Verbindungsabbrüche bei IP-Telefonie

Dieses Thema im Forum "Fehlerbehebung" wurde erstellt von Lupilinchen, 27. März 2018.

  1. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    ich habe seit kurz vor Weihnachten 2017 das Problem häufiger Verbindungsabbrüche bei meiner neuen IP-Telefonanlage der Telekom. Im Sommer 2017 war meine jahrzehntelang bestens funktionierende ISDN-Anlage von seiten der Telekom auf IP-Telefonie umgestellt worden und funktionierte mehr als 4 Monate ebenfalls bestens. Seitdem treten die häufigen Verbindungsabbrüche auf, manchmal viele am Tag. Telefonieren und im Internet surfen sowie Mails schreiben und empfangen ist dann nicht mehr möglich. Störungsmeldungen bei der Telekom brachten keine durchgehende Besserung.

    Mich würde interessieren, woran diese Verbindungsabbrüche genau liegen. Mein Eindruck ist, laienhaft ausgedrück (bin keine Fachfrau), dass die Telekom einfach zu wenig Leitungskapazitäten bei ihrer Umstellung auf IP-Telefonie hat. Die Abbrüche ereignen sich nämlich bevorzugt zu ganzen Stunden - wenn viele Leute mal kurz ins Internet schauen -, und über Weihnachten waren sie extrem - dann hörten sie in dieser extremen Häufigkeit am Nachmittag des ersten Arbeitstages im Januar schlagartig wieder auf. Habe die Frage auch im Benutzerforum der Telekom gestellt und dort kam die Antwort, man würde an den Routermeldungen sehen, es läge nicht am Router, sondern an den externen Leitungen. In meiner Wohnung und im Haus sind ja dieselben DSL-Leitungen wie vor der IP-Umstellung, d. h. es müsste theoretisch an den IP-Einstellungen liegen.

    Ich kann auch die Routermeldungen gerne posten. Ich habe einen Speedport smart-Router.

    Die zweite Frage ist, wären die Verbindungsabbrüche bei einem Anbieterwechsel genauso? Welche technischen Möglichkeiten gibt es, wieder stabile Telefon- und Internetverbindungen zu bekommen?

    Danke schon mal für evtl. Antworten!
     
  2.  
  3. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hier gehen einige Begriffe durcheinander bzw. werden nicht klar verwendet. Daher ein paar Nachfragen:
    • Du schreibst "IP-Telefonanlage". Was (welches Gerät) genau meinst du damit?
    • Du schreibst, die ISDN-Anlage sei auf IP-Telefonie umgestellt worden. Telefonierst du also weiterhin noch über diese Anlage? Wenn ja, um welchen Typ handelt es sich? Wenn nein, was wird nun zur Telefonie verwendet? (siehe auch voriger Punkt)
    Das kommt vor und sagt leider nichts darüber aus, wo jetzt genau das Problem liegt.

    Was hattest du vor der Umstellung für eine Internetanbindung (ADSL? 2/4/6/16... MBit/s?), und was jetzt? (VDSL 25/50/100?)

    Dazu wäre es hilfreich, zu wissen, was genau abbricht. Gibt es auch Rechner die per LAN-Kabel direkt am Speedport angeschlossen sind? Wenn so ein Abbruch vorliegt, schau mal auf dem Router, was die LEDs dir anzeigen, insbesondere sind die LEDs für "Link" und "Online" interessant. Notiere dir die Uhrzeit, wann ein Ausfall eintritt und suche mal in den Router-Meldungen, was dort um diesen Zeitpunkt herum auftaucht.

    Was mich auch interessieren würde: in welcher Region wohnt ihr (PLZ)?

    Dazu kann man folgendes sagen, ich hoffe mir gelingen Analogien die nicht allzu sehr hinken:
    früher, also zu ISDN+DSL-Zeiten, war es noch so, dass ISDN und DSL auf unterschiedlichen Frequenzbereichen desselben Kabels übertragen wurden. Also ein bisschen so wie beim Radio: man empfängt mit derselben Antenne(=Draht) verschiedene Radiosender.

    Bei der IP-Telefonie ist es so, dass die Daten als Teil des DSL, übertragen werden. Mit anderen Worten: früher wurde die Telefonie noch separat gehandhabt, heute belasten diese Datenströme zusätzlich den Internetzugang.

    Das klingt jetzt schlimmer als es ist, Telefonie benötigt deutlich weniger "Wumms" auf der Leitung als das was man im Internet heute sonst so macht (YouTube, Netflix, etc.). Und eigentlich gibt es bei der Telekom auch Vorgaben, das eine Umstellung auf IP-Telefonie nur erfolgen soll, wenn dem Kunde ein DSL- bzw. Internetzugang geliefert werden kann, der schnell genug ist, dass eine stabile Telefonie gewährleistet ist. Wenn die auch nicht gerne mal ignoriert würden, weil - lax formuliert - zum Beispiel in der ABC-Straße nur noch 50 Kunden an der ISDN-Technik hängen und wenn die weg sind, man dann einen weiteren ISDN-Kasten abschalten kann (das ist für die Telekom der Haupt-Treiber hinter der IP-Telefonie-Umstellung).

    Interessante Nutzungsgewohnheiten. Ich könnte mich nicht daran erinnern, jemals explizit zu einer vollen Stunde ins Netz geschaut zu haben :)
    Heißt "die Leute", das euren Internetzugang mehrere Leute nutzen oder gibt es eine "dicht bevölkerte" Nachbarschaft?
    Jein.
    Das Kabel von deiner Wohnung bis zum "grauen Kasten auf der Straße" ist noch dasselbe, aber es wird, gesetz dem Fall, es fand eine Umstellung von ADSL auf VDSL statt, nun anders genutzt (in einem anderen Frequenzbereich), und das Gerät was am anderen Ende sitzt, ist ein anderes (und kann falsch eingestellt oder schlicht kaputt sein).
    Das wäre eine Möglichkeit. Du kannst auch alternativ einen Link zu deinem Eintrag im Telekom-Forum posten, dann können die Leute hier auch dort schauen,
    Die zweite Frage ist, wären die Verbindungsabbrüche bei einem Anbieterwechsel genauso? Welche technischen Möglichkeiten gibt es, wieder stabile Telefon- und Internetverbindungen zu bekommen?
    [/QUOTE]
    Eigentlich gibts da nicht viele positive Nachrichten:
    Je nach Gegend hat ein Anbieter die Hoheit über einen "Kabelstrang" (sog. Vectoring). Dann würde es dir nichts bringen, den Anbieter zu wechseln, weil die sog. letzte Meile weiterhin vom gleichen Anbieter kommt.

    Es gibt ein sehr stringentes technisches Vorgehen, die Verbindung stabil zu bekommen: Fehler finden und beheben.
    Leider sind beide Punkte nicht immer so einfach umzusetzen, bzw. der Provider, genau genommen die Mitarbeiter am Telefon, davon zu überzeugen, das auch zu tun.

    Ein Beispiel aus nächster Nähe: nach einer "IP-Umstellung" war die Verbindung sehr instabil, brach ständig zusammen, teilweise hielt sie nicht einmal 20 Minuten am Stück. Es hat ein halbes Jahr, viele Anrufe bei der Hotline und etliche Technikerbesuche gedauert. Verschiedene Leute bei der Telekom, auch die Techniker die vorbei kamen, haben sich redlich bemüht, einem zu vermitteln, dass der Fehler bei einem selbst läge.
    Letztendlich half das aber alles nichts, zum Schluss hat man dann doch herausgefunden, dass auf Telekomseite einfach ein Bauteil kaputt war. Das wurde getauscht und seit dem läuft alles reibungslos.
     
  4. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo,

    Danke schon mal für die gründliche Nachfrage. Werde versuchen, alles soweit möglich zu beantworten.

    Router der Telekom: Speedport smart
    Zwei Telefone der Telekom: Speedphone 11 (analog in Buchse 1) und Speedphone 50 (digital über WLAN)

    Die Telekom schafft momentan die ISDN-Anlagen ab. Man bekommt ein Schreiben, dass man auf IP-Telefonie umgestellt wird und dass man die entsprechenden Geräte (s. oben) erwerben soll. Die gesamte ISDN-Anlage wanderte in den Elektroschrottcontainer.

    Vorher hatte ich DSL mit einer Geschwindigkeit von 6000 (müsste in den Unterlagen nachsehen). Jetzt habe ich DSL 6.304 kbit/s bis 16.000 kbit/s im Download, 576 kbit/s bis 1.024 kbit/s im Upload.

    - Die Telefonverbindung bricht ab: Telefongespräche werden unterbrochen, Neuwahl ist nicht möglich, es kommt die Ansage: "Sie können nicht telefonieren, weil keine Verbindung zum Telefonieserver aufgebaut werden kann" (oder so ähnlicher Text).
    - Es ist kein Browsen im Internet und kein Mailempfang oder -versand möglich. Beim Browser kommt die Meldung "Die Seite kann nicht angezeigt werden", bei Mails "Zeitüberschreitung".
    Am Router ist das grüne Dauerlämpchen bei "Status" erloschen.
    Alle angezeigten Lämpchen sind weiß. Bei den Anzeigen gibt es unterschiedliche Abläufe. Einer, den ich mir notiert habe, ist:

    Status blinkt weiß
    Status leuchtet durchgehend weiß
    dann zusätzlich blinkt Link weiß
    Dann zusätzlich Online und WLAN weiß
    Dann leuchten alle weiß auf Dauer --> Meist geht das Internet dann schon wieder und Mailempfang und -versand. Telefonieren habe ich in diesem Zustand noch nicht probiert.
    Dann wieder nur Status Dauergrün

    Bei den Routermeldungen kommt dann etwa:
    "18.03.2018 22:32:50","(R011) PPP-Aushandlung ist fehlgeschlagen."
    "18.03.2018 22:32:47","(R101) Info: PADI Paket wurde vom HG gesendet"
    "18.03.2018 22:31:50","(R020) PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung. (pppoe negotiation time out)"

    "18.03.2018 22:30:23","(R007) DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht)."
    "18.03.2018 22:30:05","(R008) DSL-Synchronisation beginnt (Training)."
    "18.03.2018 22:30:01","(R106) Info: PADT Paket wurde vom HG gesendet"
    "18.03.2018 22:29:59","(R013) PPPoE-Fehler: DSL-Synchronisierung verloren."
    "18.03.2018 22:29:59","(R006) DSL antwortet nicht (keine DSL-Synchronisierung)."
    "18.03.2018 22:25:57","(W017) Der WLAN Kanal 1 wird aufgrund notwendiger Anpassungen zur Ãœbertragungsverbesserung auf Kanal 6 gewechselt."


    Darmstadt Innenstadt - "mittedrin im Telekom-Revier"!

    Jo, ich mache das so, und kenne andere Leute, die auch gerne zu den vollen Uhrzeiten Nachrichten schauen ;-) Vielleicht Gewohnheit aus früheren Zeiten, wo die Nachrichten nicht so oft aktualisiert wurden.
    Den Zugang nutze ich alleine. Die Nachbarschaft ist dicht bevölkert.

    Wollte den Link hier posten, beim Versuch, die Antwort mit Link zu erstellen, kam "spamähnliche Inhalte"... Wie kann ich den Link posten?

    Wie gesagt, bis kurz vor Weihnachten 2017 hat die gesamte neue Anlage problemlos funktioniert. Ich hatte im Okt/Nov 2017 knapp 4 Wochen Urlaub und habe viel im Internet recherchiert, da wären mir Verbindungsabbrüche aufgefallen. Es gab keine Probleme, weder beim Telefonieren noch mit dem Internet.

    Eben. Ich denke auch - nach meinen Erfahrungen mit der Telekom bei der Umstellung der ISDN-Anlage auf IP-Telefonie im Sommer 2017 und jetzt bei den Verbindungsabbrüchen, dass nur ein Teil der Telekom-Mitarbeiter wirklich qualifiziert ist und dass die Strukturen und Abläufe dort zum großen Teil ineffizient sind. Deswegen bin ich superfroh, dass es hier Menschen gibt, mit denen man sich austauschen kann!
     
  5. John

    John Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo. Ich will mich bei Euch nicht einmischen aber ich kenne es ähnlich. War aber ein Speedport 124.
    Deine beschriebene Leuchtenfolge sieht mir wie bei mir so nach Netzstecker ein aus.
    Um es kurz zu machen. Es war die Hohlbuchse für den Anschluss des Netzteils kaputt. War zeitweise Unterbrechung auch über eine Woche.
    Der Speedport hing an der Wand und Netzteil hing nach unten in einer Dreierdose. Alle Stecker in der Dose baumelten hinter einer Anrichte an der Hohlbuchse vom Speedport..Hat auch so nach Einschaltung nur ein paar Monate gehalten. War wohl zu schwer für die Buchse.
    Waren auch so zeitweise Unterbrechungen.
    Hat dann auch immer wie ein Neustart ausgesehen.
    Mit einem neuen Speedport war dann alles gut.
     
  6. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Nee, das wird dann schon DECT sein und nicht WLAN :)
    Jein, die Telekom schaltet ISDN-*Anschlüsse* ab. Eine ISDN-Telefonanlage beim Kunden muss damit nicht zwingend auf den Schrott, sondern kann unter bestimmten Bedingungen weiter genutzt werden.
    Es ist ein dem Marketing diverser Anbieter geschuldeter Irrglaube, nach der Umstellung auf IP-Telefonie wäre eine ISDN-Telefonanlage nicht mehr zu gebrauchen.
    Ui. Das klingt schon sehr dürftig. 16000 solltens eigentlich schon sein, und mitten in Darmstadt sollte man eigentlich auch davon ausgehen, dass VDSL verfügbar ist.

    Vielen Dank für die Routermeldungen.
    Du hast den Router direkt in der Telefondose und nicht noch einen Splitter dazwischen?
    Ist es möglich, dass in dem fraglichen Zeitraum Arbeiten im Haus stattgefunden haben, bei denen Kabel hätten beeinträchtigt werden können?


    Ansonsten ist der Fall klar, der Grund für die Verbindungsabbrüche ist, dass die DSL-Verbindung zwischen dir und der Telekom zusammenbricht.
    Damit bleibt dir nur eines: unter Angabe der Routermeldungen, vor Allem diesen:
    "18.03.2018 22:32:50","(R011) PPP-Aushandlung ist fehlgeschlagen."
    "18.03.2018 22:31:50","(R020) PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung. (pppoe negotiation time out)"
    "18.03.2018 22:30:23","(R007) DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht)."
    "18.03.2018 22:30:05","(R008) DSL-Synchronisation beginnt (Training)."

    bei der Telekom Sturm laufen. Egal was sie dir erzählen: so lange und so oft immer wieder beschweren, bis die Störung behoben ist.
    Man könnte, wie von John angesprochen, auch Austausch der Komponenten erwirken.
    Notiere dir Namen (immer nachfragen, wenn Mitarbeiter sie dir nicht sagen wollen), aufschreiben, und - durchhalten.
     
  7. telthies

    telthies Urgestein

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  8. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Auskunft bei meinem eben erfolgten Rückruf bei der Telekom auf deren E-Mail mit Bitte um Rückruf:

    In Darmstadt liegt aktuell eine Großstörung vor, 138 Anschlüsse, verteilt über das Stadtgebiet, sind betroffen. In mehreren MFGs (= Multifunktionsgehäuse = die grauen Schaltkästen) müssen Chips (Linecards) ausgetauscht werden. Daher auch die Korrelation mit der Nutzungsintensität zu ganzen Uhrzeiten und über Weihnachten: Bis zu einer gewissen Grenze funktionieren diese Chips noch, über dieser Grenze werden die Nutzer aus der Leitung geworfen - daher die Verbindungsabbrüche. Wenn die Techniker es am Samstag vor Ostern schaffen, machen sie es vor Ostern noch, ansonsten werden sich die Verbindungsabbrüche bis Anfang nächster Woche hinziehen.

    Schöne Ostern, herzl. Grüße
     
  9. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Na das lässt ja hoffen. Berichte uns doch bitte, ob die Störungen dann aufhören.
     
  10. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo,

    bis jetzt ist die Störung nicht behoben, seit etwa 20.00 Uhr ist aufgrund des zunehmenden traffics Telefonieren und im Internet surfen wegen dauernden Abbrüchen praktisch nicht möglich. Wollte gerade mit meiner über 80-jährigen Tante telefonieren, sie berichtete an ihrem Wohnort von ähnlichen Problemen mit der Telekom ;-) !

    Wollte nochmal die Beiträge beantworten:

    Ja, ich weiß. Ich habe mich allerdings mit einer gewissen Freude von diesem Kabelsalat, mehreren Splittern, dem Router, der T-Net-Box, dem ISDN-Gerät, zwei Telefonen, dem Anrufbeantworter und dem Fax-Gerät verabschiedet. Gutgläubig dachte ich, nur noch ein Router und zwei Telefone (Fax auf den PC) sei ein technischer Fortschritt. Dass die Telekom ihre IP-Technologie nicht beherrscht, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt.

    Mir reichte auch schon 6000. Schneller als Denken geht nicht ;-) Aber Danke für den Hinweis.

    Der Router ist direkt in der Telefondose.

    Nein, keine Arbeiten im Haus im fraglichen Zeitraum.

    Ja. Genausoähnlich ist es jetzt gelaufen. Bzw., ich hatte einmal die Telekomhotline kontaktiert (18.1.), und da ich die dortigen Auskünfte und Falschinformationen als geistige Folter empfinde (es ist wirklich so, das tut mir im Kopf weh), stillgehalten, Anfang März im Telekomforum gepostet, und als das nichts brachte, der Telekom per Einschreiben vom 12.3. eine Frist zum 31.3. gesetzt. Während des Zeitraums zwischen Einschreiben und Fristende habe ich die Telekom mit Störungsmeldungen per E-Mail bombardiert. Nach meinem Eindruck hat die Telekom jetzt zum Ende der Frist eine hektische Aktivität entwickelt, um den Grund der Störung herauszufinden. Meine Frage an die Forumsteilnehmer: Wäre tatsächlich die gleiche Störung bei einem anderen Anbieter genauso aufgetreten oder benutzen die andere Abschnitte oder Teile der Leitungen (laienhaft ausgedrückt)?

    Denn:
    Wenn die IP-Technologie so störungsanfällig ist, dass schon vier Monate nachdem ich so einen Anschluss habe, monatelang eine derartig massive Störung auftritt, und es keine Möglichkeit gibt, über einen anderen Anbieter dies zu vermeiden, dann möchte ich für diese Schrotttechnologie so wenig wie möglich bezahlen. Andere Anbieter sind ja um etliches günstiger als die Telekom. Das ist meine jetzige Überlegung.

    Weitere Frage: Hat man als Kunde der Telekom irgendwie mehr Möglichkeiten, auf eine Behebung einer Störung hinzuwirken, als bei anderen Anbietern? Bei der Bundesnetzagentur hieß es, sie würden bei Probleme mit einem Anbieterwechsel nur aktiv, wenn es sich um die Telekom handelt, weil die der Grundversorger wäre.

    Das ist ja alles eine Überlegung + -, also unterm Strich sollte bei der ganzen Sache das Bestmögliche herauskommen.

    Letzte Frage: Wie kann es sein, dass die Telekom keine automatische Fehlererkennung bei diesen Chips hat? Die Störung besteht ja seit über drei Monaten und ist offensichtlich erst durch massive Kundenbeschwerden herausgekommen.

    Danke für evtl. Antworten.
     
  11. John

    John Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo. Ist schon ein Albtraum Deine Störung. Mich wundert nur etwas das man Dir bei den vielen Meldungen noch nicht angeboten hat den Router mit Netzteil zu tauschen. Soll es ja auch zeitweise Fehler geben.
    Warum hast Du das tauschen denn noch nicht selbst verlangt. Ist ja alles noch in Garantie.
    Dann könnte man ja genau sagen es liegt am Router oder es liegt nicht am Router. Man wäre dann schon weiter wie jetzt nach einem viertel Jahr.
    Störung melden und beschreiben.
    Ich hoffe ich habe das Tauschen nicht irgendwo überlesen.
     
  12. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    [FONT=Roboto, Open Sans, Ubuntu, Helvetica, Arial, sans-serif]Nun:
    I.
    Eine VoIP-Plattform für 1.000 Teilnehmer einzurichen ist recht einfach, aber ab 100.000 wird es wirklich unhandlich. Wenn man aber, beispielsweise auf Veranstaltungen von IBMs "Systems and Technology Group" , diverse "Berater" der T-Systems kennenlernt, die mit dem schlechtesten Englisch und den dümmsten Fragen, dann wundert einen rein gar nichts mehr.
    II.
    Die Telekom ist ja auch nicht mit einer, sondern gleich mit 5 VoIP-Plattformen am Start.[/FONT]
    III.
    Die Telekom bastelt krankhaft an Standards, auf daß nur die eigenen Produkte passen. Dumm nur: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
    IV.
    Die Telekom nutzt ihre Beziehungen zur Politik sowie ihre Marktmacht, um Produkte, die gar nichts miteinander zu tun haben, zu "bündeln", beispielsweise Telephonie und Internet-Zugang.
    V.
    Die Telekom achtet beim Ausbau ihres Netzes nicht nur darauf, ihre Kunden zu knebeln, sondern legt ein großes Augenmerk auf die Behinderung des Wettbewerbes. Auch das kostet.
    VI.
    Es gibt immer noch viele unseriöse Telekommunikationsunternehmen, die mit der Telekom kooperieren und deren Leistungen als "gut" bezeichnen.
    VII.
    Die Telekom-Mitarbeiter sind zu einem großen Teil völlig überlastet und werden von Arbeitgeber nicht wertgeschätzt. Man ist sich nicht zu blöde, für seine juvenilen MBAs und VBs in den richtig chicen Hotels dieser Republik ausufernde Feste zu feiern, aber für die Techniker gibt es gar nichts.
    VIII.
    Beratung und Kundenservice wird ausgelagert.

    Das wären jetzt meine Erklärungsansätze für das flächendeckende Totalversagen des "rosa Miesen".
    Unter diesen Voraussetzungen kann man nur versagen. Jetzt noch die "Geiz-ist-Geil" - Mentalität der Endkunden dazu und wir haben das Pessimum erreicht.


    Das war jetzt der sympathischste und klügste Satz, der mir seit der albernen Debatte um die "Digitalisierung" zu Ohren gekommen ist. Du bist Mathematikerin ?

    Gleich drei Szenarien:
    a) Der Provider stellt seine eigene Serverinfrastruktur bereit
    Dann kann VoIP zuverlässig funktionieren, siehe Sipgate und QSC. Auch DTS wird immer besser.

    b) Der Provider vermietet nur Telekom-Infrastruktur
    Dann ist alles noch schlimmer, denn Provider und Telekom
    schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe.
    Gemacht wird aber nix.
    c) Du hast Pech und Dein Provider kooperiert beispielsweise mit der Telefonica.
    d) Oder man hat sich von der Vodafone bequatschen lassen.
    Das ist ein beherztes Öffnen der Büchse der Pandora.

    Die Leitungen sind das geringste Problem.



    Haben die. Aber Monitoring und Hochverfügbarkeit erhöhen in der Regel die Störanfälligkeit, anstatt sie zu mindern.
     
  13. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo,

    Weil mir von der Art der Störung her, Korrelation mit Nutzungsintensität zu ganzen Uhrzeiten, manchmal auch halben Stunden, in den Abendstunden, am Wochenende und über Weihnachten der Zusammenhang mit dem wie auch immer gearteten "Leitungsnetz" recht bald klar war. Ich habe mir das Problem recht bald so vorgestellt, wie es sich jetzt bestätigt hat: Dass man rausgeschmissen wird, wenn es zu voll wird.

    Danke für diese interessanten Anmerkungen... möglicherweise ein ähnliches Problem wie VW/Diesel, Deutsche Bank, ADFC usw.? Je größer die Unternehmen, desto mehr bewegen sich die darin beschäftigten Menschen in ihren eigen Blasen. Das ist mir an Telekommitarbeitern, von denen es hier in DA ja wimmelt, schon aufgefallen. Der Kontakt zur Realität fehlt. Ich kenne einen, der mich mit über 60 Jahren fragte, wie man Kirschen pflückt.

    Vielleicht ein allgemeines Problem in Deutschland, auch in anderen Berufsfeldern: Trend zur Akademisierung weg vom Handwerk. Das beruht auf der menschlichen Fehleinschätzung oder Blendung durch Titel. Glaube, da ist der Mensch ein bisschen falsch gestrickt.

    Nee, logisches Denken, ein Matheabi von 15 Punkten sowie eine Neigung zu Statistik und Technik reichen völlig aus, um Phänomene im Leben allgemein ungefähr einschätzen zu können. Aber danke für das Kompliment!

    Darüber hatte ich heute nachmittag auch angefangen, nachzudenken. Danke für den Tipp.

    Danke für diese Hinweise, kannte ich alles noch nicht.

    OK. Werde mich weiter damit beschäftigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. April 2018
  14. John

    John Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo. Ich will Dich nicht weiter verärgern und meine es nicht böse. Du schreibst habe mir das Problem recht bald so vorgestellt. Ich denke aber es ist etwas anders.
    Dein Router hat in Deinem Trace bei der Telekom auf Seite 3 vier mal Neustart gemacht. Weil DSl verloren, keine Synchronisierung. Das macht er nicht wenn beim Provider überlastet ist. Dann müßten ja in solch einem Fall danach alle Router im Anschlussbereich von Deinem Provider wieder hochgefahren werden. Es gibt auch keine Unterbrechungen wenn zu voll. Nur neue Verbindungen kommen nicht mehr hinzu.
     
  15. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo John, du verärgerst mich nicht und ich verstehe auch, dass du es nicht im Geringsten böse meinst ,-) Vielen Dank für den nochmaligen Hinweis. Rausgeschmissen oder nicht reinkommen, es war etwas salopp ausgedrückt. Ich würde jetzt erstmal die angekündigte Aktivität der Telekom abwarten, spätestens nach Ostern Chips auszuwechseln, dann schauen, ob weiterhin Verbindungsabbrüche auftreten, und wenn ja, melde ich mich wieder bei der Telekom und werde um ein Auswechseln des Routers bitten mit dem Hinweis auf die entsprechenden Routermeldungen, die ich vorher hier noch mal poste. Ansonsten schaue ich schon mal mit großem Interesse nach den genannten Anbietern. Auch meinen Provider werde ich fragen. Früher hatte ich einen teuren Dipl.-Ing. mit eigenen Servern. Da wäre Telefonie+Internet hinzuzufügen vielleicht eine Leichtigkeit gewesen. Jetzt habe ich einen günstigen mit nur gemieteten Serverabschnitten (salopp ausgedrückt).
     
  16. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Vielleicht sollte ich festhalten: Ein Teil unserer Aufgaben besteht darin, für Kunden Standortvernetzung zu betreiben. Dabei nutzen wir gerne die neuen Anschlüsse ("MFG"), denn die haben sich als sehr zuverlässig und, der üppigen Glasfaseranbindung sei dank, auch als weitgehend lastspitzenunabhängig erwiesen. Als reiner Internetprovider ist die Telekom gar nicht schlecht. Also: abwarten, was die Reparatur bringt und den Anschluß evtl. monitoren lassen.

    Die von der Telekom mitgelieferten "Speedports" sind wirklich der hinterletzte Dreck. Austauschen. Und nicht gegen eine "Fritzbox".

    Das Telephonieangebot der Telekom ist für Geschäftskunden in vielerlei Hinsicht untauglich.
    Auch austauschen. Es ist sowieso von Vorteil,
    - eine providerunabhängige Mailadresse zu haben,
    also name@firma.de statt firma@t-online.de,
    - einen providerunabhängigen Telephondienst zu haben.
    Andernfalls bist Du am Kanthaken.


    Es ist grundsätzlich möglich, seinen Telephondienst selber zu machen. Genau so, wie man seinen eigenen DNS-Server bauen kann (einfach) oder seinen eigenen Mailserver (schon deutlich schwieriger). Unsere und die Telephondienste unserer Kunden stellen wir zum Tel selber bereit, denn man möchte ja nicht nur unter einer bestimmten Rufnummer erreichbar sein, sondern z.B. unter sip://mein.name@firma.de.
    Aber auf die alten Rufnummern wirst Du nicht verzichten wollen und da brauchst Du die Hilfestellung eines Telephonieproviders.

    Aber bevor hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, frage ich doch einmal nach:

    Was willst Du erreichen ?
     
  17. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Wer ist denn "wir"?

    Bitte um Info, was sonst zu empfehlen ist, Danke!

    Ja, bis Sommer 2017 über ISDN fand ich das auch. Die Erfahrung seit Weihnachten 17/18 hat mir gereicht - will das nicht nochmal erleben ;-) Dazu kommt die gesamte unfassbar ineffiziente Kundenbetreuung - unter DDR-Niveau -, da ist es doch angesagt zumindest nach Alternativen zu suchen.

    Ja, klar. Ich bin seit 1997 im Internet, damals noch über die Telefonleitung und Mail über einen Uni-Account, seit 1999 mit eigenen Domains und Mailadressen.

    Wieder eine möglichst sichere Telefon- und Internetverbindung zu bekommen hat oberste Priorität - also möglichst wenig Verbindungsabbrüche,
    meine sieben Rufnummern behalten, wobei ich auf zwei auch verzichten könnte,
    zwei getrennte Anrufaufzeichnungsmöglichkeiten,
    Fax auf den PC.
    Und das möglichst zu einem niedrigeren Preis als bei der Telekom, denn wie gesagt, der ganze jetzige Aufwand muss sich auch lohnen ;-)
    Habe schon gesehen, dass die Telekom mit ihren Angeboten wohl eher im oberen Preissegment liegt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2018
  18. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo Lupilinchen,

    ich möchte Dir hier ein paar Antworten auf Deine Fragen geben (auch wenn ich nicht Koppelfeld bin):

    Zum Beispiel Lancom 883VAW.

    Es gibt als Alternative andere Provider, die sowohl SIP richtig beherrschen, als auch vom Service viel besser sind. Ich habe da die DTS, bei der ist beides gegeben.

    Sind Dir stabile VDSL 100/40 oder ADSL-J 16/2,3 Internetleitungen und 1 Ct/min Festnetz (netto Preis) bzw. 4 Ct/min Mobilfunk (netto Preis) niedrig genug?

    Grüße
    Cpuprofi
     
  19. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    28
    "Wir" sind eigentlich ein Software-Entwicklungsladen mit der eher unüblichen Ausrichtung Unix einer- und IBM Mainframe andererseits. Nachdem aber IP sozusagen die Muttersprache der Unix-Kisten ist, wurden und werden wir oft dazu mißbraucht, Weitverkehrsnetze aufzubauen. Das war nie beabsichtigt, hat sich aber so ergeben. Typischerweise von Filialisten mit zwei, drei Hauptstandorten und 10-50 Niederlassungen.
    Diese Niederlassungen stellen wir, wenn irgend möglich, sukzessive auf die neuen Telekom-MFGs um, denn der Gewinn an Stabilität und Leistung, besonders im Upstream, ist enorm.
    Ich habe im vorausgegangenen Posting den Profi 'raushängen lassen, um zu belegen, daß es sich bei meinen Erfahrungen nicht um einen ausnahmsweise einmal geglückten Einzelfall handelt.

    Als Router: Da mag ich der Empfehlung von Freund Hartmut folgen, durchaus LANCOM.
    Im Gegensatz zu Hartmut kann ich aber auch rechnen, der Wärmedurchgangskoeffizient (also Leistung pro Fläche und Temperaturunterschied) von Wald- und Wiesenblech liegt so bei 50 W / m²K, bei austenitischem Stahl sind es immerhin noch 15 W / m²K, aber so eine Scheiß-Plaste bringt es gerade 'mal auf 0,05 W / m²K.
    Genau wie ein guter Jazztrompeter nie eine Kirmeströte aus Plastik anrühren würde, nähme ein anständiger Netzwerker keine Plasteflunder in die Finger. Schon gar keine "Fritzbox", das ist der "VW Golf" unter den Routern, das Bekenntnis zu Mittelmaß. Und Mittelmaß ist die Ursache allen Elends auf dieser Welt.

    Die Wahrheit ist: Weder der Koeffizient ist relevant (es geht weder die Wanddicke ein noch die Tatsache, daß die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes mit der Temperatur variiert - und Ludwig Boltzmann würde sich im Grabe herumdrehen) -- noch ist die philosophische Ableitung haltbar.
    Aber: Es ist genug dran, daß man sich darauf verlassen kann. Wenn die Profis ihre Router in Metallgehäuse packen, dann wissen die warum. Andere setzen auf Plaste und verpassen dem SoC einen hornissenartig sirrenden kleinen Quirl billigster chinesischer Provenienz, der ruck-zuck im Arsch ist (weil die Lager zu heiß werden und das Schmiermittel 'rausläuft), wiederum andere machen ihr Juwel zu einem "lüfterlosen Gerät", indem sie einfach den eigentlich notwendigen Lüfter ausbauen.
    Man kann unterdessen "pi mal Daumen" sagen, "Zehn Kelvin Übertemperatur verkürzen die Lebenszeit um die Hälfte".
    Also, wenn Du etwas haltbares und universelles suchst, nimm' so einen Router mit Metallgehäuse. Wenn Du ihn professionell einsetzt, gleich mit Mobilfunk-Backup. Dann hast Du aber auch etwas Seriöses.

    Über ISDN warst Du bestimmt auch schon im Internet, aber nicht mehr im Jahre 2017. Mit dem Splitter (der übrigens am anderen Ende der Leitung ebenso vorhanden war) haben sich ISDN und DSL die Leitung zum Hauptverteiler nur geteilt. Die Voraussetzungen (uraltes Hauptkabel, auf deren Muffen zum Teil noch der Reichspostadler prangt) waren eigentlich schlechter. Ich habe mich 'mal vor geraumer Zeit an dem Thema abgearbeitet,Moment, das Internet vergißt ja nix, einfach 'mal nach meinem Namen in Verbindung mit "Halunken" suchen -- und voilà: IF-Blog » Blog Archiv » Drei glorreiche Halunken (II) .

    Johannes Dyba, Erzbischf von Fulda, hat einmal den Vorwurf, er betreibe eine rückwärtsgewandte Politik, brillant gekontert: "Wenn man am Rande eines Abgrundes steht, ist jeder Schritt zurück ein Schritt in die richtige Richtung".
    Insofern hat die Telekom etwas sehr Vernünftiges getan, sie ist etwa dreißig Jahre zurückgesprungen und hat genau das neu aufgelegt, was der Ossi heute so haßt: "HYTAS", ein hybriges Teilnehmeranschlußsystem, auch bekannt als "OPAL". Sprich, man hat Teile des Hauptverteilers in lokale "Multifunktionsgehäuse" gepackt, diese sehr großzügig mit Glasfaser angebunden und die letzten paar Meter ins Haus mit einer herkömmlichen Kupferanschlußleitung realisiert. Das ist ein vernünftiges Konzept - und, wie gesagt, wenn es einmal klappt, dann läuft es auch.
    Das ist allerdings richtig, nur würde ich an Deiner Stelle, OBWOHL Dein aktuelles Problem nicht bei der Telephonie, sondern beim Internetzugang zu suchen ist, jetzt noch eine Gnadenfrist einräumen.[/FONT]

    Wenn der Anschluß ordentlich funktioniert, bekommst Du eine Leistung, die Geschäftskunden für monatlich 500,-- bis 900,-- einkaufen. Netto. Ich glaube, der wirklich unterirdische Service der Telekom liegt daran, daß keiner mehr für eine ordentliche Leistung ordentliches Geld hinlegen will.

    Und als "altes Schlachtroß", welches mit DSL 6000 zufrieden ist, gehörst Du glaub' ich auch nicht zur avisierten Zielgruppe von "Robert T. Online".

    Wen Du 'mal vergleichen willst, kann ich Dir 'mal einen Account auf einem unserer Server machen, der via QSC 'rausgeht. Nihil in intellectu quod non prior fuerit in sensu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2018
  20. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Vielen Dank für die vielen Tipps. Es ist natürlich klar, ich meinte bis Sommer 2017, DSL+ISDN. Ich hatte natürlich seit vielen Jahren DSL. Von Sipgate habe ich inzwischen die Auskunft, sie bieten nur Telefonie an, kein Internet. Im Moment muss ich viel extern arbeiten und habe wenig Zeit, mich um das Telefon- und Internetproblem zu kümmern. Werde alle Vorschläge abarbeiten. Gestern abend hatte ich eine geschlagene Stunde lang von 22.43 bis 23.43 Uhr kein Internet. Muss sagen, auch wenn gesagt wurde, die Telekom hat automatische Störungserkennung, so hat sie doch in diesem Fall nicht funktioniert, denn die Störung besteht seit über 3 Monaten. Von der Telekom bekam ich heute zum 4. Mal eine Mail mit der Aufforderung, meine Mailadresse zu bestätigen - die ist seit ichweißnichtwann bei denen im System hinterlegt und ich hab's schon 3 x bestätigt... Echt, nee. Kurz gesagt, zurückgebeamt hinter die DDR - so ist das Gefühl, und das in Darmstadt Innenstadt. Es ist wie ein falscher Film. Nie wieder Telekom, zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Schlimmer kann's nicht sein. Demnächst mehr, wenn ich wieder mehr Zeit habe!
     
  21. Lupilinchen

    Lupilinchen Beginner

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    Hallo, wollte nur zwischendurch berichten: die Telekom meint jetzt, es läge am Router, und wollen mir einen anderen Router zur Verfügung stellen...
     

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