IP-Telefonanlage für 12 Nebenstellen

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von anthony80, 17. Juni 2019.

  1. anthony80

    anthony80 Beginner

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    Hallo allerseits!

    Ich bin Mitarbeiter bei einem kleinen Gewerbebetrieb und wir müssen, aufgrund von mittlerweile fehlender Nebenstellen und aufgrund der in die Jahre gekommenen Endgeräte, über kurz oder lang auf eine neue Telefonanlage umstellen. Ich wurde mit der Aufgabe betraut diese Umstellung vorzubereiten, habe nur leider kaum Erfahrung auf diesem Gebiet. Für jede Empfehlung oder Anregungen wäre ich daher mehr als dankbar.

    Der aktuelle Stand:

    9 Nebenstellen sowie ein Multifunktionsgerät mit Fax, Netzzugang ermöglicht eine 12 Jahre alte ISDN-Anlage.

    Erwartung nach Umstellung:

    Nutzung einer IP-basierten Telefonanlage, mit 4 Sprachkanälen
    12 Nebenstellen + 1 Fax
    Alle Telefone sollen ausgetauscht werden: Eine Hälfte sollen Tischtelefone sein, die andere Hälfte schnurlose Telefone.
    Funktionen wie Makeln, Halten, etc. müssen möglich sein.

    Wir würden ungern hohe laufende Kosten durch die Anlage haben, lieber würden wir einmal für den Kauf der Anlage investieren.

    Konkrete Fragen, die sich bei uns im Laufe der ersten groben Planung ergaben:
    1) Physische Telefonanlage vs. virtuelle TA: Wo liegen hier die Vorteile und Nachteile?
    2) Ist ein VDSL-Anschluss mit 50 MBit/s ausreichend (gerne würden wir bei unserem alten Anbieter bleiben und den bestehenden Rufnummernblock behalten)?
    3) Welche Hardware ist empfehlenswert? Gibt es so etwas wie einen Marktführer?
    4) Sind schnurlose Telefone wirklich nicht empfehlenswert?

    Vielen Dank für's Lesen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2019
  2.  
  3. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo anthony80,

    Darüber streiten sich die Geister. Fakt ist, bei beiden benötigst Du immer einen funktionierenden Internetanschluß.

    Was für ein Anbieter, welche Art von Rufnummern MSN oder DDI und ist der Anschluß schon auf SIP/IP-Telefonie umgestellt?

    Ja, bei lokalen IP basierten Telefonanlagen ist das eindeutig STARFACE. Bei reinen Cloud Telefonanlagen ist das NFON

    Wer hat das behauptet und warum sollte das so sein?

    Grüße
    Cpuprofi
     
  4. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Meine Empfehlung: holt euch jemanden dazu, der die Ahnung hat und euch möglichst herstellerneutral berät.
    Was erhofft ihr euch von "IP-basiert"? Sollen alle Endgeräte IP-Telefone sein? Wie viele Systemtelefone? Was ist jetzt vorhanden? Ist die Netzwerkinfrastruktur dafür geeignet, VoIP zu machen (PoE, VLANs, QoS, gescheiter Router)?
    Es gibt kaum ein Telefon, was das nicht irgendwie kann.
    Was ist "hoch"? 1€/Monat? 10? 100? 500?...

    Konkrete Fragen, die sich bei uns im Laufe der ersten groben Planung ergaben:

    1) Physische Telefonanlage vs. virtuelle TA: Wo liegen hier die Vorteile und Nachteile?
    [/quote]
    Meine Meinung zur virtuellen Telefonanlage ist: man hat nur Nachteile, bis zu so absurden Situationen dass ein internes Telefonat von zwei Büronachbarn *über das Internet* geführt wird.
    Und hinsichtlich DSGVO auch nicht unrelevant, was alles so beim Cloudanbieter liegt.
    Außerdem begibt man sich in diverse Abhängigkeiten.
    Das alles wird einem verkauft als Vorteil wird ausgeweisen, dass man vor Ort keinen Kasten mehr laufen haben muss.
    Die Geschwindigkeit für 4 Sprachkanäle sicherlich. Wichtiger ist, dass man einen Router hat, der die sehr kleinen, aber sehr zeitkritischen RTP-Pakete noch gut einschiebt, wenn gerade 3 Kollegen nasebohrend vor YouTube sitzen oder dick Windows-Updates gelutscht werden.
    Und natürlich sollte die Frage der Verfügbarkeit bzw. Entstörzeit des DSLs gestellt werden. Die Zeiten, in denen man Telefonie (ISDN) und Internet (DSL) von zwei von einander unabhängigen Systemen geliefert bekam, das lediglich auf der letzten Meile auf dieselben Drähte gelegt wurde, sind vorbei.
    Kann man so nicht beantworten. Insbesondere würde ich die Frage nach Hardware so konkret nicht stellen. Man braucht heute für Telefonie keine Telefonanlage als Kasten mehr. Im Gegensatz zu früher telefoniert heute "das Netz", das was früher TK-Anlage war, ist heute nur noch koordinierend tätig. Ich habe eine "Telefonanlage" mit 5 Nebenstellen auf einem Raspberry Pi laufen. Und das ist nur einer von mehreren Diensten auf diesem Gerät und trotzdem langweilt es sich nur.
    Wenn ihr im Unternehmen einen Server habt, der nicht so überlastet ist dass er glüht, stehen die Chancen gut, dass der das mit machen kann. Ansonsten sind viele Telefonanlagen, insbesondere wenn der Hersteller sie "Appliance" nennt, nichts anderes als (oftmals absurd überteuerte) PCs in Kästchen geschraubt.
    Wenn, dann stellt sich die Frage, anhand des Anwendungsszenarios, ob Schnurlostelefonie sinnvoll ist oder nicht. Technisch funktioniert die (wenn wir von DECT sprechen) sehr gut, wenn man ein brauchbares DECT-System nimmt und es vernünftig geplant wurde.
     
  5. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Welche Aufgabe hast du üblicherweise in dem Betrieb und hast du alternativ privat einen technischen Background? Grob ist es auch immer praktisch zu wissen, was ihr macht?
    (Versand-)Handel, Autowerkstatt, Logistik, Einzelhandel, o.ä.

    Welche Telefonanlage macht das genau? Und welches Merkmal findet ihr besonders zu schätzen und was nervt am meisten?

    Gibt das eure vorhandene Infrastruktur aus Netzwerkkabeln (ausreichende Anzahl), switchen, Platz im Netzwerkschrank, USV, PoE, etc. her?
    Wieso unbedingt auch intern VoIP?
    Sprachkanäle nach extern meinst du sicherlich. Wieso genau vier? Warum nicht 3 oder 5? Wirklich "sprache" oder soll nur während eines Faxes noch 2x telefoniert werden können?
    Soll das physisch bleiben? Oder kann/soll es durch eine PC Basierte Lösung abgelöst/ergänzt werden? Insbesondere die analoge Kopplung von Fax Geräten ist häufig relativ fehleranfällig.

    Wie ist die Aufteilung auf die Mitarbeiter? Sind das 12 Mitarbeiter, eine Hälfte "im Lager", die andere im Büro? Oder soll von den 6 Mitarbeitern jeder auch die Möglichkeit haben in der Raucherpause erreichbar zu bleiben?

    Physische Anlage ist idr. der typische Nachfolger der alten ISDN Telefonanlage. Hierin sind häufig auch noch Schnittstellen für analoge, isdn oder 2-Draht System -Telefone eingebaut.
    Klarer vorteil also, wenn ihr noch bestehende 2-Draht Anschlüsse habt und nur schwer auf Ethernet umstellen könnt.

    Virtuell kann einmal auf einem Computer vor Ort installiert sein. z.B. ein mini Computer (Intel NUC oder notfalls Raspberry Pi) oder teil eines Hochverfügbarkeits Bladecenters o.ä. sein.
    Aber auch in der "Cloud". Hierbei bleibt aber idr. nur das Mieten - das wollt ihr ja gerade nicht.
    --> Anmerkung zu cpuprofi: Intern telefonieren geht natürlich bei lokaler Anlage auch noch bei Ausfall der Internetversorgung. Je nach Brance (z.B: Krankenhaus) vmtl. auch deutlich häufiger genutzt als externe Telefonie.
    Der reicht lokker aus. Faustregel: ca. 150kbit up/down je Gespräch. Also bist du bei 4 Gesprächen mit 600kbit (entspricht also DSL Lite download, bzw.DSL 3000 upload) dabei. Bei reinier Telefonie über diese Leitung.
    Ich halte nicht viel von Marktführern. Die ruhen sich idr. zu früh auf ihrer "Monopol" Stellung aus und stagnieren. Gleichzeitig gerät ihr Support an seine Kapazitätsgrenze.
    Es kommt ganz auf den Anwendungsfall an im Lager vmlt angebracht. Im Büro als Haupttelefon eher nicht. Aber durch Computerunterstützung durchaus auch dort denkbar.

    Nachtrag: einige Antworten überschneiden sich mit denen von retrofreak thematisch sehr stark. Liegt am gleichzeitigen schreiben.
     
  6. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Erstens ist mir das sehr wohl klar, zweitens ist das für eine "kleine" Firma eher unwichtig, bei "größeren" Anlagen sieht das dann schon mal anders aus. Aber mal ehrlich gefragt, wie viele Krankenhäuser hast Du in Deiner Betreuung? Wahrscheinlich keins...

    Grüße
    Cpuprofi
     
  7. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Ich habe eine ganze Reihe von Kunden, die länger auf externe Telefonie als auf Interne verzichten können. Ich unterstelle dir nicht, dass du die Thematik nicht kennst. Halte es aber für grundsätzlich notwendig über diese Situation aufzuklären. Denn noch weiß keiner von uns, was der Themenersteller genau vorhat. Es gibt da noch deutlich mehr Anwendungsfälle, in denen die Telefonanlage häufiger bzw. gleichhäufig intern genutzt wird.

    Industriebetriebe (Insbesondere Fertigung-> Verwaltung, interne Notrufe), Supermärkte (u.a. Durchsagen aus der TK Anlage), Hotel (außer Reservierungsabteilung), in verhältnismäßig vielen Bereichen hat fast jeder Mitarbeiter ein Telefon, aber nur ein kleiner Teil nutzt dieses regelmäßig für externe Telefonate.
     
  8. anthony80

    anthony80 Beginner

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    Vielen Dank für eure Antworten cpuprofi, retrofreak83 und tobiasr!

    Ich versuche mal auf die Gegenfragen chronologisch einzugehen und dabei Doppelungen raus zu lassen.

    Der derzeitige Anbieter ist Telefónica. Wir haben DDI, mit Rufnummern-Block für 30 Nebenstellen. Ja, der Anschluss ist bereits auf "All-IP" umgestellt.

    Wir sind ein Ingenieurbüro und die Mitarbeiter sitzen teilweise räumlich getrennt, daher sind Intern-Anrufe bei uns gang und gäbe. Auch sind nicht alle Arbeitsplätze an allen Tagen besetzt, sodass eine Möglichkeit eingehende Anrufe an anderen Arbeitsplätzen visualisiert zu bekommen und diese ggf. heranzuholen oft gebraucht wird. Der Gedanke hier war, dass sich diese Funktionalität eher über Tischtelefone abbilden lässt, als über schnurlose Telefone?

    Gibt es Dienstleister, die herstellerneutral beraten (können)? ;-)

    Derzeit ist vorhanden eine 12 Jahre alte SiemensHiPath ISDN-Telefonanlage, an der wir 6 Tischtelefone, 3 DECT-Telefone und 1 Faxgerät betreiben. Alle Arbeitsplätze sind mit Ethernet-Anschlüssen ausgestattet, PoE ist (noch) nicht vorhanden, kann aber grundsätzlich nachgerüstet werden. VLANs gibt es meines Wissens nach nicht. Zu QoS kann ich leider nichts sagen. Ein neuer Router wurde im Rahmen der Umstellung auf IP von unserem Provider zur Verfügung gestellt.

    Von IP-basiert erhoffen wir uns in erster Linie, dass wir die Anzahl der Nebenstellen ausbauen können. Es können ruhig alle Geräte IP-Telefone sein, zumal sämtliche alte Geräte starke Mängel aufweisen, sodass man bei dieser Gelegenheit einmal alles erneuern kann.

    Die derzeitigen laufenden monatlichen Kosten für Telefonie liegen bei ca. 55 € (brutto). Daher gehe ich davon aus, dass wir monatliche Kosten von über 100 € als zu hoch empfinden würden.

    Wenn man interne Anrufe ohne VoIP durchführen kann - gerne! Das habe ich ehrlich gesagt so nicht gesehen, dass der Anruf bei der Kollegin im Nebenraum dann so gesehen über das Internet läuft und somit Bandbreite beansprucht.

    Genau, die Sprachkanäle nach extern waren gemeint. Wir sind die letzten Jahre mit vier Sprachkanälen gut ausgekommen, also eigentlich nur aufgrund von Erfahrungswerten. Fax nutzen wir äußerst selten, daher darf das ruhig analog und fehleranfällig bleiben.

    Prinzipiell sitzen alle im Büro oder sind im Home-Office. Gerade bei Letzterem wäre es sehr interessant, inwieweit die Anlage so skalierbar ist, dass man bei Bedarf Nebenstellen von zu Hause aus einbinden kann.



    Viele Grüße
    Anthony
     
  9. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Dann frage ich mal weiter. Warum genau wollt ihr die Siemens austauschen? Endgeräte (vmtl. Optipoint 500) gibt es genügend in brauchbaren Zustand bei eb*y (ich hätte auch noch ein paar über, falls nötig). Ausbaubar ist sie als 3350 (leider hast du uns die genaue Variante und Software Version nicht genannt) bis etwa 40 Nebenstellen. Das reicht also auch für Erweiterungen.

    Ihr habt also vier Gesprächskanäle. Wie oft sind diese denn gleichzeitig belegt? Reichen vielleicht auch zwei aus und es fällt nur nicht auf, dass die anderen beiden IMMER ungenutzt bleiben?

    Wie sind die DECT Geräte realisiert? Mit Systemdect (sprich abesetzte Basisstationen BS2, BS3, BS4) oder eine Basisstation in der Ladestation des Telefons integriert? Gibt es mehrere Funksender?
    In der Tat ist eine signalisierung von Rufen für andere Teilnehmer als bloßes "Lämpchen" nicht möglich. Da muss das Mobilteil schon aktiv klingeln (ggf. als Umleitung).

    Einbindung von HomeOffice ist die einzige schwierigere Lösung mit der alten Hipath, allerdings nicht unmöglich. Betreibe ich auch mit einer Siemens Telefonanlage (habe ein Bürotelefon auf meinem Schreibtisch Zuhause).

    Welchen Router habt ihr denn zur Verfügung gestellt bekommen? Und wer richtet diesen ein?

    Herstellerunabhängige Beratung gibt es durchaus. Teilweise durch Systemhäuser mit mehreren Anlagen (natürlich dann nur die idr 2-4 Hersteller aus deren Portfolio) oder aber vollkommen unabhängige wie den User Telthies hier aus dem Forum.

    Nachtrag: aus welcher Region Deutschlands kommt ihr denn? Aus einigen Ecken Deutschlands kennen wir teilweise durch langjährige Partnerschaften Einrichter die wir empfehlen können.
     
  10. telthies

    telthies Urgestein

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    Huch, hat mich jemand gerufen ? :)
    Beratung macht m.E. nur anbieterneutral wirklich Sinn.

    Der Frage schließe ich mich an ;-)

    1) grob gesagt: auf je weniger Standorte das Unternehmen verteilt ist, desto eher gehört auch die Telefonanlage auf den Campus.
    4) A. der Werbrauchtes-Aspekt: Schnurlose haben ihre Anwendung. Das muß man je Arbeitsplatz einzeln untersuchen, wer wie mobil ist und ein Telefon mit oder ohne Schnur oder beide braucht. "Mobilität" im Sinne von "während des Gespräches unterwegs" ist ein guter Schnurlos-Grund; im Sinne von "heute an diesem und morgen an jenem Platz" ist der Schnurverzicht nicht die klügste Lösung.
    B. der Wiemachtmanes-Aspekt: Schnurlose gibt es als Kompaktsystem, oder als Mobilteile mit mehreren zentral koordinierten Basen. Handelsübliche Privat-Schnurlossysteme (d.h. jedes Mobilteil als "vollständige" Einheit mit seiner separaten "eigenen" Basis ohne Roaming / Handover) sind eine Fehlplanung, wo eine Mehrzellenlösung hingehören würde. DECT muß man verstehen, um es planen zu können.
     
  11. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    Hier seien der Vollständigkeit halber noch weitere Varianten erwähnt: Für das reine "mobilsein" während des Gespräches ist für etliche Büroanwender ein schnurloses Headset an einem einfachen Tischtelefon "das Himmelreich" (beide Hände frei für Tastatur und Akten). Mit einer CTI ist man dann sehr komfortabel unterwegs aber auch noch erreichbar wenn der PC aus ist.
    Die Weiterführung dieses Konzepts mündet dann in der vollständigen Telefonie mittels "Computer". Hier wird dann der PC (oder Laptop) selbst mit Hilfe eines Headset/Handset und einem Softclient zum Telefon. Auch hierfür gibt es durchaus sinnvolle Anwendungsfälle.
    Möglich ist auch der Betrieb von Client-Apps z.B auf dem Smartphone.
    Auch der parallele Betrieb mehrerer Konzepte kann für mache Anwender sinnvoll sein.

    Aber wie @thies schon anmerkte: ohne eine wer-braucht-was und wie-macht-man-das Analyse ist eine Empfehlung nur ein Ratespiel was, nicht unwahrscheinlich, zu euerer Unzufriedenheit führt.
     
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  12. anthony80

    anthony80 Beginner

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    Zunächst einmal - da die Frage auch bei telthies aufkam - wir sitzen in NRW, im Ruhrgebiet.

    Unsere HiPath ist meines Wissens nach nicht erweiterbar. Es handelt sich um eine 1220 V3.0. Das ist auch der Hauptgrund, warum ein Austausch dringend erforderlich wäre. Endgeräte sind tatsächlich die Optipoint 500 economy. Hier haben wir kaum noch Exemplare, bei denen das Display fehlerfrei ist. Außerdem wird das "Knarzen" in der Leitung, was vermutlich an den veralteten Kabeln und Steckern begünstigt wird, als sehr störend empfunden. Weiteres K.O.-Kriterium, Anrufe in Abwesenheit lassen sich bei uns nicht anzeigen.

    Vier Kanäle brauchen wir zwar selten, aber es kommt vor. Deshalb würde ich, auch vor dem Hintergrund dass mal ein weiterer Mitarbeiter dazu kommt, dabei bleiben.

    Die DECT Telefone haben jeweils eigene Basisstationen. Diese kamen über die Jahre hinzu, sind also nie wirklich geplant worden. Das Gute ist, sie sind insofern kompatibel zu unseren Optipoint, als dass man sehen kann, ob von den Nebenstellen aus telefoniert wird. Zudem lassen sich abgehende Interanrufe realisieren.

    Unser Provider hat uns den Router "one access ONE 425" zur Verfügung gestellt.


    Danke auch an telthies und SK für die Anregungen!
     
  13. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Habe mich mal ein wenig zum one access ONE 425 schlau gemacht. Der hiermit vermarktete Anschluss von o2 hat ZWEI Netze (sprich zwei externe IP Adressen). Für die Telefonie gibt es dann ein extra Interface an dem Router. Wenn die Telefonanlage also mit den PCs (CTI) und dem Internet reden soll, brauchst du einen passenden Router/Firewall oder eine Telefonanlage mit zwei LAN Interfacen.
     
  14. telthies

    telthies Urgestein

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    Was macht die Firma eigentlich "beruflich" ?
    Welche Fähigkeiten sind "intern vorhanden", die neue Anlage einzurichten und ihre Konfiguration an Änderungen anzupassen ?
     
  15. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    an den optiPoint500 mittels *91 die Tastenprogrmmierung aufrufen, Taste auswählen (eine der rechten acht), als Funktion "Anruferliste" wählen und schon hast du eine leuchtende Taste bei entgangenen Anrufen...
     
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  16. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Witzig, ne? Da leiden die Leute Jahrzehnte und wünschen sich ein Leistungsmerkmal, das es schon seit der 100E gibt.
     
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  17. SK

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    Du glaubst gar nicht, wie oft ich dass schon hatte. Da tauschst du die Technik und dann heißt es "toll, das dies oder das jetzt geht" wo dich der Kunde dann blöd anschaut, wenn du ihm sagst "das ging mit der alten Kister aber auch schon."
     
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  18. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Was in eine ähnliche Richtung geht: man findet ein Telefon vor, an das zig wichtige Nummern geklebt/notiert/gemalt/befestigt sind. Oder auch gern genommen: Funktionstastenbeschriftungen, wo *auf die* Klarsichtabdeckung des Einlegeblatts Aufkleber/Tippex/etc. geklebt wurden mit der aktualisierten Beschriftung.
     
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  19. AryaStark

    AryaStark Beginner

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    Wurde sich denn da schon entschieden ?
     

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