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Frage: Entwicklung  eine Telefonanlage ?
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Autor Thema: Anrufbeantworter entwickeln: Literatur gesucht  (Gelesen 2544 mal)
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lysa
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« am: 09. Februar 2011, 22:03:58 »

hallo zusammen  ,

ich suche Hilfe wo ich lesen kann ob Bücher sind oder  Internet seite ist über dieses thema: Entwicklung einer Telefonanlage  und zwar  es soll eine Art Anrufbeantworter entwickelt werden , welcher automatisch Anrufe  annimmt, Ansagen  abspielt und  Anrufe  weiterleitet.
vielen Dank im Voraus

[edit telthies: bitte gib´ dir etwas mehr mühe beim formulieren eines aussagekräftigen betreffs - "isdn" paßt hier wohl eher mäßig (betreff angepaßt)]
« Letzte Änderung: 09. Februar 2011, 22:27:47 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #1 am: 09. Februar 2011, 22:35:35 »

gib uns mal ein bißchen mehr input, was du genau suchst: betreibst du eine hinterhof-softwarebutze und suchst ein script für einen voicemailserver, bist du berufsschüler und hast von deinem lehrer diese originelle aufgabe bekommen oder was dürfen wir uns unter dem gesuchten vorstellen ?  das buch von karl ranseier "maggi fix für das entwickeln von anrufbeantwortern" ist seit 2012 vergriffen und auch jean pütz hat da so weit ich weiß leider noch nichts vorbereitet (aber ich kann ja auch nicht alle manuskripte zu hobbythek-sendungen gelesen haben) ;-)
natürlich geben wir dir gerne auch ernste und verwendbare antworten, aber dazu braucht es wie gesagt erst´mal mehr info von deiner seite.
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reini5555
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« Antworten #2 am: 10. Februar 2011, 06:44:22 »

Doch Jean Pütz hat sich schon mal mit dem Thema befasst: http://www.jean-puetz.net/technithek/tipps.php?we_objectID=635
Ein Ausschnitt hierzu:
Zitat
Sicher kennen Sie noch aus Ihrer Kindheit die sogenannten Dosentelefone. Die bestehen meist aus zwei Konservendosen, die über eine straff gespannte Schnur verbunden sind. Spricht man in die Dose hinein, wird der Dosenboden in Schwingung versetzt. Diese Schwingungen pflanzen sich dann als Wellen entlang der Schnur fort. Das führt wiederum an der entfernten Dose zu hörbaren Schwingungen.
Zitat
Entwicklung einer Telefonanlage  und zwar  es soll eine Art Anrufbeantworter entwickelt werden , welcher automatisch Anrufe  annimmt, Ansagen  abspielt und  Anrufe  weiterleitet.

Na früher war dies sehr einfach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Telefonist
War alles in einem, Automatische Rufentgegennahme, Warteschleife, Automatische Vermittlung und der Stromverbrauch war noch in Grenzen.
Heute wird dies in Integrierten Schaltkreisen gelöst, wobei jeder Hersteller heute verschiedene Wege geht.
Es gibt auch das Bundesamt für Kommunikation und Auskunftswesen (kurz BKA genannt), welche oft Schaltpläne und Lösungen der Hersteller sammeln, die geben auf Mailanfrage auch Infos hierzu. Anfrage hierzu an info(at)bka.de.
Aber im Ernst, das gibt es schon lange in den heutigen TK Anlagen, und das nicht mal teuer.
« Letzte Änderung: 10. Februar 2011, 06:51:30 von reini5555 » Moderator informieren   Gespeichert

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lysa
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« Antworten #3 am: 10. Februar 2011, 17:03:04 »

 danke für die Ruckmeldung ,
  ich bin  studentin   im fachbereich telekommunikation  und arbeite gerade mit  eimen  Projekt über den oben gennanten Thema .
und zwar  mein Aufgabe  wäre die umsetzungen  des  Funktionen  (automatische Anrufe  annimmt, Ansage Abspielen ,Anrufe weitergeleitet...)fallls dass Gearät in  am S0-Bus einer ISDN Anlage angeschlossen ist.
ziel ist kostengunstig Lösung und denke dass  alles mit einem Mikrocontroller geregelt  werden Kann .
ich hoffe dass ich mich klar ausgedruckt  habe
 vielen Dank im Voraus
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telthies
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« Antworten #4 am: 10. Februar 2011, 17:38:51 »

ich hoffe dass ich mich klar ausgedruckt  habe
offengestanden nein - ganz abgesehen davon, daß deine rechtschreibung kein abitur erahnen läßt (?)

verstanden habe ich ehrlich gesagt noch fast garnichts: sollst du nun a) ein ablaufdiagramm oder eine sonstige prinzipskizze erstellen, was so ein ding - ob nun als sw- oder hw-lösung - wann tun müßte; b) ein programm für einen anrufbeantworter als sw-lösung schreiben oder c) einen anrufbeantworter (als hardware) selber bauen ?

ohne sehr gründlich vertiefte kenntnisse in programmiersprachen (falls sw) bzw. elektronik (in beiden fällen) wird da garnichts machbar sein. eine bauanleitung für einen anrufbeantworter ist kein trivium wie die für eine klingel die vor überlaufenden badewannen warnt (da müßte ich nur mal in der garage nachschauen, in irgendeinem meiner bücher für wißbegierige kinder stand damals mal sowas). selbst der computer-club vom wdr wird dir dazu keinen schaltplan aus der schublade ziehen können. und falls es eine sw-lösung sein sollte, sollten die hier versammelten hilfswilligen wohl mindestens wissen, ob du eine windows-capi, asterisk oder wasauchimmer als basis nehmen willst.
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« Antworten #5 am: 10. Februar 2011, 21:00:06 »

ziel ist kostengunstig Lösung und denke dass  alles mit einem Mikrocontroller geregelt  werden Kann .
Hmm, jetzt muss ich mal tief durchatmen. 6800 er geht nicht, da zu langsam mit 8 Mhz und ein Microcontroller ist ein Prozessor mit Speicher und E/A in einer IC Schaltung.
Selbst mit einem der die 100 fache Rechenleistung hat, ist dies schon technisch nicht machbar, als kleiner Hinweis die NOP kosten zu viel Zeit.
Deshalb wird die Umsetzung mittels DSP in der Praxis realisiert. Und da die Bauteile welche in den TK eingesetzt werden, nicht einfach aus dem Conrad Katalog stammen, wird es schon mal schwer, entsprechende Beschaltungsunterlagen zu finden. Aufgrund der daraus resultierenden Samplingrate gehe ich als einer Techniker mit FH Anschluss davon aus, das dies nicht gerade eine reale Aufgabe eines Studiums sein wird.
Eine Entwicklung in dieser Richtung, wird immer in Nirwana enden, kostenmässig würde so was mit allgemein kaufbaren Bauteilen den Preis jeder TK Anlage, die das mit links macht, übersteigen, ganz zu schweigen, was die Software Seite betrifft.
Um es einfach auf einen Nenner zu bringen, draussen gibt es genug Ing. welche das selbst in Jahren nicht selbst bauen, denn dahinter sind ganze Teams von gutbezahlten Profis, und selbst die fangen dabei nicht von null an.
Und wenn Du wirklich meinst, es wäre mit einen Bausatz Microcontroller für Einsteieger getan, nö das Endet im Nichts. Damit kann man leicht einen EIB Bus mit einer Garagentorsteuerung selbst machen, ich habe noch dies gesamten 15 Leitz Ordner für den 68er rumliegen, aber Telefonie ist damit nicht machbar.

PS: So was selbst zu bauen, erinnert mich gerade an einen Bekannten, der ist real als Ing bei Siemens, geht aber der Theorie nach, das ja jedes Pay TV Programm auch am FS zu sehen wäre, wenn nicht der DVB Chip die Abfragen an die Cam stellen würde, ob der Key gültig ist (es gibt nur einen Chiphersteller), aber jetzt arbeitet der gute Mann schon seit über 10 Jahren an seinem Projekt in seiner Freizet im Kellerherum. Andere Pachten lieber an dem Reciver herum, und entwickeln Emus, um die bestehende Hardware herum. Nun der Unterschied, wir schauen die Programme an, beim ihm seiner Eigenentwicklung geht immer noch nur free to air.
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lysa
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« Antworten #6 am: 11. Februar 2011, 09:11:37 »

 Hallo zusammen,
   i
Nochmal kurz zusammen gefasst was das Gerät am Ende machen soll wenn   
 
- Ankommende Anrufen sollen identifiziert werden und das angeschlossene Telefon vorerst nicht läuten lassen
- Wurde ein "Freund" als Anrufer erkannt, so soll der Anruf weitergeleitet werden
- Wurde ein "unerwünschter Anrufer" identifiziert, so soll der Anruf angenommen werden und eine Ansage abgespielt werden und wieder aufgelegt werden. Dies muss automatisch erfolgen, ohne dass das Telefon klingelt
- Der Anwender muss mit Hilfe seines Telefons gewisse Einstellungen vornehmen können
- Das Gerät muss automatisch eine Hotline anrufen um eine neue Liste der "unerwünschten Anrufer" zu erhalten

 Mein Aufgabe wäre die Umsetzung der Funktionen falls das Gerät(schlatplanentwicklung und Auswahl von elektrichen Komponenten) am S0-Bus einer ISDN Anlage angeschlossen ist.
Danke im Voraus
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telthies
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« Antworten #7 am: 11. Februar 2011, 11:04:48 »

auch wenn du nicht direkt auf nachfragen eingehst, aus "gerät" lese ich also, daß du ein ding (hardware) entwickeln willst, dessen software ebenso von dir stammen soll. und das ganze nicht als prinzipskizze, textliche funktionsbeschreibung o.ä., sondern als funktionstüchtigen prototypen - richtig ?

soetwas macht aber nicht ein(e) student(in) mal eben so als hausarbeit / klausurthema als einen schein in einem semester, soetwas machen mehrere ingenieure mit je mehreren jahren berufserfahrung (post diplomem !) und in der regel auch auf der grundlage eines bestehenden serienmodells, welches bereits teile des jetzt gewünschten erweiterten funktionsumfanges geboten hat. will sagen, dem isdn-telefon bzw. dem dect-telefon gingen bereits veritable fernsprecher voraus, ihre entwicklung setzte nicht unmittelbar auf dem vorgängermodell "konservendosen mit schnur dazwischen" auf. und so ergeht es auch deinem geplanten anrufbeantworter, dessen konkurrenzmodelle sämtlich nicht ohne grund nicht einfach so vom himmel gefallen sind. ein elektronisches gerät - egal ob serienmodell oder "nur" prototyp - braucht mehr als nur eine fixe idee. was steht dir als grundmodell zur verfügung ?  wenn du den gesamten "schaltplan" erschaffen sollst, ist deine aufgabe nicht im entferntesten leistbar. zum "schaltplan" eines hoch komplexen gerätes gehören nicht einfach nur plus- und minuspol, spannungsquelle, leiter, fassung, glaskörper und glühfaden - auch nicht, wenn man sich noch ein paar transistoren, dioden oder sonstige für sich genommen banale bauteile dazudenkt. allein wegen der von dir beschriebenen "if-then-szenarien" müßtest du mindestens fortgeschrittene kenntnisse in programmiersprachen haben, um überhaupt eine vorstellung davon zu haben, wie du die integrierten schaltkreise aufbauen müßtest. mal ganz abgesehen davon daß ein im makroskopischen menschenhand-maßstab nachgebildetes modell eines ic aus handelsüblichen einzelbauteilen zusammengelötet wohl schon nur für sich alleine auf die "gehäuse"größe eines nadeldruckers kommen dürfte.

irgendwer macht doch hier einen vorgezogenen aprilscherz, entweder du mit uns oder dein prof mit dir. alaaf und helau !
« Letzte Änderung: 11. Februar 2011, 11:09:20 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #8 am: 11. Februar 2011, 13:25:38 »

Mein Aufgabe wäre die Umsetzung der Funktionen falls das Gerät(schlatplanentwicklung und Auswahl von elektrichen Komponenten) am S0-Bus einer ISDN Anlage angeschlossen ist.
So was wird nicht am S0 einer Anlage angeschlossen, nö das macht eine gute Telefonanlage. Fertige Schaltpläne dafür gibt es bei Siemens, Alcatel, Avaya und sonstigen Herstellern.
So was wird nicht mal schnell auf einem CAD gemacht, da sind Jahrzehnte Evolution dazwischen.


irgendwer macht doch hier einen vorgezogenen aprilscherz, entweder du mit uns oder dein prof mit dir. alaaf und helau !
Ich halt es eher auch für einen Scherz, oder sonst was. Ernsthaft kann die keine Augabe sein.
Zumal schon allein das ganze an dem S0 einer Anlage zu betreiben, ist absolut Sinnbefreit, und ich kann mir keinen Prof vorstellen der so was Ernsthaft in Erwägung zieht. Denn jede vernüftige TK macht die Anforderungen schon intern.
Dazu noch, das hier vom TE noch der Vorschlag mit dem Microcontroller kam, wo selbst jeder Berufsschüler schon klar sein dürfte, absolut das Falsche.
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« Antworten #9 am: 11. Februar 2011, 13:42:30 »

Zumal schon allein das ganze an dem S0 einer Anlage zu betreiben, ist absolut Sinnbefreit,
na ja, z.b. von te systems gab es schon in den 90ern einen tollen AB für die isdn-karte, und auch mit david kann man so klein anfangen.
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« Antworten #10 am: 12. Februar 2011, 15:18:08 »

 hi telthies . 
   
 ja wie Sie richtig gesagt habe , ich soll den Hardware  entwickeln ,dazu soll ich mich  für  den  entsprechenden  Software gedanken machen
Und zwar gerstern habe ich  beim den  Firma "cologne Chip Ag" angerufen  um  Informationen zu sammeln . Die Firma  hat mit den  cologne -chip "XHFC-1SU" empholen .

Für mich ist er sehr wichtig  die Sofware -Architekturen  und damit auch über die benötigten Ressourcen und die Mikroprozessor- Plattform zu verständigen .
Ich mache kein Scherz , diese thema ist unfangreich  und  bin Praktikant deshalb bin dabei die Informationen über dieses thema zu sammlen .Da ich den Schlatplan entwerfen soll ,  muss  elektronische Bauteile wählen .
bedanke mich im Voraus
Mfg
Sali
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« Antworten #11 am: 12. Februar 2011, 16:40:56 »

na ja, so ganz überzeugt bin ich offen gestanden noch nicht. wo bitte bekommt man mit einer solch´ haarsträubend an die generation sms erinnernden ordtogravieh (rechtschreibung) ein abitur ?

im übrigen sollte man als elektroniker den unterschied zwischen einem stromlaufplan (vulgo schaltplan) und einem blockschaubild kennen. eine zeichnung mit einem kleincomputer als black box wo man bloß auf der einen seite "strom rein" und auf der anderen seite "strom raus" dranschreibt, ist für mich kein schaltplan. da sage ich eher prinzipskizze zu.
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« Antworten #12 am: 13. Februar 2011, 23:36:36 »

na ja, so ganz überzeugt bin ich offen gestanden noch nicht. wo bitte bekommt man mit einer solch´ haarsträubend an die generation sms erinnernden ordtogravieh (rechtschreibung) ein abitur ?
Die Revolu^W Gesamtschule entläßt ihre Kinder ...
Zitat
im übrigen sollte man als elektroniker den unterschied zwischen einem stromlaufplan (vulgo schaltplan) und einem blockschaubild kennen.
Bei uns bewarb sich ein Elektrotechniker ("FH").  Habe ihn gefragt, wie groß der Mittelwert einer
sinusförmigen Wechselspannung sei.  Er antwortete mit dem Effektivwert.  Kann jedem im Eifer des
Gefechts 'mal passieren, aber nu:  Darauf angesprochen meint er, Mittel- und Effektivwert seien
ein- und dasselbe.  Dann sollte er das Ganze herleiten und war nur mit wohlwollender Unterstützung
in der Lage, sin(x) von 0 bis Pi zu integrieren.  Nach einer halben Stunde lautete das Ergenis 2.
Glotzt er mich an, na und ?  Sagt mein Kollege (Hauptschulabschluß, aber in Bayern), "teilen Sie
doch jetzt 'mal durch Pi" - und er meint, "kommt ungefähr 0,63 'raus, na und ?"

Ich sehe allerdings auch eine ganze Menge jüngerer Leute (zwei davon arbeiten öfters für uns),
für die die o.a. Anforderung ganz und gar kein Problem darstellen würde.  Embedded-Applikationen
werden sehr gerne als Diplomarbeiten vergeben.
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reini5555
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« Antworten #13 am: 14. Februar 2011, 07:33:56 »

Bei uns bewarb sich ein Elektrotechniker ("FH").  Habe ihn gefragt, wie groß der Mittelwert einer
sinusförmigen Wechselspannung sei. 
Na die Frage war auch ein wenigs sehr allgemein, da hätte man korrekter Weisem vom arithmetischen Mittelwert reden sollen. Denn das wurden zumindest früher bis zum Vergasen immer wieder durchgekaut, nicht nur mit Sinus, sondern auch anderen Spannungsvarianten, bis hin zum Gleichstrom, wenn er keiner ist.
Deshalb wundert es mich schon. das er das nicht wusste.
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« Antworten #14 am: 14. Februar 2011, 13:01:19 »

Deshalb wundert es mich schon. das er das nicht wusste.
Hmm, daß man etwas nicht weiß, irritiert mich gar nicht, aber daß da Menschen ein komplettes Studium absolvieren, ohne die allereinfachsten Grundlagen *verstanden* zu haben  ?
Wenn jemand mit Infinitesimalrechnung nicht klarkommt - kein Problem.  Aber solche einfachen Zusammenhänge sind doch auch auf ganz andere Weise anschaulichst zu erklären, mir fallen da ganz spontan zwei Ansätze ein, die man in der Praxis beobachten kann - warum beispielsweise hat es an einem Drehspul-Meßinstrument unterschiedliche Skalen für Gleich- und Wechselstrom (Vierweg-Gleichrichtung des letzteren natürlich vorausgesetzt) - bei einem Hitzdrahtinstrument jedoch nicht ?
Vielleicht liegt es ja daran, daß heute alles vollautomatisch geht, habe jetzt so ein Enterprise-Scotty-Teil, steckst Du 'rein, macht Autorange, zeigt Dir Vmax, Effektivwert, Mittelwert, Frequenz, Crestfaktor, Pulsweite und Pulsweitenverhältnis an. Ob man die mühelos und vollautomatisch präsentierten Zahlen aber auch *versteht*, wenn man nicht selber mit einfachen Mitteln herumgebastelt hat, ist fraglich.  Ganz sicher zumindest weiß ich, wer nie, und sei es für ein paar Monate, mit einer Maschinensprache ernsthaft gearbeitet hat, der wird nie programmieren können, weil ihm das "Gefühl" fehlt.
Viele junge Leute argumentieren ja, man brauche heute überhaupt kein "Gefühl" mehr, denn die moderne Technik nehme einem ja alles ab - und spätestens da wird es dann richtig gefährlich, denn für kaum ein Gerät gilt der Spruch "Wer mißt, mißt Mist" mehr als für ein modernes, superhochohmiges Digital-Multimeter.

Wir suchen seit Monaten nach einem jungen Mann oder einer jungen Frau (letzteres bevorzugt, weil sich Frauen nicht immer sich selbst gegenüber beweisen müssen), der oder die qualifiziert solche Dinge tun könnte wie
- einen Netzwerkdrucker *richtig* anschließen und konfigurieren
- eine SIP / ISDN - Gateway konfigurieren
- zu merken, wenn der Hauselektriker 'mal wieder vergessen hat,
  einen Schaltschrank zu erden
- statisches IP-Routing einrichten
- Betriebssstem- und Anwendungsupgrades fahren
- UND SICH NICHT ZU FEIN IST, EINEN HAMMER IN DIE HAND ZU NEHMEN.

Bis jetzt:  Fehlanzeige

[edit telthies: formatierung umgebrochen]
« Letzte Änderung: 14. Februar 2011, 14:51:05 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert
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