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Autor Thema: Durchwahl  (Gelesen 1409 mal)
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schnurlos
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« am: 17. Mai 2011, 12:43:16 »

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und möchte gleich mit einer Frage starten.
Wir haben unsere Durchwahlnummern von 4 nach 5 Stellen geändert.
Am Ende wurde einfach eine 0 angehängt.
Jetzt muss im Ortsnetz 8 stellig gewählt werden. International sind es 13 Stellen ohne die 00.
Unsere Rufnummer ist von der Telekom zur Versatel portiert.
Nach der Umstellung durch Siemens sind wir von Teilnehmern aus dem Festnetz der deutschen Telekom und vom Handynetz
problemlos zu erreichen. Einige Teilnehmer aus den Festnetzen von O2, 1&1 Vodafone, Alice usw.
kommen jedoch immer auf unsere Ansage bei unvollständiger Wahl. (Abwurf) Trotz korrekter Wahl.
Kann es sein, dass bei den alternativen Providern nach 7 Zahlen im Ortsnetz Wahlende gesetzt wird ?
Einige diese Teilnehmer kommen im Ortsnetz durch wenn sie die Ortsnetz Kennzahl mitwählen.
Hab mich natürlich auch an den Geschäftskundenbereich von Versatel gewand aber bis jetzt noch keine
Hilfe / Antwort erhalten. Hat hier im Forum jemand eine Idee wo hier der Hebel angesetzt werden muss ?

Viele Grüße
Frank Kramer
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telthies
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« Antworten #1 am: 17. Mai 2011, 22:09:50 »

für die verhältnisse eines im hinblick auf die kostenlosigkeit unseres rates quasi erste-hilfe-forums erscheint mir dies offen gesagt als ziemliches "luxusproblem". mein erster impuls ist dementsprechend der schlichte rat "ja, dann macht die sinnlose angehängte null doch wieder weg".

aber betrachten wir das problem dennoch einmal näher: die regulierungsbehörde hat die "allgemeine elfstelligkeit" für alle neu erstmals zu bemessenden rufnummernblöcke "verhängt". mit auslands-doppelnull macht das also dreizehn stellen, was auch international nicht zuviel ist. eine eigenmächtige verlängerung der rufnummern wird allerdings wohl tatsächlich nicht von allen netzbetreibern "mitgespielt".

am besten wird dir ein vernünftiger rat zu geben sein, wenn du auf die entstehung der situation eingehst: wolltet ihr einfach ´mal auf dicke hose machen und habt euch gedacht, mit längeren durchwahlen sähe eure firma beeindruckend größer aus, oder wie kommt ein solches (wenn immer nur nullen angehangen wurden offenbar sinnloses) verlängern zustande ?  wenn ich einmal unterstelle, der bisherige zustand von vier stellen (also mindestens dreitausender block, ohne nachzuschauen dürfte das drei multiplexern sprich neunzig amtskanälen entsprechen) wäre angemessen, dann habt ihr am standort des "netzzuganges" etwa 450 nebenstellen und darüber. immer, wenn ich etwas in meinen augen unsinniges sehe, vermute ich dahinter reflexartig einen unvollständig aufgeklärten entscheider. hier zum beispiel daß jemand einen standort in einen verbund mit ansonsten fünfstelligen durchwahlen integrieren sollte und nicht wußte, daß für einen gemeinsamen rufnummernplan mitnichten erforderlich ist, jeden beteiligten amtskopf auch extern in eine gleiche stelligkeit zu zwingen.
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schnurlos
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« Antworten #2 am: 18. Mai 2011, 13:26:45 »

Hallo
 ich / wir wollen nicht auf "dicke Hose" machen. Mit unserem alten Rufnummernhaushalt waren wir am Ende angelangt. Wir hatten ja den Bereich von 0 bis 9999.
Bei geschalteten 8000 Teilnehmern blieb abzüglich der Kennzahlen nicht mehr viel übrig.
Wir hatten die Info, solange man unter 15 Ziffern (ITU) Empfehlung bleibt ist alles OK.

Meine Frage bezog sich eigentlich nur auf das unterschiedliche Verhalten der Provider ob hier jemand was zu sagen kann.
Genau an dem Punkt fehlt mir die Info, das Wissen.

Gruß Frank
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reini5555
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« Antworten #3 am: 18. Mai 2011, 20:08:45 »

Wir hatten die Info, solange man unter 15 Ziffern (ITU) Empfehlung bleibt ist alles OK.
Schlichweg war die Info verkehrt, ETSI sagt 14 Stellen, mit +49 vorneweg, ist zwar egal ob man es mit doppel Null oder Länderkenziffer betrachtet. Aber sagen wirs mal so, hier hätte der Errichter wohl erst mal überlegen solllen, das dies ein Nichtfachmann nicht wissen kann ist klar.
Wiso hat der Errichter nicht die Kennziffer auf * gelegt?
So was ist normal der erste Weg, wenn es im Rufnummernhaushalt eng wird, oder einfacher gesagt, heute schon lange Standart, oder hat man sich Firmenseitig nicht getraut mal einen Schnitt zu machen. Selbst bei der Telekom, welche vereinzelt noch heute mehr als die 14 Stellen durchschaltet, ist dies schlcihtweg Quatsch, das hatte schon andere früher festgestellt, denn selbst wenn es im Inland klappt, spätestens bei Anrufen oder Faxen aus dem Ausland geht dies in die Hose.

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telthies
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« Antworten #4 am: 18. Mai 2011, 22:42:09 »

Mit unserem alten Rufnummernhaushalt waren wir am Ende angelangt. Wir hatten ja den Bereich von 0 bis 9999.
Bei geschalteten 8000 Teilnehmern blieb abzüglich der Kennzahlen nicht mehr viel übrig.
da kann ein spezialist - gaaanz zufällig bin ich so ein komischer vogel, der mit solchem quatsch seine brötchen verdient - bestimmt noch etwas machen. und dafür, den zu fragen, sollte etwas übrig sein.

Wieso hat der Errichter nicht die Kennziffer auf * gelegt?
alles auf stern ist auch nicht das wahre, ibs. die leitungs- und bündelkennzifern habe ich auch lieber ohne stern.

bei 0 bis 9999 rechne ich 8 und 9 als anfangsziffern für leistungsmerkmale und dergleichen ab. aber das bedeutet nicht, auf 7.000 rufnummern beschränkt zu sein. zum beispiel kann man durchaus auch wenn man einzelne nummern frei hat, nur diese verlängern und die anderen belassen. oder man nimmt zum beispiel wenn man 0 bis 99 hat und 8 und 9 als bereich für leistungsmerkmalkennziffern nutzen will, 0 bis 76 extern / intern identisch und die durchwahlen 77 bis 99 erreichen die teilnehmer mit den internen rufnummern 777 bis 799. der kreathiesität sind da wenig grenzen gesetzt, wenn man ein bißchen ein fuchs für solche fälle ist.
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« Antworten #5 am: 19. Mai 2011, 06:13:13 »

Wir hatten die Info, solange man unter 15 Ziffern (ITU) Empfehlung bleibt ist alles OK.
Schlichweg war die Info verkehrt, ETSI sagt 14 Stellen, mit +49 vorneweg, ist zwar egal ob man es mit doppel Null oder Länderkenziffer betrachtet.

kommt immer drauf an, wen man fragt und welcher Anbieter nach welcher Empfehlung arbeitet.

z.B. ITU-T

Zitat von: Wikipedia
Die Spezifikation E.164 begrenzt die Länge von Rufnummern im internationalen Verkehr auf höchstens 15 Ziffern, einschließlich Ländercode, ausschließlich Verkehrsausscheidungsziffern. Die Berliner Nummer +49 30 1234567 hat demnach 11 Ziffern.
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Groucho
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« Antworten #6 am: 20. Mai 2011, 17:28:59 »

14 Stellen ist der Stand der Dinge was das Ganze international angeht. Das E164 15 Stellen zulässt ist zwar ganz nett aber gefährlich, da es genug Provider, gerade im Ausland gibt die damit Probleme haben.  Ansonsten sitzt dein Fehler eindeutig bei Versatel, da es ja vorher bei der Telekom ging. ES kann aber auch sein das Versatel auch einfach nicht „Fehler“ der andere Provider ausbügelt.

So kann z.B. eine Telefonnummer die als 071147110815123 vom Handy gewählt wird  als Falsch ausgewertet werden, wenn diese als +4971147110815123 gewählt wird funktioniert das Ganze, so bei mir vor einiger Zeit bei Versatel vorgekommen. Nicht schön, aber so ist es wenn es viele Provider gibt und sich nicht jeder an die Vorgaben hält.


Groucho
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