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Autor Thema: Telefonanlage für Unternehmen mit 4 Mitarbeitern  (Gelesen 1706 mal)
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aniLee
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« am: 18. März 2009, 11:21:25 »

Hallo Gemeinde Grinsend
wir sind ein kleines Unternehmen mit 4 Mitarbeitern und suchen momentan eine Telefonanlage die unsere Ansprüche erfüllt.

Wir haben einen Standard Mehrgeräteanschluss von Arcor und brauchen/haben 8 Rufnummern (6 Telefon 2 Fax)
3 Rufnummern sollen an einer Zentrale ankommen die dann wiederrum auf die anderen Apparate verteilen kann.
Die anderen 3 Rufnummern sollen direkte Durchwahlen zu den einzelnen Mitarbeitern sein.
2 Faxnummern sollen auf ein Fax umgeleitet werden.

Wichtige Features sind:
Durchstellen, Wartemelodie, Rufnummernanzeige, 1 Zentrale verteilt Gespräche, einfaches umstellen dass wenn Zentrale weg auf anderen Apparat bündeln

Habe bisher die Agfeo AS 151 plus und die AGFEO AS 281 angeschaut in Verbindung mit dem Agfeo Systemtelefon analog ST 15 oder Agfeo Systemtelefon ST 21.
Allerdings ist ein großteil der Fachbegriffe und Features für mich chinesisch, ich hoffe ihr berücksichtigt das auch bei euren Antworten  Zwinkernd

Vielen Dank für die Hilfe,
Lee
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« Antworten #1 am: 18. März 2009, 12:57:04 »

es ist altgriechisch, chinesisch würde man ja von oben nach unten schreiben ;-)

viele fragesteller auf der suche nach telefonanlagen für gewerbliche anwendungen schreiben nur wenig (á la x rufnummern, n endgeräte, ...) - teils aus schüchternheit, nicht unangenehm durch lange beiträge auffallen zu wollen, teils um ihre vermeintlich einmalige geschäftsidee geheim zu halten. das ist allerdings falsch. in den meisten fällen kann deutlich gezielter geholfen werden, wenn das geschäftsmodell zumindest in umrissen beschrieben wird. insbesondere sollten hintergründe von besonderheiten wie sechs nummern, aber nur drei als durchwahlen und drei für eine zentrale (sowie zwei für ein fax) erläutert werden. zum einen zum weiteren erleichtern des verständnisses beim hilfswilligen leser, zum anderen aber auch, weil nicht selten merkwürdige ideen dahinterstecken, zu denen dem routinierten fachmann einfachere alternativen einfallen. wie auch sonst im leben gilt also auch hier: immer laut denken - je offener der quelltext, desto fruchtbarer das teamwork.
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aniLee
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« Antworten #2 am: 18. März 2009, 13:20:52 »

Okay dann mal ein paar mehr Details  Zwinkernd
Also wir verkaufen Tierbücher über Internet, sowie im Ladengeschäft was auch gleichzeitig Büro ist.
Wir haben insgesamt 5-6 Mitarbeiter aber nur 4 Arbeitsplätze da manche Mitarbeiter nur selten im Büro sind.

Unser Büro ist unterteilt in Verkaufsraum mit dem Schreibtisch vom Chef und einem Hinterraum mit 2 weiteren Arbeitsplätzen sowie dem Lager wo auch ein Anschluss hin soll.
Da wir nun mit einer anderen Firma fusionieren, müssen wir alle öffentlich bekannten und publizierten Nummern (beider Firmen) beibehalten.
Das wären dann die 3 Nummern die an der Zentrale (Sekretärin) ankommen sollen.
Die restlichen 3 Nummern sollen an die 2 anderen Schreibtische (unter anderem Chef und sonstige Mitarbeiter) und ins Lager.

Der Chef soll dann nur noch über die direkte (geheime) Durchwahl erreichbar sein und alle allgemeinen Anrufe sollen sich bei der Sekretärin bündeln, die diese dann weiter verteilen kann an Chef oder Grafiker oder Lager etc.  Smiley

Das Netzwerk von DSL Modem und Router soll unangetastet bleiben.

Alle anderen Informationen stehen ja hoffentlich im ersten Post.

Wir suchen nun halt eine Anlage die so etwas unterstützen würde und natürlich möglichst preisoptimiert, zuverlässig und einfach zu bedienen.



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telthies
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« Antworten #3 am: 18. März 2009, 14:54:13 »

ja, das ist schon gut präzisiert, so kann man sich den betrieb ein wenig vorstellen. was habt ihr denn am betreffenden standort derzeit für eine tk-ausstattung in betrieb und warum (nicht erweiterbar / erfüllt funktionswünsche nicht, mietvertrag läuft aus, ...) soll die ersetzt werden ?  gibt es irgendetwas zu übernehmendes (bestehendes faxgerät: nur-fax oder kombi; schnurlose, ...) dessen integration einzuplanen wäre ?  habt ihr spezielle wünsche an die telefonapparate (standard analog / isdn / systemtelefone, belegtlämpchen für kollegen) ?  wählt ihr aus datenbanken / wollt ihr bei ankommenden rufen die rufnummernerkennung nutzen, um kundendatensätze aufzurufen ?
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aniLee
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« Antworten #4 am: 18. März 2009, 15:37:14 »

Momentan haben wir ein T-Sinus 45 ISDN Telefon und ein AEG Analog Telefon (Typ ist mir entfallen) in Benutzung, an einem Anschluss wo alle Nummern eintreffen (sehr sehr suboptimal das Ganze!).
Und ein Fritz ComputerFax (mit Priorität) und ein normales Faxgerät (im Netzwerkdrucker) auf das beide Nummern geschaltet sind.
Wir haben im Moment keine Telefonanlage in Benutzung und hätten theoretisch noch weitere Analoge wie ISDN Telefone hier rumfliegen, die wenn möglich benutzt werden sollten.

Am wichtigsten wäre das die Zentrale ein wirklich gutes Telefon hat mit dem man möglichst viel steuern kann.
Bei ankommenden anrufen soll die Rufnummernerkennung genutzt werden. Ein "normales" Telefonbuch in jedem Apparat reicht aus, also unsere sonstigen Ansprüche sind recht gering Smiley
Im Prinzip wäre es idealerweise möglich wenn ISDN und Analoge Telefone gleichermaßen angeschlossen werden können.

Ich kenn jetzt ehrlich gesagt nicht die genauen Vor-/Nachteile von standard analog / isdn / systemtelefonen für unseren Zweck.
Aber so als Preisrahmen würde ich mal so 400-600 Euro für Anlage und Systemtelefon nennen.


 
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« Antworten #5 am: 19. März 2009, 01:38:33 »

der vorteil von systemtelefonen liegt darin, daß sie mit der anlage auch über zustände kommunizieren können. d.h. man kann z.b. kollegen direkt mit einer taste rufen und an einem lämpchen daneben sehen, ob der kollege gerade spricht. ebenso läßt sich hier auch anzeigen, welche leitungen frei sind oder auf welcher nummer ein anruf hereinkommt (letzteres können isdn-telefone auch). für isdn-telefone benötigt man sogenannte interne s0-busse (einer genügt für zwei), an denen sie meist das gleiche können wie an isdn-"haupt"anschlüssen. allerdings können vor allem einige ältere isdn-telefone nicht weiterverbinden. interne s0-busse sind vergleichsweise teuer gegenüber den sogenannten a/b-anschlüssen für analoge standardtelefone. die ankommende rufnummernerkennung bedingt bei analogen telefonen, daß sie selbst und ihr nebenstellenanschluß das leistungsmerkmal "clip" beherrschen (trifft auf produkte der letzten fünf jahre fast immer zu). isdn-telefone können dies immer. beide gibt es auch mit alphanumerischen telefonbüchern, sodaß statt "08154711" auch "Meier" angezeigt werden kann. bei einem mehrgeräteanschluß (habt ihr, so wie du die situation betr. der nummern beschreibst) kann die fritz!card nach wie vor unabhängig von der telefonanlage angeschaltet bleiben, braucht also keinen anschluß an der anlage. ich würde in eurem fall unbedingt eine anlage nehmen, bei der mindestens die zentrale ein systemtelefon hat. dann läßt sich leichter einrichten, erkennen zu können, auf welcher nummer der anruf hereinkommt und man hat auch sonst mehr zustände im blick. bezüglich der aktuellen modellnamen halte ich mich in diesem marktsegment nicht auf dem laufenden, an herstellern kann ich dir hier die "üblichen verdächtigen" agfeo, auerswald, elmeg und tiptel - nichts von telekom & co, siehe in meinen beiträgen zu gebrandeten produkten ! - durchaus empfehlen. und auch einen fachmann für die installation und programmierung, das ist bei geschäftlich genutzten anlagen immer gut angelegtes geld. vermutlich wird am besten passen, eine anlage mit folgenden anschlußmöglichkeiten zu nehmen: ein isdn-mehrgeräteanschluß = s0 extern; ein s0-bus intern / extern schaltbar; sechs bis acht a/b-ports. zu den fachbegriffen frag´ einfach, bzw. schau mal hier ins foren-wiki (im aufbau) da sind manche schon erklärt.
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