Laie sucht infos für eine neue Telefonanlage

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Mikeb50, 23. Juni 2017.

  1. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Guten Tag zusammen,
    zunächst zur Situation wie es bei ist und was mich vor allem stört.

    Ich habe eine kleine Metallverarbeitung in der noch eine alte Octopus M26 TKAnlage von der Telekom hängt. Die hatten wir Anfangs für teures Geld 10 Jahre gemietet und danach übernommen. Folglich habe ich auch einen TK Anlagenanschluss mit 2 Amtsleitungen von der Telekom. Betrieben werden derzeit 6 Nebenstellentelefone 2 Isdn Telefone ein Fax und ein PC Anschluss. Das schnurlose Telefon ist in meiner Produktionshalle auch nicht überall nutzbar. Wäre schön , wenn das künftig in einem Radius von 50m zuverlässig funktionieren würde.

    Service zum programmieren gibt es für die Anlage leider keinen mehr. Mittlerweile haben sich aber alle externen Weiterleitungsnummern geändert. (Handy und Privatnummer)
    Früher wurden noch eingehende Anrufe per Isdn Monitor aufgezeichnet was auch nur noch manchmal funktioniert. Soweit so gut.
    in meinem Privathaus habe ich einen normalen ISDN Mehrgeräteanschluss auch Telekom

    Ich hätte gerne zu dem was bis jetzt möglich ist, dass die Weiterleitung wieder funktioniert und das eingehende Anrufe auch wieder zuverlässig protokolliert werden. Zudem wäre es natürlich praktisch wenn mein Privatanschluss mit eingebunden werden könnte. Also ausgehende Anrufe von Privat mit Nummer vom Geschäft angezeigt werden. Ist aber nicht Bedingung

    Vor meinem Privathaus hätte ich die Möglichkeit einen Glasfaseranschluss von Inexio zu kommen der aber sehr teuer wäre. In der Firma habe wir derzeit einen Antrag damit uns Glasfaser in die Halle gelegt wird. Wird derzeit von Kommunen bzw. Bund gefördert. Wird aber sicher noch 2 Jahre dauern bis das realisiert ist.

    Jetzt meine Fragen.
    Besser noch warten oder gibt es jetzt schon Anlagen die zukunftssicher sind?

    Edit:
    Von einer Firma die wohl mit Telefonanlagen verkaufen ihr Geld verdient, wurde mir eine neue Alcatel omnipcx RCE Compact mit entsprechenden Telefonen angeboten. Wäre das was oder ist die dann mit der Umstellung auf all ip auch schon wieder veraltet?

    Bin leider Laie in der Sache und wäre dankbar über eine neutrale Meinung dazu.

    Fragen beantworte ich natürlich gerne.
    Beste Grüsse
    Michael
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2017
  2.  
  3. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Ich frage sehr gerne nach, "welche Metallverarbeitung ?". Erodiermaschinen ergeben andere Probleme als extensives Flexen oder Schweißautomaten.

    Das war einmal Stand der Technik. Es gibt auch Leute, die Dir das noch pflegen oder günstig gegen ein "neueres Altgerät" eintauschen, in Sachen SIEMENS bekommst Du für 300,-- eine ordentliche Anlage.
    Bloß: ISDN wird bald abgekündigt, da schadet es nix, etwas Neues zu nehmen.

    Ohne anzugucken ist das nicht machbar. Du brauchst höchstwahrscheinlich ordentliche DECT-Telephone mit unmagnetischem Hörer (wg. Eisenfeilspänen), resistent auch gegen Kühlschmiermittelduschen und "Wurfbeanspruchung". Man könnte auf die Idee kommen, einfach 'mal ein zwei- oder Dreizellen-DECT zur Probe zu installieren.

    Würde ich sogar noch ein bißchen verfeinern: Du solltest auch Anrufe bei Dir zuhause vom Geschäft aus entgegennehmen können oder auch vom Geschäft unter der Privatnummer telephonieren. Das alles ist leicht möglich mit je einem VPN-Router im Betrieb und zuhause. Damit aber kannst Du dann von zuhause auch af Deine Maschinen zugreifen. Beim Erodieren ist das sehr nützlich, wenn man von zuhause nachgucken kann, ob die Maschinen noch läuft, wie weit sie ist und ob es ein Problem gegeben hat.

    Trotzdem würde ich nach einer Alternative zur Telekom suchen.

    Mit der Zukunft ist es so eine Sache, die ist "modeabhängig". Aber ausgereift sind moderne IP-Lösungen schon seit einiger Zeit. Ein vortrefflich funktionierender Telephonapparat in langlebiger Ausführung kostet unterdessen 150,--. Das wird nicht mehr billiger.

    Die Adresse des Betriebes wäre schon interessant, man könnte anhand dieser eine Providersuche lostreten.
     
  4. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Leider weiss ich nicht wie das mit der Zitierfunktion geht.

    Also Metallverarbeitung heißt konkret Blechverarbeitung mit Lasern Schweißen Kanten usw. Allerdings haben wir derzeit nur ein Telefon tatsächlich in der Halle also im Dreck. Alle anderen sind in Büros untergebracht. Auch heisst nicht das jeder Apparat von einer bestimmten Person in Benutzung ist sondern die eher der Bequemlichkeit dienen. Tatsächlich telefonieren eigentlich maximal 2 Personen gleichzeitig. Fax mal außer acht gelassen.

    Würde die Weiterleitung z.B.auf mein Handy und die Protokollierung der eingehenden Anrufe noch funktionieren, hätte ich das erneuern der Anlage nicht mal auf dem Schirm.

    Also schnurloses Telefon habe ich 2 analoge Panasonic Handys die halt über ihr Basisstation funken.

    Das zusätzliche Verfeinern wäre natürlich super. Ganz ideal wäre, wenn man mein Privathaus welches 800m vom Betrieb weg steht, quasi wie eine Nebenstelle einrichten könnte, also über den gleichen Anschluss wie in der Firma. Bisher zahle ich rund 120 Euro im Monat für den TK Anschluss mit 6000er Dsl im Betrieb und dem Isdn Mehrgeräteanschluss mit 6000DSL im Privathaus. Telfonieren werde ich in der Regel aber immer nur von einem Ort. Entweder sind meine Frau und ich zu Hause oder eben im Betrieb.

    Alternative zur Telekom gibt es in meinem Gebiet wohl nur Inexio die bei uns Glasfaserkabel verlegt hat. Ich wohne und arbeite in 72149 Neustetten, Schwarzwaldstraße 35

    IP Lösungen sind für mich leider Böhmische Dörfer
    Ist damit telefonieren übers Internet gemeint? Ich glaube da sieht es bei uns noch sehr schlecht aus.
    Grüsse
    Michael Baur
     
  5. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Ja, aber sowohl Lasern als auch Schweißen sind üble Funkstörer. Breitbandigst. Lasermaschinen von Trumpf oder Bystronic haben allerdings Schutzdrosseln hinter der Netzversorgung. "Funktechnik" kommt schließlich von "Funken", und in der Tat wurden die ersten Sender mit Funkenstrecken realisiert, die nichts anderes sind als die Lichtbögen beim E-Schweißen. Jedes Schweißgerät ist ein prima Hochleistungssender.

    Also: Ausprobieren. Unter Umständen kann sich eine DECT-Installation richtig lohnen, wenn sie mit einer Notruffunktion ausgestattet ist. Dann kannst Du nämlich zum Beispiel am Wochenende Leute allein an einer Maschine arbeiten lassen. U.U. übernimmt der Landkreis sämtliche Kosten.

    Jetzt einmal ganz ins Unreine:
    Das Firmen-DSL und den Festnetz-ISDN-Anschluß kündigst Du vollständig. Die Nummern portierst Du zu einem VoIP-Anbieter, das kostet keine 20,--/Monat inklusive Flatrate. Zuhause stellst Du um von DSL 6.000 + ISDN auf DSL16.000 ohne ISDN.
    Von zuhause aus funkst Du mit WLAN zur Firma 'rüber -- oder, unter Umständen besser: Wenn Haus und Betrieb die gleiche Postanschrift haben, dann ist es u.U. denkbar, ein simples Telephon-Erdkabel auf dem Grundstück zu verlegen zwischen Heim und Betrieb. Da kriegst Du dann, mit robuster und preiswerter Technik, spielend 100 MBit/s rüber - gleichzeitig und in beide Richtungen.

    Dann nimmst Du zuhause eine kleine VoIP-Anlage, welche Deine privaten Rufnummern ebenso wie die Firmennummern aufnimmt.

    Im Ergebnis hast Du etwa 50,-- Telephon- und Internetkosten statt 120,-- - jedoch bei etwa dreifachem Internetdurchsatz und maximal sechs Gesprächen gleichzeitig. Das reicht u.U. für die nächsten zwei Jahre.
    Auf jeden Fall kann man mit der DSL 16.000 ganz prima privat Netflix gucken.


    Wo Internet ist, da geht auch IP-Telephonie.
     
  6. telthies

    telthies Urgestein

    Beiträge:
    8.200
    Zustimmungen:
    211
    Unten rechts steht "Zitieren" oder Du markierst den gewünschten Bereich, da erscheint dann das Angebot, zu zitieren.

    wir wollen die Bescheidenheit mal nicht übertreiben

    das ist ein grundsolides Ding, das man gerne mal neu konfigurieren kann (die notwendigen komischen Vögel sind hier vorhanden). Bis zur Umstellung würde ich die brav weiterwerkeln lassen. Man könnte sich den Campus ja mal ansehen. Ein Schrotthandel ist auch dort (?)
     
  7. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Ja der Schrotthandel ist mein Untermieter. der telefoniert mit der Telekom seit ca. 8 Monaten übers Internet und hatte anfangs nur Probleme. Jetzt haben die vor ein paar wochen den auf eine neue Zuleitung gelegt. Jetzt ist es besser. Sowas kann ich garnicht brauchen. Die Octopus hat mir vor Jahren mal einer programmiert den ich nicht mehr erreichen kann. Das konnte der von zu Hause aus machen damals. Ob überhaupt ein anderer auf die Anlage kommt weiss ich nicht. Kann sein das die mit einem Passwort geschützt ist. Ich kenne das aber nicht. Also wird das mit dem programmieren nicht so einfach. Ansehen ist kein Problem und Kaffee gibts auch...-)

    Jetzt zum Unreinen..:)
    Ja mein Laser ist ein Bystronic

    Kabelverbindung zum Betrieb ist ausgeschlossen. Funken ? keine Ahnung ob das geht. Ansonsten hört sich die Reduzierung der kosten aber Interessant an. Aber welche Nummer kann man denn portieren? Habe ja die Zentralnummer und diverse Durchwahlen. Geht das mit allen? Achso nach nochmaligem lesen habe ich verstanden zu Hause ISDN kündigen und in der Firma nur DSL. Aber das mit dem Wlan Funken zur Firma ist ja Voraussetzung. Da sehe ich die größten Schwierigkeiten. Ansonsten eine gute Idee. Oder sehe ich das mit dem Funken zu kompliziert?

    Ist Quix bzw. Inexio ein Voip Anbieter? Die sind bei uns seit kurzem sehr stark aber nicht für 20/Euro Monat zu haben. Ansonsten wären meine Jungs natürlich von der Idee begeistert weil die mit ihren Internetspielen ständig abschmieren zu Hause. Telekom wollte mir ein besseres Internet anbieten aber nur wenn ich mit der Telefonie auch ins Internet gehe. Das habe ich aber für zu Hause abgelehnt aus Angst das dann garnichts mehr funktioniert.
     
  8. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Ich habe hier ein grundsolides Ding, eine Rolleiflex SL2000F von 1982, mit 1a Titan-Schlitzverschluß, zwei Suchersystemen, Wechselmagazinen und Zeiss-Objektiven. Wegschmeißen kann ich die Geräte nicht, aber ich würde nicht einmal mehr zehn Euro in das System investieren.

    NEIN. Denn VOR der Umstellung (Glasfaser) kommt die ISDN-Umstellung (Annex J, bereits jetzt am Standort verfügbar: Wer eine Corinna hat, braucht nicht zu raten). Und dann bist Du mit der "Oktopus" geschmiert.

    Wenn wir von 70 Euro Einsparung pro Monat ausgehen, sind das in zwei Jahren 1.680,--. So viel kostet eine neue Anlage, die sich dann "zur Umstellung" bereits amortisiert hätte. Eine etwa verdreifachte Internetgeschwindigkeit wäre auch nicht schlecht, zumal die "Gefahr" besteht, daß auch CNC-Maschinen betrieben werden, die ferngewartet werden. Weißt Du, was Trumpf für eine Stunde nimmt? Das möchtest Du glaub' ich gar nicht wissen.

    Kommt der Zusatznutzen dazu, von zuhause 'mal eben auf eine Kamera oder auf eine im DNC-Modus betriebene Maschine gucken zu können.

    In diesem Falle kann es nur heißen: Rausreißen, neumachen.

    Und bei der Gelegenheit vielleicht so eine Kiste nehmen, die nebenbei noch Zeitdatenerfassung für die Mitarbeiter macht.
     
  9. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Corina sagt mir zwar nix aber geschmiert sein will ich nicht

    Solide kann man sagen immerhin hängt die Octopus schon seit ca. 1994

    Also wenn tatsächlich gewährleistet ist das ich das Lan in die Firma bringe, würde mir der Vorschlag sehr gut gefallen. Würde aber erst kündigen wenn das sicher funktioniert. Weiss aber weder was ich dazu brauche noch wer sowas machen kann.

    EDIT: was Trumpf nimmt weiss ich, obwohl ich das garnicht wissen wollte

    Hab gerade mal geschaut Quiz will für ne 16000 Leitung 39.90 /Monat
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2017
  10. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Die machen uns jedes halbe Jahr einen Kunden madig. Sowas kann auch ein TK-Lieferant gar nicht brauchen.

    Die Spezis hier kann man kaum unterschätzen.


    Das ist beruhigend. Die Schweizer sind da sehr pingelig mit Immissionen ins Stromnetz.

    Nicht so schnell aufgeben.
    Sichtverbindung ?

    Hmm, ich mache den Job noch nicht so lange, höchstens 30 Jahre. Was mir bei Funk immer wieder auffiel:
    Man weiß nie, was dabei herauskommt. Deswegen sage ich ja: Probieren. Kann sein, daß die Schweißerei überhaupt nicht stört. Wenn Du jetzt CrNi oder ähnliches Zeugs verarbeitest, dann wird wohl vorwiegend WIG-geschweißt. Das stört, im Gleichstrombetrieb wohlgemerkt, eher nicht, denn es gibt einen kontinuierlichen Lichtbogen. Das ganz normale Wald- und Wiesenschweißen mit ständig abreißenden Lichtbögen (was man bei WIG ja tunlichst vermeiden will) stört Drahtlosübertragungen empfindlich.
    Hier hilft nur TESTEN. Angucken und Kaffetrinken soll schön sein, aber dann heißt es: Testsender intallieren und ausprobieren.

    Nein. Das ist eine Wissenschaft für sich, da frage ich selber immer einen Profi. Es geht _nur_ so:

    In der Firma kündigst Du alles. Nur die Nummern (alle, den ganzen Durchwahlblock) portierst Du zu einem seriösen Provider. Von da aus kannst Du von überall in der Welt aus über den Anschluß verfügen.
    ZUHAUSE nimmst Du das neue Privatkunden-Schnäppchenangebot der "Telekom" für 19,90/Monat mit Multflat.
    Da werden dann Deine Privatnummern hingelenkt und die Firmennummern "huckepack".

    Sichtverbindung, stabile Befestigung. BLITZSCHUTZ. Kannst Du alles in der eigenen Bude zusammenbraten.
    Ich hänge Dir 'mal ein Bild einer geeigneten WLAN-Yagi-Antenne an, damit schaffst Du leicht 1.200 m.

    Braucht ja nicht. Das ist ja das Schöne: Telephonie ist vom Provider unabhängig ! Außer bei der "Telekom", die den Anschluß dermaßen verpaßt hat, daß sie ihre Kunden nur mit "Zwangsmaßnahmen" halten kann.
    D.h., wenn in zwei Jahren eine stärkere Internetverbindung kommt, ändert sich -- nichts.

    Etwa 4,80 Euro/Monat für zwei Kanäle mit Rufnummernblock 30 User, dazu 14 Euro und nochwas für einen Kanal mit Flatrate.
    Macht 40 Euro gesamt, dann kommen aber erfahrungsgemäß immer noch "Überlaufgebühren" zusammen, wenn die Flatratekanäle nicht ausgereicht haben, ergibt 50,--.
    Nicht theoretisch, sondern praktisch erzielt.

    Das ist das, was eine Mitarbeiterin von uns auch herausgefunden hat. Und mittlerweile würde ich an Deiner Stelle das Risiko eingehen. Die Probleme mit der Telephonie bestehen nach wie vor, aber die *wichtigen*
    Firmentelephonate wickelst Du ja über einen seriösen Provider ab.


    In dem Moment, wo das ISDN wegfällt, wird ein wichtiger Teil der Leitung frei für besseres und absturzsicheres Internet.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Juni 2017
  11. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28

    Die kaufen meistens bei der Telekom, da kannst Du gleich das Schnäppchen für 19,90 nehmen.

    Mit einer Antenne wie unten abgebildet ...
    yagi.jpg

    ... sollte man das prima hinkriegen.

    Angebot: Wir sind am 30. dieses Monats in Kuppenheim und könnten am 29. mit einer solchen Antenne testen.
     
  12. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Okay, wenn man es schafft die Nummern der Weiterleitungen zu ändern und die Anrufprotokolle zuverlässig mitzuschreiben, wäre das wohl zunächst der schnellste gangbare Weg.

    Manchmal habe ich den Eindruck das unsere zweite Leitung einfach fehlt. Zunehmend bekomme ich Beschwerden das man uns nicht erreichen kann obwohl wir da sind aber das Telefon nicht geklingelt hat. Und die bekommen anscheinend die Ansage das der Teilnehmer vorübergehend nicht zu erreichen ist.

    Muss ich mal testen aber ich glaube nicht. Da sind doch 4 bis 5 Häuser dazwischen. Vielleicht bei beiden Standorten mal ganz aufs Dach dann könnte ne chance da sein. Einfacher wäre es aber vielleicht von meinem Nachbar der schon
    einen Glasfaseranschluss hat. Könnte den ja mal fragen ob man darüber was machen könnte.

    Genau das nur ab und zu wird auch mal Stahl gebruzzelt

    Ausser in der Firma alles kündigen hab ich davon nix verstanden. Was ist ein seriöser Provider?

    Das ist jetzt keine Ironie oder? Würde das sonst echt gleich nächste Woche machen. Meine Kinder fallen mir um den Hals wenn sie hören das wir zu Hause besseres Internet bekommen..:)

    wie schon gesagt werd ich am WE mal testen. Die Entfernung ist sicher nicht das problem. Schätze Luftlinie 600 bis 700 Meter. ich versuch das mal in google zu messen

    Das heisst ich kann überall hin nur nicht zur Telekom?

    Wo erzielt? Bei Quix? Ist das alles frei verhandelbar?

    Also nochmal:
    Ich änder zu Hause meinen Vertrag auf das Schnäppchenangebot Magenta S für 12 Monate um 19.99 Euro nach 13 Monaten aber 34.99 Euro. Und dann? Firmenanschluss kündigen und Nummern wohin konkret portieren? Kannst du mir einen zuverlässigen Voip Provider nennen? Alles gleichzeitig oder besser mal eins nach dem anderen? Fragen über Fragen sorry aber meine Stärken liegen ganz woanders.

    Edit:

    Quix haben bei uns ne eigene Glasfaserleitung verlegt. Da die machen bei uns nix über Telekom. Hab nen Quix Glasfaserkasten direkt neben dem Haus. Das Ding mach ganz schön Lärm. Da scheinen Lüfter eingebaut zu sein.

    So ein Teil könnten wir locker basteln..:) Das wäre jetzt eher meine Stärke..:)

    Ich prüfe morgen ob eine chance auf Sichtverbindung besteht. Wenn ja, dann machen wir das.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2017
  13. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Dann wird die Anlage kaputt sein. 1994, das ist ein Wort. Mit der Zeit geht einfach den Elektrolyt-Kondensatoren die Puste aus. Bei der Telekom liegt es eher nicht, denn die "zwei Leitungen" werden über eine Doppelader geführt. Entweder es funktionieren beide oder keiner.

    Oha. Von dem Pferdefuß hat mir unsere Mitarbeiterin nix gesagt.

    Von der Tarifsch**** habe ich auch keine Ahnung.
    Bezüglich eines Providers empfehlen wir gern SIP Experten für IP basierte Telefonie bzw. VOIP | Deutsche Telefon .
    Die haben nämlich ein kostengünstiges Pendant zum "Anlagenanschluß".



    Gern !
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Juni 2017
  14. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Ist aber so ab dem 13ten Monat erhöht sich der Preis auf 34.99 Euro. Da ich aber jetzt schon für meinen Isdn Anschluss mit schlechtem DSL auch schon 28.99 zahl ist das kein großer
    Unterschied

    Gesagt getan. Also man sieht einen kleinen Teil einer Dachseite. Keine Ahnung ob das reicht. Wenns klappt stell ich mal ein Bild rein das ich vom Firmendach gemacht habe.

    Habe einen roten Pfeil eingezeichnet. Die paar Solarpanele auf die der Pfeil zeigt ist ein kleiner Teil meines Hausdaches.

    Die gute Nachricht ist aber das die Entfernung nicht wie zuerst von mir vermutet 800m, sondern keine 300Meter Luftlinie ist.

    Und der Telekom habe ich schon mal eine Mail geschrieben das sie mir meinen Tarif zu Haus auf das Schnäppchen Magenta Zuhause S ändern sollen.

    Das mit dem Sip muss ich wohl erst noch ein paar mal lesen um es zu verstehen. Muss ich da den Sip Trunk einrichten lassen bei der Deutschen Telefon?

    Grüße
    Michael
     

    Anhänge:

  15. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    So wird das auch 'was.

    Das ist allerdings wirklich klasse, dann brauchst Du nicht so eine martialisch aussehende Yagi-Antenne.
    Für 300 Meter reichen zwei Ubiquiti airFiber X Antenne - AF‑5G23‑S45
    Da hast Du dann keinen Streß mit Wind. Insbesondere am Privathaus möchte man ja nicht so ein "Hirschgeweih" haben. Die verlinkte Antenne bringt 20 dB Gewinn, das reicht für gut 500 Meter, auch bei 5GHz.

    Jetzt brauchst Du bloß noch in beiden Gebäuden einen passenden WLAN-Router, und zwar dualband 2.4 / 5 GHz. Mit den 5 GHz machst Du die Richtfunkstrecke, die 2,4 GHz nimmst Du für Deine Kinder innerhalb des Hauses. Der Router muß so gewählt werden, daß er sofort an den bereits bestehenden Internetanschluß zuhause angeschlossen werden kann, der braucht also ein sog. B/J - Hybrid. Wenn dann die Telekom den Tarif umstellt, braucht man nix zu machen - es wird einfach nur schneller. Im Betrieb braucht Du natürlich auch ein Gegenstück, welches aber viel einfacher gestrickt sein könnte, wenn Du in der Firma auf WLAN verzichten kannst.

    Wenn man die Sachen nicht nagelneu haben will, kommt man da mit 500 Euro hin. Ich persönlich würde die Antennen neu kaufen und die Router gebraucht.

    Im Ergebnis hättest Du dann etwa den dreifachen Internetdurchsatz, höchstwahrscheinlich ist die Verbindung auch wesentlich stabiler, Die Rufnummern zuhause würden bleiben. In der Firma kannst Du alles wegkündigen und portierst zu einem VoIP-Provider, was etwa 20,--/Monat kostet.

    Also hast Du, gehen wir 'mal vom Monat 13 nach Installation aus, etwa 55 Euro monatliche Telephonkosten, da sind dann alle privaten Nummer sowie ein 30er Nummernblock mit den bestehenden Firmennummern dabei. In den ersten 12 Monaten aber hast Du sogar 80,-- Ersparnis, d.h., die Investition amortisiert sich locker unterjährig.
     
  16. Mikeb50

    Mikeb50 Beginner

    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Guten Morgen und zunächst mal vielen Dank für die Hilfe.

    Also, den Tarifwechsel auf Magenta Zuhause S werde ich heute noch beantragen.
    Wenn ich auf die Seite gehe wird mir die Antenne als 5 ghz Antenne angezeigt. Leider steht da nirgends etwas von 2.4ghz. Schließen die 5ghz das automatisch mit ein? Hab davon nun leider gar keine Ahnung.

    Und mit keiner Ahnung geht es weiter weil ich nicht weiß welchen Router ich dafür brauche. Habe hier schon viel über den lancom gelesen aber selbst davon gibt es ja zig verschiedene Typen. Nehme an das meine vorhandene Fritzbox 7270 V3 und mein Speedport w700 dafür nicht mehr taugen.

    Wenn das dann mal alles funktioniert würde ich die Firmenverträge DSL und den Anlagenanschluss kündigen bzw. bei der deutschen Telefon einen Sip Trunk beantragen und meine Geschäftsnummern dorthin portieren. Richtig?
     
  17. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    Moin!

    Das ist mit Sicherheit kein Fehler. Zumal die Telekom oder andere Provider in sehr naher Zukunft nochmal kräftig "nachlegen" werden.

    Bitte keine Hardware mitbestellen, das, was die Telekom ausliefert, ist in der Regel der letzte Schund.


    Antenne:
    Soll auch nicht. Die beiden Antennen sind *nur* für die Richtfunkstrecke. Die Charakteristik einer solchen Antenne ist, wie soll ich es erklären ...
    Nimm' ein Rohr und schneide es unter einem Winkel von 60° ab: Die Schnittfläche entspricht in etwa der Ausbreitungscharakteristik.
    Durch die Konzentration ergibt sich auch der sog. "Antennengewinn", 300 Meter Distanz wären mit 5 GHz und Rundstrahlern nicht zu schaffen.
    Ich gehe auch nicht davon aus, daß Du Lust hast, Frau Merkels VIP-Gästen kostenlos Internet zur Verfügung zu stellen. So nobel die Geste auch ist, so geräuschvoll ist auch die Nutzung desselben - auch zur Nachtzeit. Also sollte die Richtfunkstrecke schon als Punkt-zu-Punkt - Verbindung ausgelegt werden, sodaß sich dort niemand 'reinhängen kann.
    Die Funkstrecke zum Betrieb hat also nix mit dem WLAN-Empfang zuhause zu tun.

    Was Du aber tun kannst, um privat Kosten zu sparen: Du nimmst doppelte WLAN - Accesspoints, da sind zwei Sendemodule in einer Kiste, von denen
    - eines die Punkt-zu-Punkt-Richtfunkstrecke mit 5 GHz bedient (die Antenne wird dort angeschlossen)
    - und das andere, im Haus, mit 2,4 GHz und einer zweiten Paddelantenne (wird mitgeliefert), Deine Kinder versorgt.

    Kostet sportliche 400,--. Aber ich würde sowas immer gebraucht kaufen, z.b. LANCOM L-322agn dual Wireless High Speed Access Point - Gigabit Ethernet Händler | eBay . Kannst Du selber suchen mit "LANCOM L322agn" oder, Luxusversion, "LANCOM L422agn". Der 322 reicht völlig!
    Zur Verdeutlichung: Sieh die Anschlüsse eines solchen Gerätes: An "WLAN2" schraubst Du die Paddelantennen an, an "WLAN1" die Richtfunkantenne:
    LANCOM L-322agn dual Wireless - LANCOM Systems GmbH .

    Die "Fritzbox" würde schon funktionieren. Aber ehrlich: Es ist ja geplant, zukünftig auch den FIRMEN-Telephondienst dort aufzunehmen. Ich würde da einen ganz einfachen LANCOM 1781VA nehmen, und zwar auch nicht neu: Lancom 1781VA 300 Mbps 4-Port 1000 Mbps VPN-Router 4044144620348 | eBay . Dazu dann noch die "All-IP-Option", mit der Du deine Privatnummern nutzen kannst. Damit bist Du dann aber schon für VDSL gerüstet.

    also:

    200,-- 2 x Richtfunkantenne
    240,-- 2 x Doppel-WLAN-Access Point
    120,-- Router 1722 VAW
    60,-- All-IP-Option
    ---------
    620,--

    Da kann man mit leben, finde ich.


    GENAU. Aber das mit der Portiererei tunlichst einem Profi überlassen. Die verdienen dann ein paar Mark daran, aber man hat einen einzigen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert. Es sei denn, Du liebst Warteschleifenmusik.
     
  18. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

    Beiträge:
    924
    Zustimmungen:
    28
    So, ich habe es ausprobiert.
    Siehe Bild:
    wlan-kombi.jpg

    Die drei Paddelantennen bedienen das hausinterne Netz mit 2,4 GHz und werden vom ersten WLAN-Modul gespeist.
    Die beiden schwarzen Kabel, jedes gut 20 Meter lang, führen zu einer Doppel-Yagi-Antenne und werden vom zweiten WLAN-Modul gespeist.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ich bin 'mal eben 150 Meter weiter zu Hausmeister Willi ins Nachbargebäude getapert:

    arno.png

    "Unser" Signal ("Arno5") war also stärker zu empfangen als die keine zehn Meter entfernte "Fritzbox" des Hausmeisters.

    Mit einer RICHTIGEN, gegengleichen Empfangsantenne wäre das natürlich nochmal besser gewesen, aber die Nachbarn waren sowieso schon wieder panisch von wegen Strahlung und so. Nebenher, eigentlich ist das, was ich gemacht habe, nach EU-Vorschrift megaverboten, denn man darf die maximal erlaubten 100 mW (RMS) nicht "verstärken", indem man die Abstrahlung konzentriert. EU-Schwachmaten haben sich da wieder etwas ausgesonnen, das wieder einmal nix mit Physik zu tun hat. Deswegen SCHEISSE ich drauf. Man darf übrigens davon ausgehen, daß ein Meter Antennenkabel etwa 0,5 dB Dämpfung bewirken, also sollte das Kabel zur Antenne kurz sein und nicht, wie in meinem Testfall, 20 Meter lang.

    Außerhalb der angenommenen 1. Fresnelzone übrigens war der Access Point nicht sichtbar - was ja genau so beabsichtigt ist.
     

Diese Seite empfehlen