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Autor Thema: Telefonanlage gesucht ...  (Gelesen 3324 mal)
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deimsch
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« am: 26. August 2010, 22:10:07 »

Hallo Forum,

schön Euch gefunden zu haben, ich hoffe Ihr könnt mir mit dem einen oder anderen Tip weiterhelfen Smiley.

Ich plane momentan die Verkabelung unseres (kern)sanierten Häuschens und bin momentan auf der Suche nach einer passenden TK-Anlage.

Hier die Eckdaten:
-   Versatel ISDN-Anschluß
-   4 Rufnummern (2 x privat, 2 x Büro).

-   1 x analoges FAX (1 Rufnummer)
-   6 x analoge Telefone, schnurlos (3 Rufnummern)
-   1 x Türsprechanlage TCS PUK – 3 Teilnehmer

-   komplette Verkabelung neutral mit CAT 7

Ganz wichtig sind mir folgende Merkmale:

-   Anwahl von Telefonnummern direkt aus dem PC (Lotus Notes)
-   Protokollierung aller ein- und ausgehenden Anrufe getrennt nach Rufnummern
-   Rufnummernweiterleitung

Wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig, wäre die Möglichkeit bis zu 3 Anrufbeantworter intern nachzurüsten (per Steckkarten?).

Könnt Ihr mir da etwas brauchbares empfehlen? Mit was für Kosten müsste ich rechnen?

Danke für Eure Hilfe!

Viele Grüße,
Jens
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telthies
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« Antworten #1 am: 27. August 2010, 07:58:15 »

-   Protokollierung aller ein- und ausgehenden Anrufe getrennt nach Rufnummern
businesstaugliche tk-anlagen bieten die option, auch ankommende (und auch kostenlose) verbindungen mitzuprotokollieren. in ein datenbankformat exportiert, kannst du die dann beliebig sortieren und durchsuchen. die auswertungsprogramme der tk-anlagen-hersteller selbst sind da weniger phantasiereich als man selbst, deswegen empfiehlt sich meist der export und die bearbeitung in der eigenen lieblingssoftware, oder auch hardwareneutrale verbindungskostenauswertungsprogramme von software- statt von tk-anlagen-herstellern zu verwenden.

-   Rufnummernweiterleitung
was meinst du mit rufNUMMERNweiterleitung ? - rufweiterschaltungen oder rufumleitungen beherrscht jede spielzeuganlage, rufnummernübermittlungen = clip an endgeräte sind von bedingungen abhängig (z.b. auch das analoge endgerät selbst muß dies unterstützen, bei isdn- und systemendgeräten ist dies die regel), und die übermittlung der rufnummer des ursprünglichen anrufers bei weiterleitungen ist ein hier oft diskutiertes problem (falls dies gemeint war, benutze bitte die suchfunktion, dazu wurde schon alles dreimal gesagt).

cti / wählunterstützung ist mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr. statt herstellerspezifischer lösungen würde ich bei bedarf an mehreren anrufbeantwortern bzw. einem für mehrere rufnummern z.b. den tiptel 350 (? - jedenfalls so´n isdn-AB für mehrere msn und mehrere ansagen) mal anschauen.
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« Antworten #2 am: 27. August 2010, 09:12:23 »

Zitat
-   6 x analoge Telefone, schnurlos (3 Rufnummern)
Da empfiehlt es sich, gleich auf ein DECT System zu gehen, denn so hat man wenigsten einen vernüftigen Bedienkomfort (gleich dem eines Systel)
Zitat
-   Anwahl von Telefonnummern direkt aus dem PC (Lotus Notes)
So hier wird die Auswahl eingeschränkt, denn für LotusNotes, gibt es nur ein vernüftiges CTI Programm: PhoneSuite CTI Client von IBM. Und da wird zwingend CSTA verlangt. Also damit kommt schon mal keine SOHO Kiste in Frage
Zitat
-   Protokollierung aller ein- und ausgehenden Anrufe getrennt nach Rufnummern
Die Software ist schon meistens bei den in Frage kommenden Anlagen dabei.
Zitat
Wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig, wäre die Möglichkeit bis zu 3 Anrufbeantworter intern nachzurüsten (per Steckkarten?).
Ist auch schon oft mit dabei, nennt sich Mailboxen.

In Frage kommende Anlagen Alcatel Omni Office PCX, Panasonic NCP 500, Aastra Nexspan, unter Umständen auch Siemens. Nun was die Preise dazu betrifft, es gibt die im I-Net, jedoch sind die jetzt nicht unbedingt wichtig, es sei denn man traut sich es zu alles selbst inbetrieb zu nehmen und braucht gar keinen Support, denn die Herstellerhotlines werden spätesten beim Einrichten der CTI Clients abwinken. Deshalb ist es besser man, sucht sich einen Facherrichter vor Ort, der die Anlagen im Sortiment hat, und da läßt es sich auch besprechen, wie man was genau löst.

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« Antworten #3 am: 27. August 2010, 18:53:47 »

Zitat
-   6 x analoge Telefone, schnurlos (3 Rufnummern)
Da empfiehlt es sich, gleich auf ein DECT System zu gehen, denn so hat man wenigsten einen vernüftigen Bedienkomfort (gleich dem eines Systel)
jetzt stifte hier bitte keine verwirrung: analog im sinne von a/b zwischen anlage und basen schließt dect ja nicht aus (analoge ct-standards sind faktisch nicht mehr am markt) und integrierte dect statt klassischer standalone-basen macht nur sinn, wenn die systemtelefonfunktionalität hohen stellenwert hat und / oder mehrere funkzonen auszuleuchten sind. bei sechs mobilteilen, aber gesamt zwei privaten und zwei geschäftlichen rufnummern lese ich das aber nicht aus der aufgabenstellung heraus.
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Groucho
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« Antworten #4 am: 27. August 2010, 19:03:55 »

Lotus Integration funktioniert sehr gut mit c4b Produkten, sowohl Serverbasierend CSTA notwendig, als auch als reine Client Installation, hier reicht eine normale TAPI.

http://c4b.de/de/loesungen/xphone_fuer_lotus-notes.php

Dazu eine Anlage die Tapi unterstützt, in meinem Fall ein HiPath 3000 Serie, Kostet nicht die Welt und ist eine Profi Anlage.

Hier ein Beispiel eines CTI Pakets, als Telekom Lösung, die Octopus F ist eine HiPath 3000 das Octopus Desk 240 ist c4b XPHONE DESK

http://download.sczm.t-systems.de/BusinessCenter.de/de/StaticPage/74/55/54/745554_aktionsangebot-octopus-f100-cti-ps.pdf

Die Kisten gibt’s auch als DECT Lösung mit den schon erwähnten Vorteilen, auch hier kann man Octopus Desk/c4b dazu nehmen und auch sogar für ein DECT Telefon wählen, mit sehr wenig Aufwand für bis zu 8 Telefone.

http://geschaeftskunden.telekom.de/tsi/servlet/contentblob/BusinessCenter.de/de/735862/blobBinary/aktionsangebot-octopus-f200-dect-ps.pdf

Wie gesagt kann man unterschiedlich kombinieren und erfüllt alle deine Anforderungen, abgesehen von 6 Analogen Nst aber sowas ist auch nicht sinnvoll, Analog verwendet man höchsten noch für Fax und Tür.


Groucho
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reini5555
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« Antworten #5 am: 28. August 2010, 06:19:33 »

jetzt stifte hier bitte keine verwirrung: analog im sinne von a/b zwischen anlage und basen schließt dect ja nicht aus
Das sollte keine Verwirrung sein, im Gegenteil die DECT Lösung ist günstiger, als auf 6 ab Ports zu kommen.
Am ersten Beispiel von Groucho hat die Anlage 4 analoge Ports, und damit gehen keine 9 analogen Telefone ran. So und statt der Erweiterung der analogen NST, ist es einfacher man nimmt für ca 300€ (+/-) einen DECT Sender dazu, und für 100€ die passenden Mobillteile (klar könnte man auch für 30€ das Stück billige 0815 GAP Mobilteile einbuchen). Jedoch bieten die zum System passenden Mobilteile dann auch gleich den Vorteil, der ganz normalen Systels.
Damit kommt man preislich günstiger weg, sofern man nicht ein Komplett Paket wie oben nimmt, der der TE braucht ja keine Drahtgebunden Telefone.
Zitat
Lotus Integration funktioniert sehr gut mit c4b Produkten, sowohl Serverbasierend CSTA notwendig, als auch als reine Client Installation, hier reicht eine normale TAPI.
Ich bin im Bezug auf Software sehr Vorsichtig, denn gerade Lotus ist das sehr empfindlich, deshalb lasse ich gerne auch Kollegen von der IT ein Geschäft machen, denn das IBM Produkt wird nur über die IT Schiene vertrieben.
Egal welche der beiden Softwaren man nimmt, die Finger sollte man von der Tapi Lösung lassen, Server basierend auf CSTA, läuft hier stabiler.

Anmerkung zu Lotus Notes: Dies schreibt ein Techniker, der sich schon mal fast alle Haare ausgerauft hat, nur weil in meiner Ex Firma, der Vertrieb ein paar Euronen Umsatz mit einer Software machen wollte, nur waren es da gut 100 Arbeitsplätze, und wenn noch SAP dazu läuft, dann nur Serverbasierend auf CSTA.
Zumal heute CSTA meist in der TK nichts kostest, und ein PC für 200 Euronen ausreicht.
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« Antworten #6 am: 29. August 2010, 16:52:58 »

Eine Anlage mit System und DECT Endgeräten ist auf jeden Fall die sinnvollere Lösung,
Was die Tapi angeht, so ist das nur die Anbindung des c4b Clients. Die Integration findet dann durch die Clientsoftware in Lotus Notes statt. Aber ich stimme reini5555 zu, PhoneSuite ist die Lösung mit weniger Stress. Wobei auch hier eine der oberen Lösungen geht.

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deimsch
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« Antworten #7 am: 29. August 2010, 20:37:57 »

Hallo,

wau, da ist man mal ´nen Wochenende lang auf der Baustelle und hier geht’s dann gleich richtig ab.  Lächelnd
Danke für Euer Feedback!

Vielleicht noch mal zur Konkretisierung: am wichtigsten ist mir die Protokollierung der ausgehenden Nummern (FAX und Telefon) – ich möchte dienstliche und private Gespräche (über Flatrate) sauber trennen können. Nach der letzten Steuerprüfung im Stammsitz ist das leider nötig geworden.

Mein Büro-Arbeitsplatz besteht übrigens nur aus einer Workstation und nem Lappi– bisher benötige ich keinen Server – Datensicherung läuft über NAS. Das soll auch erst mal so bleiben. Da ich bisher mit Linux noch etwas auf dem Kriegsfuss stehe, ist der (zumindest schon mal angedachte) Server erstmal bis weit nach dem Einzug verschoben – es gibt momentan wichtigeres zu erledigen …  Augen rollen

Die Anwahl von Nummern direkt aus Notes wiederum ist zumindest für ein Telefon (Büro) ein Muss – ich habe knapp 4000 Kundenadressen – ich bin es leid immer Nummern raussuchen und abtippen zu müssen. Alle anderen Telefone brauchen diese Möglichkeit aber nicht.

Mit PhoneSuite CTI Client ist diese Software gemeint:     http://www.phonesuite.de/  ?

Das sieht sehr interessant aus. Laut Beschreibung funktioniert die Software im Prinzip mit jeder TK. Wie muss ich das mit CSTA verstehen? Ich finde dazu nichts in der Beschreibung.

Eure Empfehlungen bezüglich der Hardware werde ich mir mal heute Abend in Ruhe näher anschauen – ich hatte mir schon gedacht, dass Eure Tipps nicht im SOHO-Bereich liegen. Da muss ich mich wohl erstmal durch kämpfen ...  Grinsend
Trotzdem muss ich diese Frage anschließen:
Ich könnte an Agfeo-Anlagen sehr (!) günstig rankommen – wäre die AS 181 plus prinzipiell brauchbar für mich? Oder bekomme ich hier Probleme mit Lotus? Laut Agfeo soll es ja klappen … vielleicht kann ich mir mal ne Anlage von Agfeo ausleihen, um dass auszuprobieren.

Danke bis hierher!

Viele Grüße,
Jens


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« Antworten #8 am: 30. August 2010, 07:25:06 »

Zitat
Zitat
Das sieht sehr interessant aus. Laut Beschreibung funktioniert die Software im Prinzip mit jeder TK. Wie muss ich das mit CSTA verstehen? Ich finde dazu nichts in der Beschreibung.
Wie hat schon Radio Eriwan immer gesprochen: "Prinzipiell ja, aber..."
Aslo CSTA ist ein Netzwerksprotokoll, über den die Steuerung der TK stabil läuft. Agfeo hat da nur USB zu bieten, und damit muss Lappi jedemal mit USB Stecker an die TK, oder ein Systemtelefon. Nun die richtigen Telefonanlagen haben hier eine Netzwerksschnittstelle, und die oben von uns genannten haben schon ihren eigenen TAPI Server mit integriert. Damit funktioniert das wählen aus dem Läppi, wenn dies im Netz ist.
Zitat
Laut Agfeo soll es ja klappen … vielleicht kann ich mir mal ne Anlage von Agfeo ausleihen, um dass auszuprobieren.
Da müssten erst Treiber installiert werden, und dazu dann das Risiko, das Lotus nicht mehr läuft. Garantie wird Dir für den Versuch keiner geben.
Solche Aussagen, wie es sollte klappen, gerade von SOHO Herstellern finde ich immer wieder total geil, so wie es der Support nicht mal erklären konnte, weshalb die TK Suite auf einem XP nicht läuft (Seitenlange sinnlose Mails, als wären alle zu blöd ihr fehlerhaftes Prog zu installieren, danach die letzte Mail, dann muss man halt ein anderes Notebook verwenden).
Zitat
Vielleicht noch mal zur Konkretisierung: am wichtigsten ist mir die Protokollierung der ausgehenden Nummern (FAX und Telefon) – ich möchte dienstliche und private Gespräche (über Flatrate) sauber trennen können. Nach der letzten Steuerprüfung im Stammsitz ist das leider nötig geworden.
Das lässt man am einfachsten mit einer Gebührenerfassung mitlaufen, und dazu teilt man die Gespräche, in privat oder Geschäftsgespräche, entweder durch Zuordnung der Apperate, bzw Projektcodes, welches die Telefonanlage auswertet und der Geb.erfassung mitteilt.

Aus deinen Angaben entnehme ich, es sollte also eine Lösung sein, die auch einer Nachprüfung durch das Finanzamt statthält, da wäre es doch besser, einen Errichter vor Ort, zu den Anlagen hier zu befragen, besser gesagt mit der Installation dies machen zu lassen (denn bei einer selbst gebauten Anlage, wird das Amt, ein Gutachten über korrekte Funktion, von einem SV verlangen, und der kostest einiges mehr, als die beste TK vom Errichter eingebaut).
Denn so kannst Du auch klar bei einer Prüfung nachweisen, dies wurde von einer Fachfirma installiert, und hat auch dementsprechende Transparenz.





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« Antworten #9 am: 31. August 2010, 13:13:54 »

Hi,

ich schon wieder ...  Smiley

So wie es aussieht, scheint hier Lotus der Preistreiber zu sein. Ich werde morgen mal mit unserem Lotus-Dienstleister sprechen. Er meinte, er hätte da vielleicht noch einen Lösungsansatz für mich, der bei einigen seiner Kunden wohl sehr gut läuft. Mal schauen...

Trotzdem noch mal zum Thema Lotus:
Die Anwahl von Telefonnummern direkt aus Lotus brauche ich eigentlich nur für meine Workstation. Das Laptop nutze ich nur sporadisch im Büro – wenn eigentlich nur zum Abgleich von Lotus für den mobilen Einsatz.
Hab ich wohl etwas unklar formuliert.

Zum Thema CSTA: Danke für die Hilfe - jetzt sehe ich klarer.
Allerdings finde ich kaum Hinweise bei den einzelnen Herstellern, welche Anlagen nun CSTA unterstützen und welche nicht. Z.B. Panasonic - selbst in den BDA´s finde ich nichts dazu. Hat das System oder schaue ich nicht richtig hin?

Protokollierung von ausgehenden Anrufen:
@reini5555:
Da hast Du wohl Recht. Das Thema sollte ich wohl besser im Vorfeld absichern. Ein Freund von mir (der Steuerberater ist) gab mir den Tip, vorher direkt mit dem Finanzamt zu sprechen, um abzuklären welche Art der Protokollierung von denen auch wirklich akzeptiert wird.

Schaun wir mal was dabei heraus kommt, vielleicht muss/kann ich meinen Anforderungskatalog ja doch noch etwas korrigieren.
Nicht das ich keinen Spaß daran hätte so eine Anlage aufzubauen - ganz im Gegenteil - aber meine Regierung würde mich wohl erschlagen, wenn ich 1000 € für ne neue TK-Anlage anmelden würde ...  Weinen

Danke für Eure Hilfe bisher.

Viele Grüße,
Jens
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« Antworten #10 am: 31. August 2010, 14:13:53 »

aber meine Regierung würde mich wohl erschlagen, wenn ich 1000 € für ne neue TK-Anlage anmelden würde ...  Weinen
schade, schade. da kann ich mir den tip mit www.habimat.ch ja wohl sparen.
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« Antworten #11 am: 31. August 2010, 14:15:06 »

Zitat
Zum Thema CSTA: Danke für die Hilfe - jetzt sehe ich klarer.
Allerdings finde ich kaum Hinweise bei den einzelnen Herstellern, welche Anlagen nun CSTA unterstützen und welche nicht. Z.B. Panasonic - selbst in den BDA´s finde ich nichts dazu. Hat das System oder schaue ich nicht richtig hin?
Das steht in keine Bedienungsanleitung, sondern in den sog. Featueres. Den Prospekt kann Dir jeder Händler mitgeben. Online wird es für Dich nicht möglich sein, weder Siemens, Alcatel oder Panasonic zusammenzustellen. Die werden deshalb auch über die Fachfirmen vertrieben, und CSTA können alle der drei genannten Hersteller.
Zitat
Da hast Du wohl Recht. Das Thema sollte ich wohl besser im Vorfeld absichern. Ein Freund von mir (der Steuerberater ist) gab mir den Tip, vorher direkt mit dem Finanzamt zu sprechen, um abzuklären welche Art der Protokollierung von denen auch wirklich akzeptiert wird.
Nicht nur Protokollierung, das mit Zuordnen mittels Projektcodes, und die Erfassung mittels Gebührenerfassung wird anerkannt. Allerdings must Du dafür einen Nachweis haben, das dies von einem Fachmann installiert worden ist, und auf korrekte Funktion geprüft worden ist.
Nicht mehr oder weniger verlangt das Finanzamt. Ist wie manche Einbauten am Auto, die müssen von der Werkstatt eingebaut werden, und bestätigt (z.B. Rußpartikelfilter), wobei so ein Filter wäre noch leichter einzubauen, wie eine TK.
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« Antworten #12 am: 31. August 2010, 14:34:38 »

was finanzämter diesbezüglich fordern, ist wohl von der größenordnung abhängig. beim kleinunternehmer mit einem hunderter monatlich auf der uhr genügt noch, alle zwei jahre drei monate lang das verhältnis zwischen privatem und geschäftlichem zu ermitteln. bei flatrates kräht m.w. kein hahn danach, daß die tarifgebühr zwar aus der geschäftlichen sphäre gezahlt wird, der genuß der flatrate aber auch der privaten sphäre zugänglich ist. selbst in größten unternehmen mit höchsten telefonrechnungen muß nicht jedes gespräch einzeln namentlich einem kunden zugeordnet werden. sondern man listet einfach alle verbindungen (mit rufnummern) auf und darf bei den als "privatgespräche" gekennzeichneten die rufnummern sogar ganz weglassen. d.h. eine kennziffer (alle privatgespräche gleich "projekt privat") / andere amtsholung, z.b. geschäftlich 0  / privat 9 genügt als technische voraussetzung völlig, um dem amte genüge zu tun.
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« Antworten #13 am: 31. August 2010, 16:41:51 »

Kommt immer auf die jeweiligen Geier an, und da wird gerne wenn man sonst nichts findet herumgeritten.
Kann ein Freund von mir ein Lied singen, dem hat die gute Dame seine Flat nicht mal zur hälfte anerkannt, ganz zu schweigen von den Handytelefonaten.
Na jetzt hat er zwei NTBAs, und die ganze Familie telefoniert, Handy über den Geschäftsanschluss, aber so kann er immer sagen, da gukste, da ist meine privater Anschluss, und da der Geschäftsanschluss.
Ist genau so wie den blöden Geschäftswagen, da kommt man immer wieder in Konflikten.
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« Antworten #14 am: 31. August 2010, 21:48:03 »

...bei flatrates kräht m.w. kein hahn danach, daß die tarifgebühr zwar aus der geschäftlichen sphäre gezahlt wird, der genuß der flatrate aber auch der privaten sphäre zugänglich ist.

Leider eben doch. Bisher hat mein Chef mir pauschal meine Grundgebühr für die Flat erstattet. Nach der letzten Buchprüfung jedoch hat er dieses eingestellt – das Finanzamt ist Ihm kräftig auf die Füße getreten, da ohne Nachweis nur 20% der Kosten steuerlich geltend zu machen seien.

Nun muss ich also schauen, wie ich von Papa Staat die Telefonkosten zurück bekomme …
Pauschal lohnt sich nicht – 20% sind etwas mau, zumal ich meinen privaten Anschluss zu fast 85% beruflich nutze. Die Protokollierung per TK-Anlage mag zwar ohne fachmännische Installation nicht anerkannt werden, aber ich bin ja auch nicht gezwungen, diese Protokolle so abzugeben. Zumindest kann ich auf Basis dieser Daten eine dementsprechende repräsentative Auflistung für einen 3 Monats Zeitraum zu erstellen, ohne jeden Tag jedes Gespräch aufschreiben zu müssen. Aber wie gesagt – besser ich spreche mich in dem Punkt im Vorfeld mit meinem Finanzamt ab. Das FA am Firmensitz ist in solchen Sachen wesentlich spitzer als mein heimisches.

Das Thema Dienstwagen fange ich erst gar nicht an – hat mich letztes Jahr einen mittleren 4-stelligen Betrag gekostet …  Weinen
Wenn ichs mir recht überlege, wäre das ne mehr als gute TK-Anlage geworden … Huch
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