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Autor Thema: Telefonanlage mit 2x s0 extern gesucht (AGFEO AS 151 plus???)  (Gelesen 1211 mal)
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tkliewe
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« am: 21. August 2010, 07:40:31 »

Hallo zusammen,

ich muss mich hier zunächst einmal als Laie äußern, der von seinem Hochschulinstitut zur Auswahl einer Telefonanlage gewählt wurde :-)

Wir benötigen 13 Telefonanschlüsse und 4 Leitungen so dass wir mit 4 der 13 Aparate gleichzeitig telefonieren können. Dazu werden wir jetzt bei Vodafone 2x den Anlagenanschluss "Professional L" bekommen. Nun brauchen wir dafür aber auch noch eine Telefonanlage. Bei Recherchearbeiten bin ich auf die folgende Anlage gestoßen:

AGFEO AS 151 plus
http://www.agfeo.de/agfeo_web/hp3.nsf/Anlage_w/E5EABA79CD47D626C125766D0048D5F7?OpenDocument&h1=0

Im Vergleich zu vielen anderen Anlagen scheint diese mir sehr günstig zu sein. Die Beschreibung sagt ja 1x s0 extern + 1x s0 intern/extern schaltbar. Das müsste meine Anforderungen doch erfüllen, oder?

Kennt jemand vielleicht noch Alternativen zur obigen Anlage (ungefähr im gleichen Preissegment, etwas teurer ist aber auch kein Problem).

Vielen Dank im Voraus!

Beste Grüße
Thorsten
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tobiasr
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« Antworten #1 am: 21. August 2010, 09:42:27 »

Hallo Thorsten
auch wenn ich über die erweiterbarkeit auf der Agfeo Homepage jetzt auf die schnelle keine Information gefunden habe, sieht es so aus, als ob die AS151 plus nur 4 interne a/b Schnitstellen hätte. Desweiteren hat sie nach dem du den internen Port auf extern gestellt hast, keinen internen ISDN Port mehr. Schau dir mal die Auerswald Compact 5020 VoIP an.
10a/b Schnittstellen,
1 intern s0/UP0,
1 extern/intern s0/UP0,
Konfiguration über Lan,
erweiterbar auf bis zu 3x 2 intern/extern s0/Up0 Ports
oder bis zu 3x FTZ123 Schnistelle mit 3 Relais (natürlich auch kombiniert),
bis zu 8 VoIP Kanäle (2 im Grundausbau).

Ich denke diese Anlage entspricht deinen Anforderungen.

Preislich allerdings über der Agfeo Anlage, aber eine TK Anlage kauft man ja nicht jeden Tag.
Solltest du viel telefonieren kann ich das Comfortel 2500 (AB) und das dazugehörige Headset empfehlen.
http://auerswald.de/de/deutsch.htm
http://auerswald.de/de/produkte/comp5020voip_intro.htm
http://auerswald.de/de/produkte/comf2500ab_intro.htm
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« Antworten #2 am: 21. August 2010, 10:22:46 »

Zitat
Im Vergleich zu vielen anderen Anlagen scheint diese mir sehr günstig zu sein. Die Beschreibung sagt ja 1x s0 extern + 1x s0 intern/extern schaltbar. Das müsste meine Anforderungen doch erfüllen, oder?
Nun die Anlage hat im für den Preis nur 4 analoge Schinttstellen, auch die Auerwald hat nur 10 analoge Schnittstellen. Ihr habt jetzt schon 13 Telefone, dazu kommen Faxe, Stromzählermodem, und vielleicht noch Störweiterleitungen etc..
Nun frage ich mich, ist euch bekannt, das ihr normalerweise bei den richtigen Anlagenherstellern aus dem Businessbereich, als öffentliche Einrichtung, Rabatte bekommt?
Somit bekommt ihr vom örtlichen Fachhändler Preise, wo ihr Alcatel, Siemens, Panasonic usw. zu den Preisen von Soho Herstellern. Dazu rate ich euch, lasst einen Berater ins Haus kommen, der mal alles so analysiert (denke mal als Laie, fehlt einem da das Wissen, was alles in Frage kommen könnte).
Also rechnet mal eher gleich mit 20 Nebenstellen, und der erweiterbarkeit für später.

Zitat
ich muss mich hier zunächst einmal als Laie äußern, der von seinem Hochschulinstitut zur Auswahl einer Telefonanlage gewählt wurde :-)
Deshalb rate ich dir, schaut nach einem Vertriebspartner vor Ort, der Unterstüzt euch, ein Kauf im I-Net ist wohl nicht das richtige für eine Schule, denn was wenn die TK mal nicht geht, wollt ihr dann 14 Tage oder 3 Wochen Rauchzeichen geben?
Ihr habt doch euere Heizung auch nicht selbst installiert?
So verhält es sich bei der TK Seite, es ist ein eigenständer Beruf, wo nicht umsonst immer wieder dazu gelern werden muss. Und dafür gibt es Fachleute und Techniker.
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« Antworten #3 am: 21. August 2010, 15:51:49 »

in einem hochschulinstitut arbeiten vermutlich auch hochqualifizierte leute, deren arbeitszeit man nicht mit einer mangelhaft passenden telefonanlage verplempern sollte. insofern solltest du den bedarf einmal nicht nur quanti-("dreizehn telefone"), sondern auch qualifizieren: wer arbeitet viel mit anderen hand in hand (z.b. leiter und sekretärin) und/oder ist für eine weitreichende unterstützung durch die telefonanlage dankbar (anzeige von namen zur rufnummer des anrufers / cti, zustandsanzeige bei welchem kollegen gerade "besetzt" ist, ...).

beim thema preis darf man nie nur an die anschaffung denken. abgesehen vom netzbau (habt ihr schon strukturierte verkabelung zu allen plätzen ?) ist damit längst nicht das meiste erledigt, sondern der betrieb schlägt auch recht stark zu buche. hiermit dürften also auch schon zwei einsparungsstellen identifiziert sein, nämlich ob ihr die verkabelung selbst hinbekommt und ob ihr die anlage selbst einrichten und warten könnt. auf den internetseiten der hersteller gibt es meist auch konfigurationssoftware zum download, da kann man sich schon einmal ein bild davon machen, welcher hersteller ähnliche vorstellungen von logik hat wie man selbst. für jeden geschmack ist nämlich eine andere konfigurationssoftware gut bedienbar, die jedoch anlagenspezifisch ist und somit wesentlich mitentscheidet, mit welchem system man gut zurechtkommt. je nach fluktuation der mitarbeiter (bei abm und studentischen hilfskräften ist sie ja recht hoch) und der kommunikationspartner (man forscht mal mit diesem, mal mit jenem zusammen) gibt es ja öfters´mal nebenstellen-namen zu ändern oder das telefonbuch zu pflegen.

im übrigen muß man nicht per flaschendrehen oder hölzchen ziehen aus der eigenen mitte jemanden ausgucken, der sich mit der beschaffung herumschlagen soll. in eurer bedarfs-größenordnung lohnen sich schon individuelle beratungen durch unabhängige fachleute (ich selbst habe noch urlaub, helfe euch aber gerne bei der suche nach einem kollegen). mit "lohnen" meine ich wörtlich, daß das honorar in der regel nur einen bruchteil der einsparungen gegenüber der suche auf eigene faust & "gut´glück" beträgt. was habt ihr eigentlich bis jetzt im einsatz, ein institut dieser größe fällt doch für gewöhnlich nicht vom himmel ?  auch würde mich interessieren, wie du - wenn du schon den weg zu agfeo gefunden hast - bei der as151plus statt bei der as43 oder as45 gelandet bist.
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« Antworten #4 am: 25. August 2010, 17:58:34 »

Oder, wenn es denn tatsächlich ein Gerät aus der Auerswald/Agfeo  etc. Klasse sein soll evtl. die AS35 mit 4 So (1 extern, 1 extern/intern und 2 intern) und 12 a/b Ports sowie Ansagemodul.
http://www.agfeo.de/agfeo_web/hp3.nsf/Anlage_w/BD5BA26DFB5B6CF9C1256FB7003141AD?OpenDocument&rt=01

Aber ja, Panasonic und die anderen tun es auch!

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