Hallo allerseits!Ich lese schon seit längerem in diesem wirklich sehr informativem Forum mit und muß Euch erst mal ein ganz großes Lob aussprechen! Ich fand hier schon oft den einen oder anderen nützlichen Hinweis bei der Einrichtung und dem Betrieb unserer Telefonanlage.
Jetzt hätte ich nun selbst einmal eine kleine Frage und beschreibe erstmal den Ist-Zustand in unserem Unternehmen:
Wir besitzen derzeit zwei Mehrgeräteanschlüsse mit insgesamt 20 MSNs. Jedoch kommen ca. 80 % aller Anrufe auf einer einzigen unserer MSNs herein, weshalb wir langsam aber sicher an die physikalischen Grenzen des MGAs stoßen. Bekanntlich ist in dieser Konstellation ja bereits bei zwei gleichzeitigen Anrufen auf dieser einen Nummer Schluß. Deshalb planen wir seit längerem, uns einen Anlagenanschluß zuzulegen und somit diesen Mißstand zu beseitigen.
Bislang scheiterte die Umsetzung dieses Schrittes immer an der Tatsache, eine komplett neuen Rumpfnummer zu bekommen. Es ist für uns wirklich essentiell, zumindest diese eine für uns immens wichtige Hauptrufnummer - seit über 50 Jahren ein Markenzeichen unseres Unternehmens - , auch in Zukunft behalten zu können und darüber erreichbar zu sein.
Die Möglichkeit des Mischbetriebs oder eines Sammelanschlusses sind mir bekannt, jedoch erscheint mir die einzig wirklich langfristig saubere Lösung der klassische Anlagenanschluß zu sein.
Jetzt las ich kürzlich hier im Forum, dass es in einigen wenigen Sonderfällen doch grundsätzlich auch von Seiten der Bundesnetzagentur möglich wäre, ausnahmsweise eine bestehende MSN in einen Anlagenanschluß zu portieren. In Fragen der Rufnummernknappheit sollte es in unserem Vorwahlbereich aufgrund der Größe - ich sollte lieber sagen aufgrund der "Kleine" ;-) - absolut keine Probleme geben. Unser Vorwahlbereich ist hier an der absoluten Untergrenze der möglichen wirtschaftlichen Anschlusszahl anzusiedeln (draußen am flachen Land). Wir wären auch bereit, die weiteren 19 Rufnummern - nach einer gewissen Übergangszeit - komplett an die Bundesnetzagentur zurückzugeben. Auch die maximal zulässige Länge der um die Durchwahlen erweiterten Nummer würde aufgrund ihres "Alters" keinerlei Probleme darstellen. Letztendlich hätte die Bundesnetzagentur dabei sogar noch einen guten Tausch gemacht.
Testanrufe bei verschiedenen Anlagenanschlüssen in der Region ergaben, dass es in einigen Fällen möglich war, ein Unternehmen auch dann zu erreichen, wenn lediglich die Rumpfnummer gewählt wird (also auch ohne Global-Call!). Dies entspricht auch meinem technischen Verständnis für diese Anschlußart, da ja im Prinzip alles transparent zur Anlage durchgereicht wird und diese bei entsprechender Konfiguration den Anrufer auf eine definierte Nebenstelle weiterleitet. Somit müßte es ja möglich sein, für alle "alteingesessenen" Anrufer, welche lediglich die bisherige MSN wählen, auch weiterhin erreichbar zu sein.
Provider ist zur Zeit und soll auch weiterhin die Deutsche Telekom bleiben. Ich hatte da z. B. an den Tarif "Business Complete" gedacht (v. a. im Hinblick auf die Option der festen IP).
Nun meine Fragen im Datail:1. Welche Voraussetzungen zur Umwandlung eines Mehrgeräte- in einen Anlagenanschluß sind dies im Einzelnen?
2. Wäre die Erreichbarkeit so wie geschildert weiterhin gegeben?
So, jetzt hoffe ich, dass ich Euch nicht mit zu viel Text bombardiert habe...

Schon im Voraus vielen Dank für Eure Antworten - natürlich auch auf Hinweise, falls noch eine wichtige Information fehlen sollte!
Gruß
ITK