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Autor Thema: Welcher Telefonanbierter?!  (Gelesen 1844 mal)
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gerch2003
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« am: 23. März 2010, 10:49:18 »

Hi Leute,

weis nicht ob das wirklich in das Forum hier passt, aber ich denke ihr könnt mir trotzdem helfen.

Kurz ein paar Infos.
Gesucht wird nach einem Anlagenanschluss.

Wir haben momentan im Büro einen Anlagenanschluss der Telekom mit einem Rufnummernblock 75, 751, 752 .. 779, wobei die 76 als Abfragestelle gilt und keine Nebenstellen aufweist.
Insgesammt sind das also 30 Nummern wenn ich mich nicht irre.
Jetzt brauchen wir aber natürlich auch 2 ISDN-Anschlüsse, damit wir 4 Leitungen haben, da bei uns sehr viel telefoniert wird.
Kostet bei der Telekom ca. 70€ / Pro Anschluss. Also kommt man auf ca. 140€ / Monat. (und das ist nur Festnetz und Internetflat)

Ich hatte vor einiger Zeit zufällig einen Kabeldeuschland Mitarbeiter im MediaMarkt getroffen und ihn gleich mal auf die Situation angesprochen. Er meinte es wäre kein Problem, man könne 10 Nummer mitnehmen und der Businnesanschluss koste 39,90 / Monat inkl. 4 Leitungen, Festnetz und Internetflat.
Der Kabel Deutschland Techniker war auch schon da und hat alles angeschlossen, wunderbar. (btw. DSL 32.000 mitten in der Stadt rockt! ;-) ).
Das größte Problem ist die Rufnummernmitnahme.
Nach unzähligen Telefonaten mit der Telekom und Kabeldeutschland, wovon uns 9 von 10 Mitarbeiter von Kabel Deutschland sagten es sei kein Problem einen Anlagenanschluss mit zu nehmen, konnten wir nach unzähligen versuchen doch vom Callcenter in die direkte Kundenbetreuung durchgestellt werden in der sie uns dann eingestehen mussten sie können keinen Anlagenanschluss mitnehmen.
Also ist die Geschichte mit Kabeldeutschland wohl gegessen ..

Ich habe jetzt schon mal kurz ein bischen gegoogled, aber wenn man sich andere Anbieter wie Arcor etc. ansieht können alle nur die 10 Rufnummern mitnehmen, wie Kabeldeutschland auch.
Folglich auch kein Anlagenanschluss, da die 10 Rufnummern ja die sind, welche man standardmäßig auf einen Telefonanschluss legen kann.

Heist das nun für uns wir müssen bei der Telekom bleiben?
Oder gibt es doch noch eine Alternative?

Ich sage Grundsätzlich muss der Telefonanbieter nicht zwingend auch Internet anbieten, da wir das Internet auch bei einem anderen Anbieter nehmen können. Wäre zwar ein bischen mehr Aufwand, aber wenn nicht anders möglich, wäre es kein Thema.
Es sollte allerdings alles zusammen in einem Gewissen Rahmen von ich sage mal 50 - 70€ / Monat bleiben.

Also nochmal kurz die Vorraussetzungen von unserer Seite:

4 Leitungen
Anlagenanschluss
Rufnummernblock mit 30 Nummern
Internetanschluss mit Minimum DSL 6.000, wenn möglich aber 16.000 oder natürlich schneller, ist klar.
Alles natürlich als Flatrate .. sollte auch klar sein.

Also ich hoffe mal dass ihr da ein bischen mehr Erfahrung habt als ich und mir vielleicht sagen könnt, was es da noch für Telefonanbieter gibt, welche mir das realisieren könnten.

Grüße
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nevs6780
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« Antworten #1 am: 23. März 2010, 11:05:32 »

Also Kabel Deutschland und viele andere sind reine Privatkundenanbieter und deshalb nicht in  der Lage Anlagenanschlüsse abzubilden. QSC oder Colt fallen mir da spontan ein, die das Können. Bei QSC kostet eine Telefonflat (Festnetz) je Anschluss um die 50 Euro monatlich und ein A-DSL-Anschluss um die 80 Euro. Also weit über deinem Rahmen. Wenn du doch interesse an einem Angebot hast schick mir bitte deine kontaktdaten und die Standortdaten für die Prüfung ob realisierbar.
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8818freak
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« Antworten #2 am: 23. März 2010, 12:52:41 »

selbstverständlich kannst du auch mit deinem anlagenanschluß umziehen. auch mit mehreren und mit primärmultiplexanschlüssen (da auch mit mehreren, aber deine anlage unterstüzt ja nur einen, und davon sind auch nur die ersten 20 gesprächskanäle adressierbar, der rest würde brach liegen!).
möglich ist das zu arcor und versatel, wenn es um echte anschlüsse geht. zu anderen vermutlich auch, aber da weiß ich es nicht sicher, regionale anbieter sind oftmals auch möglich, hier im ruhrgebiet ist tmr sehr empfehlenswert.

qsc bietet allerdings nur voip-anschlüsse an, aber auch da hin kann man umziehen. bei kabelnetzbetreibern würde ich grundsätzlich die finger von lassen (obwol die zuverlässiger als andere voip-anbieter sind, aber von denen würde ich die finger genau so lassen, KEINER in dem bereich wird dir garantieren, daß du faxen kannst!!).

solltest du dennoch voip wollen, könnte man vermutlich die amtsanschlüsse abschalten, die anlage sollte sich auch über ethernet mit deinem modem die "ämter" holen können, ein lan modul mal vorausgesezt. aber solange da nicht mindestens das mögloch ist, was bei isdn geht und das genau so zuverlässig, würde ich es lassen.
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gerch2003
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« Antworten #3 am: 23. März 2010, 12:56:32 »

vielen dank,
bei arcor und versatel werde ich mal anrufen und mir ein angebot machen lassen.

ob voip oder nicht voip. ist mir eigentlich grundsätzlich egal.
es sollte einfach in der umstellung sein und irgendwie kann ich mir gerade nicht vorstellen dass es easy wäre einfach so mal auf voip umzustellen.
bin froh, dass unsere telefonanlage momentan das macht, was sie soll :-)
außerdem brauchen wir, wenn ich mich nicht irre voip fähige telefone und den ganzen schnick schnack...das wären wieder zusätzliche kosten die man sich sparen könnte.
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8818freak
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« Antworten #4 am: 23. März 2010, 13:03:01 »

die voip-umsetzung macht entweder der voip-adapter, der von dem anbieter mitgeliefert wurde, an den die anlage angeschlossen wird, oder die anlage selber mittels lan-modul.
aber auf voip umstellen kann man nur, wenn man aufs faxen verzichten kann oder eine extra leitung fürs faxen hat.
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gerch2003
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« Antworten #5 am: 23. März 2010, 13:09:55 »

verstehe.

dann fände ich aber einen "gewöhnlichen" anschluss am besten.
die extra leitung zum faxen bedeutet ja auch wieder mehr aufwand und vorallem eine erneute, mögliche fehlerquelle.
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telthies
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« Antworten #6 am: 23. März 2010, 14:10:12 »

bei der mitnahme von "anlagenanschlüssen" zu breitbandkabelnetzbetreibern ist zwischen der mitnahme der rufnummer und der mitnahme des anschlusses zu differenzieren: ob ein block von zehn nummern in laufender folge ein rufnummernblock für einen durchwahlanschluß war oder zehn bis in die zehnerstelle identische msn, ist für die mitnahme der rufnummern unerheblich. die anschlußart ist eine ganz andere, was bis hierhin auch noch unerheblich wäre. der haken an der sache kommt erst, wenn man die nummern als sammelnummernblock auf mehrere anschlüsse schalten will, wie man es aus dem isdn gewohnt ist - dafür sind die auf privatkunden- und kleingewerblerbedürfnisse zugeschnittenen triple-play-anschlüsse nicht ausgerichtet.
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« Antworten #7 am: 11. April 2010, 17:09:59 »

Hallo !

30 Rufnummern ?  Also kein kompletter 100er Block mit -0 und -10 -99 ?

Ich habe nicht ganz verstanden, was Du an Rufnummern hast.

Soweit ich weiß, können Anlagenblöcke nur komplett portiert werden, also mit ALLEN Durchwahlen.

Ich weiß das aus zwei Fällen: Einmal sollte ein 'moderner' Block 1234-0 mit 91 festgelegten zweistelligen Durchwahlen portiert werde - war so kein Problem, egal ob nur auf einen Basis-Anschluss oder auf mehreren.

Dann weiß ich von bekannten, die einen 'echten', alten  Block aus den 80er Jahren hatten nach dem Schema  123-WIE LUST UND LAUNE; auch dieser 'einzugsgefährdete', tolle 'Traum-Block' Lächelnd Zwinkernd konnte behalten und portiert werden - auch wenn nur noch weniger Leitungen gebucht wurden.

hast Du mehrere Blöcke ?
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telthies
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« Antworten #8 am: 11. April 2010, 18:03:00 »

einzugsgefährdete blöcke gibt es m.w. nicht - zuteilungen werden in der regel nicht (auch nicht anläßlich von portierungen) überprüft. es kommt gelegentlich vor, daß bei groben mißverhältnissen zwischen ist-zustand und soll nach aktueller regelung (z.b. 0abcd/ef-ghi 0 bis 999 zugeteilt, aber nur ein multiplexer in betrieb) die tatsächlich genutzten anfangsziffern abgefragt werden und z.b. wenn der kunde nur 0-599 nutzt, die anfangsziffern 6 bis 9 eingezogen werden. normalerweise begnügt sich die bnetza aber damit, zurückgegebene alt-rnb nach mehrmonatiger quarantäne in neuer länge wieder auszugeben. rnb mit 30 nummern gibt es sehr wohl, z.b. 0 bis 29, 3 bis 59 o. dergl.
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michaman
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« Antworten #9 am: 12. April 2010, 15:00:41 »

Hallo telthies,

aber wenn es doch ein kompletter, zusammenhängender Block ist (auch nur mit -0 ,-10 bis -29 z.B.). dann müsste er doch ohne Probleme portiert werden können.
Da verstehe ich dann Kabel D etc. nicht, warum die so einen Block nicht nehmen.

Könnte es denn sein, dass die daraus einzelne 30 MSN machen (weil sie keine Blöcke annehmen) und von denen nur max. 10 pro Anschluss schalten können ?

michael
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« Antworten #10 am: 12. April 2010, 15:20:02 »

bei den kabelnetzbetreiben gibt es schklicht keine isdn-anlagenanschlüsse. theoretisch könnte man natürlich auch mehr als 10 msn einem mehrgeräteanschluß zuweisen, aber das wird in deutschland nicht gemacht, ist in der regel auch wenig sinnvoll.
man kann also keine anlagenanschlüsse mit rufnummernblöcken zu einem kabelnetzbetreiber portieren, da diese die technischen einrichtungen nicht haben. würden sie sie schaffen, wäre das auch kein problem.
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Timo_29
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« Antworten #11 am: 29. Juli 2010, 14:54:16 »

Das ist der richtige Weg um Geld zu sparen, einfach einen strom vergleich machen, das ist sicher. Für solche Fragen gibt aber schon ausgezeichnete Preis-Leistungsvergleiche im Internet.
Dort kannst du dir gezielt den passenden Tarif heraussuchen. Bei Google mal "Tarif Vergleich" eingeben!
« Letzte Änderung: 09. Mai 2011, 21:42:00 von Timo_29 » Moderator informieren   Gespeichert
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