Umstellung auf VoIP bei Verbindungsabbrüchen

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Kalevar, 17. Mai 2017.

  1. Kalevar

    Kalevar Beginner

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    Moin,
    mich hat es dann jetzt auch getroffen und die Telekom will mich auf VoIP umstellen.

    Der IST-Zustand:
    ISDN mit 5 Nummern, DSL 16000 und eine Eumex 312, die seit +20 Jahren ohen Probleme läuft.
    An der Eumex hängen 1 x So-Telefon, 4 Analoge und 1x Fax.
    Router war zuerst ein WRT54GL, im Moment (s.u.) ein Zyxel VWG 1312

    Zum IST kommen leider auch noch regelmäßig und produzierbare Verbindungsabbrüche, jedesmal wenn im Internet größere Dateien geladen oder verschickt werden, bricht die Verbindung zusammen, kommt aber von 10-60 Sek von alleine wieder.

    Mit der Umstellung auf VoIP soll dann auch VDSL50 kommen.

    Der Techniker der Telekom hat wegen der Abbrüche schon mehrmals gemessen, kann aber keine Fehler festellen, das Messgerät produziert ja auch direkt an der TAE keine großen Dateien.
    Er meinte aber mit der Umstellung auf VoIP ist das Netz auch stabiler und es gibt dann keine Ausfälle mehr, leider ohne Garantie.

    Frage 1: Ist VoIP wirklich stabiler, was die Verbindungen angeht? Oder ist bei Lastanfall im Download dann auch das Telefon weg?

    Frage 2: Die Hotline schlägt mir einen neuen Router mit S0 vor, z.B. Fritzbox 7490, dann könnte die Eumex und die Telefonstruktur so bleiben und nach und nach auf VoIP-Endgeräte umgestellt werden. Geht das wirklich so einfach oder ist dann auch wieder mit Problemen zu rechnen?

    Bis hier schonmal danke für Lesen.

    Gruß
    Kalevar
     
  2.  
  3. Kalle2013

    Kalle2013 Regelmäßig anwesend

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    Mit der Umstellung auf VoIP wird die Leitung nicht besser, aber durch VDSL ist damit zu rechnen das die Leitung kürzer wird. Statt der Fritzbox würde ich eher eine bintec be.IP plus oder die Digitalisierungsbox Premium verwenden.
     
  4. telthies

    telthies Urgestein

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    Eine Eumel 312 ist ja nicht die schlechteste. Wie lange das S0-Telefon "mit ohne ISDN-Takt" seinen Dienst mit Freude versieht, wird man sehen. Grundsätzlich würde ich bei der Gelegenheit die Ausstattung mal auf "Paßform" mit dem Einsatzszenario prüfen.

    Und: trenn´ bei der Umstellung gleich Leitung und Nummern (sofern auch nur eine davon geschäftskritisch ist, privat ist es weniger relevant). D.h. geh´ mit den Nummern zu einem SIP-Provider, der sein Handwerk auch versteht - die Teledumm kann´s nicht und will´s auch nicht lernen. Deutsche Telefon Standard, QSC, Placetel oder Sipgate könnte man da empfehlen.
     
  5. Kalevar

    Kalevar Beginner

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    Danke schonmal für die Antworten.
    Jaa, die Eumex ;.) Ich komm nur nicht rein ab WIN7 zu konfigurieren und es werden keine Nummern analog angezeigt, sonst richtig stabil.

    Die Nummern sind 2 x geschäftlich und 1 x FAX (Handwerksbetrieb), dazu kommen noch 2 Nummern für das angegliederte Wohnhaus. Bis jetzt haben auch `nur´ 2 Leistungen nicht gestört, wer was will ruft wieder an.

    Wenn gesplittet wird, wer wird dann mein Ansprechpartner wenn die Leitung mal wieder ausfällt?
     
  6. telthies

    telthies Urgestein

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    Jeder für das, was er liefert. Das läßt sich ja klar abgrenzen. Allerdings fällt auch weniger aus, wenn man für jedes einen nimmt, der das auch kann. Die -T--- ist was SIP-Providing angeht - verstehe das, wer will - leider ein Möchtegern-Anbieter. "Security by Obscurity" übersetzt man dort als "es ist am sichersten, wenn wir es selbst nicht verstehen". Andere sind da weiter.
     
  7. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Es gibt da 5 Möglichkeiten, von schlimmstenfalls "die Leitung ist so wie vorher" und bestenfa:lls "die Leitung bietet echte 100 MBit/s. Wenn die Telekom in der engeren Nachbarschaft neue, große Anschlußkästen hingesetzt hat, dann ist eine deutsche Verbesserung der Leitungsqualität wahrscheinlich.
     
  8. telthies

    telthies Urgestein

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    Mir ist gerade in den Sinn gekommen, daß das an Paketverlusten liegen könnte, und bei dichterem Verkehr natürlich schlechter Paketwiederholungen dazwischenzuschieben sind. Das könnte an der Leitungsqualität liegen: ist der Anschlußraum eventuell feucht, sodaß Feuchte in der Nähe der Entmantelung ins Kabel eindringt und dort mittelbar seine Schirmungseigenschaften und sein Reflexionsverhalten verändert ?
     
  9. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo an Alle,

    Kalevar hatte doch im ersten Thread geschrieben, daß er z.Z. noch ISDN für die Telefonie nutzt:
    Da ISDN aber getrennt vom DSL übertragen wird, tippe ich eher auf Leitungs-/Verkabelungsfehler bzw. defekten Splitter/Modem.

    Einfach mal einen ARGUS an die Leitung klemmen und messen (die Telekom-Techniker haben zwar auch solche Geräte im Einsatz, können meistens aber damit nicht umgehen... :confused:)

    Grüße
    Cpuprofi
     

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