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ITK ler
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« am: 26. Juli 2009, 10:48:41 » |
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An die Boardgemeinde und alle Ratsuchenden. Zu dem etwas heftig ausgearteten Thread " Telefonanschluß im Neubau" welcher durch einen späteren "Rat- und Hilfesuchenden" im Nachgang dann doch etwas sehr zu Lasten der hier Helfenden abgedriftet ist. Die dort getätigten, teilweise sinnfreien Infos des Herrn / Frau Keks, sind Teil- / Halb- oder gar keine Wahrheiten, sondern schlicht und einfach Wunschdenken und Fehlinterpretationen (meine Meinung). Die Regel ist, daß sich der Vermieter im Grunde um die Hausverkabelung der Whng. bis zum APL kümmert (oder auch nicht), jedoch die Anbindung des Hauses an das TK-Netz (Anbieter unwichtig) zu kümmern hat, da sein Eigentum und nur sein Recht (seine Pflicht). Der Kunde (Mieter) kann, bei fehlender Versorgung seiner zukünftigen oder schon bezogenen Wohnung, vom Vermieter oder seiner Wunschtelefongesellschaft, oder in Eigenregie, die Endleitung vom APL (Telekomverteiler meist im Keller) herstellen lassen oder dies verlangen / beantragen. Was da an Kosten auf ihn zukommen, ist Verhandlungssache, außer bei einem durch die Telekom bereitszustellendem Telekomeigenen Anschluß (für neu zu versorgende Wohneinheiten, nicht bei Vandalismus oder Demontage durch was weiß ich wen). Dieser Preis beträgt derzeit 59,95 EUR bis in den Verfügungsbereich des Kunden, ohne zusätzliche Wunschleistungen, und ist ein Komplettpreis bis zur funktionstüchtigen Bereitstellung des Anschlusses (privat Kd.-Anschlüsse Standart oder Universal [analog/ISDN], keine spez. Daten- oder sonstigen höherwertigen Anschlüsse 4-Draht-PMX / SDSL / Standleitungen etc. pp). Also eine einfache Leitung (2X2X0,6 I-Y(ST)Y / Fernmeldeleitung) auf dem wirtschaftlichsten Weg bis in den unmittelbaren Wohnbereich (Flur / WoZi). Voraussetzung: APL im Keller / am Haus vorhanden und versorgt, und eine freie Doppelader für den zukünftigen Anschluß. Kann man alles unter den AGB´s der Telekom (etwas versteckt unter den jeweiligen Tarifen und Anschlüssen nach dem Stichwort "Regeln für die Standardinstallation") nachlesen. Wohl gemerkt treffen diese AGB´s nur für Telekom-Kunden in Bezug auf die verlangbaren Leistungen und Preise zu. Für Fremdkunden (TAL) sind die Regeln wohl ähnlich oder gar gleich, jedoch sind die Kosten durch den eigentlichen Auftraggeber, die alternative Telefongesellschaft zu tragen, sowie diese Arbeit an sich, auch explizit mit dem Hinweis der separaten Kostenübernahme, zu veranlassen. Daß alle zu bearbeitenden Streckenabschnitte bei der Leitungsmontage durch den Vermieter / Eigentümer im Haus zu genehmigen und frei zu halten sind (auch vom anwesenden Mieter / zukünftigen Kd.), versteht sich von selbst. Daß die Telekomtechniker, oder diese im Auftrag der T-Com, keine weitergehenden Service- oder Entstörungsleistungen nach dem Monopol-Netz-Abschluß (1.TAE6), ohne zusätzliche Kosten gegenüber ihren eigenen, und gegenüber Fremd-Kd. gar nicht tätigen (ohne vllt. zwischenmenschl. Absprachen), sollte wohl auch einleuchten. Über Preise der einzelnen Tätigkeiten und Services darf i.d.R. der Techniker vor Ort keine Auskünfte erteilen. Auch wenn er diese kennen würde, ist dies ein Bereich, den der Kd. mit seinem Vertragspartner über die jeweiligen Stellen zu klären hat. Mündliche Zusagen oder Auskünfte sind prinzipiell nicht rechtsverbindlich oder anfechtbar, es ist die Meinung desjenigen, von dem man sie erhält. Ob telefonisch oder persönlich vor Ort, denn jeder kann sich mal irren, oder missverstanden werden, oder etwas fehlinterpretieren oder auch missverstehen. Die Schaltung des Anschlusses von der Technik (VST-VermittlungsStelle der T-Com) über die notwendigen oder vorgegebenen Leitungswege (Abschnitte) des Liniennetzes entscheidet die T-Com in räumlicher wie zeitlicher Verantwortung. Auch wenn wie in dem obigen Fall sehr viele negative Vermutungen geäußert wurden, sobald ein Haus linientechnisch erschlossen ist, durch einen APL der Telekom, und auf diesem gesamten Leitungsweg (von der VST / HVt [HauptVerteiler] bis ins Haus) buchungstechnisch noch eine freie Leitung vorhanden ist, steht der Bereitstellung eines TAL-Anschlusses prinzipiell nichts im Wege. Die Aussagen wie: kann nicht durchgeführt werden, weil.... ist immer eine Interpretation des alternativen Anbieters oder nur eines seiner Mitarbeiter. Unkenntnis oder falsche Absprachen (mündl. + telefonisch, hier auch schriftl.) siehe oben (mündl. Zusagen / Auskünfte). Ist für den Anbieter (nicht T-Com) auch immer eine Preisfrage, was er bei T-Com beauftragt und demzufolge zahlt. Diese Preise sind bei der BundesNetzAgentur ersichtlich: Bereitstellung / Miete / Kündigung / Entstörung wohl nicht (auch mit etwas Suchen oder über Google in div. Veröffentlichungen ohne Gewähr). Über Wartezeiten oder Querelen bei Kd.-Anschlüssen der alternativen "Netzbetreiber" (ANB) / "Telefon"gesellschaften (TG) oder InternetServiceProvider (ISP) welche der Kunde so mitgeteilt bekommt, und sich meist/immer auf die Telekom beziehen: es steht jedem Kd. frei seinen Wunschvertragspartner selber zu suchen. Auch bei T-Com gibt es öfter sehr lange Wartezeiten oder verloren gegangene Aufträge, überall arbeiten Menschen an PC-Systeme, und bekanntlich passieren beiden sehr oft gravierende Fehler. Das natürlich die T-Com nur begrenzte Personalkapazitäten hat, und diese auch noch tlws. fremd einkauft, sieht wohl auch jeder ein. Wenn dann natürlich mal wieder in einer Großstadt / Ortschaft eine Drückerkolonne, von bekannten Anbietern, frische Kundschaft akquiriert, und dies meist in Massen, ist das Ergebnis wohl vorhersehbar = Wartezeit für viele Verblendeten. Über monopolistische Ausartungen zur Niederhaltung des Wettbewerbes kann man ja nur spekulieren, diese Fakten gehören aber wohl auch nicht in die Öffentlichkeit, und solche werden dann auch nur den jeweiligen Mitarbeitern in ihren Bereichen, wenn überhaupt bekannt, werden. Das sind Betriebsinternas, wenn es denn so etwas überhaupt geben sollte.
An dieser Stelle ist bisher wohl im Allgemeinen und tlws. Speziellen alles ? gesagt oder angeschnitten wurden. Sollten noch weitere Fragen bestehen, dann einfach einklinken oder neuen Thread eröffnen und auf (fachkundige) Antwort warten. Und ganz wichtig: das hier Geäußerte sind meine persönlichen Meinungen und Erkenntnisse, und von jeder Verpflichtung zu was auch immer frei.
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