Das Forum für Telefonanlagen und Telekommunikation inett GmbH - Ihr IT Dienstleister in Saarbrücken
23. Mai 2012, 17:32:44 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1] 2   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Stirbt die 0180 Nummer  (Gelesen 2514 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« am: 25. Februar 2011, 10:29:03 »

Hallo zusammen,

ich beschaeftige mich waehrend meines Studiums mit Servicenummern. Die Bundesregierung will ja bekanntlich die Warteschleifen bei 0180 und 0900 Nummern kostenlos machen. Laut einigen Experten mit denen ich gesprochen habe, gibt es derzeit noch keine Loesung mit der sich dies fuer Festnetz und Mobil Anrufer gestalten laesst (ausgenommen man nimmt den Anruf nicht an, das geht aber nur max. 120 sek und nur in der ersten warteschleife)

Auf der CallCenterWorld wurde dieses thema auch besprochen und die meisten rechnen damit, dass man letzendlich auf 0900 Nummern zurueckgreifen muss, weil diese ueber Offline Billing abgerechnet werden (also vom "Endnetzbetreiber").

Waere eine logische Schlussfolgerung dann nicht, dass die 0180(1,2,3,5) Nummern dann auf Dauer sterben werden? Bei diesen Nummern laesst sich naemlich die Zeit der Warteschleife nicht bestimmen.
Kennt sich hier jemand aus?
Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #1 am: 25. Februar 2011, 14:40:26 »

Bei diesen Nummern laesst sich naemlich die Zeit der Warteschleife nicht bestimmen.
Kennt sich hier jemand aus?
der, von dem diese aussage stammt, wohl nicht.
die dauer der warteschleife läßt sich unabhängig von der zubringenden servicerufnummer immer am ort der tatsächlichen verbindungsannahme bestimmen. einen tatsächlichen technischen unterschied zwischen den verschiedenen dienste"vorwahlen" gibt es innerhalb der srn grundsätzlich nicht. die bnetza stellt als zuständiger regulierer den rahmen auf, welche dienstemodelle es geben darf und welche diensteerbringungen unter rufnummern welcher kennzahlenkreise zu erbringen sind. in den datenbanken der vermittlungsstellen findet in allen fällen ein schlichtes routing der gewählten nummern auf die klarrufnummern der aktuell tatsächlich abfragenden stellen statt. dabei werden auch abrechnungen ausgelöst. deren modus gleich an der dienste"vorwahl" erkennen zu können, ist der technische grund für die unterschiedlichen vorwahlen - neben dem (in der verwirklichung allerdings nicht gelingen wollenden) verbraucherfokussierten grund, dem verbraucher möge sich eine assoziation der dienste"vorwahl" mit dem dazugehörigen abrechnungsmodus einprägen. letzteres gelingt vermutlich wegen der für den (seltenen) benutzer zu komplexen gliederungssystematik nicht, so logisch klar diese den fachleuten auch erscheinen mag. die möglichkeit zur nichtannahme beschränkt sich keineswegs auf eine bestimmte wartedauer (warten vor was ? - das billing startet immer frühestens mit der verbindungsdurchschaltung, also dem, was du das "erste annehmen" nennst), sondern jeder "kunde" einer srn kann selbst bestimmen, aus welchen netzen er grundsätzlich nicht erreicht werden können will. beispielweise kann ein taxiunternehmer oder energieversorger seine 0800er-rufnummer für seine kunden so schalten lassen, daß er nur aus dem vorwahlbereich seines einzugsgebietes erreichbar ist (sogar auf einzelne ortsnetze beschränkt). damit läßt sich also automatisch auch der funknetzverkehr vom festnetzverkehr trennen.

ich sehe da eher den versuch, bei den kleinen anwendern von 0180x-srn eine angst vor unüberschaubaren kostenrisiken zu schüren, damit jeder einzelne von ihnen seinen wahlkreisabgeordneten bestürmen möge, die geplanten änderungen zu verhindern. was auch sehr wahrscheinlich gelingen mag, denn bundestagsabgeordnete verstehen von (nicht nur dieser) materie ebenso wenig wie die mehrheit der betroffenen selbst.
Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
SK
Sr. Member
****

Bewertung: +21/-12
Offline Offline

Beiträge: 294


« Antworten #2 am: 25. Februar 2011, 18:23:12 »

(warten vor was ? - das billing startet immer frühestens mit der verbindungsdurchschaltung, also dem, was du das "erste annehmen" nennst)

nana, Vorsicht! Man kann im Zielsystem VOR dem CONNECT beliebige Ansagen (Warteschleifen etc.) für den Anrufer abspielen (genau das, was der Gesetzgeber verlangt). Damit besteht aber das Problem, dass die meisten Provider diesen nicht-verbundenen Ruf nach 2 Minuten trennen. Ich glaub, darauf wollte der TE hinaus.
Dieses "Problem" sollte aber bei den Providern angepackt werden die bei entsprechenden Verbindungen das Zwangstrennen unterbinden können sollten...
Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #3 am: 26. Februar 2011, 00:45:34 »

das betrifft aber speziell die 0900er rufnummern, denen erst eine salbungsvolle rede über die kosten, den betreiber, wie man diesen kostenlos erreichen kann und wo man sich über ihn beschweren kann vorzuschalten ist. 0800 und 0180x adressieren schlicht routingtabellen, und an den eigentlichen abfragezielen findet dann nichts anderes statt als wenn der kunde über die klarrufnummer(n) direkt hereingekommen wäre. deshalb werden diese von selbsternannten verbraucherwohltätern ja auch gerne publiziert, verkennend, daß sie nach zeit, ursprung und aufkommen variabel sind.
Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
SK
Sr. Member
****

Bewertung: +21/-12
Offline Offline

Beiträge: 294


« Antworten #4 am: 26. Februar 2011, 11:46:44 »

das betrifft aber speziell die 0900er rufnummern, denen erst eine salbungsvolle rede über die kosten, den betreiber, wie man diesen kostenlos erreichen kann und wo man sich über ihn beschweren kann vorzuschalten ist.

ich glaub es geht eher um die "Warteschlangenabzocke", die einige Servicecenter hinter 0180ern verstecken. Darum kommen ja die Verbraucherschützer auch auf die Idee, Warteschlangen vor dem persönlichen Erstkontakt müssten kostenlos sein.
Moderator informieren   Gespeichert
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« Antworten #5 am: 28. Februar 2011, 11:14:56 »

Also erstmal danke fuer die Antworten.

Ich bin leider kein Experte was dieses Thema angeht und versuche es im Moment fuer einen (kleinen) Teil meiner Bachelor Arbeit aufzubereiten.

Unterschied Online - Offline Billing.  So wie ich das verstanden habe:

Beim Online Billing hat der Ziel Netzbetreiber kein Einfluss auf die Tariffierung des Gespraechs. Dementsprechend haette er auch keinen Einfluss auf eine Tariffierung exkl. der Warteschleife. Er kann zwar feststellen wie lange der Kunde in der Warteschleife war, kann diese aber nicht abrechnen.
Ist das so richtig?

Beim Offline Billing kann der Ziel Netzbetreiber die Kosten selber bestimmen und dementsprechend die Kosten abzueglich der Warteschleife beim Kunden geltend machen. Stimmt das so?


Wenn die 0180er Nummern jetzt online und die 0900 Nummern offline abgerechnet werden, bedeutet das dann nicht, dass die Warteschleife nur bei 0900 Anrufen ueber das Festnetz kostenlos abgerechnet werden kann?
Offline Billing Abkommen mit den Mobilbetreibern gibt es meines Wissens ja nicht.


Stichwort Verzoegerte Annahme:
Wer bestimmt denn genau, wann ein Anruf vor der Gespraechsannahme abgebrochen wird (also die 120 Sek)? Diese Loesung funktioniert dann doch fuer alle Servicenummern oder?

« Letzte Änderung: 28. Februar 2011, 11:16:54 von Klaas99 » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #6 am: 28. Februar 2011, 16:30:59 »

billing ist nun nicht mein spezialgebiet, da erfährst du wohl mit gugeln mehr. die telefonanlage in der der ruf tatsächlich angenommen wird merkt nichts davon, welche nummer der anrufer gewählt hat:
a-teilnehmer wählt 0815/4711 > es klingelt beim b-teilnehmer 0815/4711;
a-teilnehmer wählt 01803/906090 > vermittlungsstelle liest routing-tabelle > es klingelt montags zwischen 16 und 17 uhr sofern der usprung im bereich 06xyz oder 08xyz liegt und noch keine verbindung in bearbeitung ist beim b-teilnehmer 0815/4711 (andernfalls z.b. beim teilnehmer 08901/306090).
der b-teilnehmer sieht in beiden fällen auf seiner tal 4711 einen ruf hereinkommen, dessen ursprung der a-teilnehmer ist. insofern läßt sich dieser ruf auch nicht unterschiedlich behandeln. die einzige ausnahme hiervon funktioniert so, daß man die für die srn  andere anschlüsse verwendet als sonst und diese leitungen von einem anderen system abfragen läßt (z.b. von einem menu statt von einer telefonistin).
« Letzte Änderung: 28. Februar 2011, 16:35:24 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« Antworten #7 am: 01. März 2011, 12:13:52 »

Hey telthies,

Danke fuer die Antwort. Ich schreibe derzeit an einem Artikel zu diesem Thema. Mittlerweile habe ich mich noch weiter mit einigen Experten unterhalten.

Ich glaube die ganze Thematik mittlerweile verstanden zu haben. Die eigentlichen Probleme bei der Umsetzung des Offline Billings sind (meiner Meinung nach):
  • 0180 Nummern koennen oder duerfen nicht offline abgerechnet werden
  • Mobilnetzbetreiber koennen oder wollen nicht offline abrechnen

Kennt hier vielleicht jemand die Beweggruende? Warum gibt die BnetzA die 0180 Nummern nicht fuer das Offline Billing frei?
Warum sperren sich die Mobilnetzbetreiber gegen das Offline Billing?

Oder ist das Offline Billing einfach technisch nicht umsetzbar in diesen Bereichen?

Ich frage mich also ob die Gruende technischer, wirtschaftlicher oder politischer Natur sind..


Vielleicht kann mir ja jemand hier weiterhelfen Smiley

Btw: Wenn ich den Artikel fertiggeschrieben habe, kann ich gerne mal einen Link hier posten. Gerne diskuttiere ich dann hier weiter ueber dieses Thema.


Weiss jemand vllt ein anderes Forum/Portal/ Blog wo ich dieses Thema vielleicht auch ansprechen kann?  Das Forum hier schien mir auf Anhieb am intelligentesten in diesem Bereich.
Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #8 am: 01. März 2011, 13:41:03 »

Das Forum hier schien mir auf Anhieb am intelligentesten in diesem Bereich.
*nachklanginmeinenohrengenieß*
du könntest es im telefon-treff forum http://www.telefon-treff.de/ versuchen (rubrik festnetz & dsl) - bitte mit hinweis auf das crossposting, am besten durch ggs. verlinkung der beiträge. danke auch für dein vorhaben, uns später am ergebnis teilhaben zu lassen.

wenngleich ich wie gesagt kein billing-spezialist bin, kann ich wohl doch sicher sagen, daß die gründe im wesentlichen politischer natur sind. würden technische gründe im wege stehen, der regulierer jedoch von einer sinnhaftigkeit überzeugt sein, würde eine frist zur beseitigung der technischen hürden gesetzt. von wirtschaftlichen gegenargumenten läßt sich die politik am ehesten überzeugen (der bundestag ist voller nichttechniker). der regulierer hat sich die vielfalt der dienste"vorwahlen" ja gerade dazu ausgedacht, jedem dienst seine eigene zuweisen zu können (und diese nochmals nach tarifen unterteilbar zu machen). die bnetza hält ihre systematik der tarifkennziffern (z.b. 1 bis 5 hinter 0180) sowie die unterteilung der 0900 nach arten von angeboten für den stein der weisen. daß schon zu dbp-telekom-zeiten fast kein verbraucher sich merkte, daß damals die 2, 3 oder 5 hinter der 0180 analog für die entsprechenden entfernungs-tarifzonen standen, bringt die bnetza von ihrer überzeugung von der eigenen genialität nicht ab. für den verbraucher sind alle der gleiche sch.... : der verbraucher empfindet servicerufnummern generell als "warteschleifenrufnummern" und hat schon immer vor nicht-orts-vorwahlen angst gehabt, ein anruf koste vermutlich ein vermögen. zudem sind die srn in der regel von flatrates ausgenommen, weswegen aus verbrauchersicht der srn-erreichbare geschäftspartner jemand ist, der ihm einen strich durch seine flatrate-rechnung macht. über routingaspekte denkt der verbraucher nicht nach, davon versteht er ja auch nichts. für den verbraucher sind srn daher "gefühlt" meist schlicht dazu da, ihm im kundendienstfall mit telefonkosten einen stein in seinen beschwerdeweg zu legen. entsprechend beliebt macht sich jeder halbdackel, der die seinem beschränkten geist nach vermeintlich 1:1 dahinter "verborgenen" klarrufnummern publiziert - er wird gewiß als robin hood gefeiert. praktisch hat sich keine dienste"vorwahl" außer der 0800 richtig durchgesetzt - alle anderen sind unbekannt, unbeliebt oder beides.

wie der regulierer tickt, siehst du im numerierungskonzept 2009: http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/124938/publicationFile/3358/Nummerierungskonzept2009_Id15541pdf.pdf
« Letzte Änderung: 01. März 2011, 13:43:57 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« Antworten #9 am: 01. März 2011, 17:14:51 »

Hey,

danke fuer den Link. Sind ein paar sehr interessante Daten dabei.

Beim Telefon-Treff werd ich mich mal anmelden, bin gespannt auf die Diskussion.

Diese Antipathie der Deutschen gegenueber Servicenummern ist mir auch schon aufgefallen. Kennt jemand zufaellig Studien zu diesem Thema?

Ich frag mich in dem Zusammenhang vor Allem wie die Meinung der Menschen gegenueber den verschiedenen Formen ist (0800, 0900, 0180). Mich wuerde da auch interessieren ob die Leute bereit waeren eine 00800 UIFN Nummer anzurufen. Die ist ja (lt. Gesetz zumindest) auch kostenlos genau wie die 0800 Nummer. Ich vermute aber die Menschen sind da eher vorsichtig.

Muss demnaechst mal ordentlich googlen in die Richtung.
Moderator informieren   Gespeichert
SK
Sr. Member
****

Bewertung: +21/-12
Offline Offline

Beiträge: 294


« Antworten #10 am: 01. März 2011, 22:49:23 »

Ich glaube die ganze Thematik mittlerweile verstanden zu haben. Die eigentlichen Probleme bei der Umsetzung des Offline Billings sind (meiner Meinung nach):
  • 0180 Nummern koennen oder duerfen nicht offline abgerechnet werden
  • Mobilnetzbetreiber koennen oder wollen nicht offline abrechnen

Kennt hier vielleicht jemand die Beweggruende? Warum gibt die BnetzA die 0180 Nummern nicht fuer das Offline Billing frei?
Warum sperren sich die Mobilnetzbetreiber gegen das Offline Billing?

zu dem Thema hätt ich noch einen Ansatz:

bis vor einigen Jahren wahr es nicht nur üblich sondern auch "state of the art" Tarifinformationen (Kosten) während und/oder nach dem Gespräch an den A-Teilnehmer übermitteln zu können. Grund dafür ist die Möglichkeit der permanenten Nachverfolgbarkeit der tatsächlich anfallenden Kosten bzw. teilweise auch ob der unzulänglichen Möglichkeiten von Gebührenauswertungs-Software mit dem Umgang mit Zeit/Kosten-Modellen (diese waren anfangs tatsächlich auf den so genannten Gebührenimpuls angewiesen). Einzige Ausnahme bildeten seinerzeit die Premium-Rate-Dienste (0190; jetzt 0900) da diese Anbieter nach einem (in inzwischen gesetzlich vorgeschriebenen Grenzen) frei tarifierbaren Modell verlangten. Inzwischen hat sich die Philosophie hierzu deutlich gewandelt, insbesondere seit dem Aufkommen der Call-by-Call Anbieter.
« Letzte Änderung: 01. März 2011, 22:53:03 von SK » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #11 am: 01. März 2011, 22:51:27 »

ja, natürlich kenne ich zwei studien zu dem thema: die eine führe ich wie alle anderen menschen rein passiv durch, d.h. ich höre einfach, was die menschen um mich herum über srn sagen. die andere führe ich als fachjournalist durch, und die geht auch ganz einfach: in foren wie das besagte gehen und lesen, was da so an hitzköpfigen beiträgen ausgeschüttet wird. sobald in einer solchen diskussion einer das zauberwort "abzocknummer(n)" in den ring wirft, hat man schon die tollste klopperei, wie ein rohrspatz zu schimpfen sind da noch die leiseren töne.

00800 kannst du nahezu vergessen, die "00" indiziert "auslandsgespräch" - sowas leistete man sich früher nicht jedes jahr. das ist vom gefühl her den meisten verbrauchern noch suspekter als 0900.
Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« Antworten #12 am: 02. März 2011, 10:26:36 »

Habe eben mal ne Studie zu dem Thema gefunden. Die ist sicherlich nicht repraesentativ aber sie bestaetigt deine Erfahrung:
http://p103222.typo3server.info/fileadmin/AGE/images/news/Servcie_Hotlines_Umfrage_Fact_Sheet.pdf
Moderator informieren   Gespeichert
telthies
Globaler Moderator
Hero Member
*****

Bewertung: +172/-81
Offline Offline

Beiträge: 4.094



« Antworten #13 am: 02. März 2011, 20:46:30 »

das ist eine umfrage unter seniorInnen, die sich aber kaum von den ansichten und wissensständen der gesamtbevölkerung unterscheidet: im wesentlichen kann man sagen, je (computer)technikaffiner die generation, desto bekannter sind srn generell und speziell auch foren etc. wo man sich darüber "informieren" kann - einschließlich der pseudoinformationen wie angeblichen übersetzungslisten "srn in klarrufnummer" bzw. reinen meinungsäußerungen wie dem beliebten schmähbegriff "abzocke". desweiteren sinkt mit steigendem alter (ibs. diejenigen betreffend, die sich schon nicht mehr für neues interessiert haben, als 0800 noch 0130 hieß / war) das wissen darüber daß bzw. die sicherheit darüber ob 0800 kostenlose nummern sind. "freecall" sagt es zwar eigentlich klar, aber zwei begriffe für eine einzige sache setzen sich am markt nicht durch - man sagt "nullachthundert" dazu wie "tempo" zu taschentuch oder "tesa" zu klebefilm. abgesehen davon macht das neumodische englisch sowieso erst´mal mißtrauisch.
Moderator informieren   Gespeichert

Auch meine neue Gruppe "Telefonanlagen beschaffen und geschickt benutzen" auf XING freut sich auf Interessierte (bitte nur Anwender !): https://www.xing.com/go/group/75922.e3bce6/11296983
Klaas99
Newbie
*

Bewertung: +1/-0
Offline Offline

Beiträge: 9


« Antworten #14 am: 16. März 2011, 10:02:06 »

Hallo zusammen,

es ist jetzt schon ne ganze Weile her, aber ich habe den Artikel gestern publiziert. Wer also Interesse hat hier der Artikel als pdf zum Download:

http://www.teleforwarding.de/fileadmin/user_upload/ARTICLES/Gebuehrenfreie_Warteschleife_-_Update_von_der_CallCenterWorld__Berlin_22._-_24._Februar_.pdf

Moderator informieren   Gespeichert
Das Forum für Telefonanlagen und Telekommunikation
   

 Gespeichert
Seiten: [1] 2   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2006, Simple Machines
SMFAds for Free Forums
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS