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Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Thema: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll? (Gelesen 1584 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
cybergoofy
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Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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am:
12. Juli 2011, 21:18:22 »
Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem eine Firma Gegründet und jetzt benötige ich eine Telefonanlagen, da mein normales ISDN Telefon nicht mehr ausreicht
Anforderungen:
Anfangs werden 9 Telefonplätze benötigt (5x Support, 3x Vertrieb, 1x FAX welches als email reinkommen muss).
Einfaches CRM System wäre wünschenswert.
Es soll 0800 Nummern geben und am besten auch Festnetznummer mit Heidelberger Vorwahl.
Ich möchte wenn möglich keine eigene Infrastruktur aufbauen und die Vertriebler und Supportler von @Home arbeiten lassen (größten teils).
Hohe monatliche Fixkosten versuche ich zu vermeiden und eine schnelle Erweiterungsoption wäre mir sehr wichtig.
Ich habe mich mal im Netz umgesehen nach virtuellen callcenter Lösungen. Im Amerikanischen markt gibt es da einige, auch schon recht große, Anbieter. In Deutschland bin ich nur auf 4com.de gestoßen.
Hat hier schon jemand Erfahrung mit diesem oder ähnlichen Anbieter?
Was würdet ihr machen?
Ich hab einfach keine Zeit um mich mit Telefonanlagen, Telefonen, VPN Tunneln, VOIP, Servern, etc.. zu beschäftigen und somit liegt die Nutzung eines solchen Dienstes doch durchaus auf der Hand.
Ich bin auf eure Antworten mega gespannt!
Danke und Grüße Rudi
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telthies
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #1 am:
13. Juli 2011, 00:37:20 »
0800er rufnummern sind für einen gründer ganz schön mutig. ortsnetzrufnummern bekommst du bei voip-anbietern, wenn du einen firmensitz im entsprechenden ortsnetz nachweisen kannst. die "nebenstellen" können dann auch in anderen ortsnetzbereichen liegen.
"internet-telefonie" bzw. centrex / hosted pbx ist ein weites und für laien eigentlich zu "gefährliches" feld, was das eigene technische verstehen der angebotenen lösungen anbelangt. eine wesentliche basis für voip in guter qualität ist eine ausreichend bemessene bandbreite, was eine wissenschaft für sich ist - nicht zuletzt, weil dein dsl-anschluß "langsamer" / "schmaler" wird, wenn deine "nachbarn" (im netztechnischen sinne) online sind.
gute beratung spart mehr als sie kostet. da ich selbst eher "klassischer fernmelder" bin, sende ich dem user JOK gleich eine pn mit einem wakeup call, sich deine problemstellung einmal anzusehen.
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reini5555
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #2 am:
13. Juli 2011, 05:32:06 »
Zitat
Ich habe mich mal im Netz umgesehen nach virtuellen callcenter Lösungen. Im Amerikanischen markt gibt es da einige, auch schon recht große, Anbieter. In Deutschland bin ich nur auf 4com.de gestoßen.
Es gibt in DE weit mehr als man denkt, Arcor hat eine Centrex und ist ein seriöser Anbieter.
Nur wird dies nicht groß aktiv vermarktet, da wir meist ein anderes Qualitätsdenken als die Amis haben, man braucht nur mal deren Fernsehnorm NTSC anschauen, und jeder der überm Teich mal war, und sich das dortige FS angschaut hat, weis wie dort gedacht wird.
Wobei 9 Telefone schon eine Menge auf einem DSL sind, wenn auch noch Datenverkehr statttfindet.
Aber um dies sollte man sich auch im Vorfeld mal schlaumachen, und eine Beratung vor Ort hinzuziehen, um diverse Messungen an den Anschlüssen zu machen, ob es Sinn macht.
Zitat
gute beratung spart mehr als sie kostet
Stimmt volkommen. Auf die Anbieterberatung kann man sich nicht verlassen, der wird sein Produkt immer als geeignet darstellen, später wenn es nicht rund läuft, sind andere Schuld.
Zitat
Hohe monatliche Fixkosten versuche ich zu vermeiden und eine schnelle Erweiterungsoption wäre mir sehr wichtig.
Beim thema Fixkosten, sollte man die Betriebskosten nicht ausser acht lassen, ist wie beim Auto auch, wenn es billig in der Anschaffung ist, aber dafür 30 Liter auf 100 km säuft, eignet es sich vieleicht für den Sonntagsausflug, jedoch beim täglichen Gebrauch macht es einen arm.
Der Vorteil von Centrix ist klar, man braucht zur Firmengründung kein geld groß Aufwenden, wenn dann den Bach runter geht ist es egal, allerdings sind die Betriebskosten bei längerer Zeit auch dann das Minus.
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telthies
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #3 am:
13. Juli 2011, 13:21:55 »
Zitat von: reini5555 am 13. Juli 2011, 05:32:06
Zitat
gute beratung spart mehr als sie kostet
Stimmt volkommen. Auf die Anbieterberatung kann man sich nicht verlassen, der wird sein Produkt immer als geeignet darstellen, später wenn es nicht rund läuft, sind andere Schuld.
ich wollte damit vor allem der weit verbreiteten angst entgegentreten, eine individuelle - wie du schon ganz richtig sagst, neutrale weil sonst verkaufsgefärbte - beratung würde unter´m strich zu den kosten hinzukommen. ich habe in zwanzig jahren beratertätigkeit noch keinen fehler gesehen, der billiger gewesen wäre als guter rat. und das wohlgemerkt einschließlich neugründungen mit schmalem geldbeutel. ich habe es in all´den jahren noch immer geschafft, meinen kunden mehr als mein honorar einzusparen. und ich denke, mit ausnahme derer die sich auf "einsparungen" (gemeint ist die differenz zwischen listen-mondpreis und "verhandlungsergebnis") bezahlen lassen, gilt das auch für die meisten kollegen.
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reini5555
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #4 am:
13. Juli 2011, 19:38:02 »
Zitat
ich wollte damit vor allem der weit verbreiteten angst entgegentreten, eine individuelle - wie du schon ganz richtig sagst, neutrale weil sonst verkaufsgefärbte - beratung würde unter´m strich zu den kosten hinzukommen.
Da fällt mir der Spruch eines Kunde ein, der auch mal eine Weile eine Centrix Löung hatte, und ich ihn fragte, als er sein Leid klagte, "ob er sich denn vor so was nicht mal informierte" bekam ich zur Antwort:"Ja er hat sich bei dem Vertrieb bestens Informiert, und sich anhand von I Net Seiten schlau gemacht".
Ich denke immer, jeder muss halt auch mal sein Lehrgeld bezahlen, denn keiner hat was zu verschenken, und keiner schreibt in seinen bunten Websites rein, was sie nicht können.
Ja und sind es nur ein paar Dinge, welche man selbst nicht sieht, ein aussenstehnder hat da oft leichter den Überblick. Denn gerade auf den Fragesteller hier, so eine Anlage kostet vielleicht 2500 Euronen, damit hat man die freie Anbieterwahl, was die Tarife anbelangt, so eine Anschaffen kostet auf Jahr dann keine 300 Eurone und auf den Mont gesehen, ist die im Vergleich zu Tarifen, wohl gar nichts.
Manches ist nicht nachzuvollziehen, so wie ein Bekannter der sich eine billige Wohnung gemietet hat, aber die gleiche Summe wie die Miete ist, nur an Nebenkosten hat, also könnte er sich leicht eine schöner und besser leisten, jedoch sah er nur den Mietpreis. Zur gleichen Zet hatte ich auch meine drei Zimmerwohnung zum vermieten frei, aber ich wollte halt 400 Euro bei 90 Euronen Nebenkostren, jetzt zahlt er 300 Euros plus 300 für die Nebenkosten, weils nirgens stimmt.
Und bei solchen Nebensächlichkeiten wie Telefon, hat der Normalbürger eh meist noch weniger Ahnung, statt den Kosten sollte man gerade im Gechäftsleben, die Erreichbarkeit und auch die Gesamtkosten überschaubar halten.
Aber Mist, jetzt fehlt nur noch die Nfone Werbung hier,dann wärs komplett.
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #5 am:
14. Juli 2011, 11:25:43 »
Zitat von: cybergoofy am 12. Juli 2011, 21:18:22
Ich hab einfach keine Zeit um mich mit Telefonanlagen, Telefonen, VPN Tunneln, VOIP, Servern, etc.. zu beschäftigen und somit liegt die Nutzung eines solchen Dienstes doch durchaus auf der Hand.
Wie man's nimmt.
WENN Deine Leute viel von zuhaus oder mobil arbeiten sollen
UND über ordentliche Internetkonnektivität verfügen, dann ist
das in der Tat eine feine Sache.
Als Anwender sind wir sogar noch einen Schritt weiter gegangen und stellen allen "Heimarbeitern" und Außendienstlern alle benötigten Fachprogramme (so Holzzeugs, Brandschutztüren, Beschläge ...) sowie eine typische Office-Umgebung mit Mail und Fax auf einem zentralen Server zur Verfügung.
Mit einem VPN-Router für zuhause oder einem VPN-Client für ein Notebook hat dann ein Mitarbeiter einen kompletten Arbeitsplatz inklusive Telephon - ohne ein einziges Fizchen Firmendaten auf seinem Heimrechner zu haben. Die Kontrolle, wer auf was Zugriff hat und wie lange, bleibt beim Unternehmen.
Probiere es doch einfach 'mal mit "Sipgate Team", das nutzen einige Kollegen mit ähnlicher Mitarbeiteranzahl recht gern.
Wichtig ist die Gesprächsqualität, ordentliche IP-Telephone sind nicht billig und, da hat "reini" leider nur zu recht, ganz und gar nicht banal einzurichten.
Und ohne Beratung geht es gar nicht. Du wirst schon einige Zeit investieren müssen und deshalb ist es sinnvoll, die Infrastruktur gleich für Datenkommunikation und Computeranwendungen mitzunutzen - zumal es hierfür bei
http://www.nomachine.com
erstklassige und preisgünstige Lösungen gibt.
In einem Punkt bin ich uneiins mit Benutzer 'telthies': Nur weil ein Produkt neu ist, ist es gleichzeitig auch gefährlich. Ich nehme das einmal zum
Anlaß, mir selbst so eine "sipgate team" - Anlage einzurichten und berichte alsbald.
Alternativ, das würde ich an Deiner Stelle machen, kann man sich so einen dedi-Server z.B. bei Serverloft mieten und dort eine Telephonielösung istallieren - die sind erschreckend kostengünstig, haben eine erstklassige Internetanbindung, verbrauchen keinen Strom, den Du bezahlen müßtest, Finanzamt und sonstige Parasiten haben keinen Zugriff. Das aber dann auf keinen Fall vom Studi nebenan machen lassen, ein breitbandig am Internet angeschlossener Rechner ist gefährlicher als eine MP im Schimpansenkäfig.
[edit telthies: kurze zeilen neu umgebrochen]
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Letzte Änderung: 14. Juli 2011, 15:32:54 von telthies
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telthies
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #6 am:
14. Juli 2011, 15:47:31 »
Zitat von: Koppelfeld am 14. Juli 2011, 11:25:43
In einem Punkt bin ich uneiins mit Benutzer 'telthies': Nur weil ein Produkt neu ist, ist es gleichzeitig auch gefährlich.
nein, durchaus nicht, das habe ich ja nicht gesagt. die gefahr liegt natürlich nicht im neusein, sondern eher in der komplexität und ungewohntheit aus laien- bzw. anfängersicht. "voip" ist für viele noch eine "black box", in der zudem von der internet-telefonie (softphone, leitungen im internet, anbieter im internet) bis zur lan-telefonie (ip vom systel bis in den serverraum, von dort z.b. über "good old" isdn weiter) alles zu einem brei verrührt wird, was die diskussion (A sagt: alles neumoderner hokuspokus, B sagt: die zukunft beginnt jetzt und opa hat´s nur noch nicht gemerkt) anbelangt. dazwischen steht einsam und verloren der offene, aber noch unwissende potentielle anwender und weiß nicht mehr, wo ihm der kopf steht und wem er glauben soll. und wenn dann noch der "studi von nebenan" kommt und mit dem "mut" der jugend ohne sich je für verfügbare bandbreite interessiert zu haben die einzige software die er dafür kennt einsetzt und die sprache womöglich noch schön durch einen ganzen sack von firewalls schleust, sagen die gesprächspartner wieder "bäh, voip klingt echt sch...). DAS meinte ich mit "gefahr".
bis der laie den ganzen dschungel von protokollen, leitungs- vs. paketvermittlung, inhouse-hardware vs. hosted pbx / centrex und dergleichen gelichtet hat, kann ihm ein auf beiden gebieten erfahrener und "religiös" neutraler berater schon längst das richtige geraten haben und es kann sogar schon fertig installiert sein.
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Letzte Änderung: 14. Juli 2011, 15:52:05 von telthies
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #7 am:
17. Juli 2011, 16:34:44 »
Zitat von: telthies am 14. Juli 2011, 15:47:31
bis der laie den ganzen dschungel von protokollen, leitungs- vs. paketvermittlung, inhouse-hardware vs. hosted pbx / centrex und dergleichen gelichtet hat, kann ihm ein auf beiden gebieten erfahrener und "religiös" neutraler berater schon längst das richtige geraten haben und es kann sogar schon fertig installiert sein.
Unbenommen. Möchte allerdings - als völliger ISDN-Laie - anmerken, daß traditionelle Telephonie
mindestens genau so kompliziert und komplex ist. Es fällt nur nicht so auf.
Aber im konkreten Fall ist Flexibilität gefragt. Da könnte man sich zum Beispiel
http://www.sipgate.de/team
einmal wohlwollend ansehen. Ich werde gleich 'mal eine eine einrichten, ich geb' Dir gern per
PM die Zugangsdaten zum Angucken und spielen.
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telthies
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #8 am:
17. Juli 2011, 22:27:22 »
Zitat von: Koppelfeld am 17. Juli 2011, 16:34:44
, daß traditionelle Telephonie mindestens genau so kompliziert und komplex ist. Es fällt nur nicht so auf.
das hast du aber schön gesagt. ein richtiges wort zum sonntag gewissermaßen.
als moderator herzlichen dank für deine überdurchschnittliche hilfsbereitschaft, dem fragesteller einen test zu ermöglichen.
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cybergoofy
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #9 am:
18. Juli 2011, 15:08:40 »
hallo zusammen,
vielen vielen Dank für die vielen Infos!
Ich teste gerade von sipgate: sipgate.de/acd
jedoch wurde mir am telefon direkt gesagt, dass das noch eine fehlerbehaftete Beta ist.
Im Test läuft es jedoch bisher nicht sehr stabil.
Es gibt dazu ein sehr ähnliches Produkt von QSC: Ipfonie-centraflex
Ich versuche da auch mal einen Testaccount zu bekommen und gebe euch dann Info.
Danke!
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Letzte Änderung: 18. Juli 2011, 19:45:06 von cybergoofy
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starkstrom
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #10 am:
29. Januar 2012, 16:15:29 »
hat jemand weiter erfahrungen gesammelt?
über sipgate team etc ?
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Re: Virtuelle Telefonanlage sinnvoll?
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Antworten #11 am:
30. Januar 2012, 09:19:03 »
Hi,
dass man "über das Internet" Telefonieren kann, ist keine Frage. Es klappt und das i.d.R. sogar sehr gut. Allerdings ist das Ganze nicht so banal, wie ein z.B. analoges Telefon an einem analogen Telekomanschluss anzustecken.
Egal ob Heimarbeitsplatz oder in der Firma - wer mit und über IP telefoniert, hat "Konkurrenz" (Sprachpakete contra Datenpakete und Steuerungsprotokolle) auf der Leitung, die man im Griff haben muss. Hausintern bekommt man sowas noch leicht hin, "draussen im Netz" muss man sich auf seine Anbieter verlassen. Die Anbieter bieten perfekte Qualität oft auch nur gegen "perfektes Geld". Schon im Homeoffice kann es nahezu unmöglich sein zu telefonieren, während man gleichzeitig über die normale (A)DSL-Leitung eine "dicke" EMail versendet, Bilddateien "in der Cloud" oder per VPN auf dem Firmenserver ablegt.
Ein Gespräch mit einem wichtigen Kunden und ihm gleichzeitig per Mail Dateien, Bilder, Pläne etc. zu schicken könnte heikel werden.
Wenn man das alles weis und damit umgehen bzw. wirksam gegensteuern kann, dann ist IP-Centrex eine interessante Lösung. Evtl. bedeutet das aber auch, dass man am Heimarbeitsplatz nicht mit einem normlen ADSL-Anschuss auskommt, sondern z.B. eine teure symetrische SDSL-Leitung anschaffen muss...
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