Neue Anlage gesucht (50 Teilnehmer, VoIP, Fax, Voicemail, ...)

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von b3nn1, 4. Mai 2018.

  1. b3nn1

    b3nn1 Beginner

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    aktuell suchen wir in der Firma eine neue Telefonanlage.
    wir sind aktuell noch auf einer Hipath unterwegs, auch noch mit ISDN, aber
    ich erwarte fast jeden Monat die Kündigung von der Telekom.

    Aktuell haben wir um die 20 festen Geräte, 17 Dectsender und etwa 20 Mobilgeräte.
    Dazu Rauchmeldezentrale, Türöffner, Mailboxen, Fax2Mail.

    Zukünftig wäre uns eine Steuerung von Komfortfunktionen über PC wichtig
    (Beispielsweise Weiterleitung von Voicenachrichten per Email)

    Aktuell haben wir nur 6 ISDN Leitungen, würden dann gerne mindestens 20 VoIP Leitungen nehmen.

    Angebote habe ich vorliegen für die Aufbohrung unserer Hipath auf VoIP.
    Einmal eine Lösung mit einer Agfeo ES 770 IT
    und eine Lösung mit NEC

    Gibt es noch andere Hersteller von Anlagen, die ich mir mal anschauen kann?
    (Panasonic mag ich nicht, hatten wir schon mal und habe eine Abneigung gegen Panasonic entwickelt...)

    Gibt es auch die Möglichkeit so eine Anlage komplett virtuell inzwischen darzustellen?


    Vielen Dank schon mal.
     
  2.  
  3. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo b3nn1,

    erst mal eine Frage: Habt Ihr einen Anlagenanschluß?

    Wenn ja -> Wechsel zur DTS ! Dort könnt Ihr auch 20 (oder mehr) Leitungen für kleines Geld ( 1,40€ pro Leitung netto) bekommen.

    Auch eine Cloud-TK-Anlage ist mit DTS möglich. Die Rauchmeldezentrale mit IP/GSM Modul erweitern, alle anderen Sachen sollten direkt oder per Gateway einbindbar sein.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  4. b3nn1

    b3nn1 Beginner

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    Jab wir haben 3 Anlagenanschlüsse. Müssen die Nummern bzw. den Block auch transferieren.
    komplette Cloud Anlagen möchte ich erst mal ausschließen, da das Datenschutztechnisch ein großer Aufwand wäre (Faxe mit Gesundheitsdaten z.b.)

    Was ist DTS?

    Komplett ballern wir aktuell viel im Festnetz durch und dazu kommen etwa 2000-3000 Minuten in Mobilfunknetze.
     
  5. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo,

    DTS ist Deutsche Telefon Standard AG. Ich kann Dir da gerne mal einen Test-Account ( SIP-Trunk) freischalten, wenn Du möchtest. Gerne auch mit einer Telefonnummer aus Eurem Ortsnetzbereich.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  6. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Nett das hier die Antworten eher den Verkauf von ISP Leitungen geht und die Anlage dabei aussen vor bleibt.

    Nur mal so zum Nachdenken....seid ihr mit der Hipath / Octopus bisher zufrieden gewesen ?
    Wen ja sollten deine Wünsche mit einem Upgrade zur Open scape Business doch eigentlich der einfachste Wechsel mit der Erfüllung deiner technischen Wünsche sein.
    Wenn ich deine Aussage " wir erwarten die Kündigung der Telekom " richtig deute, habt ihr die Anlage gemietet und die Telekom will aus Altersgründen die Anlage nicht mehr weitervermieten.
    Frage doch einfach einmal bei der Telekom nach, was die Anlage als Rückkaufpreis kosten würde. Dann hast du zumindest schon einmal die Geräte, die Bedinung ist ja bei der Belegschaft schon bekannt und jeder behält sein Telefon . Von welchem unify Partner du dann die Anlage austauschen / hochrüsten lässt bleibt ja dir überlassen, selbst ein neues Angebot der Telekom mit Einbeziehung der vorhandenen Endgeräte sollte dich wesentlich günstiger kommen als jedes andere Angebot.
    Was sicherlich auch eine Überlegung Wert ist, sind deine 17 DECT Stationen, da war und ist Siemens/ Unify wirklich gut und du wirst wenig adäquaten Ersatz finden. Solltest du zu Open scape/ octopus fx wechseln so müssen auch deine Basisstationen gegen BS 5 ausgetauscht werden.auch hier können aber die professionell Gigasetgeräte übernommen werden.
    Du erhältt eine neue Anlage zum Hochrüstpreis und kannst die Anlage mit den jeweils benötigten Lizenzen an deine Erfordernisse anpassen.
    Wenn es überhaupt nicht ums Geld geht, dann kannst du natürlich auch jeden anderen Hersteller nehmen.
    Interessant wäre natürlich gewesen, wenn du erwähnt hättest, welche Anlage genau, in welchem Softwarestand und welche Endgeräte ihr im Moment habt. Auch eine ungefähre Beschreibung eurer Firma oder Institution ist wichtig, dann kann man definitiv den Umfang und auch die Empfehlungen etwas genauer definieren.
    Gruss Borat
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2018
  7. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Ach ja, die ip Leitungen... diese sind natürlich auch bei einer upgegradeten octopus / openscape möglich.Schaue dir einfach die Kosten ins Festnetz und in die verschiedenen Handynetze an und entscheide nach Qualität und Preis.
    Auslandsgespräche hast du ja hier nicht explizit erwähnt.

    Gruss Borat
     
  8. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo Borat,

    da Du jetzt schon mal nach "nach Qualität und Preis" gefragt hast:

    DTS ist professionell und hat einen SIP-Trunk (nach RFC) der auch funktioniert (im Gegensatz zum Telekom 1TR118).

    Preise: Deutschland 1Ct/min Festnetz und 4Ct/min Mobilfunk. Ausland ab 1Ct/min. (Alles netto). Es gibt aber auch Flatrate-Angebote, je nachdem was man benötigt.

    Und ja, der SIP-Trunk funktioniert auch mit Siemens bzw. Unify Anlagen.

    Grüße
    Cpuprofi
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2018
  9. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo cpuprofi, das war nicht gegen dich gerichtet, der to muss nur schauen wo er günstig zu Qualität kommt auch im Hinblick auf die GSM Gespräche.
    Nur deshalb habe ich Qualität erwähnt, es gibt ja im Forum jede Menge Tips für Anbieter und hier nicht unbedingt die Telekom.

    Gruss Borat
     
  10. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Hallo zusammen !

    1. Kündigung
    Selbige würde ich dankbar als Gottesgeschenk hinnehmen.

    Bevor man sich jetzt aber umsieht, vielleicht ein paar Hintergründe:
    Eigentlich bräuchte man ja keinen "Telephonieprovider", denn Internettelephonie heißt ja nichts anderes, als daß man sich DIREKT via Internet untereinander verbinden kann, z.B. sip://mein.name@meinefirma.de .

    Strenggenommen sind also die Telephonanbieter überflüssige Wegelagerer. Eine wichtige Komponente der deutschen Dummheit aber ist es, die Dinge so zu lassen, wie sie sind. Wir möchten nach wie vor unsere bekannten Nummern wählen können, auch in die Mobilnetze. Dafür brauchen wir Provider. Und weil diese ihre Kunden maximal abzocken wollen, solange es noch geht, verkaufen sie "SIP-Leitungen" und sogar, Gipfel der Dreistigkeit, "SIP-Anlagenanschlüsse".

    Zunächst einmal muß man sich allerdings dessen bewußt sein, daß zukünftig über das Internet-Protokoll "nach außen" telephoniert wird. Ihr braucht also erstmal
    - einen ordentlichen Internetanschluß,
    - einen vernünftigen IP-Router, welcher die Telephonie bevorzugt behandelt und
    - die Erreichbarkeit von außen sicherstellt.

    2. Dann würde ich mich mit dem Telephonieprovider befassen, der sinnvollerweise NICHT identisch sein sollte mit dem Leitungsanbieter ! Dabei ist wichtig:
    - Auf jeden Fall "Telekom" vermeiden, die machen ständig Probleme und kümmern sich auch bei Geschäftskundenanschlüssen nicht um deren Behebung. Gleichzeitig definieren sie ihre eigenen Standards, um die Kunden zu zwingen, den selbstvertriebenen Sondermüll zu kaufen. Die Zuverlässigkeit ist unterirdisch, wenn jede Woche in der Hauptgeschäftszeit die Telephonie für eine Stunde ausfällt, dann ist das noch kein Grund zur Reklamation: Garantiert werden 97% Verfügbarkeit.
    - Der Provider muß einfache SIP-Standards beherrschen. DTS ist da schon eine sehr gute Wahl.
    - Ich würde gleich ZWEI Konten einrichten, einen "zum 'reinwählen" mit Eurer Original-Nummer und vielleicht 8 Kanälen, einen "zum 'rauswählen" mit vier Kanälen und entsprechender Flatrate. Nun muß die Telephonanlage so schlau sein, zuerst und bevorzugt die teuren Handy- und Auslandsgespräche über die Flatrates abzuwickeln und erst bei "Überlauf" auf das zweite Konto springen. Im Ergebnis spart eine solche Kombination *richtig* viel Geld im Monat.

    3. Was nun die Anlage betrifft:
    Nein, Agfeo ist nun wirklich nicht das, was Ihr gebrauchen könntet.

    Von Atoss / Unify (also der Beerdigungsfirma für SIEMENS) halte ich auch nicht viel - Kollege Borat weiß, wovon er spricht: Zwar könntet Ihr eure (teuer erworbene und qualitativ hochwertige) DECT-Anlage weiterverwenden, aber da haben die Lizenz-Aasgeier einen Riegel vorgeschoben. Im übrigen läßt das Restunternehmen sein hervorragendes DECT gerade sterben.

    Aber eines kann euch keiner nehmen: Die sternförmige, kabelgebundene Verkabelung der DECT-Stationen.
    Das bringt euch in die bequeme Situation, alternative Basisstationen zu installieren. Da böte sich Spectralink an. Die wiederum sind kompatibel zu einer ganzen Reihe von TK-Anlagen.

    4. Ganz wichtiges Kriterium: Kommen die Leute mit den zukünftigen Apparaten zurecht ?

    5. Wie ist der Laden organisiert, welche Teams ergeben sich, welche CRM-Software wird verwendet, gibt es "außenliegende Nebenstellen" ?

    6. Alles redet von IP-Apparaten -- aber besteht bei Euch eine vernünftige Infrastruktur hinsichtlich Verkabelung und Vermittlung ?

    Eine Anlage mit 50 Nebenstellen und 20 DECT-Sendestationen ist schon eine Hausnummer, bei der eine "Fernberatung" gerne einmal in die Hose geht. Sowas muß man sich vor Ort ansehen, insbesondere die topologischen Gegebenheiten hinsichtlich der DECT-Installation. Daher die obligatorische Frage:
    Wo seid Ihr angesiedelt ?
     
  11. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hello Koppelfeld, schön das du dich hier, mit deinem sehr gutem Fachwissen einbringst.

    Nur eins zur Lizenzierung bei den Basisstationen der openscape business. Die Lizenzierung läuft jetzt nicht mehr per Basisstation und deren B- Kanälen sondern über die angemeldeten Dect Teilnehmer.

    Um dies zu umgehen bzw. Die lizenzen umsonst zu erhalten gibt es einen einfachen Trick . Damit kannst du offiziell eine Menge DECT Geräte lizenzieren.

    Also preislich halte ich das für das sehr günstig und die DECT Geschichte ist immer noch eines der Besten.

    Natürlich gibt es auch andere Firmen die so etwas können z. B. SPECTRALINK.

    Allerdings hast du dann ein adaptiertes System, was nicht immer vorteilig sein dürfte.

    Aber jeder nach seinem Geschmack....

    Schönen Sonntag noch Borat
     
  12. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Aha? Das wußte ich nicht einmal. Ich habe es auch mittlerweile aufgegeben. Man muß ja bei SIEMENS mehr lernen zu Lizensierung als zur Technologie.

    Ja, unter Umständen "rettet" man so eine Anlage bereits durch Verwendung eines geeigneten Routers.

    Das ist die alte Prinzipfrage: Proprietär (was nicht schlecht sein muß) oder Standard.




    So isses. Bevor ich in solchen Fällen einen Geschmack entwickle, gucke ich mir das aber immer gern an.
    Denn meistens kommt dann etwas ganz anderes dabei heraus.
     
  13. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hängt eigentlich alles an der Umstellung HiPath -> OsBiz, seit dem läuft im Prinzip alles teilnehmerbasiert.
    Und sollte eine HG1500 in der Anlage stecken, muss der ggf. nicht einmal S0 haben.
     
  14. b3nn1

    b3nn1 Beginner

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    Danke für die Hilfe,

    bitte nicht streiten. Aufgrund der Lage und der Servicemöglichkeiten werden wir auf jeden Fall eine Firma im Umkreis von ca 1 Stunde maximal für
    die Umsetzung beauftragen.

    Verdrahtung passt soweit, ist auch zu jedem Sender und Telefon mit Cat5e ausgeführt, dann teilweise eben nur 2 Drähte genutzt.

    unsere bestehende Hipath 3800 V9 wirkt oft für mich zu altbacken.
    Klar man kann diese aufbohren, aber vieles wirkt wie "dazugebastelt".
    Wir haben die Anlage nicht von der Telekom, könnten diese nach Mietende auch übernehmen,
    der Kaufpreis der 5-6 Jahre alten Anlage übersteigt aber die Anschaffung einer neuen Agfeo 770er
    oder kommt fast an eine neue Nec Anlage ran.
    Bei Rückgabe der Anlage bleibt die Verkabelung bestehen und die Mobilgeräte behalten wir, der Rest geht zurück.
    Schwierigkeit ist dann imho letztendlich denke ich bei der Vertragsumstellung zu sehen.
    Die eigentliche Umrüstung sollte ja mit Vorkonfiguration und 3-4 Mann vor Ort in wenigen Stunden
    abgewickelt sein.

    Internetanschluss passt auf jeden Fall, der ist von Vodafone und hat 500Mbit down, 50 Mbit up über
    feste IP an einem vernünftigen Router (PFSense) und QoS und Vlan fähige Switche.

    Fallback wird wahrscheinlich bei der Telekom weiter realisiert über VDSL, da ist leider aktuell nur einer 25er Anschluss möglich.

    Mit diesen Flats bin ich noch etwas überfragt.
    So wie ich das sehe haben wir wohl einen 1000er Block bei Telekom.
    Kann man da den kompletten Block transferieren und hinterher mit 20 Leitungen wieder darauf zugreifen, oder
    muss man im Grunde für jede Nummer eine eigene Leitung haben?

    Was ich bisher gelesen habe, will auch nicht jeder Anbieter diese großen Rufnummernblöcke der Telekom anfassen?!
     
  15. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo b3nn1,

    ist kein Problem. Kann ich auch gerne für Euch übernehmen.

    Die eigentliche Umrüstung sollte ja mit Vorkonfiguration und 3-4 Mann vor Ort in wenigen Stunden
    abgewickelt sein.

    Internetanschluss passt auf jeden Fall, der ist von Vodafone und hat 500Mbit down, 50 Mbit up über
    feste IP an einem vernünftigen Router (PFSense) und QoS und Vlan fähige Switche.

    Da könnte man als Telekom-Alternative auch einen VDSL der DTS, mit fester IP und auf Wunsch auch /29 Netz, nutzen.

    Da können wir mal miteinander reden, kann ich dann alles einfacher erklären.

    Sicher, daß es wirklich ein "echter" 1000er Rufnummernblock ist und kein "aufgebohrter" 100er Block?

    Ja, das geht. Du benötigst bei SIP-Trunk nicht für jede Nummer eine eigene Leitung.

    Auch kein Problem. Alles machbar.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  16. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Ich sehe hier keinen Streit. Kein Widerspruch zu den Kollegen Borat und Retrofreak. Letzterer ist allerdeings Informatiker und sieht manchmal Herausforderungen darin, alles, was möglich ist, auch zu tun.

    Wo ich immer fuchsteufelswild werde, ist, wenn ich lese, "Alles möglich !", "Alles kein Problem -- für mich zumindest !", "Alles spottbillig !", "Erkläre ich Dir gerne persönlich, damit die anderen sich nicht vor Lachen am Boden kringeln" etc. pp..

    Fast die ganze letzte Woche haben wir mit der Behebung eines umfangreichen indirekten Blitzschadens zugebracht. Sternförmige Verkabelung, womöglich über mehrere Gebäude, hat schon auch ihre Nachteile.

    Das beste DECT ist leitungssynchronisiert. Das zweitbeste synchronisiert über LAN, und hier (und NUR hier) muß tatsächlich auf den Switches sauber priorisiert werden, damit die Broadcasts des 'Precision Time Protocol' auf jeden Fall priorisiert werden. Man braucht dazu einige Kenntnisse über LAN-Technologieen.
    Die funksynchronisierten Spielzeuge eignen sich für eine Zahnarztpraxis oder eine kleine Werbeagentur.
    Aber für nichts anderes.
    Auf jeden Fall kannst Du über Cat. 5e mit hoher Wahrscheinlichkeit auch DECT-Basisstationen mit Netzwerkinterface betreiben.

    Es *ist* dazugebastelt.
    Auch in der neuen "OpenCrap". Wenn ich das schon höre, "Booster Card", da kommt mir die Galle hoch.
    Insgesamt erinnert mich das sehr an Innovaphone, die hatten einmal eine Werbung, da sprang ein Goldfisch von einem runden Aquarium ins andere. Bloß, was hatte er durch die Anstrengung erreicht ? Er war vom "ISDN" - Glas ins "H.323" - Glas gesprungen. "H.323", das ist ISDN over IP. Eine tolle Leistung -- wenn man ein Goldfisch ist.
    Eure bestehende Kiste würde ich entweder so behalten wie sie ist oder aber ersetzen.


    Ja. Da gibt es regelmäßig Probleme. Und immer wieder überraschend neue.

    Der technische Leiter eines Kunden (großes Hotel mit fünf baulich verbundenen Gebäuden und etwa 500 Teilnehmern und flächendeckendem DECT) erzählte von den Spitzenleistungen des Gespanns "FMG" und "Aastra": "Vier Wochen hatten wir gar kein Telephon. Und dann haben sie zwei Jahre grbraucht, bis wir alles so hatten, wie wir es brauchten".
    Gut, so lange solltest Du nicht warten müssen. Aber wenn Du IP-Telephonie auch an den Endgeräten wünschst, dann müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Du erwähnst es bereits:

    Gerade die Kombination "PFsense" und "eine feste IP" bereitet richtige Zahnschmerzen. Man hätte es nämlich eigentlich gern, daß die TK-Anlage eine eigene, öffentliche IP bekommt. Zwar kann man mit einfachen Regeln die Pakete vom Provider an die TK-Anlage redirigieren, man kann auch sehr gut die ausgehenden Pakete passend umschreiben, man kann auch die TK-Anlage instruieren, die öffentliche IP des Routers in die Header zu schreiben -- bloß kommt es trotzdem immer wieder zu haarigen Problemen. Es zeigt sich auch, daß der Umgang mit einer "PFsense" ausgesprochen nichttrivial sein kann. Letztendlich ist sie limitiert duch die Möglichkeiten des (BSD-) Netfilter - Pakets. So etwas wie eine "echte" DMZ, wie Du sie bei Cisco, Juniper, Lancom, Fortigate oder Checkpoint bekommst, kriegst Du mit einer PFSense nicht hin.
    Wohlaufgemerkt, die PFSense ist wesentlich ausgereifter als solche "Marktführer" wie "Quatschguard" und richtet sich auch an ein intelligentes Publikum.
    GELÖST haben wir die PFsense-Probleme unseres Kunden dadurch, daß wir einen LANCOM-Router der PFsense vorangestellt hatten, welcher QoS erledigt und eine IP des gottseidank vorhandenen /29er Netzes direkt an die TK durchleitete, freilich unter Anwendung der definierten Filter.
    Aber frage nicht, wie lange wir für die Fehlersuche gebraucht haben.


    ... der ganz dicke ausreicht.

    Wetten, daß nicht ?
    Da hat der alte Installateur euch etwas gutes tun wollen und einfach die Features "Nachwahl" und "Digit Collection" kombiniert. Das klappt in aller Regel auch mit einem VoIP-Provider, aber ich würde auf Nummer sicher gehen und den Rufnummernblock bei der "BNetzA" aufweiten lassen. Was aber nicht immer so einfach zu bewerkstelligen ist (Überschneidungen).

    Nein. Man muß der "BNetzA", via Provider, den Grund für die Erweiterung darlegen. Natürlich spielt es eine Rolle, ob man gerade 5 oder 500 Kanäle gebucht hat. Früher gab es den 500er Block ab 30 Kanälen, bei 60 Kanälen bekam man einen 1000er.

    Mag sein, daß Billigheimer wie "1&1", "Easybell" und sonstige hier passen. Seriöse Provider unterstützen dabei.
     
  17. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Manchmal sehe ich die Aussage " die Siemens unify wirkt wie zusammengebastelt" eher bei den reinen ip Anlagen.dort muss ich durch für viele Dinge Adapter benutzen um die bisherigen Funktionen wie analoges Fax, hier auch der angeschlossene Türöffner, die Alarm- Brandmeldeanlage oder ähnliches bewerkstelligen zu können. Klar kann softwareseitig nicht alles in der unify anlage vorgeleistet sein und man ist hier auch auf Dritt-Anbieter angewiesen.
    Natürlich ist auch bei unify nicht alles Gold was glänzt, aber was ich so von den Kollegen hier in Deutschland höre, ist dies bei sehr vielen Herstellern so und auf keinen Fall ein Unify Alleistellungsmerkmal.

    Was mich aber noch mehr stört, ist das Übernahmeangebot der Hipath 3800 V9. Gerade dieses System ist für eine sehr moderate Bezahlung auf eine openscape business x8 hochzurüstbar und die Lizenzen bleiben erhalten und sind nach dem Upgrade OSB V2 Lizenzen.
    Und nach 6-7 Jahren Miete sollte die Anlage eigentlich bezahlt sein oder zumindest günstig, mit einer kleinen Restzahlung zu erstehen sein.
    Möglicherweise hat das Angebot der Vertrieb mit null Ahnung über die Möglichkeiten der Hochrüstung oder nur unter dem Aspekt der Gewinnmaximierung gemacht...Kundenbindung scheint nicht das erste Ziel dieses Vertriebsmannes zu sein.
    Mich würde dann interessieren was die Firma dann mit der 7 Jahre alten Anlage macht...Die Zeit in der man alte Anlagen ohne Upgrade noch gewinnbringend abverkaufen konnte sind definitiv vorbei, also wird die Anlage entweder bei eBay landen oder auf dem E-schrott, sehr dumm ist das.
    Aber lange Rede kurzer Sinn ....ihr seid frei in eurer Entscheidung was letztendlich angeschafft wird.
    Gruss Borat
     
  18. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Gut, aber dafür ist die HXGM ein völlig eigenständiges "System im System" mit eigener Bedienungsoberfläche.

    Ist aber letztendlich egal - solange die Wünsche der Benutzer berücksichtigt werden.

    Naja, und ehrlich gesagt:
    - die "Gigaset" begeistern nicht mit ihrem verchromten Plastik
    - die "OpenStage" sind qualitativ billig, häßlich und teuer in der Anschaffung
    - etwas anderes paßt vorsichtshalber nicht dran
    - bei der V9 funktioniert "TAPI" nur manchmal, unter den "MS Terminal Services" gar nicht
    - ASN.1 / CSTA sind nicht jedermanns Sache, da brauchst Du wieder irgendeine absturzfreudige Malware aus dem Win32-Luserland

    Kommt dazu: Jede Menge Zeugs ist bei den neuen Kisten in Java zusammendeliriert -- da hätte ich kein Vertrauen.
     
  19. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Die Antworten von koppelfeld und mir haben sich jetzt überschnitten...aber Widersprüche sind nun einmal auch Sinn eines Forums und haben ja ihren eigenen Reiz.

    Borat
     
  20. borat

    borat Schon ein paar Mal da gewesen

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    Die Hxgm ist jetzt integriert in der occl und beide Systeme sind gemeinsam über das wbm administrierbar.
    Die Vertrauensfrage würde ich mir bei anderen Systemen stellen, da die Anlagen bei uns zumindest sehr stabil laufen ohne das wir die Systeme ständig ersetzen müssen.
    Klar über Designs von Endgeräten kann man streiten, dabei entscheidet eigentlich der Geschmack, aber ich gebe dir Recht eine gewisse Qualität bei hohem Einkaufspreis erwartet man einfach und da ist der Zulieferer Gigaset weit hinter seinen Möglichkeiten. Es kommt natürlich auch auf die Vorgaben und die Verdienstmöglichkeiten von unify an.
    Ich stelle mir eigentlich eher die Frage, wo ein Hersteller Geld verdienen kann wenn er die Software verschenkt, sich die Upgrades vergolden lässt und die Endgeräte billigst in China fertigen lässt.
    Dann wechselt doch jeder sein System wenn ein Upgrade ansteht.
    Erinnert mich doch an z.B. Sky, ich kündige sofort nach Vertragsabschluss um in zwei Jahren einen jungen dummen Vertriebler wieder einen neuen Abschluss tätigen lasse...finde ich so was von blödsinnig..
    Der gute tolle Zeitgeist lässt grüssen und die neuernannten Vertriebsleute freuen sich viereckig....doof.

    Welches System mit welchen adaptierten Subsystemen z.B. DECT würdest du vorschlagen lieber Koppelfed ?
     
  21. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Es kommt auch heute noch wahnsinnig auf die Kundensituation an.

    Bei DECT fühle ich mich bei Spectralink ganz gut aufgehoben.
    Mit der 8000 beispielsweise kann ich fast beliebige Mengen (UP0-) Basisstationen anhängen, aber auch, in "Hotspots", 12-kanalige IP-Geräte. Natürlich mit 'seemless handover').
    Das Ganze kommt in einem 19"-Gehäuse aus Aluminium-Strangguß.
    Adaptieren muß man eigentlich gar nichts, jedes Endgerät verhält sich ganz genau so wie ein SIP-Telephon. Du hast aber noch schöne RPCs zum Lokalisieren der Benutzer, für Schwesternnotrufe etc..
    Gleichzeitig kannst Du aber auch via LAN synchronisieren.
    Und wenn es sein muß, in einem kleinen Laden, auch über Funk.

    Du kannst jedes (Multicell-) Telephon benutzen, bei vielen klappt ein OTA-Firmwareupdate.

    [FONT=Roboto, Open Sans, Ubuntu, Helvetica, Arial, sans-serif]Naja, und man verwendet die original INFINEON - Chipsätze.

    Du kannst auch beispielsweise Headsets direkt am DECT-Server betreiben und über ein API die Rufnummernliste synchronisieren. Ach ja, Telephonbuch über LDAP und T9 ist auch dabei.

    Sehr schön: die zusätzlich anschließbaren Antennen, ideal bei Brandabschnitten oder Stahltüren in armierten Wänden: Eine Mini-Bohrung für das Antennenkabel reicht, wenn Du dann eine Stahltür passierst, brauchst Du weder einen bearer- noch einen connection-handover -- denn Du bleibst ja verbunden ! Das ist für die Kundenzufriedenheit im industriellen Bereich sehr wichtig.[/FONT]

    Wenn ich dagegen Gigaset, RTX oder Ericsson/Aastra/Mitel sehe, muß ich gleich speien.
    Die Dinger sehen schon so scheiße nach Amateurkrams aus.

    Also, die einzigen, die noch ordentliches DECT machen, sind Siemens (abgekündigt) und Alcatel.
     

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