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Autor Thema: Telefon mit Wählscheibe an Auerswald-Anlage anschließen  (Gelesen 1645 mal)
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jetliner707
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« am: 05. Juni 2011, 22:14:00 »

Hallo liebe Leser & Helfer,

angemeldet habe ich mich hier, weil mit meinem Latein ziemlich am Ende bin.

Ausgangssituation:
Ich möchte ein älteres Wählscheiben-Telefon (Siemens FeTap 791-1) an eine TK-Anlage vom Fabrikat Auerswald Compact 2104 USB anschließen.
Laut Hersteller ist die Anlage ohne weiteres für Impulswahlverfahren geeignet. Wird das Telefon per TAE-Stecker an die Anlage angeschlossen, so ist ein Freizeichen zu vernehmen, lediglich das "hinaustelefonieren" klappt nicht. Das Telefon kann angerufen werden und klingelt dann auch, ein Gespräch kommt also zustande.
Auf anraten eines Fachmanns habe ich dann aber einen HDK-Konverter von telefon.de bestellt, welcher das altgediente Impulssignal ein ein modernes Tonsignal umwandelt und dieses dann per TAE-Stecker an die TK-Anlage übermittelt.

Wird nun der FeTap vermittels HDK-Konverter über TAE-Stecker an die TK-Anlage angeschlossen, so kommt nicht mal mehr ein Freizeichen zustande. Auch das "hinaustelefonieren" funktioniert nicht. Dieser Umstand hat sich auch nicht gebessert, nachdem ich einen modifizierten Konverter bestellt hatte, welcher mit einem eigenen Netzteil ausgestattet ist, um das Signal zu verstärken.

Meine Frage: Gibt es irgendwelche beachtenswerten Dinge und Gegebenheiten, welche ich bis jetzt noch nicht berücksichtigt habe? Die Anschaffung des Konverters schlug mit 66 € ins Kontor. Ehrlich gesagt zuviel Geld, um jetzt aufzugeben. Welche Rolle spielt die Kabellänge beim Anschließen des Telefons? Insgesamt dürften die beiden Kabel (Nr. 1: Telefon zu Konverter, Nr. 2: Konverter zu TK-Anlage) ca. 15 Meter lang sein. Ich jedoch gelesen, dass wesentlich größere Längen kein Problem darstellen.

Vielen Dank im Voraus!!  Huch



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8818freak
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« Antworten #1 am: 05. Juni 2011, 22:25:03 »

was passiert denn, wenn du OHNE den konverter wählst? also: was hörst du dabei?
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hyla
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« Antworten #2 am: 06. Juni 2011, 04:53:27 »

Hallo jetliner707 ,
hast du oder kannst du das Telefon an einem "normalen Analoganschluss "der Telekom testen?
Wenn hier auch keine Wahl möglich ist würde ich die Anschlussschnurbelegung prüfen, soweit ich mich noch erinnere ist  der Stecker auf der Platine des Telefons mit La Lb W E beschriftet. Die Pins La Lb sollten beim TAE-Stecker  auf 1 2 rauskommen
normalerweise a-Ader = weiß  b-Ader = braun aber Vorsicht Farben können abweichen
Wurde der analog Port auf IWV umgestellt denn ich bin mir nicht sicher ob die Auerswald Compact Impulswahl automatisch erkennt.

hyla
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telthies
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« Antworten #3 am: 06. Juni 2011, 09:40:43 »

es ist zwar bei 79ern noch nicht so häufig wie bei älteren modellen, aber prinzipiell kann auch hier schon´mal der nummernschalter (vulgo wählscheibe) in einer im sinne der fehlertoleranz unkorrekten geschwindigkeit ablaufen. das führt dann zu fehlinterpretationen seitens der anlage bzw. des konverters, natürlich am stärksten bei der "0", die man ja für die amtsanlassung benötigt. wählt es denn intern korrekt ?

an der steckerbelegung des apparates kann es nicht liegen, wenn er seinen wählton bekommt und ankommend erreichbar ist. der nummernschalter selbst könnte allerdings falsch angeschlossen sein (sicher nicht, wenn internes wählen korrekt funktioniert).

das spezialforum für historische telefone findest du übrigens hier: http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl? - crosspostings bitte immer als solche kennzeichen, am besten durch ggs. verlinkung
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jetliner707
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« Antworten #4 am: 09. Juni 2011, 22:00:55 »

Schon mal vielen Dank für die bisherigen Antworten!

Wenn ich eine beliebige Zahl wähle, dann ist die Leitung unterbrochen. Lediglich ein ganz leises, kaum hörbares knacken ist zu vernehmen.

Ob es beim internen Wählen anders aussieht, kann ich leider nicht sagen, da ich nicht weiß, wie man die Anlage  diesbezüglich konfiguriert und die Bedienungsanleitung zu diesem Themengebiet schwer verständlich ist. (Never stop a running system  Zwinkernd. Leider kann ich das Telefon auch an keinem analogen Anschluss testen.

Ich habe mal ein paar Fotos vom Innenleben des Apparats gemacht, in der Hoffnung, dass jemand damit etwas anfangen kann.

[edit telthies: einschmelzung eines edits ursprünglich als eigenständiger beitrag]
Beiläufig sei noch erwähnt, dass der Apparat trotz seines Alters im Prinzip brandneu ist, da er nie benutzt wurde. Insofern weist auch der Nummernwahlschalter noch keine Verschleißerscheinungen auf.

[edit telthies: ... und wohl mal wieder ein fall von vergessenem hinweis auf crossposting: der gegenpart steht hier: http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl?job=thema&tnr=100000000007103&seite=1&begriff]
« Letzte Änderung: 13. Juni 2011, 21:05:31 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert
telthies
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« Antworten #5 am: 10. Juni 2011, 13:49:03 »

zum internen telefonieren (anrufen einer anderen nebenstelle) mußt du die anlage nicht konfigurieren - außer wenn der port auf spontane amtsholung eingestellt ist -, sondern einfach nur in den internen wählton hinein die betreffende nebenstellennummer des anderen apparates wählen (das kann auch ein AB oder fax sein, hier geht es ja nur um eine testverbindung). die ablaufgeschwindigkeit von nummernschaltern wird vom nicht- (oder nie-)gebrauch sogar stärker beeinträchtigt als vom häufigen gebrauch. federkräfte werden durch beides beeinflußt, schmierstoffe verharzen im stillstand natürlich stärker (auch schwankungen der lagerungstemperatur tun ihr werk dazu). auch hierzu wieder meine empfehlung des wasser forums.
« Letzte Änderung: 10. Juni 2011, 13:50:44 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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