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Autor Thema: DECT Basis via Ethernet anschliessen?  (Gelesen 6642 mal)
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fabiopigi
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« am: 11. Februar 2011, 13:04:27 »

Hallo Forum

Wir sind ein kleines Unternehmen und wollen nun, nach 13 Jahren eine neue Telefonanlage.
Drei Arbeitsplätze, ein Fax, ein Telefon in der Wohnung und das wars mehr oder weniger auch schon.

Die Aastra IntelliGate 300 schaut vielversprechend aus, da man die Telefone auch über Ethernet verbinden kann.
Bezüglich dem DECT Standart habe ich aber noch die eine oder andere Frage:

1. Geht mit der Aastra Anlage und dem Aastra d620 (Handset) nur die Aastra DECT Basis, oder kann man auch andere Basisstationen von anderen Herstellern nehmen? (Konnte ich nicht herausfinden, aber d DECT ja ein Standard ist, kann es gut sein)

2. Muss man DECT Basisstationen immer mit AD2 direkt an der Anlage anschliessen oder gibt es (falls "Ja" bei 1. Frage) auch solche die man über Ethernet anschliessen kann?
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telthies
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« Antworten #1 am: 11. Februar 2011, 13:38:34 »

dect ist kein wirklicher standard. der eigentliche standard ist der protokollkern dect-gap, bei der erweiterung auf den vollen funktionsumfang spricht jedes modell einen etwas anderen dialekt. system-funkzellen für professionelle tk-anlagen - ja, die aastras gibt es m.w. auch in ip-versionen - lassen sich nicht mit den basen für handelsübliche dect-systeme für den privatgebrauch vergleichen und sollten auch nicht damit verwechselt werden. schon die verschobene kommastelle beim preis sollte ein kleiner hinweis darauf sein ;-)

kleine unternehmen können zwar zuweilen durchaus erwachsene ansprüche haben, aber spontan denke ich hast du mit intelligate zu hoch ins regal gegriffen. bei aastra detewe scheint mir die 100er opencom-familie deiner betriebsgröße angemessener.
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Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
fabiopigi
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« Antworten #2 am: 11. Februar 2011, 14:16:39 »

Danke für die Antwort.
Ich habe mir gedacht, dass dies so wäre und die DECT nur herstellerintern kommunizieren können, hätte mir aber vorstellen können, dass da irgendetwas doch geht weil ich in der IntelliGate Kategorie keine eigenen DECT Sender gefunden habe.

Wir hatten letzte Woche jemanden von der Swisscom bei und der eine Offerte machte. (Hierbei noch zu erwähnen, wir sind von der Schweiz, gibt da ja teilweise Unterschiede in der Telekommunikation).

Der IntelliGate 150/300 wurde uns insofern empfohlen, da er einen integrierten Telefonbeantworter hat und er auch mit SIP Diensten verbunden werden kann.
Ich habe einen SIP Anschluss für mich selbst (respektive mein kleines Startup) welches ich dann ebenfalls über die Anlage laufen lassen könnte.

Denkst du die OpenCom-Reihe wäre besser für uns geeignet?

Die Situation sieht so aus:
- ISDN multiLine (es können zwei Telefonate gleichzeitig gemacht werden)
- 10-er Nummernblock (Endziffern 50-59)

- Im Geschäft 3 Arbeitsplätze, eine DECT Basis:
-- Ein Ethernet als "Hauptzentrale", hier werden Telefone meist entgegengenommen, Umschaltung (in die Wohnung) gemacht, Weiterleiten von Telefonen
-- Zwei kabellose DECT Endgeräte, hauptsächlich wird dorthin verbunden, teilweise aber auch direkt entgegen genommen.

- In der Wohnung ein kabelloses DECT Endgerät, Telefone werden aber auch hier oft ins Geschäft weitergeleitet, "Konsumer"-DECT Geräte funktionieren daher nicht. Anschluss der DECT Basis am liebsten per Ethernet, weil einziger Telefonanschluss direkt unter dem Bett der Eltern ist und ich denen keinen DECT Strahler unmittelbar dort zumuten kann.

- Im Neuanbau dann quasi die gleiche Situation wie in der Wohnung, sprich kein Telefonanschluss, lediglich Ethernet sowie ein, respektive später vielleicht zwei kabellose DECT Endgeräte.

Dazu kommt noch ein analoger Fax, das ISDN ADSL Model (wobei ich glaube, das ist so oder so nicht direkt an der Anlage angeschlossen), ein ISDN EC-Terminal und der Anrufbeantworter (der ja in der Anlage integriert ist).


Was uns wichtig ist:
- Einfache Bedienung der Weiterleitungen (Zentrale -> kabellos, aber auch kabellos -> Zentrale)
- Anrufbeantworter muss ohne PhD. und Doktor Titel konfigurierbar sein (bis jetzt hatten wir noch einer mit Bändchen)
- Administration sollte weitgehend selbstständig möglich sein (durch mich), dH. "Welche Telefone klingeln, wenn Endziffer 50 gewählt wird", Umleiten von Privat->Geschäft nach x-Mal klingeln.
- Anschluss von VoIP/SIP Anbietern zusätzlich zum ISDN Amtsanschluss.

Wie gesagt, uns wurde eine IntelliGate 150 oder 300  empfohlen und die reinen Hardwarepreise der 300 + Telefonen sind auch durchaus im grünen Bereich.
Da die Anlage wenn möglich auch wieder ~10 Jahre bis zur Pensionierung halten solle, kann sie durchaus auch etwas kosten, solange sie zuverlässig ist.

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