Kosteneinsparung durch Inklusivpakete

Dieses Thema im Forum "Mobiltelefone" wurde erstellt von elitepp, 7. Oktober 2014.

  1. elitepp

    elitepp Beginner

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    Hallo,

    ich bin derzeit dabei zu evaluieren ob Inklusivpakete mir helfen könnten Kosten zu sparen. Dabei ist mir aufgefallen, dass oft die optionalen Inklusivpakete nicht wirklich so günstig sind. Ist es daher eher zu empfehlen ein Inklusivpaket hinzuzubuchen oder direkt beim Abschluss eines Vertrages darauf zu achten das entsprechende Paket zu haben?
     
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  3. telthies

    telthies Urgestein

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    Inklusivpakete (im Sinne von all you can eat) sind in aller Regel Nepp mit der Zielgruppe "Leute, die aufgrund der Erfahrung gelegentlich besonders hoher Rechnungen ängstlich geworden sind und diese ´Gefahr´ für immer vermeiden wollen". Für Leute, für die sie sich lohnen würden, taugen sie meistens nichts, da die Anbieter notorischen Vielnutzern meist recht bald die Freundschaft zu kündigen bemüht sind.

    Was hingegen durchaus lohnen kann, sind Verträge mit Zusatzmodulen. Idealerweise sollten diese erstens unabhängig voneinander buchbar sein und zweitens einzeln mit kurzen Fristen wieder kündbar. Manche Anbieter haben auch die Möglichkeit im Angebot, eine maximale Stufe eines Höchst-Inklusivverbrauches an Airtime/Datenvolumen zu buchen, aber tatsächlich in jedem Rechnungsmonat nur die mittlere oder untere Stufe berechnet zu bekommen, wenn die genutzten Volumina noch unter diesen liegen.

    In jedem Fall ist es günstig, sein tatsächliches Kommunikationsverhalten möglichst genau zu kennen. Wer bislang Laufzeitvertragskunde ist, erhält von seriösen Anbietern die tatsächlichen Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumina in seinen Rechnungen berichtet. Eingeschränkt gibt es auch bei Prepaid Einzelverbindungsnachweise.

    Bei mir kann die ganze Familie bestätigen, daß der Anbieter Simplytel Discounttarife und Seriosität gut unter einen Hut bekommt. EVN gibt es dort discounterüblich in unkomfortabler Ordnung der Auflistung und auch nur online und nur fünf Monate lang abrufbar, aber dafür eine praktikable Mischung aus Post- und Prepaid.

    Im Bekanntenkreis habe ich auch einen zufriedenen BASE-Nutzer (Minutenpaket-Tarif, so das typische All-inclusive für Rentner). Dort kann man glaube ich etwas besser über einen längeren Zeitraum sehen, wie man sich so statistisch als Nutzer verhält; noch etwas besser empfinde ich dies bei Laufzeittarifen im o2, die ich bei Prepaid allerdings eher unbequem finde und in Verdacht habe ihr Prepaid-Angebot so zuzuschneiden, daß man doch rasch über Laufzeitverträge nachdenkt. Die sind dann allerdings recht günstig trotz ordentlicher Qualität.

    Nicht außer Acht lassen darf man bei allen Preisvergleichen, daß immer noch nicht alle Netze in allen Gegenden gleich gut ausgebaut sind. Mein Vater hat zwar den Wechsel von Simplytel von D1 zu o2 als praktisch unbemerkt erlebt; aber wenn man bei einem Netzbetreiber die Arschkarte gezogen hat, dann meist gründlich: einer unserer Stammposter flucht über D2 fast noch lauter und unflätiger als über Fritzboxen :)
     
  4. Siegfried

    Siegfried Beginner

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    Kann man irgendwo nachsehen, welcher Anbieter wo gut funktioniert? Das ist ja doch ein wichtiges Kriterium, wenn man einen neuen Tarif oder Anbieter sucht. Gibt es eine Art Telefon-Handynetzkarte von Deutschland?

    Der letzte Satz deines Posts hat mich sehr amüsiert. Über Fritzboxen habe ich bisher auch auschließlich Gemecker gehört.
    Grüße
    Siegfried
     
  5. telthies

    telthies Urgestein

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    Nun denn, die Fritzboxen. Wenn jemand einen Passat Variant zum Preis eines Wartburg Tourist nachbauen soll, dann ist der Schimpf daß das Ding auf der ganz linken Spur nicht der King ist und bei ständigem Vollgas zu heiß wird eben so sicher wie das Amen in der Kirche.

    bereits die letzten gedruckten Karten wiesen keine nennenswerten Unterschiede mehr auf, im Internet geben die Anbieter für jeden Ort Auskunft über die Netzabdeckungen für GSM und UMTS, jeweils im Haus und im Freien. In der Praxis stimmt das nur sehr bedingt. Überlastete Kanäle, lahmarschig weitergeleitete SMS, abbrechende Verbindungen - davon siehst Du auf Karten herzlich wenig. Vodafone scheint es sich seit einiger Zeit mit seinen Businesskunden verderben zu wollen, als "Mercedes" gilt nach wie vor D1, aber ich hatte mit o2 bundesweit noch kein schlechtes Netz.
     
  6. Siegfried

    Siegfried Beginner

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    D1 und O2 kenne ich, das sind ja sehr große Namen. Vodafone auch. Das ist das ehemalige D2, oder? Gut zu wissen, dass es eigentlich kaum Unterschiede gibt. Wenn man so im Internet liest, wird einem ja Angst und Bange, was alles falsch läuft und wo man selbst in großen Städten keinen Empfang haben soll. Dann schaue ich einfach mal bei den entsprechenden Anbietern nach der Ortsauskunft.

    ;D Passat und Wartburg, ein schöner Vergleich.
     

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