann also bei mindestens 9 Ports. Wichtig ist mir, daß die Türklingel am Klingeln der Telefone erkennbar ist.
Zu den analogen Ports sollten noch mindestens zwei ISDN oder Systemtelefone angeschlossen werden können (letztere damit ich die Anlage nicht mit kryptischen Kürzeln bedienen muß). Um die Verkabelung einfach zu gestalten, dachte ich daran, daß die Anlage mindestens zwei interne S0 haben sollte, dann können beide ISDN-Telefone am eigenen S0 hängen. Bei einem S0 würde die Verkabelung wohl aufwendiger (darf ja nicht sternförmig sein) und außerdem käme ich dann (hin- und zurück) schon an die 100m Leitungslänge, vielleicht was viel?!
Ansonsten hab ich keine großen, über den Standard hinausgehenden Anforderungen: 10 MSNs, CLIP an analogen Telefonen, sperren von Rufnummernblöcken (z.B. 0900 oder Ausland), gerne getrennt für die einzelnen Nebenstellen, daß muß aber nicht sein. Eine eigene Wartemusik wäre auch nett, aber wiederum nicht nötig. Zum Programmieren der Anlage sollte keine ISDN-Karte erforderlich sein, die Anschlüsse zur besseren Montage auf steckbare Schraubklemmen gelegt sein.
Als maximalen Preis hatte ich so um die 700 EUR angepeilt,weniger darf es natürlich auch sein. Die Anlagen die mir bis jetzt ins Auge gefallen sind: Agfeo AS 181 (nur 8 analoge Ports und 1 interner S0, dafür mit EIB erhältlich), die Agfeo AS35 und die Auerswald 4410 USB mit je einem COMpact TS-Modul und einem COMpact 2S0-Modul.
Eigentlich wäre die AS35 wohl die passende Anlage für mich, allerdings hab ich heri im Forum nicht so viel gutes über Agfeo gelesen. Außerdem stört mich die mehr als knappe Beschreibung auf der Internetseite und die Tatsache, daß ich ein SW-Update nur über den Händler bekomme.
Auerswald kann ich nicht einschätzen. Vor Jahren hatte ich von denen mal eine analoge Anlage, die war OK. Ob die aber heute noch empfehlenswert sind weiß ich einfach nicht.
Was meint Ihr, vielleicht habt Ihr ja auch noch eine Tipp für mich?
Vielen Dank schon mal!
Walter
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #1 am:
13. April 2009, 12:22:24 »
bei elmeg (funkwerk-ec) kannst du dir die upgrades selber downloaden. da findest du auch sicher etwas zwischen der as181 und der (m.e. für deinen bedarf leicht überdimensionierten) as35. zwei isdn-telefonen genügt ein interner s0. elektrisch darf es wohl kein stern sein, geographisch jedoch schon. bis 150 m kann ein s0-bus lang sein, allerdings unterschreiten manche hersteller die standardwerte hinsichtlich buslänge und speiseleistung (z.b. nur für ein oder zwei statt für vier endgeräte). agfeo-anlagen gibt es auch mit analogen systemtelefonen a/b/c/d, und elmeg-systemtelefone auch mit zweidrähtigen u-schnittstellen. ich würde wohl am ehesten die elmeg nehmen. ansonsten gibt es in diesem marktsegment noch gesko, telebau, tiptel, ... - aber die auerswalds sind auch immer noch gut. ob und von welchen anlagen dein wunsch nach besonderem türklingelrhythmus erfüllt wird, weiß ich nicht. an systemtelefonen kannst du ja die türklingel auf eine teamtaste legen und damit als rufende erkennen. ansonsten hilft - soweit die anlage sich darauf einläßt - als ziel für den türruf eine coderuf-nummer einzugeben, dann meldet die klingel sich an allen telefonen mit dem gleichen morserhythmus.
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Walter77
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #2 am:
13. April 2009, 12:36:22 »
Danke schon mal für die Hilfe!
Für etwas überdimensioniert halte ich die AS35 durchaus auch, ich denke aber daß mir zwei interne S0 die Verkabelung erleichtern, die beiden ISDN-Telefone sollen an entgegengesetze Ecken des Hauses. Alleine Luftlinie liegen da schon über 30m und zwei Etagen zwischen. Da hab ich dann nicht mehr viel Spielraum, wenn doch noch mal woanders ein ISDN-Telefon montiert werden soll.
Bei Elmeg hat mich abgeschreckt, daß die mittleren Anlagen gleich wieder DSL, Router und Firewall integriert haben. Das hat für mich schnell den Anschein "alles ein bißchen, nichts richtig". So etwas will ich nicht, vielleicht schätze ich die da aber auch falsch ein.
Das Auerswald ordentliche Qualität hat beruhigt mich schon mal etwas, da käme z.B. die 4410 USB (mit Zusatzmodulen) in Frage. Gesko, Telebau, und Tiptel kenne ich natürlich alle, hatte ich aber irgendwie noch nicht im Blick, muß ich mal schauen.
Ich interpretiere das jetzt auch mal so, daß Du eher nicht zu Agfeo rätst.
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telthies
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #3 am:
13. April 2009, 13:32:32 »
in meiner hier und in weiteren foren helpdesk-ähnlichen tätigkeit höre ich von den agfeos (einschließlich der eumex 208 & co) am häufigsten, daß die besitzer dieser anlagen probleme damit haben. das sind vor allem schwierigkeiten, die gewünschte konfiguration zu finden (einschließlich der konfiguration von fax-ports im hinblick auf den isdn-diensteindikator) und offensichtliche bugs in der "tk-suite". ich kenne aber persönlich auch zufriedene agfeo-besitzer und -installateure. inwieweit sich erfahrungen mit agfeo auf gesko übertragen lassen, kann ich aufgrund nicht ausreichend breiter datenbasis nicht sagen. in der architektur erinnern viele geskos an agfeos (gesko saß mal in berlin, wie auch die große agfeo-tochter bosse, nach deren auflösung vermutlich ein paar techniker in der gleichen stadt einen neuen job gefunden haben).
gerade bei größeren leitungslängen sind systemapparateschnittstellen u(p0) oder a/b/c/d gegenüber s0 im vorteil. die elmeg-systels sollen auch eine saubere s0-schnittstelle für den anschluß beliebiger isdn-endgeräte bieten. avm hat übrigens auch viele produkte mit isdn, dsl, bluetooth & co. - ein sich in halbheiten verzetteln muß damit nicht einhergehen.
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #4 am:
13. April 2009, 20:43:08 »
Nochmal vielen Dank
!
Ich hab jetzt noch mal bei Elmeg geschaut und bin auf die ICT88 gestoßen (ja, eigentlich auch überdimensioniert
). Mit einem zusätzlichen TFE-Modul könnte es meine Anlage werden... UP0 ließe sich ja auch noch nachrüsten.
Dazu aber noch eine Frage: Kostet mich das TFE-Modul einen analogen Port, oder kann ich weiter alle 8 Ports nutzen?
Und noch etwas: Kann ich die Anlage bedenkenlos bei Amazon kaufen (620,- EUR), oder doch lieber beim Händler? Leider sitzt der nächste Händler ein gutes Stück weit weg und auf der Elmeg Webseite sind keine Onlineshops aufgeführt. Unterstützung bei der Installation brauche ich eigentlich nicht, das soll mein Elektriker machen, wenn er Netzwerk und Telefonverkabelung erneuert.
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #5 am:
13. April 2009, 22:24:44 »
dann frag´ doch den elektriker auch mal nach der anlage. die sind oft gar nicht teurer, und das zeug ist keine export-, reimport- oder havarieware, wie bei manchen billigheimern.
die systels gibt es in zwei versionen, bzw. auch einen konverter um die s0-version auch an up0 nutzen zu können. bezüglich der tfe-frage schaue ich mal in die konfig-sw, dem prospekt entnehme ich nichts eindeutiges.
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #6 am:
13. April 2009, 23:48:26 »
bei der tfe- baugruppe fällt kein port weg.
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #7 am:
14. April 2009, 01:13:15 »
ich habe soeben mal in der konfig-sw nachgesehen und bin zu folgenden schlüssen gekommen:
1) würde mir hier auch die ict46 schon geeignet erscheinen - wenn auch erweitert;
2) gäbe es bei der ict46 beide möglichkeiten (sondersteckplatz oder a/b-port 8)
3) ist bei der ict88 nur die variante sondersteckplatz vorgesehen, bei der kein a/b-port "verloren geht". beide anlagen ermöglichen verschiedene tfe-varianten: 123d12 oder vierdraht und jeweils bis zu vier klingeltaster.
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Letzte Änderung: 14. April 2009, 10:08:17 von telthies
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #8 am:
14. April 2009, 08:35:41 »
Super, danke für Eure Mühe!
Die Ict46 mit 4x a/b und einem S0 oder UP0 Modul wäre auch OK, ist dann ein Rechenexempel was preiswerter kommt. An die maximale Ausbaustufe beider Anlagen werde ich wohl nich rankommen.
Leider hab ich jetzt schon wieder zwei Fragen:
- Funktionale Unterschiede zwischen den ISDN und UP0 Systemtelefonen gibt es nicht, oder? Zumindest hab ich in der Anleitung nichts gefunden. Dann bleiben bei der Aufrüstung mit einem weiteren S0 der Vorteil, auch "normale" ISDN-Telefone anschließen zu können und bei UP0 die bereits oben geschilderten Vorteile. Muß ich noch mal drüber nachdenken.
- Noch mal zur Türsprechstation: Ich verstehe es richtig, daß ich eine Türsprechstation mit a/b Schnittstelle, wie z.B. die Auerswald TFS-Dialog 300 wie ein "normales analoges Telefon" an jeden analogen Port der Anlage hängen kann und das in jedem Fall funktioniert, weil die Anlage keinen Unterschied "sieht"? Dann könnte ich ja eine solche Station nehmen, bräuchte kein entsprechendes Modul und müßte mir darüber keinerlei Gedanken machen? Bei 10 analogen Ports hätte ich da ja einen für frei.
Walter
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telthies
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Re: Telefonanlage für EFH?
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Antworten #9 am:
14. April 2009, 10:05:24 »
die vorgängermodelle innerhalb der gleichen serie von elmeg-systels wurden als systemtelefone entwickelt, die ausstattungs- und nahezu funktionsgleiche geschwister in form von isdn-standardtelefonen hatten und auch selbst als solche betreibbar waren. im laufe der jahre reagierte man auf das problem, daß viele kunden adernzahlmäßig zu neuverkabelungen genötigt gewesen wären, um vierdrähtige endgeräte anschließen zu können (was man im soho-bereich meist vermeiden will). daher ersann man eine art modem, bestehend aus einem s0-up0-umsetzer am anlagenende der zweidrähtig verfügbaren kabelstrecke und einem up0-s0-umsetzer am endgeräteende. die aktuellen modelle 290 und 410 gibt es in zwei identischen versionen für s0 oder up0, wobei die up0-version an der rückseite einen s0-ausgang für ein standard-isdn-endgerät bietet. zusätzlich ist ein konverter im programm, der up0 auf s0 umsetzt. so muß man die version des systels nicht tauschen, um umzusteigen.
laut konfig-sw sind an a/b oder sondersteckplatz die gleichen arten von tfe anschaltbar. in der konfiguration wird ggf. dem a/b-port 8 gesagt, daß er kein telefon ist. ich vermute mal, der spendet einfach seine kontakte a/b, die in verbindung mit daneben liegenden weiteren kontakten die tfe-anschaltung bilden (d.h. über ihn selbst läuft wohl nur der telefonieteil der angelegenheit, und er muß nur wissen, daß er den tfe-kontakten zugeordnet ist). da ich geschäftskundenspezialist bin, sind tfe nicht mein tägliches brot.
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Letzte Änderung: 14. April 2009, 10:07:33 von telthies
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