Telefonanlage für Privathaus

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von brooks, 4. Dezember 2016.

  1. brooks

    brooks Beginner

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    Hi,

    ja also dann sind die fertigen Lösungen aus der bekannten Ecke alle raus.
    Ich werde mir mal die Firma Ansitel ansehen, das Webinterface ist reduziert und basiert auf Asterix. das wäre wohl ein guter Kompromiss für mich. Vielleicht noch einen DM 720 er Manager und drei bis vier N720 Sender , mal sehen.... vorrausgesetzt ANsitel kann IPv6 und mit MNET......

    Die Firma Mnet wehrt sich mit Händen und Füsschen vor allerdingen im Privatsektor, weil es keine technische Hilfe gibt. Am Telefon sind sie sehr unfreundlich und nur die wenigsten haben die entsprechende Kompetenz mitreden zu können. Man erfährt weder , welche Ip Adressen noch Ports noch irgendwelche technischen Daten über VOIP.... Ich habe drei Wochen gebraucht bis ich meine Fritzbox durch nen Cisco ersetzten konnte . Ich weiß bis heute noch nicht mal ob die Firma Mnet im Privatbereich einen STUN Server einsetzt....und wie die Addresse dafür ist. Im Bussiness Sektor gibt es eine super Anleitung...
    Jedoch ist die für den Privatbereich nosens...

    Fakt ist aber , dass der ganze VOIPM*** über Ipv6 läuft. Auch im Dual Stack Zugang.

    Mein Nachbar hat sich vor 8 Wochen eine Auerswald Anlage einbauen lassen mit Spectralink und allem was dazugehört,inc Compact 5000R und entspr. Systemtelefonen, er hat tief in den
    Geldbeutel geschaut. Der Schaden der entstanden ist , ist immens. es wurde letzte Woche alles wieder ausgebaut und momentan die alte Anlage mit ISDN wieder eingebaut. Was Firmen versprechen ist das eine, was hinterher funktioniert , das andere. Telefone die sich aufhängen...??? Das Design der Telefone ein Graus....

    Deswegen bin ich nun sehr vorsichtig geworden und lasse mich nicht mehr dazu inspirieren was andere Firmen alles vermeintlich können. Irgendwie ist das doch...... Schlimm**Milde ausgedrückt**
     
  2. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Da wünsche ich viel Erfolg - ernstgemeint.

    ... ja, und so geht das halt nicht. Aus diesen und ähnlichen Gründen arbeiten wir nicht mehr mit "Provider-Telephonie", denn der Ärger bleibt bei uns hängen. Und wir können die teilweise stundenlangen Hotline-Orgien nicht weiterberechnen.
    Daher meine Empfehlung: Portiere die Rufnummer zu einem 'internetanbieterneutralen' Telephondienstleister, als da wäre "Deutsche Telefon Standard", "OSC" oder "Sipgate".

    STUN ist in einem NAT-Szenario übler Pfusch und unter IPv6 kompletter Humbug. Schon fast bizarr:
    Der initiale Grund für das schwachsinnig umgesetzte IPv6 war ja eben der, daß die elende Krücke "NAT" unnötig wird, indem der Adreßraum derart erweitert wird, daß wieder 1:1 - Beziehungen zwischen allen Endgertätetupeln bestehen.

    Au weia. Da hatten wir auch einmal einen asozialen Spinner, auch mit 5000R:
    Wer kann bei vermurkster Auerswald-Installation helfen ?
    Mit tut das in der Seele weh, denn Auerwald ist ein seriöses Unternehmen. Nur hat sich Herr Auerswald schlecht beraten lassen hinsichtlich der Strategie für den Wechsel von ISDN auf IP. Hier hätte eine neue Anlagengeneration hergemußt, anstatt die alten Systeme mit DSP-Adaptern "aufzuhübschen".

    Ja, das liegt aber in der Natur der Sache: Gerade diejenigen, die sich immer über das Merkel-Zitat amüsieren, "das Internet ist ja noch Neuland für uns", gerade diejenigen, die sich schamlos als "Digital Natives" bezeichnen, haben in Wirklichkeit keine Ahnung von grundsätzlichen kommunikationstheoretischen Zusammenhängen. Der klassische "Teleföner" kann nichts mehr ausrichten, der typische "Netzwerker" hat keine Ahnung von Telephonie. Dann kommt da hanebüchener Unsinn dabei heraus, mit unter Umständen existenzbedrohenden Folgen für die Unternehmen. Und bei den Carriern sieht es genau so aus -- ist es nicht hanebüchen, daß die "Telekom" bis heute kein Geschäftskundenangebot im Portfolio hat ?

    Daher meine Empfehlung:
    Laß' Dir eine Probestellung aufbauen und kaufe erst, wenn es funktioniert.

    Rückmeldung hier im Forum wäre schön ...
     
  3. brooks

    brooks Beginner

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    Hi

    ich bin nun jedenfalls Froh, dass ich mich hier im Forum angemeldet habe, es ist interessant, wie man als dummer Kunde doch seinen Horizont erheblich erweitern kann. :)
    @Koppelfeld: Davon wirst du garantiert ausgehen können! Ich werde mich dieses Mal hinsichtlich dieser Sache selbst widmen . Unwissendheit schützt nicht vor Strafe......

    So ich habe jetzt mal mit der Firma Ansitel funktioniert.
    Es gibt hier wohl mehrere Möglichkeiten einen TK Server selbst zu betreiben, entweder ein fertiges Gerät oder eine VM in einem bestehenden Server. Die Kosten für letzteres sind jetzt wirklich nicht wild. Sehr bezahlbar.

    Ich habe der Firma mein Anliegen erklärt und derzeit gibt es für die jetzige Geschichte keine IPV6 Unterstützung, diese befindet sich aber sehr aktuell gerade in der Testphase , sodass es sehr wahrscheinlich im Januar nächsten Jahres gelauncht wird, dass SIP dann auch mit IPV6 unterstützt wird.... Angaben allerdings ohne Gewöhr.

    Sie haben sich sogar bereit erklärt mir bei meiner EInrichtung mit Mnet dann zu helfen, da bereits Erfahrungen seitens Ansitel vorliegen.......

    Tja was soll ich sagen? Ich werde mir das mal im Januar ansehen und wenn das so gut klappt wie ich mir das vorstelle , dann wird das eine gute Nachricht. Und Ansitel sollte so wie ich das Webinterface gesehen habe, out of the Box laufen, ohne dass ich hierfür etwas ändern muss. Sogar ein Telefonbuchserver ist dabei?? Was will ich mehr?

    Ist jetzt nur noch die Überlegung ob ich den N510Ip mit Repeatern nehme oder gleich die richtige Variante , den N720 , wahrscheinlich letzteres , da es mehr Sicherheit bietet. Kostet entsprechend auch mehr, aber wenn es dafür funktioniert? Dann wäre es mir das wert. Jedenfalls sehen die Gigaset Telefone um Welten besser aus, als der Spectralink mitsamt von Auerswald.....

    Auch ist dann noch die Frage welche drahtangebundenen POE Telefonbuch mit Telefonbuchunterstützung ich nehme. Am schönsten wäre es, wenn die Telefone auch das Video der jeweiligen Sprechanlage automatisch dann herschalten können beim klingeln....aber das können die Ipads zur Not auch tun....
     
  4. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Bin mir gerade nicht sicher, aber ich denke bei "schwachsinnig umgesetzt" ist gemeint "Wir ärgern die Kunden, indem wir völlig grundlos neue Präfixe zuteilen um weiterhin für ein 'Premium-Feature' 'Feste IP' Geld abkassieren können."?
     
  5. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Wäre aber mal n Anfang, wenn die Leute die Linux machen mal wieder weniger hacken und mehr handwerkern würden. Es sei denn, die Optimierung auf die persönlichen Anwendungsfälle (und Hardware) der Entwickler ist das Ziel, dann sind sie auf einem sehr guten Weg.
     
  6. mmg

    mmg Administrator Mitarbeiter

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    Da isse wieder - die Pauschalisierung... ;-)
     
  7. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Ja, und ich würde 'mal sagen, pauschal richtig.

    Mehr Handwerk, weniger Allüren, mehr Problemfokussierung, mehr Sorgfalt, weniger Abgelenktheit, breitere Allgemeinbildung und vor allem:

    Kontemplativität.

    Das wären meine Weihnachtswünsche für die Komjuniti. Aber so viel kann der arme Nikolaus gar nicht tragen, und die zwarten Pieten hat das gleichgeschaltete Kollektivbewußtsein aus politischen Gründen verboten.
     
  8. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Was ist an "Die Leute, die Linux machen" eine Pauschalisierung, sondern die Bezeichnung für die Menge an Menschen, die Linux zu dem machen, was es aktuell ist - neudeutsch halt "Komjuniti". Und ich kann aus direkter Erfahrung und dem täglichen Umgang mit Linux als Desktopsystem eine ganze Reihe von Problemen aufzählen, die das Ergebnis genau der Phänomene sind, wie Koppelfeld sie beschreibt. Angefangen beim Ausbleiben von Optimierung und neuen Funktionen in Anwendungssoftware über Probleme allerlei Art, die offenbar entstehen weil man das Produkt dummerweise nicht auf der gleichen Maschine und in der gleichen Umgebung wie der Entwickler einsetzt bis zu mangelhafter Hardwareunterstützung. Besonders gut im Gedächtnis bleibt mir da ein Debian, wo beim Release-Upgrade grub komplett zerschossen wurde. Ergebnis: "Stimmt, das haben schon andere berichtet. Ja, kann schonmal vorkommen."
    Heutige Erkenntnis: Rhythmbox ist nicht in der Lage, eine Titelliste zu sortieren. Der vor 10 Jahren (!) gemeldete Bug ist heute noch offen.
     
  9. mmg

    mmg Administrator Mitarbeiter

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    Warum nutzt du es dann?

    Offenbar ist der Bug niemandem wichtig genug, in die Behebung Zeit zu investieren. Es ist Open Source. Du hättest es vor 10 Jahren schon selbst fixen können (oder jemanden dafür bezahlen können) wenn's wichtig genug wäre.

    Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man sich auch noch beschweren kann, wenn man etwas geschenkt bekommt. Du hast die Freiheit, es zu nutzen, es zu lassen, es zu verändern und ganz viele weitere Dinge damit anzustellen. Du hast dich für's Motzen entschieden. Hilft nur niemandem, auch dir nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2016
  10. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Ich habs mir ursprünglich installieren lassen in der Annahme, es würde noch so funktionieren wie ich es aus früheren Zeiten gewohnt bin.
    Gut, vielleicht war ein nicht aufgenommener Feature Request ein schlechtes Beispiel. Und wenn dem so ist, setzt man ein WONTFIX und fertig. Aber ein 10 Jahre alter Bug, bei dem für beide Seiten unklar ist, was denn nun werden soll, hilft Niemandem.
    Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen. In dem Moment wo man für eine Leistung kein Geld als Gegenwert erhält, darf man also nicht mehr kritisiert werden?
    Und wie ist das dann, wenn du dich auf einem Volksfest verletzt und die Sanitäter dort dich aufgrund handwerklicher Fehler schlecht behandeln -- sagst du dann auch: "Passt schon, sie haben ja kein Geld dafür bekommen."
    Was also bedeutet, ich darf es nicht nutzen, wenn ich nicht programmieren kann. Oder zumindest das Werk nicht bewerten.
    Was daran motzen ist, wenn man sachlich Kritik an der Qualität der Arbeit anderer übt, verstehe ich allerdings nicht.
    Davon ab habe ich diverse Male versucht, Probleme mit Hilfe der "Community" zu lösen. In einem Fall habe ich in Summe mehrere Arbeitstage darauf verwendet, das Problem bis auf ein paar relevante git commits zum Sourcecode einzugrenzen. Mit dem Ergebnis, dass man seitdem nicht mehr reagiert.
     

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