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Autor Thema: Neubau Umzug Providerwirren  (Gelesen 357 mal)
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bratpfanne
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« am: 27. Oktober 2011, 23:57:29 »

Spät am Abend fand ich dieses Forum und hoffe auf Hilfe. In ein paar Wochen werde ich in unseren Neubau umziehen,TAE- Dose soll bis dahin liegen, Bauträger riet jedoch dringend zur Erstbeauftragung des Neuanschlusses durch die Telekom, da wir sonst wochenlang warten müssten. Ok, diese Pille werden wir schlucken, da ich z.Zt. eine Vertrag mit mtl. Kündigungsmöglichkeit habe. Mein Mann wird einen Monat später einziehen, ist vertraglich mit DSL_Telefonflatpaket bei 1&1 gebunden. Offenbar scheint die Kulanz, dort früher aus dem Vertrag zu kommen, da in der neuen (dann gemeinsam bewohnten) Wohnung dann bereits ein Anschluss vorhanden sein wird (auf meinen Namen) offenbar ein Roulettespiel. Wir brauchen schlicht Internet und Telefonfestnetzflat. Ist es ratsam (und möglich) mit der Telekom nur einen Schmalspurtarif (Telefon ohne flat) abzuschließen (nach einem Jahr zu kündigen) und dann gleich das Komplettpaket von 1&1 weiterzunutzen? Oder hat jemand positive Erfahrung, ob man in so einem Fall von 1&1 vorzeitig "entlassen" werden kann. Wir wollen uns bei all den Ausgaben nicht noch doppelte Telefonkosten ans Bein binden. Vielleicht weiß hier jemand einen charmanten Weg im Chaos zwischen Vertragsknebeln und Monopolmacht der Provider? Danke für einen Tip.
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telthies
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« Antworten #1 am: 28. Oktober 2011, 13:53:26 »

Die Angebote der Telefonanschlußanbieter sind heutzutage alle so kalkuliert, daß die Rechnung nicht ohne die Knebellaufzeiten aufgehen kann. Da herrscht auch insofern kein Wettbewerb, daß da einer so kundenunfreundlich ist wie der andere. Ohne lange Laufzeit gibt es m.W. nur noch den analogen Telekomanschluß. Ein Breitbandnetzbetreiber (Kabelfernsehen) wäre noch eine Alternative, die nutzen eigene Netze. Was genau meint hier "Umzug", bleibt ihr im selben Vorwahlbereich ?  Verstehe ich recht: ich wohnt noch getrennt, d.h. es gibt einen Sie-Anschluß und einen Er-Anschluß, Er zieht in einem Monat nach aber der Er-Anschluß läuft noch ein ganzes Jahr in seiner alten Wohnung ?
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2011, 13:56:34 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
bratpfanne
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« Antworten #2 am: 28. Oktober 2011, 18:36:16 »

Danke für die Reaktion. Nach vielen weiteren googleStunden sind wir nun so vorgegangen: Ich habe den Sie- Anschluß gekündigt (Stadt A). Neuanschluss bei Magenta beauftragt (ja, es gibt tatsächlich noch einen Anschluss mit 6 Tagen Kündigungsfrist namens call plus standard analog). Dafür werden mtl 19 eu fällig plus der Anschlussgebühr von 60 eu. Lt. Bauträger eben die einzige Möglichkeit, fristgerecht überhaupt angeschlossen zu werden. Er (dessen Vertrag -  nicht Anschluss! - beim zweitgrößten Anbieter noch mehrere Monate läuft und eben noch  zwei Rufnummern beinhaltet - finden wir gut) wird dann für den Umzug des Anschlusses dort 50 eu berappen. Wenn das dann im neuen Haus läuft, wird sie mit 6 Tagen Frist kündigen. Unterm Strich also Kosten von ca. 150 eu. Und viele Stunden Netzrecherchen, überhaupt rauszufinden, wie es gehen kann (unter Minimalisierung des Risikos, wochenlang aufs Handy angewiesen zu sein) . Wenn jemand einen besseren Tip hat, ..... gerne, noch kann frau stornieren.
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Schlaubi01
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« Antworten #3 am: 15. November 2011, 19:49:15 »

Hi,

tja, Schattenseiten der tollen neuen Welt....

Zu Zeiten der Deutschen Bundespost konnte man seinen Anschluss problemlos kündigen, umziehen (mit extrem eng begrenzter Rufnummernmitnahme - anderes Stadtviertel, andere Rufnummer....) und alles war gut. Auch als der Name "Telekom" kam, ging das noch wunderbar. Erst mit dem grossen Wettbewerb wurde das anders.

Auch heute noch braucht man eine "Leitung" und irgendeine Vermittlungstechnik und Verwaltung (Planung, Einrichtung, Abrechnung) dahinter. Das kostet Geld und dieses Geld wollen die Anbieter auch gerne wiederhaben. Die Vertragslaufzeiten sind i.d.R. so abgestimmt, dass im Schnitt der Anbieter seinen Aufwand nach Ablauf der Vertragsdauer mit etwas Gewinn ersetzt bekommen hat oder er zumindest damit rechnet, das dann erreicht zu haben.

Letztendlich nix Anderes, wie bei allen anderen Miet-/Leasingverträgen auch. Versuche doch mal, vor Vertragsablauf ein "Sie-Leasingauto" zurückzugeben, weil das "Er-Auto" ja nun für Beide reicht....


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