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Autor Thema: Telefonanlage fuer Familie gesucht [ein Tip Tel Nachfolger]  (Gelesen 2088 mal)
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reeme
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« am: 12. August 2010, 17:33:05 »

Hallo Liebe Forumsmitglieder,

ich braeuchte kurz Hilfe fuer die Wahl der richtigen Telefonanlage. Es gibt ja dutzende Anbieter mit den verschiedensten Modellen und Preisen. Leider konnte ich nicht hundertprozentig identifizieren, welche Anlage fuer unsere Ansprueche die beste ist. Ich hoffe jedoch, mit eurer Hilfe, die richtige Entscheidung zu treffen.

Ich habe unten eine Systemuebersicht mit saemtlichen Geraeten angehaengt. Wir besitzen nun eine Telekom Flat fuer Telefonie und Internet und benutzten daher kein VOIP. Wir haben vier Endgeraete, wobei das Medion MD 82120 noch ein schnurloses Zusatzgeraet besitzt

Das Ziel ist es, eine Telefonanlage zu finden, welches folgende Funktionen besitzt:
- CLIP (Ich bin mir auch bewusst, dass nicht alle Endgeraete CLIP unterstuetzen, aber die 2 wichtigen Geraete tun dies).
- Interne Telefonie
- Konferenzschaltungen
- Weiterleitungen
- Konfiguration ueber Weboberflaeche (via LAN).


Nun meine Frage an euch, welche Telefonlage waere hier zu empfehlen?

Vielen Dank fuer eure Hilfe,

Beste Gruesse,

reemeer




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tobiasr
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« Antworten #1 am: 13. August 2010, 10:56:59 »

Hier ist die Auerswald Compact 3000 ISDN zu empfehlen.
Bietet alles was du brauchst:
-6 interne a/b Anschlüsse
-Clip (CNIP)
-Rufumleitung
-Konfiguration über Web
-Konferenzschaltung
-Faxempfang, RSS, Feeds, Anrufbeantworter

Link zu Compact 300 http://www.auerswald.de/de/produkte/comp3000_intro.htm
Auerswald: http://www.auerswald.de
Service Center Videos zu Compact 3000: http://www.auerswald.de/service/index.php?option=com_content&view=article&id=939%3Avideo-tutorials&catid=302%3Ainfo-startseite-anwender-service&Itemid=632&lang=de


Ich persönlich setzte schon seit Jahren auf Auerswald.
Zurzeit eine Compact 5020 VoIP mit 10 a/b, 2 Systel, 1 Türstation, Garage über Telefon öffnen; vorher eine ETS-4308i
-Garantie(vorab)austausch und Service ist super.
-Viele Verbesserungen über Firmwareupdates, etc.

Gruß
Tobias
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reeme
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« Antworten #2 am: 13. August 2010, 17:40:40 »

Hallo Tobias und andere,

in der Tat scheint die Auerswald Compact 3000 ISDN eine sehr geeignete Telefonanlage zu sein. Vielen Dank fuer diesen Tipp. Sie is so geeignet, dass ich diese wohl kaufen werde - da der Preis mit 179euro auch stimmt.

Nun sind mir einige Dinge jedoch unklar. Was ist der Unterschied zwischen eines ISDN Telefons und eines Analog-Telefons?
Wieviele Gespraeche kann ich ueber meine ISDN Leitung (wir haben 3 externe Nummern) gleichzeitig nach aussen fuehren?

Vielen Dank,

reemeer
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tobiasr
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« Antworten #3 am: 13. August 2010, 18:13:50 »

Ein ISDN Anschluss hat 2 B-(Sprach)Kanäle.
Sprich zwei gleichzeitige Telefonate.

Grob Gesagt:
Ein Analog Telefon hat einen Sprach-"Kanal" und benötigt 2 Adern zum Anschluss.
Ein ISDN Telefon hat 2 gleichzeitige Gespräche und 4 Adern (recht Störanfällig). Zusätzlich einige Funktionen wie Rufumleitung, etc. Dies übernimmt bei Analogtelefonen die TK Anlage.

Bei normalen Telefonen sind Analog Telefone ausreichend.
Bei Funktelefonen würde ich, insbesondere wenn mehr als 1 Handset angeschlossen werden soll ISDN.
Bei Bürotelefonen an denen viel telefoniert wird kann sich vielleicht ein Systemtelefon lohnen, wie das Auerswald Comfort 2500 (VoIP).
VoIP würde sich in deinem Fall anbieten, da die Anlage 2 VoIP Kanäle besitzt und du sonst für das Systel statt dem 2-ab Modul ein ISDN Modul benötigst, und dir zwei Analog Anschlüsse fehlen würden.

Zusätzlich benötigst du noch ein 2-a/b Modul.

Ich weiß zwar nicht, ob man hier Online Shops nennen darf,
aber ich habe mit diesem Shop sehr gute Erfahrungen gemacht.
http://www.comshop24.eu/product_info.php/info/p30073953_Auerswald-COMpact-3000-ISDN-TK-Anlage.html
http://www.comshop24.eu/product_info.php/info/p30739503_Auerswald-COMpact-2-a-b-Modul-fuer-COMpact-3000-Serie.html

Kostet mit 160€ inkl. Versand auch noch weniger.
Solltest du eventuell auch eine Türstation benötigen, ist die TSF-Dialog 20x empfehlenswert.
Diese ist zwar mit ca. 170€ im Vergleich zu TK Anlage relativ teuer, aber gegen eine z.B. Siedle Anlage mit 700€? günstig.



Gruß
Tobias
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« Antworten #4 am: 13. August 2010, 19:39:55 »

Mal ein kleiner Hinweis an den tobiasr , nicht unbedingt immer sämtliche Maximal-Features bei Auerswald als bare Münze ohne nochmalige Prüfung auf der Seite hier z.B. http://www.auerswald.de/de/produkte/comp3000_features.htm
weitergeben.
Die Compact3000 ISDN hat nur 4 analoge Ports im Grundausbau, nicht 6 an der Zahl.
Und die restlichen Merkmale hat so ziemlich jede gleichwertige ISDN-Anlage in der Preisklasse schon bis 120,- EUR.
Der Nachteil an der FB ist der arge Mangel an analogen elektr. Anschlußports (nur 3 vorhanden), welcher sich aber mit DECT-Basen ausgleichen läßt.
Also würde im Prinzip die FB völlig für den vorgesehenen Zweck reichen.
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tobiasr
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« Antworten #5 am: 13. August 2010, 19:57:13 »

Ich persönlich habe mit der Fritzbox Dect Lösung keine Erfahrung. Also kann ich sie nicht empfehlen.
Soweit ich weiß, geht das nur mit den Fritz Telefonen einigermaßen gut, und die kosten über 40€/Stück.
Sprich Fritzbox 7270 für 170€ + 2x 40€ für die Fritz Telefone, auch schon über 250€.
Da die Fritzbox 7270 nur 2 a/b Anschlüsse hat, fehlen direkt 4 a/b Anschlüsse.

Die Compact 3000 hat mit dem Erweiterungsmodul 6 a/b Anschlüsse habe ich ja auch geschrieben und kostet dann mit 170€ (natürlich nicht Liste sondern Online Shop) auch noch weniger als die Fritzbox.

Ich empfehle nur das, was ich mir selber kaufen würde. Eine x belibige TK-Anlage für unter 120€ die ich nicht kenne, werde ich nicht empfehlen.

Du kannst ja mal eine TK-Anlage für 120€ empfehlen, wessen Hersteller ebenfalls Support für Privatkunden bietet.
Mir ist z.Z. keine TK Anlage in diesem Preisbereich mit Anrufbeantworter und Faxempfang bekannt neben den Fritzboxen.

Desweiteren hat er eine Fritzbox 7170 welche kein Dect kann.
Die 7270 hat nur 2 a/b Anschlüsse.
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« Antworten #6 am: 13. August 2010, 21:22:33 »

Bitte einmal das Schema im ersten Posting betrachten, da sind die FB sowie mind. 3 verschiedene DECT-Basen angeführt, macht bei 3 vorhandenen Ports genau das gewünschte Szenario, wenn ich das richtig verstehe.
Die Konfig über LAN beherrscht die schon vorhandene FB auch wie gewünscht, der Rest ist auch schon implementiert.
Wo besteht da die Notwendigkeit noch mal etwas dazuzukaufen, was genau nur einen analogen Port mehr hat, für über 130,- EUR ?
Fachleute erkennt man daran, daß sie nicht unbedingt etwas Neues verkaufen oder anpreisen müssen, die können durch ihr Wissen und Erfahrung aus den vorhandenen Geräten schon noch das Möglichste herausholen.

Mit Preisen von Onlineshops sollte man auch etwas vorsichtig umgehen, die ändern sich nämlich laufend.
Und für die Hersteller der Produkte wie z.B. Auerswald und Agfeo sind solche Vertriebspraktiken mit den dortigen Dumpingpreisen nicht gewünscht.
Auch wird sich der Käufer bei den Online-Shops, oder dann später beim Hersteller schwer tun mit qualifiziertem Support.
Hatten wir hier auch schon mehrfach.

Prinzipiell braucht man aber nicht alles selbst geprüft und für gut befunden zu haben, was man empfehlen kann.
Denn es reicht ja schon aus die Leistungsmerkmale und Anwendungs- wie Einsatzzwecke zu kennen.

Um auf die Frage mit dem Support für Privat-Kd. bei Anlagen um die 120,- Eur zu kommen, da gibt es beim Rosa Riesen eine EG-Hotline, nur mal so als Beispiel.
Noch dazu haben die eine aktuell gepflegte Internetpräsenz, auf der man sich sämtl. Infos zu den dort vertriebenen Anlagen herunterladen kann.
Das ist wohl auch der einzigste "Vertrieb" bei dem man ohne Fachhandelsnachweis mit den sich ständig ändernden Firmwareupdates gratis versorgt wird.
Zur Qualität und Güte der dortigen Produkte muß sich allerdings jeder selber seine Meinung bilden.
Die Eumex 400 / 401 wird im Original von Elmeg als OEM-Produkt für die Telekom hergestellt.
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« Antworten #7 am: 14. August 2010, 07:32:18 »

Ich empfehle nur das, was ich mir selber kaufen würde. Eine x belibige TK-Anlage für unter 120€ die ich nicht kenne, werde ich nicht empfehlen.
Die Aussage ist in der Branche schon sehr fragwürdig. Es gibt verschiedene Einsatzbereiche und Qualtitäten bei den Herstellern. Auerswald Agfeo und co sind SOHO Anlagen. Alcatel, Avaya, Panasonic und Siemens sind business-Analgen.
Und daraus ergibt es sich so, wie in allen Lebensbereichen, verschiedene Produkte. Keiner würde mit einem LKW zum Brötchen holen fahren (na es gibt Ausnahmen), genauso wenig käme ein Häuslebauer dazu, sein Kies mit dem 450 kg Anhänger vom Praktiker zu transportieren. Nur bei dem Beispiel Transportmöglichkeit ist dies für jeden schon einfach ersichtlich.
Doch bei einer Telefonanlage sind die Unterschiede nicht immer gleich an der Größe erkennbar, nein da zählen die inneren Werte und Möglichkeiten. Es gibt Anlagen mit 4 Nebenstellen, die brauchen ein DECT mit Handsover und IVR und Mailboxen, automatische Vermittlung, Mobile Handyintegration, SIP Nebenstellen und Sip Trunkings. Will das jetzt jeder, so ist dies nicht mit einer Kiste für 500€ zu lösen, nö das sind wir schnell mal bei über 3000€ und das für 4 feste Systels und 3 Schnurlostelefonen.
Und dies braucht nicht jeder, manch einem reicht eine 4 ab Kiste für 20 euronen aus Ebay aus, und so hat jeder seine Ansprüche, die man nie pauschal so mal einsortieren kann.
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« Antworten #8 am: 14. August 2010, 18:24:38 »

Hallo An Alle,

vielen Dank fuer die Beitraege und die Diskussion. Vielleicht war ich mit der Grafik und meinen Wuenschen nicht 100% klar.

  • Wir moechten kein VOIP benutzen
  • Wir haben folgende Geraetetypen: Gigaset E365 (Typ: DECT/GAP-Standard,Volldigital), MEDION MD 82130 + SchnurlosZusatz (DECT-Standard,Analog), Gigaset 2030 (DECT, aber kein Clip) -  werden diese unterschiedlichen Geraetetypen zusammen an der Anlage funktionieren?
  • Wir moechten im ersten Schritt eine Telefonalage kaufen und die vorhandenen Endgeraete weiterbenutzen. D.h. alle bisherigen Telefone sollten mit dieser Anlage laufen und nur unsere neueren Geraete (Gigaset E365 und Medion) sollten Gebrauch von sophisticated features wie CLIP machen.
  • Administrative Weboberflaeche ist sehr wichtig (-> Fernwartung und Firmware-Updates) - Agfeo bietet das laut Webseite im unteren Preissegment nicht an.

Dank Tobias ist mir nun der Unterschied eines ISDN- und Analog-Telefon klar. Wie DECT nun in diesen Vergleich passt ist mir jedoch noch unklar. Laut wikipedia ist DECT ein Datenprotokoll fuer schnurlose Systeme. Heisst das nun, dass diese nicht an die a/b Anschluesse einer TK angeschlossen werden koennen?



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telthies
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« Antworten #9 am: 14. August 2010, 18:59:21 »

dect ist ein digitaler funkstandard. das protokoll auf der funkstrecke (also zwischen basis und mobilteil) sagt nichts über das protokoll bzw. anschlußverfahren auf der kabelstrecke (also zwischen basis und telefondose in der wand) aus. auf letzterer kann ein analoganschluß a/b oder ein isdn-anschluß s0 verwendet werden. analog zwischen dose und basis ist also kein widerspruch zu digital zwischen basis und mobilteil. viele schnurlos-telefone gibt es in beiden versionen, manchmal tragen sie dann zur unterscheidung einen zusatz "i" oder "isdn" hinter der modellbezeichnung. die basen eignen sich dann in jedem fall nur für einen analogen oder isdn-anschluß (ob hauptanschluß oder tk-anlage ist egal), die mobilteile sind meist für beide versionen dieselben, solange der modellname ansonsten gleich lautet.
« Letzte Änderung: 14. August 2010, 19:01:36 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #10 am: 26. August 2010, 22:15:32 »

Vielen Dank fuer die Hilfe! Ich habe die Analge nun gekauft und installiert. Ich bin sehr zufrieden.. Finde aber nur, dass es ein bisschen rauscht.. Geht es da nur mir so?

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« Antworten #11 am: 27. August 2010, 02:38:23 »

und welche anlage?
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« Antworten #12 am: 27. August 2010, 10:11:08 »

Finde aber nur, dass es ein bisschen rauscht.. Geht es da nur mir so?
Bei der AVM sollte nichts rauschen, bei der anderen kann das öfters mal vorkommen. Das ist meist ein Netzbrummen, was auch in leichtes Zischen übergehen kann. Einfach mal den Netzstecker um 180 Grad drehen, vielleicht ist es dann gut. Sonst wird es teuer, Einbau eines Netzfilters mit Spannungskompensation im Hausnetz (das darf nur der Eletroinstallateur einbauen).
So Störunungen können im Haus durch Dimmer oder Leuchtstofflampen oder auch von aussen her kommen. Und da die Anlagen einen einfachen Trafo verwenden, werden diese Einstreuungen auf den Audiobereich übenommen, AVM hat da in seiner Box einen relativ hohen Aufwand betrieben um diese Störungen herauszufiltern, bei der anderen schaut es düster aus (da kommt man schnell drauf, wenn man die Schaltpläne mal anschaut).
Nicht umsonst verwenden die Markenhersteller Netzteile die den Preis einer kleiner SOHO Anlage haben (ohne das es sich hier um viele Nebenstellen handelt), um Netzseitig autag zu sein, sowie von Amtseite her ebenfalls, durch eigene Taktgeneratoren.
Aber man sollte einfach den Unterschied aktzeptieren, die eine Anlage kostet ein drittel von einer richtigen, und nicht deshalb weil bei mancher ein Namen eines Buisinessherstellers drauf steht. Oder einfach ausgedrückt, keiner erwartet von einem 50€ Gettoblaster aus dem Aldi, den gleichen Sound wie von einem Thorenz / Rotel /Carbase Hifisystem, auch wenn beide angeblich die gleiche Leistung haben.
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