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Autor Thema: Sängerstreit SOHO- vs. Premium-Hersteller  (Gelesen 2064 mal)
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telthies
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« Antworten #15 am: 13. April 2011, 10:01:58 »

danach gibt es immer wieder ein Ringen zwischen Avaya und Panasonic, im Koma Bereich.
das ist doch endlich mal ein schöner schreibfehler ;-)
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Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
reini5555
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« Antworten #16 am: 13. April 2011, 10:42:06 »

das ist doch endlich mal ein schöner schreibfehler ;-)
Wow, stimmt neben dem Arbeiten sollte man nicht tippen, aber vielleicht kann ich den noch Auktionshaus verscherbeln?
Wie hoch sollte ich da wohl mit dem Startpreis beginngen.
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« Antworten #17 am: 13. April 2011, 13:06:44 »

Nenn dafür eine Quellangabe?
Weltweit stimmt da was definitiv nicht, ich weis nicht ob es gegen Urheberrechte verstößt, wenn ich einen Artikel, über die weltweiten Zahlen aus Martintern hier veröffentliche.
Denn sorry, Alcatel ist weltweit und das seit Jahren, der Hersteller mit den meisten Ports, danach gibt es immer wieder ein Ringen zwischen Avaya und Panasonic, im Koma Bereich.
Woher nimmst Du die Zahlen?
Und bleibt deine Antort auf MBTF?

Die Aufforderung die Markt Intern zu lesen kam doch von Dir. Deinem Wunsch bin ich nach gekommen. Die Markt Intern zählt beim TK-Hersteller des Jahres nicht die Ports, sondern befragt ihre Abonnenten, also die Fachhändler. Meine Quelle ist übrigens die Markt Intern, bin Abonnent.

Über die Verfügbarkeit oder Nichtverfügbarkeit, sprich Zuverlässigkeit eines Systems (MBTF) kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen. Und hier kann ich sagen, dass die von Dir als SOHO bezeichneten Hersteller den "Premium-Marken" in nichts nachstehen. Und ja, ich kenne Alcatel und Co. Ich habe viele Jahre bei der Telekom als Errichter und in der Zentralen Instandsetzung gearbeitet und kenne diese Produkte. Und damals waren schon einige "SOHO-Hersteller" bei der Telekom neben Alcatel und Siemens im Sortiment, weil die Großen halt den kleinen Bereich nicht abdecken konnten und wollten (Preis/Leistung).

Wenn es rein nach verkauften Stückzahlen geht, fehlt in Deiner Liga ja noch die AVM Fritz.Box. Die hat einen Marktanteil von geschätzten 75 - 80 % in Deutschland. Auslandszahlen kenne ich nicht. Die müssten dann ja auch Premium sein. Sicherlich fühlt sich AVM auch so....

Und ja, die Zahlen und Bewertungen der Markt Intern beziehen sich auf den deutchen Markt. Aber was interessiert es einen in Deutschland lebenden Nutzer, wie viele Anlagen Siemens in Nordamerika stehen hat?

Ob Du den Artikel veröffentlichen darfst oder nicht, kann Dir nur die Markt Intern sagen. Wobei ich dann fragen würde, woher die MI die internationalen Zahlen so genau kennt, wenn sie doch ein rein deutsches Blatt ist und sich für den deutchen Fachhandel einsetzt.

Kurzum. Aus meiner Sicht wurde genug geschrieben. Ich bin ja grundsätzlich nicht gegen die großen Hersteller wie Alcatel, Siemens, Aastra etc. Ich trenne nur die Märkte und Bedürfnisse ein wenig. Warum soll ich bei einer Angebotserstellung dem Kunden mit einer Siemens oder Alcatel kommen, wenn ich für diese Anwendung auch einen kleinen "Premium-Hersteller" wie Auerswald oder AGFEO anbieten kann? Wenn ein Kunde was großes will, dann werde ich ihm auch was großes, z. B. Aastra, anbieten.

Grüße
« Letzte Änderung: 13. April 2011, 13:11:13 von AngebissenerApfel » Moderator informieren   Gespeichert
reini5555
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« Antworten #18 am: 13. April 2011, 13:23:04 »

Über die Verfügbarkeit oder Nichtverfügbarkeit, sprich Zuverlässigkeit eines Systems (MBTF) kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen. U
Ja gut, aber der Kunde / Entscheider will ja Vergleichsmasstäbe. Auch wenn es innerhalb der gleichen Marke ist, nehmen wir mal Alcatel her, da ist es schon ein Unterschied, ob ich eine OXO nehme, oder die OXE, letztere hat doch ganz andere Maßstäbe.

Zitat
Ich bin ja grundsätzlich nicht gegen die großen Hersteller wie Alcatel, Siemens, Aastra etc. Ich trenne nur die Märkte ein wenig. Warum soll ich bei einer Angebotserstellung dem Kunden mit einer Siemens oder Alcatel kommen, wenn ich für diese Anwendung auch einen kleinen "Premium-Hersteller" wie Auerswald oder AGFEO anbieten
Ja da frage ich aber mal so, wenn jetzt kein Preisunterschied vorhanden ist, dann hab ich doch mit dem Businessprodukt für den Kunden das bessere Angebot. Für gleiche Geld mehr an Leistung, wie wir schon beim Thema DECT vor ein paar Beiträge festgestellt haben, ich kann heute schon für kleines Geld dem Kunde ein mehr an Leistung bieten (normal müsste dies ja andersrum sein).
Na Marktintern veröffentlicht auch die MZA Herstellermarktanteile weltweit, Alcatel 14,7%, Panasonic 13,1% Avaya 13,0 %, gerechnet absolute Ports, in den MZA Daten findest Du Auerswald nicht unter der top ten.
« Letzte Änderung: 13. April 2011, 14:22:03 von reini5555 » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #19 am: 13. April 2011, 19:52:50 »

Hi,

die Portzahlen verzerren doch aber das Bild des Marktes ein wenig. Rechne mal nach, wie viele kleine Anlagen Du verbauen musst, um mit einer 1.000-Portanlage gleich auf zu sein. Die kleinen Hersteller finden dort gar nicht statt und werden natürlich auch nicht wahrgenommen. Man muss den Markt mal sinnvoll segmentieren und eine Betrachtung machen.

Reini zieht ja gern Automobilhersteller heran. BMW als Premiumhersteller gilt als einer der profitabelsten Hersteller bei vergleichsweise kleinem Absatz. Dennoch ist er qualitativ sicherlich besser als z. B. Renault, die sicherlich einen deutlich größeren Absatz zu verzeichnen haben. Premium heißt nicht gleich Masse! Porsche, Mercedes und Co sind Premium und keine Massenprodukte. Gleiches gibt es auch im Unterhaltungssektor. B & O oder Löwe sind ebenfalls Premium. Nicht falsch verstehen, ich möchte AGFEO und Auerswald nicht mit B & O oder Löwe vergleichen

Wenn man mal die Ports auf Anlagenzahlen reduziert, wird man sehr schnell sehen, dass die Luft bei größer 100 Ports echt dünn ist. Die Systeme in diesem Bereich machen gerade mal 5 % des Marktanteils aus (in D). Es kommt halt immer auf den Standpunkt der Betrachtung an. Das Segment oberhalb der IADs (Fritzboxen dieser Welt) und bis 20 Ports dürfte im Wesentlichen von AGFEO, Auerswald und FEC beherrscht sein. Evtl. spielt da unten Panasonic noch ein wenig mit. Darüber dürfte es dann schon spannender werden. Hier ist FEC raus, dafür sind dann Panasonic und Aastra stärker vertreten.

Wie wichtig einem Siemens der Markt der eigene TK-Systeme wirklich ist, kann man nur erraten. Beobachte einfach mal die Releasefrequenz und deren Inhalte der OpenStage-Familie. Ich finde es erstaunlich, dass die SIP-Versionen anscheinend eine höhere Priorität haben, als die System-Varianten. Das mag nur ein "gefühlter Wert" sein, aber beide Firmware-Varianten werden vom selben Produktmanagement betreut und da fragt man sich, warum man die eigenen Systeme nicht mehr so lieb hat.

So, in diesem Sinne. Schönen Abend.
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reini5555
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« Antworten #20 am: 14. April 2011, 05:33:59 »

Zitat
Das Segment oberhalb der IADs (Fritzboxen dieser Welt) und bis 20 Ports dürfte im Wesentlichen von AGFEO, Auerswald und FEC beherrscht sein. Evtl. spielt da unten Panasonic noch ein wenig mit. Darüber dürfte es dann schon spannender werden. Hier ist FEC raus, dafür sind dann Panasonic und Aastra stärker vertreten.
Diese Statistik wollte mir ein Vertreter eines Herstellers verkaufen, genau mit dieser Argumentation. Nur wie heißt es hier so schön, traue keiner Statistik, die du nicht selbst.... Und wenn ich nach der Philisophie gehe, dann läßt man auch dazu die ganzen T kom gebranndeten Eumels weg (weil 4 Port auch wieder in der Fritzboxen Segement gehört). Zudem fehlen bei den Statistiken immer auch die Aufschlüsselung, privat / geschaft, und da maht es durchaus Sinn nach Ports zu rechnen, denn schlichtweg, ein Techniker der Telekom kann locker 4Stück Eumex 504 aufbauen, während meinereiner bei einer Anlage im mittleren Segement, bei 150 Ports schon mal eine ganze Zeit für den Aufbau benötigt.
Der Vergleich Auto und Renault stimmt übrigens so nicht ganz, da hält sich unsere Bayrische Marke ganz gut: http://www.kfz-auskunft.de/kfz/zulassungszahlen_2010_1.html,
da ist BWM auch im Massenmarkt nicht schlecht, nimmt man jetzt noch die Zahlen von den Amis mit dazu, spielt Renault gar keine Rolle mehr.

Aber eigentlich ging es um die Leistungsunterschiede, dabei dachte auch an das für und wieder, Soho / Buisssinessanlage. Klar hatte man früher (ca 15 Jahre), gerne zum Beispiel, die XI 720 /721 komplett ausgebaut (keine Spielraum für Erweiterungen), wo wir als Techniker schon lieber eine Octopus gesehen hätten. Die Probleme wo wir aus technischer Sicht beim Kunden dann hatten, wurden Vertriebsseitig durch den Preisunterschied wegargumentiert, sonst können man ja nichts verkaufen.
Nur heute ist der Preis heute ganz anders strukturiert, ja da kann man ab 2 T0 / 4 Systels / 4 analogen, auch mit der großen Anlage mithalten, ja wie wir an manchen Aktionsangeboten sehen können, ja sogar günstiger sein. Wenn ich mir die originale Preisliste von der damals vergleichbaren 4200 C von Alcatel anschaue, da stehen noch satte 4800,- DM netto als UPV drin, und gut 10 Jahre später gibt es den Nachfolger für als Aktionspreis für unter 700,-€ mit Systels. Das gleiche Spiel von Panasonic, von der 408, zur TDA 15.
Es isr ja nicht so, das die SOHO Hersteller ihre Preise groß angehoben haben, jedoch sind durch die steigenden Absatzzahlen die Premiummarken dazu im Stande, ihre CPUs aus den großen Anlagen, auch in die kleinen zu marktfähigen Preis zu verbauen. Die CUP wo in der kleinen OXO / bei der Telekom open 200 drinn ist, ist die gleiche wie bei einer großen OXO mit 150 Ports und mehr. Duch solche einheitlichen Systeme hat der Verbraucher dann ein plus, ohne mehr bezahlen zu müssen.
Und hier grenzt sich dann die Sache klar von den Autos ab, dort sind neue inovative Technologien erst bei der oberen Mittelklasse drin (auch bei deinem Beispiel BMW), und dann dauert längere Zeit, bis diese Technik im dreier oder einser zu finden ist (bei ESP hatte dies noch viel länger gebraucht, im 7er war es Standart, im fünfer nicht mal gegen Aufpreis zu erhalten).
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