Octopus F400 Konfigutrationsinterface nicht mehr erreichbar

Dieses Thema im Forum "Fehlerbehebung" wurde erstellt von doev, 19. Mai 2017.

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  1. doev

    doev Beginner

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    Hallo,

    ich habe folgendes Problem mit einer Telefonanlage des Typs Octopus F400. Das Konfigurations interface war immer über <192.168.x.y> erreichbar. Aktuell ist der Zugriff nicht mehr möglich. Auch auf ein PING antwortet die Anlage nicht mehr.

    Mit der Verkabelung ist alles in Ordnung. Ich warte auf ein USB/RS232 Kabel, um es damit dann zu probieren.

    Trotzdem bin ich an alternativen Lösungsansätzen interessiert, oder ob das eion bekanntes Problem ist.

    Alle Telefonfunktionen arbeiten störungsfrei.
     
  2.  
  3. SK

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    interessant wär jetzt die Version der F400, aber generell gilt: die LIM (LAN-Baugruppe onboard) ist recht empfindlich und blockiert schnell mal.

    Lösung 1 (die sanfte Variante): via Assistant T; wenn unter *95 (User/PW) 22 39 1 "LIM" eingetragen ist, einfach keine einstellen und speichern. Das setzt die LIM zurück, die wird dann auch wieder automatisch aktiv.
    Lösung 2 (die radikale Methode): Anlage für min. 20 Sekunden stromlos machen und dann neu hochfahren.

    Tip: die LIM reagiert sehr empfindlich auf Broadcast.
     
  4. doev

    doev Beginner

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    Danke für die Antwort. Leider habe ich keinen Anschluß gefunden, der *95 zulässt. Die Anzeige sagt: "Keine Berechtigung".
    Lösung 2: Kommt aktuell noch nicht in Frage. Meiner Meinung nach das letzte was man probieren sollte. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass es vorkommen kann, dass die Telefonanlage danachim Werkzustand ist.
     
  5. telthies

    telthies Urgestein

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    Die ersten beiden, default "11" und "12", sollten das eigentlich immer.
     
  6. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    also wenn DAS passiert, dann hast du ganz andere Probleme als eine nicht reagierende LIM-BG.
    Was passiert denn bei einem Stromausfall? Daumendrücken und hoffen?
    Üblicherweise sichert die Anlage ihre Konfiguration 1 x täglich automatisch auf die MMC / SD und fährt dann damit auch wieder hoch. Zur Sicherheit kann man das vor einem geplanten Neustart auch manuell machen unter: *95 (User/PW) 28 1 , aber da wären wir ja wieder beim ersten Problem...
     
  7. doev

    doev Beginner

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    "Üblicherweise sichert die Anlage ihre Konfiguration 1 x täglich automatisch auf die MMC / SD und fährt dann damit auch wieder hoch."

    Danke für die Info. Werde mal überprüfen, ob bei unserer Anlage eine Speicherkarte eingesetzt ist. Evtl. war die Speicherkarte beim Threadersteller auch defekt und deshalb die Werkseinstellungen.

    Nachtrag:

    Im Slot der Speicherkarte steckt was drin, ich kann aber nicht sagen, ob es eine Speicherkarte oder nur ein Platzhalter ist. Raus holen möchte ich die Karte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

    Mein Versuch über die RS232-Schnittstelle auf die Ablage zu kommen ist gescheitert. Fehlermeldung "PBX offline".

    "Die ersten beiden, default "11" und "12", sollten das eigentlich immer." - Leider kann ich keine Anschlüsse entdecken, die mit 11/12 beschrifted sind. Es gibt 3 Slots (ein fester, zwei erweiterte mit Digital Subscriper 1-8, dann noch diverse S0 Anschlüsse)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2017
  8. doev

    doev Beginner

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    Ich versuche zu verstehn wie das ganze Verkabel ist. Leider ist keine Dokumentation vorhanden.

    Oben ist die F400.
    Darunter ein Gerät von der Telekom, das verbindet mit den Telefondosen im Gebäude.
    Unten ist ein Patchfeld, dass mit den Netzwerkdosen im Gebäude verbindet.

    Ich werde wohl noch einige Stunden reinstecken müssen, um das zu verstehen.


    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2017
  9. doev

    doev Beginner

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    Ich habe 11 und 12 als 1.1 und 1.2 interpretiert und tatsächlich das Telefon gefunden, welches Systemverwalterrechte auf der Anlage hat.

    Mit *95 -> komme ich ins Menü. Das ist ein Schritt nach vorne.
     
  10. telthies

    telthies Urgestein

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    Aus dem Mainboard kommen acht "Digital Subscriber" (meint hier wohl: Schnittstellen für Systemtelefone / System-DECT-Basen) und vier "Analog Subscriber" (meint hier wohl a/b-Teilnehmer, im Siemens-Jargon "Normalfernsprecher", wie Faxe etc.) heraus.

    Von den "Digital Subscriber" auf der "1." beschrifteten Baugruppe meinte ich die ersten beiden (Nebenstellennummern default 11 (100) und 12 (101), die eigentlich immer die Berechtigung für den Service *95 haben sollten. Diese Apparate müßtest Du an den Standorten 05 und 04 der Telefonverkabelung finden. *

    Die erste und zweite Baugruppe "Digital Subscriber" sind voll belegt, also in Summe wohl 16 Systemtelefone / DECT-Basen-Ansteuerungen.

    Dann sehe ich zwei Patchfelder. Das obere (mit dem Telekom-Zeichen) ist wohl das Patchfeld für die Telefonverkabelung, während das untere wohl in drei Räumen (6, 2 und 7) jeweils nur die EDV-Dosen anfährt. Nur einer dieser Ports (6.7) ist mit der TK-Anlage verbunden: am ersten Port der "2." Baugruppe "Digital Subscriber". Offenbar steht dort ein Systemtelefon (oder eine DECT-Basis) näher an einer EDV-Dose als an einer Telefondose.

    *) "Ich habe 11 und 12 als 1.1 und 1.2 interpretiert und tatsächlich das Telefon gefunden, welches Systemverwalterrechte auf der Anlage hat."
    Im Sinne der Baugruppenzählung dürften es auch -1 und -2 der Digital Subscriber 1- sein.

    "Darunter ein Gerät von der Telekom, das interprtiere ich als die externen Telefonleitungen."
    Zwei NTBA müssen wenn ich die Strippen recht verfolge an 24/25 angeschlossen sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2017
  11. doev

    doev Beginner

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    Das Telefon an der 05 hat die Rechte.
     
  12. doev

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    Die Telefonen an den Digital Subscribern 1.1 (05) und 1.2 (02) haben beide Zugang zum Systemmenü. 2.1 (6.7) finde ich nicht und 2.2 (09) hat keinen Zugriff.

    Soweit also passt alles.
     
  13. doev

    doev Beginner

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    "Lösung 1 (die sanfte Variante): via Assistant T; wenn unter *95 (User/PW) 22 39 1 "LIM" eingetragen ist, einfach keine einstellen und speichern. Das setzt die LIM zurück, die wird dann auch wieder automatisch aktiv."
    "Zur Sicherheit kann man das vor einem geplanten Neustart auch manuell machen unter: *95 (User/PW) 28 1"

    Beides kann ich nicht nachvollziehen:

    1) *95
    2) User: *95
    3) Pass: *95

    Soweit so gut, ich kann folgende Menüs erreichen:

    11,12,13,14
    18
    20,21,22,23,24

    im Menü 22: gibt es nur "F2 weiter" (ich komme ins Menü 23), "F7 zurück" und "F8 Hauptmenü"

    Ist das Telefon vielleicht doch nicht voll berechtigt? Oder habe ich etwas falsch verstanden? Eine Anleitung zur Menüstruktur finde ich nicht, wäre aber nützlich. Evtl. handelt es sich aber einfach um die Menüstruktur im Kundecenter.
     
  14. doev

    doev Beginner

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    Möglicherweise liegt es daran: Im Handbuch steht:

    "Hinweis: Bei der Nutzung von IVM in einer IP-Netpackage-Umgeb
    ung muss die gesamte Administration über den KC-/Kundenmanager erfolgen. Die Super -User-Funktion wird in diesem Einsatzfall automatisch deaktiviert."

    Evtl. sind deswegen bestimmte Menüs augeblendet.

    Aber an einer weiteren Stelle komme ich auch nicht weiter:

    "Nach dem Anruf der IVM V3.0-Sammelrufnummer ist das Präfix *#, gefolgt von dem Super-User-Codenummer (Standardcode „12345678“) einzugeben."

    Was ist die "IVM V3.0-Sammelrufnummer"?
     
  15. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    das ist kein Platzhalter, das ist die Karte mit der Betriebssoftware der Anlage! Wenn du die einfach raus rupfst, ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit anschließend kaputt!
    Auf dieser Karte wird auch die aktuelle Konfiguration gespeichert.

    mit den Zugangsdaten fehlen dir die passenden Rechte. Mit dem Kundenmanager kommst du da auch nicht weiter. Das ist Menü am Telefon.
     
  16. doev

    doev Beginner

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    Wie gut, dass ich meine Finger grundsätzlich bei mir behalte, wenn ich was nicht kenne.

    Ich habe noch ein 8-stelliges Adminpasswort der Anlage, nur weiß ich nicht wo ich das benutzen kann. Ich meine mich zu erinnern, dass ich dem Kundenmanager das Passwort gegeben habe, aber mit dem komme ich ja nicht mehr auf die Anlage.
     
  17. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    vielleicht solltest du dir jemanden aus deiner Umgebung suchen, der dir helfen und dir vielleicht auch ein paar Dinge zeigen und erklären kann.
     
  18. doev

    doev Beginner

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    Wenn ich nicht weiter komme wird es darauf hinauslaufen. Ich vermute, dass die Telekom ebenfalls noch auf die Telefonanlage kommt und helfen könnte.

    Nur, wenn das Problem einmal aufgetreten ist, dann wird es sicher nochmal auftreten. Jedesmal einen Supportauftrag auslösen, wäre suboptimal.

    Außerdem sind noch Optionen offen. Der Kundenmanager hat verschiedene Zugriffswege. Z.B. wäre da noch ISDN. Geht das nur mit ISDN-Karte oder sollte das nicht auch per TAPI über das mit USB angeschlossene Telefon gehen?
     
  19. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    nein, das geht tatsächlich nur über eine ISDN-Schnittstelle entweder in der Anlage oder als Adapter unterm Telefon oder als PNT-E.
    Dafür brauchst du aber auch noch mehr Infos, wie z.B. die interne Rufnummer (wenn denn überhaupt eine konfiguriert ist) des digitalen Modems.
     
  20. doev

    doev Beginner

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    Konnte meinen Vorgänger erreichen. Er meinte, dass passiert öfters und er hätte immer den Netzstecker gezogen.
     
  21. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    hab ich weiter oben schon geschrieben: der Netzwerkport der Anlage mag keinen Broadcast! Siehe dazu: Broadcast – Wikipedia
    Wenn die Anlage schon permanent am Netzwerk sein muss, sollte zumindest der Switch-Port vom Rest des Traffic isoliert werden.
     

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