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Autor Thema: VoIP - Integration bei hybriden TK-Anlagen  (Gelesen 810 mal)
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Koppelfeld
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« am: 08. November 2011, 13:25:25 »

Moinsen !
Neulich habe ich mir folgendes erzählen lassen:

Oktopus (-Siemens), aber auch alle anderen "Premiumhersteller" sehen für jeden aktiven
VoIP - Kanal ein VoIP-Modul vor, denn, do die Begründung, es werde ein "klassisches"
blockierungsfreies Koppelfeld verwendet, und um Signatöne, Wartemusik etc. einblen-
den zu können, werden alle Kanäle auf PCM g711a "gleichnamiggemacht".

Das bedeutete aber auch, daß bei einem Interngespräch gleich *VIER* SIP-'Endgeräte'
involviert sein würden, mit vier Vocodern und vier Echokompensationsinstanzen.

Habe den Kollegen gefragt, wo er das prima Zeugs herkriegt, was er da raucht, aber
der meinte das bierernst.

So als Laie hätte ich jetzt gedacht, daß die TK-Anlage den beiden Gesprächsteilnehmern
qua SIP REINVITE mitteilt, sie möchten doch ihren RTP-Datenstrom bitte direkt unterein-
ander austauschen.  Wenn einer der beiden Teilnehmer auf HOLD geht, kann man ja,
auch wieder mit einem REINVITE, die TK-Anlage wieder in den Signalpfad einschleifen.

Meine Frage:
Wie machen es die "Profi-Anlagen" nun wirklich ?
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SK
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« Antworten #1 am: 08. November 2011, 17:01:50 »

Wenn die beteiligten Geräte das jeweils herstellereigene Protokoll (z.B. bei Siemens HFA) sprechen glaub ich schon, dass das so gehandhabt wird, insbesondere bei den Herstellern, die aus der "klassischen Telefonie" kommen.
Bei reinen SIP-Implementierungen ist das definitiv so, wie du dir das denkst. Die Endgeräte tauschen den Payload direkt miteinander aus, da hat der Server keinen Anteil dran. Das ist ja der Effekt der "verteilten Intelligenz": die Endgeräte (de)codieren selbst, ver- und entschlüsseln eigenständig, da hat der Server nix mit zu schaffen. Spart natürlich Bandbreite diese Art der Verbindung.
« Letzte Änderung: 08. November 2011, 17:03:44 von SK » Moderator informieren   Gespeichert
Groucho
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« Antworten #2 am: 08. November 2011, 17:42:40 »

Bei allen Gesprächen zwischen IP Telefonen passiert payload switching, egal ob SIP oder HFA. Die TK-Anlage dient nur kurzzeitig zur Vermittlung, nachdem die Endgeräte die IP Adresse des anderen haben kannst du die Anlage abschalten.


Groucho
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Schlaubi01
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« Antworten #3 am: 15. November 2011, 19:36:24 »

Hi,

Oktopus (-Siemens), aber auch alle anderen "Premiumhersteller" sehen für jeden aktiven
VoIP - Kanal ein VoIP-Modul vor, denn, do die Begründung, es werde ein "klassisches"
blockierungsfreies Koppelfeld verwendet, und um Signatöne, Wartemusik etc. einblen-
den zu können, werden alle Kanäle auf PCM g711a "gleichnamiggemacht".

Unterhalten sich zwei IP-Teilnehmer, wird (zumindest bei Siemens HiPath*) kein "Kanal" auf dem IP-Gateway verwendet (=Payloadswitching).
(*) ab HiPath 3000 Rel. 5, bei der HiPath 4000 bin ich mir nicht sicher, ab wann das so ist)

Und ja, die Haltemusik braucht einen "Kanal", denn sie kommt per Nicht-VoIP aus dem Koppelfeld der Anlage und nicht wie in der SIP-Welt vom Apparat selbst. "Gleichnamiggemacht G711" wird die MOH bei einer HiPath 3000 nicht, man kann durchaus vorgeben, nur z.B. G729 für Haltemusik zu nutzen.

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8818freak
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« Antworten #4 am: 16. November 2011, 14:32:42 »

auch panasonic braucht die tkv nur zum verbindungsaufbau und zur kommunikation in andere netze/ ins zweidraht- netz.
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