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Autor Thema: ISDN Anschluss - mehr als 2 Anrufe gleichzeitig?  (Gelesen 2131 mal)
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boomer
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« am: 31. Januar 2011, 10:15:34 »

Hallo, ich habe eine Frage wg. der ISDN limitierung.

Wenn ich ein ISDN Anschluss habe, dann kann ich doch zur gleichen Zeit nur 2 Gespräche ( bzw. 1x sprechen, 1x faxen ) führen soviel mir bekannt.

Was ist aber wenn ich 4 Telefone & Faxe habe und alle gleichzeitig sprechen & senden dürfen sollen?
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telthies
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« Antworten #1 am: 31. Januar 2011, 11:52:08 »

dann bräuchtest du theoretisch einen zweiten isdn-basisanschluß. das kommt aber in der praxis kaum vor, eigentlich nur bei call centern. im normalen geschäftsbetrieb (handwerk, handel, dienstleistung) reicht ein basisanschluß
(= zwei amtskanäle) bis etwa zwischen sieben und zehn endgeräten aus, je nach telefonierverhalten. in der praxis wird von laien kaum etwas so stark fehleingeschätzt wie die tatsächliche verkehrslast ihrer leitungen.
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Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
wpfundstein
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« Antworten #2 am: 31. Januar 2011, 12:30:16 »

@telthies

Zitat
das kommt aber in der praxis kaum vor

warum soll das in der Praxis kaum vorkommen? Das hängt im wesentlichen vom Telefonieverhalten der Firma ab. Ich kenne genug Firmen die haben 4 Telefone und benötigen permanent mehr als 2 Leitungen zur gleichen Zeit.

Es ist doch immer das gleiche Problem. Begonnen wird mit einem Mehrgeräteanschluss und nach kurzer Zeit stellt sich heraus dass die 2 Leitungen nicht ausreichen. Und dann kommt das große Jammern weil bei einem weiteren Mehrgeräteanschluss neue Nummern dazukommen.

Ich empfehle Firmen IMMER einen Anlagenanschluss. Brauche ich zusätzliche Leitungen erweitere ich um einen oder mehrere NTBAs und behalte die Rufnummern.

Grüße
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« Antworten #3 am: 03. Februar 2011, 01:04:30 »

@telthies
Zitat
das kommt aber in der praxis kaum vor
warum soll das in der Praxis kaum vorkommen?
Frage ich mich auch.  Sind die Töchter schon länger aus dem Haus ?

Zitat
Ich empfehle Firmen IMMER einen Anlagenanschluss. Brauche ich zusätzliche Leitungen erweitere ich um einen oder mehrere NTBAs und behalte die Rufnummern.
Vorsicht, die Anlagenanschlüsse sind teuer, Du brauchst eine TK-Anlage und kriegst m.W. auch
nicht diese günstigen "Deutschland-Flats" drauf.

Das ist schon so ein Gedöns mit ISDN, mann-o-mann.  20 Jahre hab' ich mich davor gedrückt
und als alten Opa mit 50 holt es mich kurz vor dem Aussterben noch ein.  Grummel.
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reini5555
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« Antworten #4 am: 03. Februar 2011, 07:08:37 »

kriegst m.W. auch
nicht diese günstigen "Deutschland-Flats" drauf.
Na die günstigen Flats sind jedoch Privattarife.
Die werden jedoch auch für Firmen beim Abschluss anstandslos angenommen, jedoch gibt es nach ein paar Jahren dann schöne Briefe vom rosa Riesen. Ein Kunde von uns hat so einen gerade letztens erhalten, mit der Überschrift "Missbräuchliche Verwendung des Anschlusses 012345 98888".
Wo dann mit die Abschaltung, bei weiterem Nutzungsverhalten angekündigt wird. Dabei ist der Kunde aus meiner Sicht nicht mal Poweruser, im Gegenteil, die Gesprächsdatenauswertung spricht eher dagegen (selbst ich habe auf meinen privaten mehr Gespräche). Wie es aussieht, wollen die jetzt den Kunden in einen sau teuren business Tarif bringen. Ein Telefonat habe ich selbst mitbekommen, die kreiden dem Kunden auch die intensive Nutzung des Internets an (klar ein Planungsbüro verschickt halt nun mal Pläne par Mail, welche nicht gerade klein sind).
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(Die Zeitschrift 'Populäre Mechanik', 1949)
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Groucho
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« Antworten #5 am: 03. Februar 2011, 18:34:02 »

Das Ganze hat was mit der Genehmigung der Tarife durch die Bundesnetzagentur zu tun, da diese nur für Privatkunden genehmigt sind.

Vodafone ist da gerade aber auch nicht besser, bei einem Kunden von mir haben die auch den Tarif gekündigt und wollten sogar nachträglich Geld für Verbindungen sehen (natürlich zum teuersten Tarif). Der Kunde Versendet zwei bis 3-mal die Woche nachts ca. 200 Faxe mir aktuellen Reifenpreisen.



Groucho
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« Antworten #6 am: 03. Februar 2011, 23:37:06 »

kriegst m.W. auch
nicht diese günstigen "Deutschland-Flats" drauf.
Na die günstigen Flats sind jedoch Privattarife.
Die werden jedoch auch für Firmen beim Abschluss anstandslos angenommen, jedoch gibt es nach ein paar Jahren dann schöne Briefe vom rosa Riesen. Ein Kunde von uns hat so einen gerade letztens erhalten, mit der Überschrift "Missbräuchliche Verwendung des Anschlusses 012345 98888".
Ah, deshalb mußte ich mir die Rechnungen für diesen Anschluß von ganz woanders geben lassen als die restlichen.
Zitat
Wo dann mit die Abschaltung, bei weiterem Nutzungsverhalten angekündigt wird.
Unsere Jungs faxen jeden Mist, die Box rennt meistens auf beiden B-Kanälen.  Und nachts gehen die Werbefaxe 'raus, an riesige Verteiler.  Tausend Faxe
pro Woche sind das locker.  Das läuft jetzt so seit mindestens fünf Jahren.  Tja, wie will die T* auch beweisen, daß es sich nicht um eine private Nutzung
handelt, ohne das Fernmeldegeheimnis zu verletzen ?

Zitat
Dabei ist der Kunde aus meiner Sicht nicht mal Poweruser, im Gegenteil, die Gesprächsdatenauswertung spricht eher dagegen (selbst ich habe auf meinen privaten mehr Gespräche). Wie es aussieht, wollen die jetzt den Kunden in einen sau teuren business Tarif bringen. Ein Telefonat habe ich selbst mitbekommen, die kreiden dem Kunden auch die intensive Nutzung des Internets an (klar ein Planungsbüro verschickt halt nun mal Pläne par Mail, welche nicht gerade klein sind)
Find' ich eh' eine bodenlose Unverschämtheit, Privatkunden massiv zu subventionieren und die Unternehmen zu schröpfen.  Geschieht denen recht, daß man
sie kräftig zurückbescheißt.  Und da bringst Du mich auf eine klasse Idee:  Ein "zugekaufter" Dienstleister auf unserem Betriebsgelände hat nämlich auch
so 'nen "Call and surf tutticompletti", der erst in 15 Monaten gekündigt werden kann und seit einigen Wochen "brachliegt".  Da blieb uns nix anderes übrig,
als ein Gateway einzurichten, das die (sehr seltenen) Anrufe für die alten Nummern in die zentrale VoIP-Kiste einwirft.
Tschä, wo ich das jetzt weiß, schicke ich auch ausgehende innerdeutsche Rufe, bei denen es nicht auf CLIP ankommt, über diese Büchse.  Das wird ein
Spaß, hoffentlich reagiert T* ausnahmsweise schnell und kündigt den Anschluß - denn genau das wollen wir, damit wir die Rufnummer auf unseren VoIP-
Account portieren können.
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reini5555
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« Antworten #7 am: 04. Februar 2011, 07:40:09 »

Tja, wie will die T* auch beweisen, daß es sich nicht um eine private Nutzung
handelt, ohne das Fernmeldegeheimnis zu verletzen ?
Beweisen können die es nicht, jedoch stelllen die einfach die Vermutung auf, wenn man auf längere Zeit nur verschiedene Nummern anruft, denn die gehen ja davon aus das man privat ja oft immer die gleiche Tante Onkel usw. anruft.
Zudem hat der Kunde ja schon beim Auftrag seine Firmenadresse angegeben, also war von Hause aus klar, es handelt sich um eine geschäftliche Nutzung. Das war dann auch der Fehler, hätte er die paar Euros nicht beim Finanzamt geltend gemacht, so wären die in dem Falle nie drauf gekommen. Aus meiner Sicht ist es jedoch Bauernfängerei, man aktzepiert eine Firma als PK, und macht dann nach 5 Jahren einen Aufstand, um ihn nach Jahren in einen teuren Tarif zu bekomme (so was wie Nachvermarktung).

Find' ich eh' eine bodenlose Unverschämtheit, Privatkunden massiv zu subventionieren und die Unternehmen zu schröpfen. 
Nun beim Privaten Kunden herrscht nun mal ein großer Wettbewerb. Zumal das ganze mit den Flat, bis auf wenige Ausnahmen, den Netzbetreibern gesicherte Einnahmen bringt, während der Kunde genau gerechnet auf Jahr verteilt gerade zu Null rausgeht. Ist zum Beispiel mit den Handyverträgen auch auch nicht anders, denn die Geschichte hab ich gerade letztes Jahr durchgerechnet, als ich meinen Vertrag verlängerte, denn was bringt ein 50 € Vertrag, wenn ich (mein privates Handy), wenn ich sonst in 10 Monaten mit 25€ auskomme, und vielleicht zweimal auf knapp 100€ komme. Also gar nichts, aber viele meinen heute, sie müssten zum Festpreis telefonieren.
Somit ist mir der Sinn bei privaten Flats schon klar, unterm Strich bietet er für den Netzbetreiber nur Vorteile, und Power können die leicht per AGB wieder loswerden.
Deshalb würde ich das nicht als schröpfen bezeichnen, sondern die paar Cent sollte man den Netzbetreibern schon lassen. Wobei auch Firmen und Organisationen bei Einzelverhandlungen schon recht günstige Tarife haben (4 NTBAs mit Flat ins deutsche Festnetz und deutsche Mobilfunk für 250,- netto).
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