VDSL Messung

Dieses Thema im Forum "Telekommunikation Allgemein" wurde erstellt von reini5555, 28. Februar 2016.

  1. reini5555

    reini5555 Urgestein

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    Hallo,
    oft stellt sich die Frage, wie kann man ein VDSL Signal messen, außer mit dem Oszi wohl gar nicht heißt es allgemein.
    Ein Bekannter ist umgezogen, und hatte seinen Anschluss mit genommen, ein Mietshaus mit mehreren Wohnungen. Er hätte am Freitag seinen Anschluss erhalten sollen, da eben nicht bekannt war, wie die Leitung verläuft, war der Fachmann von Subunternehmer vor Ort. Er hatte den Leitungssucher an die TAE angeschlossen und ist vermutlich zum KVZ gefahren, danach ist er zurück gekommen, er würde nichts empfangen, Hausmeister war nicht erreichbar, so das er nicht an den APL kommt, weil zu viele Leitungen in seine Wohnung führen würden. Nächster Termin wäre dann frühestens in einer Woche.
    So heute machte ich mal das Experiment, mit einem true rms Multimeter habe ich alle der vier potentiellen Leitungen gemessen, überall war eine Brummspannung von 40 bis 100 mV zu messen, bis auf ein Paar, das war bei weniger als 10 mV. An dies Paar habe ich dann den Router versuchsweise angeschlossen und siehe da, es war DSL sofort vorhanden.
     
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  3. mathew1

    mathew1 Schon ein paar Mal da gewesen

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    hallo,

    danke für die Info.

    Interessant ist auch, dass es bei der T-Com All-AP-Anschlüsse gibt die mit Annex-B laufen und noch ein aufgeschaltetes ISDN-Signal haben (Gespräche sind dort aber gesperrt).
    D.h. dort misst man dann die gewohnten 96 Volt.

    Alternativ müsste man mit einem TDM-Gerät noch die Kabellänge messen können. So sollten die im APL durchgeschalteten Paare dann auffallen.

    Oder natürlich ein professioneller VDSL-Tester....

    Gruss
    Matthias
     
  4. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Was willst Du da mit dem Oszi sehen, daß ist ja ein Wahnsinnsspektrum.
    Ganz ehrlich? Ich tu' mich mittlerweile ja schon richtig schwer mit einem modernen Digitalmultimeter - ich habe hier ein wirklich schönes Gerät von Metrix, das blöde ist nur, daß ich es so selten brauche und daher jedesmal die Handhabung üben muß, beispielsweise wenn es um die Impedanzanpassung oder die Samplingrate geht.
    Aber so einen neuen DSO??!!??
    Ich habe da jetzt nur die Anleitung eines aktuellen Tektronix gesehen, so dick wie das Hamburger Telephonbuch und obedrauf prangte der Titel "Very First Steps".

    Ich hatte heute von 20 bis 24 Uhr folgende "lustige Schitzeljagd":
    Ein Faxgerät würde ausgetauscht und lieferte scheußliche Resultate ohne ECM und Abbrüche nach ein bis zwei Seiten mit ECM.
    Das alte Gerät funktioniete auf Anhieb. Verkabelung war einwandfrei.
    Bis mir dann einfiel: Das Fax war früher an einem "ecten" Amtsanschluß betrieben worden. Und da gab es soweit ich weiß eine Vorschrift, nach der ein Fernsprechapparat nachgeschaltet sein mußte. Und wie beim Modem (was ist ein Fax schon anderes) schleift man ein Fax durch. Wird es aktiv, koppelt es den Fernsprechapparat ab.

    Dumm nur: So ein Relais kostet Geld. Deswegen haben die Billigfaxe auch nur noch Zweidrahtanschlüsse. Damit kann ich eigentlich gut leben.
    Aber was macht HP bei seinen "Premium-Geräten" der Dreitausendeuroklasse mit Ultraschall-Einzugseparator, OCR-Scanner und simultanem beidseitigen Scan???
    Um die Kompatibilität zu wahren, ist der vierpolige Anschluß so belegt, daß der nachgeschaltete Apparat stets verbunden ist - auch bei Aktivität des Faxes.
    Ja, haben die denn einen an der Waffel ?
    Also manchmal, da wünscht man sich doch die Zeiten der FTZ - Zulassung zurück.
    Denn logischerweise klappte mit 36.600 bps gleich gar nix, mit 14.400 war das Ergebnis gruselig und mit 9.600 gerade noch brauchbar. Klar doch: Wenn noch zwanzig Meter Kabel "leer" hintendranhängen, dann muß man sich nicht wundern. Reflektionen und Netzbrumm sind unvermeidbar.

    Naja, whatever: Stecker entfernt, die beiden überflüssigen äußeren Kabel weggekniffen, neuen Stecker drangecrimpt und oh Wunder - es klappt auch wieder mit dem Nachbarn.

    Bevor man so eine Störung mit dem Oszi sieht, hat man die u.U. Mit einem analogen Telephon gehört. Naja, wenigstens Brummstörungen...
     

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