steelydan
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« am: 24. August 2010, 13:02:05 » |
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Gerade in den vergangenen Tagen haben hunderttausende von Deutschen zum Teil lange Zeit am Telefon in Warteschleifen verbracht, um sich beispielsweise über den Status ihrer geplanten Flugreisen zu informieren. Vor diesem Hintegrund wurde auch das Thema der kostenlosen Warteschleifen ein Mal mehr Gegenstand der öffentlichen Diskussion von Politik und Verbraucherschützern. Gegenwärtig erschweren jedoch Regulierungen der Bundesnetzagentur die Bereitstellung durchgehend für die Anrufer kostenfreier Warteschleifen. Die ******** GmbH rät deshalb durch dynamische Warteschleifen und gegebenenfalls Limitierungen die Kosten für die Anrufer auf ein Minimum zu beschränken.
Die Bundesnetzagentur hat zentral verschiedene Service-Rufnummern-Gassen mit unterschiedlichen Anrufertarifen festgelegt. Hierbei ist vor allem zwischen online abgerechneten Verbindungen wie zum Beispiel die 0800-Nummern und offline abgerechneten Verbindungen wie den 0900-Nummern zu unterscheiden. „Bei den online abgerechneten Verbindungen wird automatisch der regulierte Anrufertarif berechnet, sobald eine Verbindung hergestellt wird. Ein Carrierswitch könnte, ähnlich einer kostenfreien Tarifansage, nur für eine sehr begrenzte Zeit eine Warteschleife simulieren“, erklärt [...]. „Jede andere Hardware, die in der Lage ist eine dynamische Warteschleife abzubilden, würde mit der Annahme des Anrufs in der Warteschleife eine Verbindung herstellen, und somit fallen umgehend Gebühren an. Diese Ansätze sind also aus technischen Gründen keine praktikable Alternative.“
Nun plant die Bundesnetzagentur die Einführung neuer, offline abgerechneter 0180-0-Rufnummern. Dies kombiniert mit der entsprechenden Technologie macht es möglich, im offline-Verfahren verschiedene Gesprächsabschnitte unterschiedlich dynamisch zu bepreisen. „Somit könnte man auch eine kostenfreie Warteschleife realisieren“, erklärt [...]. „Das sogenannte offline-Billing funktioniert jedoch aus regulatorischen Gründen nur bei Anrufen aus dem Festnetz. Bei Mobilfunkanrufen hingegen werden sofort mit Gesprächsbeginn die Tarife der Mobilfunknetzbetreiber fällig. Somit ist diese Lösung auf das Festnetz begrenzt.“ [...] rät daher, bereits vorhandene Technologien zu nutzen, um Wartezeiten mittels dynamischer Warteschleifen und gegebenenfalls Limitierungen mit anschließenden Folgeprozessen wie Ansagen oder Voicebox zu verkürzen und das Anrufervolumen permanent zu überwachen.
[edit telthies: die information in ihrem kern lasse ich gerne stehen, aber nicht als hier verbreitete pressemitteilung eines anbieters !]
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