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Autor Thema: Umzug / Erweiterung - geschäftlich - Vorüberlegungen  (Gelesen 248 mal)
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Deepy
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« am: 18. Dezember 2011, 23:08:01 »

Ich schildere mal die derzeitige Situation:

Wir haben im Moment zwei ISDN-Mehrgeräteanschlüsse mit zwei Nummernblöcken. Die werden beide von einer Telefonanlage verwaltet (agfeo AS 45).
Der Telefonverkehr verlagert sich nun aber mehr und mehr auf einen Nummernblock, sodass die für diese Nummern zur Verfügung stehenden zwei Leitungen häufiger mal belegt sind.

Mein erster Besuch im T-Punkt ergab, ich könnte die Telefonanlage so programmieren, dass (abgehende) Telefonate über den Anschluss B geleitet werden, aber trotzdem die Nummer von Anschluss A gesendet wird, das wäre dort (im Shop) auch so, dass nur eine Nummer nach extern geleitet wird.

Ich kann mir das nicht so recht vorstellen, das hieße ja ich könnte über einen Anschluss B die Nummer eines anderen Anschlusses A anzeigen lassen, wobei die beiden nicht mehr miteinander zu tun haben, als dass die im gleichen Haus sitzen und mit der gleichen Telefonanlage verbunden sind.

Bei meinem zweiten Besuch (im Business Shop) fragte ich noch einmal explizit nach, ob das tatsächlich funktionieren würde. Der Mitarbeiter sagte, das wäre eine Einstellungssache der Anlage, eine gute ('nicht so eine billige für 300€'), könnte das.

Nun gut, so weit so gut, in einigen Monaten werden wir umziehen, die Nummern müssen wir mitnehmen und wir brauchen effektiv min. 4 Leitungen zum Telefonieren (+ Internet). Kein VoIP.

Was kann man machen?

Kann man einen Ergänzungsanschluss auch zu einem Mehrgeräteanschluss buchen (sodass wir 4 Leitungen zur Verfügung hätten)? Ich weiß nicht, ob die Mitnahme der Nummern bei einem Wechsel auf einen Anlagenanschluss funktionieren würde?

schönen Sonntag noch Smiley
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telthies
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« Antworten #1 am: 19. Dezember 2011, 00:52:56 »

"Nummernblock" sagt man nur bei Durchwahlanschlüssen, nicht bei MSN (auch wenn sie zufällig fortlaufend sind). "Ergänzungsanschluß" ist ein reiner Rechnungsname für zweite und weitere Anschlüsse derselben Art wie der erste. MSN können in Deutschland nicht in Anlagenanschlüsse mitgenommen werden - technisch soll es meist möglich sein, jedoch wohl grundsätzlich nicht mit der Phantasielosigkeit einer ehemaligen Behörde vereinbar. Über den zweiten Anschluß hinauswählen und dabei Nummern des ersten übermitteln, geht bei Mehrgeräteanschlüssen nicht: das erforderliche Leistungsmerkmal "CLIP no screening" - welches m.E. sowieso nicht in Laienhände gehört - wird nur an Anlagenanschlüssen angeboten.

Ohne genaueres zum Einzelfall zu kennen, würde vermutlich am ratsamsten sein, am neuen Standort auf einen Anlagenanschluß umzusteigen (oder gleich derer zwei) und die tatsächlich genutzten MSN in einem einzelnen Mehrgeräteanschluß zu sammeln, der aufgegeben wird, nachdem sich die Kunden an die neuen Nummern gewöhnt haben. Anlagenanschlüsse lassen sich beliebig mit weiteren Anlagenanschlüssen sammelschalten, denen derselbe Nummernblock (auch auf derselben "Basis", also Nummer "vor dem Strich") zur Verfügung steht. Auch Mehrgeräteanschlüsse sind grundsätzlich sammelschaltbar, aber für gewöhnlich nicht mit mehreren MSN.

Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit, bei besetzt auf den zweiten Anschluß umzuleiten - eine Flatrate vorausgesetzt, wäre das für euch nicht mit Umleitungskosten verbunden.
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2011, 00:54:36 von telthies » Moderator informieren   Gespeichert

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Deepy
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« Antworten #2 am: 19. Dezember 2011, 10:02:50 »

Ich fasse mal für mich zusammen:

Möglichkeit 1 (ich nenne es mal die Gebastelte):
Wir bleiben bei 2 Mehrgeräteanschlüssen, behalten die Nummern. Man richtet Umleitung bei besetzt auf eine MSN des anderen Blockes ein. Das würde mir aber nur bei ankommenden Verbindungen helfen, korrekt? Für abgehende Anrufe könnte man zwar über den anderen Anschluss telefonieren aber müsste dann die Rufnummer unterdrücken um Kunden nicht zu verwirren (weil man sie von verschiedenen Nummern aus anruft).

Möglichkeit 2:
Ein Anlagenanschluss mit einem Ergänzungsanschluss, bzw. du hast es einfach zwei Anlagenanschlüsse, die sammelgeschaltet werden und denen die gleiche Basis zur Verfügung steht, genannt.
Die Rufnummern könnten wir dann höchstwahrscheinlich nicht portieren.
Ich vermute dann wäre es eine Einstellungssache unserer Telefonanlage, welche Nummer bei abgehenden Verbindungen mitgesandt wird (also die Basis + beliebige Durchwahl), d.h. in diesem Falle brauche ich mir über 'CLIP no screening' keine Gedanken zu machen.
bekommt man dann einen Nummernblock vom Anbieter zugewiesen oder darf man beispielsweise jede dreistellige Nummer benutzen?

Möglichkeit 3: (war nun eine Idee von mir)
Da der Telefonverkehr sich mehr oder weniger gleichmäßig auf zwei MSN, die aber dem gleichen Anschluss zugehören, verteilt, könnte man die Nummern auf zwei Mehrgeräteanschlüsse verteilen. Das könnte man dann noch mit Möglichkeit 1 kombinieren und so dem gröbsten aus dem Weg gehen.

Habe ich das soweit richtig verstanden? Dann sähe ich ja schon um einiges klarer Zwinkernd
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telthies
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« Antworten #3 am: 19. Dezember 2011, 16:11:34 »

Das hast Du soweit richtig verstanden.

Man könnte zu Möglichkeit 2 einen Mehrgeräteanschluß behalten, die tatsächlich benutzten MSN darin sammeln und zu den neuen Nummern umleiten. Die Anlagenanschlüsse benutzen dieselbe Basis und hängen ihr automatisch einfach die jeweilige Nebenstellennummer an (wenn man intern / extern dieselben Nummern verwendet, was der absolute Regelfall ist). Der Nummernblock wird zugewiesen, bei zwei Anlagenanschlüssen z.B. -0 bis -29 (oder -70 bis -99 oder andere). In der Regel nimmt man dann z.B. bei 0 bis 29 die 0 für die Zentrale bzw. Globalanrufe und 10 bis 29 für Nebenstellen (dabei ist möglich, z.B. 10, 11, 120 bis 129, 13, 1400 bis 1499, 15 bis 29 zu verwenden, sodaß z.B. zu Telefonen 10 bis 28 persönliche Faxboxen 2910 bis 2928 eingerichtet werden könnten). Auch Gruppenrufnummern ("interne Sammelanschlüsse", z.B. -20 ruft gleichzeitig, abwechselnd oder nacheinander -14, -23 und -25) sind möglich.
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