Neue VoIP Telefonanlage für ca. 6-8 Geräte

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von rofljochel, 11. März 2017.

  1. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Guten Morgen!

    Ich suche für ein kleines Unternehmen eine neue Telefonanlage - die komplette Telefonie-Infrastruktur soll von ISDN auf VoIP umgestellt werden. Die nötigen LAN-Anschlüsse sind in allen Räumen vorhanden. Als Router fungiert aktuell eine FritzBox 7490

    Bei meinen Recherchen bin ich auf folgende Modell gestoßen:

    - be.IP Plus
    - Ansitel IPSmart 10/20 (inkl. Updates für ca. 60€/Jahr)

    Besonders die Bedienung der Ansitel sieht übersichtlich und klar strukturiert aus. Allerdings finden sich zu diesem Gerät kaum Informationen/Erfahrungsberichte.
    Bei der be.IP Plus ist der Router und WLAN mit dabei, aber ist eigentlich schon in der FritzBox vorhanden - bringt es Vorteile/Nachteile das zu trennen/nicht zu trennen?

    Wer kann weiterhelfen/hat Erfahrungen mit diesen Geräten?

    Danke!
     
  2.  
  3. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Mit welchem Telephonieprovider soll gearbeitet werden? Wie gut oder schlecht ist die Internetanbindung ? Was sollen die Telephone können ?

    Die "Fritzbox" kannst Du schon 'mal gleich vergessen, denn auch bei abgeschalteter VoIP-Funktion filtert diese alle VoIP-Pakete ("die müssen ja für mich sein!") heraus.
     
  4. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Es liegt ein DeutschlandLAN IP Anschluss der Telekom (50/10) vor.
    Die Telefone selbst sollen lediglich schnelle Verbindungen "intern" (Kurzwahltasten) aufbauen können, sowie den AB der Anlage anzeigen/abfragen können (z.B.: Yealink SIP-T46G / Yealink T42G ?).
    Aber diese sind ja zunächst unabhängig von der Telefonanlage ("Pflicht-Bindung" an einen bestimmten Hersteller möchte ich möglichst vermeiden), oder?

    Oh, da wurden mir dann wohl bzgl. der FritzBox falsche Informationen gegeben.. :confused:
     
  5. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Da hast Du schon Deine "Pflicht-Bindung": Die Telekom fordert SIP nach Eigennorm "1TR114". Und: Das Ganze funktioniert nur halbwegs ordentlich, wenn die TK-Anlage auch eine öffentliche IP hat.
    Also drei Möglichkeiten:

    a) Registrierung der Telekom-Rufnummer auf der FRITZBOX. Die TK-Anlage wiederum registriert sich nicht bei der Telekom, sondern an der Fritzbox. Das klappt tatsächlich, wenn die Fritzbox aktuell ist. Zuverlässig ist das nicht, weil Fritzboxen gerne einmal abstürzen oder "einfrieren".

    b) Gleich die Bintec / Elmeg nehmen, die unterstützt die von Dir genannten Telephone einigermaßen. Die Zielwahltasten mußt Du jeweils am Telephon einstellen.

    c) Einen anderen Router nehmen, z.B. LANCOM, sozusagen als "Profi-Fritzbox", und daran die Ansitel-Anlage betreiben. Auch hier würde der Router als "man in the middle" gegen die Telekom registrieren.
     
  6. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Wir konnten das Verhalten "Ausfiltern von VoIP-Paketen auch bei abgeschalteter VoIP-Funktionalität" mit einer "7490" unfreiwillig testen. Mittlerweile gibt es neuere Varianten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß AVM hier etwas geändert hätte.
     
  7. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Hab gerade mal bezüglich Kompatibilität nachgesehen: Laut AVM kann eine TK-Anlage die Internetverbindung der FritzBox nutzen und darüber die Telefonate aufbauen/empfangen, dies sagt auch Ansitel auf deren Webseite.
    Kann ich mich auf diese Angaben verlassen oder muss ich mit Chaos rechnen? (Zumindest Ansitel muss doch positive Erfahrungen damit haben?)

    Einen anderen Router habe ich auch bereits in Erwägung gezogen, ist aber preislich dann doch nochmal eine Stufe höher..


    Es soll später nicht nur die eine Telefonnummer geben, sondern mehrere (Fax, Hauptrufnummer, ca. 4 Nebenrufnummern [nur zum unabhängig nach außen telefonieren]).
    Spätestens da ist dann eine doppelte Konfiguration mit Router + TK-Anlage aus meiner Sicht viel zu umständlich!
     
  8. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Wo die bei Ansitel die Erfahrung herhaben wollen ??? Die setzen, genau wie wir, Asterisk ein. Mit Asterisk bekommt man 1TR114 nicht sauber zum Laufen, ganz abgesehen vom Router. Korrigiere: Es gibt zwei Plattformen bei der Telekom und die Zuordnung ist vom Kunden nicht beeinflußbar: "TAS" und "IMS". "TAS" funktioniert, "IMS" nicht.
    Nach geschätzt zwei Tagen hast Du oft die Registrierung verloren und bist nicht erreichbar. Die Firma Lancom hat gut ein Jahr gebraucht, um 1TR114 zuverlässig hinzubekommen.
    Für ein Unternehmen ist der Mist nicht hinnehmbar. Die Telekom bietet 97% Verfügbarkeit gemessen über ein Jahr, siehe "Leistungsbeschreibung". Das sind 12 Tage Ausfall am Stück oder jeden Monat 24 Ausfälle von je einer Stunde.
    Beides haben Kunden von uns bereits erlebt.

    Problem: Du hast nur eine IP. Dort laufen Deine Anrufe auf. Woher soll der Router jetzt wissen, wohin er die Anrufe weiterleiten soll? Ganz Schlaue sagen jetzt, "Ja, die TK-Anlage hat sich doch registriert und der Router kann sich doch merken, woher die Registrierung kam und per NAT umleiten". Die Telekom läßt allerdings Registrierungen nur maximal alle 120 Sekunden zu. Die typische UDP-NAT-Haltezeit eines Routers liegt bei 20 Sekunden. Wenn Du die erhöhst, was sowieso nur bei guten Modellen möglich ist, dann läuft Dir bei 130 Sekunden garantiert die NAPT-Tabelle über. Jeder Aufruf von "bild.de" z.B. triggert hunderte von DNS-Anfragen und im Magenumdrehen ist die Tabelle voll.

    Extra Schlaue sagen dann, "Es gibt aber doch 'STUN'". Vergiß es, das bekämpft Komplexität mit Komplexität.

    Aus Erfahrung kann ich nur sagen: Ein stabiles SIP braucht eine öffentliche IP.

    Es gibt ja, seit ein paar Tagen auch von der Telekom, "richtige" VoIP - Accounts mit Durchwahlen ("SIP-Trunk), die für Unternehmen konzipiert sind.

    Nochmal zusammengefaßt:
    - TK-Anlage sollte öffentliche IP haben (wie zum Beispiel Bintec/Elmeg)
    - Vor die TK-Anlage gehört eine unabhängige Firewall
    - Mit "Fritzbox" als Router darf man Probleme erwarten
    - Mit den "Telekom"-Privatkundenanschlüssen potenziert sich der Ärger.

    Ich würde in einem solchen Fall nichts anbieten, denn: Der Ärger bleibt bei uns hängen.

    An Deiner Stelle nähme ich entweder die Bintec/Elmeg ODER aber gleich etwas Ordentliches, nämlich:
    - einen ordentlichen VoIP-Provider wie z.B. DTS,
    - einen ordentlichen Router beispielsweise von LANCOM und
    - eine Telephonanlage nach Wahl.
    Der Router würde den SIP-Trunk registrieren und auch noch schön QoS machen, für alle Rufnummern wäre nur eine Registrierung notwendig.

    Es ist sehr schade, daß Dich die Telekom in eine Sackgasse geführt hat.
    Denn ein typisches Preis/Leistungsbeispiel sieht so aus:

    40,-- 100 MBit/s Download / 12 MBit/s Upload plus /29er Netz (=5 nutzbare öffentliche IPv4 - Adressen)
    25,-- Kosten "Deutsche Telefon Standard" für einen 30er Durchwahlblock
     
  9. Kalle2013

    Kalle2013 Regelmäßig anwesend

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    Anmerkung zum Thema Zielwahltasten: Wenn man zur bintec be.IP plus die IP630 - Telefone nimmt, können die Zielwahltasten zentral in der be.IP plus konfiguriert werden.
    Für mich ist nach eigenen Erfahrungen auch die bintec be.IP plus etwas "ordentliches".
     
  10. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    @Koppelfeld Danke, für die ausführlichen Informationen und Erfahrungen!

    @Kalle2013 Klingt gut, Danke! Vielleicht ist eine solche Lösung aus einer Hand doch das Sinnvollste..

    Allerdings hat sich ein ganz neues Problem aufgetan:
    Die Telekom verlangt recht hohe Preise (trotz Business Anschluss) für die Sprachkanäle..
    Und bei den 2 aktuell verfügbaren Sprachkanälen lassen sich die ganzen Funktionen der TK-Anlage doch nicht wirklich nutzen, oder? (Ich denke da an Warteschleife, gleichzeitige Anrufe auf verschiedenen Nummer/von verschiedenen Büros)?
     
  11. telthies

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    Telekom)
    geh´ mit den Accounts von denen weg, dann interessieren auch deren kanalmäßige Begrenzungen nicht mehr. Ein sehr empfehlenswerter Anbieter ist (nicht verwandt und nicht verschwägert, die Namensähnlichkeit ist kein Grund zur Beunruhigung) die Deutsche Telefon Standard AG.

    Yealink Modell)
    ich persönlich fände die 42er auch an einigen Stellen ausreichend, meine jedoch aus einem Gespräch mit Koppelfeld zu erinnern, daß die auch auf der Switch-Ebene einen Qualitätsunterschied zu den 46ern hätten, also mehr als nur ein einfacheres Display etcetera.

    Nummern)
    ich halte viel davon, jedem Platz (oder mindestens jedem Raum) seine "Durchwahl" zu geben, weil sonst bei Rückrufen die große Raterei losgeht, wer den Rückrufer wohl angerufen haben könnte. Man muß aber aufpassen, dadurch nicht Anrufe zu häufig unbesetzten Plätzen zu riskieren.
     
  12. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Telekom: 2 zusätzliche Kanäle kosten 45€/Monat - bei der DTS komme ich für 2 Kanäle auf 42€ (inkl. Flats) - es ist leider also kein wirklicher preislicher Unterschied.

    Yealink: Danke für den Tipp - werde mir, falls alles umgestellt wird, die Wahl der Telefone nochmals genauer ansehen.

    Nummern: Klar das ist auf jeden Fall sinnvoll, aber aus meiner Sicht etwas fragwürdig bei nur zwei vorhandenen Kanälen:
    z.B.: B1 und B2 telefonieren gerade und B3 möchte jemanden anrufen - was passiert? Telekom blockt den Anruf ("keine freie Leitung verfügbar") oder fliegt B1/B2 raus?
     
  13. telthies

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    das bleibt sich gleich: besetzt ist besetzt, egal ob unter gemeinsamer oder eigener Nummer. Bei seriösen Anbietern jedenfalls. Bei der Telekom gilt fürchte ich immer noch "MSN-besetzt ab zwei Kanälen" :-(

    wer zuerst kommt, bleibt - einziger Unterschied (abgehend): bei Notrufen trennen Anlagen (nicht Provider) bestehende Verbindungen für neue.
     
  14. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Ok, dann ist da unabhängig der TK-Anlage wohl nicht viel zu machen..

    Eventuell ist es eine Möglichkeit 2/3 Nummern bei der DTS (o.ä.) zu registrieren, die keine Flat haben und nur zum sporadischen Anrufen genutzt werden (ziemlich günstig!)
    Das sollte in jeder TK-Anlage problemlos abgebildet werden können, oder?

    Also Internet von FritzBox, Nummern von verschiedenen Anbietern - bzw be.IP Plus
     
  15. Kalle2013

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    Man kann sich für abgehende Gespräche auch bei einem SIP - Provider registrieren der CLIP - no screening unterstützt. Bei mir laufen darüber alle Anrufe in die Handynetze, denn diese sind z.B. bei voip2gsm.de viel kostengünstiger als bei der Telekom.
     
  16. telthies

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    ich würde es sogar umgekehrt machen: mit den nicht-geschäftskritischen Nummern telekomieren und für die Hauptnummer einen tauglichen Provider nehmen.

    Flatrates sind m.E. kein Telefon-Tarifprodukt, sondern ein Versicherungsprodukt: man kauft z.B. für eine Prämie von 240 Euro im Jahr, daß man seine Angst vor einer 50-Euro-Monatsrechnung (hätte man sonst 1x im Jahr) oder einer 80-Euro-Monatsrechnung (hätte man sonst 1x alle 2 Jahre) vergessen kann. Seriöse Provider erkennt man an transparenten Tarifen (die Flatrates oder Inklusivminuten lediglich nicht ausschließen). Unnütze Telefonate kosten Geld wegen verschwendeter Arbeitszeit, das ändert auch der Fortfall der Zeitabrechnung seitens des Telefonproviders nicht. Bei der Hysterie um Minutenpreise muß ich auch heute noch an die 8-Minuten-Sanduhren denken, die vor fast 40 Jahren als Begleiterscheinung des Zeittaktes für Ortsgespräche auftauchten.

    ja, SIP-Accounts verschiedener Anbieter mischen können sogar Fritzboxen.
     
  17. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Danke, Das ist ein interessanter Gedanke!

    Hab weiter recherchiert:
    Bei den verschiedenen VoIP Anbietern lassen sich mehrere Sprachkanäle schon zu recht günstigen Preisen realisieren (ca. 5 für ca. 10€/Monat mit CLIP No Screening).

    Da im vorliegenden Fall auf jeden Fall die "Versicherungsvariante" für die Hauptrufnummer bevorzugt wird und aktuell die Flat bei der Telekom sowieso bezahlt werden muss, wäre es da nicht denkbar folgendes Szenario zu verwenden?:

    - Ausgehende Anrufe am Haupttelefon über Telekom HauptNr (01) inkl. Flat

    - Ankommende Anrufer werden von der TK-Anlage auf eine VoIP-Anbieter Nummer (05) (intern?) weitergeleitet und falls das Haupttelefon besetzt ist, dort in der Warteschleife gehalten bis dieses wieder frei ist.

    - Gelegenheitstelefonate aus den einzelnen Büros laufen ohne Flat mit CLIP No Screening und von den Nummern 02-04

    Ist es eventuell auch möglich bei Bedarf am Telefon per Kurzwahl die entsprechende Absenderrufnummer auszuwählen? [/FONT]
    Welche weiteren Anmerkungen/Vorschläge habt ihr dazu? Wäre das praktikabel oder ists nicht brauchbar?
     
  18. telthies

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    Ich würde es wie gesagt umgekehrt machen. Bei CLIP_no_screening bin ich nicht sicher, aber ich glaube, die Telekom macht das (mindestens mit Nummern anderer Anbieter) nicht. Daraus folgt entsprechend, daß man die Telekom-Flat mit der Hauptnummer nicht nutzen kann, und die Nummern die die Telekom-Flat nutzen sollen, dort auch hin legen muß. Also Hauptnummer professioneller Provider und Nebennummern (= die für reines Rückruf-Durchwahlrouting) Telekom.

    Eine konzentrierte Abfrage mit nur einer einzigen Abfragestelle macht man höchstens, wenn das eine dedizierte Abfragestelle ist (also vom Verkehrsverhalten her selbst kein Teilnehmer). Warteschleifen sind immer Geduldsproben, das geht nie verlustfrei ab.
     
  19. Kalle2013

    Kalle2013 Regelmäßig anwesend

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    Da der Telekom-Anschluss ja zwei Verbindungen hat, würde wenn das Haupttelefon abgehend über die Telekom anruft, immer eine Leitung für eingehende Anrufe frei bleiben.
    Weitere SIP - Anschlüsse könnte man mit CLIP - no screening verwenden und die Hauptrufnummer oder wahlweise auch die Rufnummer des SIP-Providers verwenden.

    Eine Weiterleitung hilft nicht, denn dadurch wird die Leitung nicht frei.
     
  20. rofljochel

    rofljochel Beginner

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    Ja schade, dass die Telekom das CLIP no screening nicht anbietet..

    Klar, Warteschleifen sind selten positiv, aber in diesem Fall beträgt die Wartezeit selten mehr als 1-2 Minuten und für die Kunden ist ein mehrfaches anrufen müssen (weil besetzt) im Gegensatz zu kurzzeitigem Warten deutlich angenehmer. Dies wurde in letzter Zeit eben auch mehrfach bemängelt..

    @telthies Was meinst du mit den "Abfragen?"

    @Kalle2013 Der erste Anrufer würde noch reinkommen und in die Warteschleife kommen, der nächste Anrufer (das dann 3. Gespräch) würde aber sofort ein "besetzt" erhalten.

    Da die Flat bei der Telekom aktuell bezahlt wird und auch noch eine längere Laufzeit hat, sollen deren Kanäle auch möglichst beim abgehenden telefonieren genutzt werden. Daher bin ich jetzt bei folgendem Konstrukt gelandet:

    -abgehende Telefonate, sowie Faxe auf den Kanälen der Telekom mit Rufnummer 02/03
    -weitere abgehende Telefonate mit SIP-Provider Nummern und CLIP no Screening auf 01
    -eingehende Telefonate (Portierung der dem Kunden bekannten Hauptrufnummer zu SIP Provider) auf Nummer 01 und Versorgung mit Warteschleife

    Nachteil dabei: Wird der Kunde angerufen, sieht er in den meisten Fällen die Nummer 02 anstatt der sonst bekannten 01.

    Ist jetzt keine optimale Lösung, aber vermutlich durch die Vertragsbindung und generelle Tarifstruktur bei der Telekom kaum anders umsetzbar. Oder habt ihr einen Vorschlag wie das ganze "runder" gelöst werden könnte?

    DANKE!
     
  21. telthies

    telthies Urgestein

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    Abgehende Verbindungen mit der Hauptnummer sehe ich garnicht, da dies auch Rückrufe auf diese Nummer erzeugen würde (was bei einer Sammelnummer immer Sucherei auslöst, wer denn wohl den Rückrufer ursprünglich angerufen haben mag). Daher abgehend nur "Durchwahl"-CLIP.

    Auf eine Herausportierung der Hauptnummer einzeln bei der Telekom würde ich auch nicht bauen.

    Eine Abfrage ist eine Erstannahme eines Anrufes vor dem Vermitteln ("Verbinden"). Die Bedienperson einer Abfragestelle ist dabei Vermittlungskraft. Ist sie selbst Gesprächspartner der Anrufer, braucht man für eine gleich hohe Erreichbarkeit etwa fünfmal so viele abfragende Stellen in der Rufverteilung einer Nummer / einer Leitung / eines Bündels.
     

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