TK-Anlage für mittelst. Unternehmen - Angebotsvergleich

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von andre133, 21. September 2016.

  1. andre133

    andre133 Beginner

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    Hallo Forengemeinde,

    ich führe in mittelständisches Unternehmen und es steht die Anschaffung einer neuen TK-Anlage an. Wir haben aktuell noch eine Siemens Hicom 100 die nicht mehr zeitgemäß ist und wir wollten von neuen Funktionen profitieren. Die Anlage muss ISDN und IP Telefonie beherrschen, da wir momentan noch nicht auf IP umstellen können. Wir befinden uns im ländlichen Raum und die Bandbreite gibt nicht mehr als 10Mbits her.

    Wir benötigen 8 mobile Geräte, 1 Standgerät und haben noch ein analoges Fax. Wir legen Wert darauf, dass man problemlos verbinden kann, Verbindungsketten erstellen kann, wenn jemand nicht abnimmt, Weiterleitung bei Urlaub eines Mitarbeiters, Liste über entgangene Anrufe, Anlegen eines zentralen Telefonbuchs mit allen Nummern aus der Kundendatenbank, etc.
    Das übliche halt, was aber vermutlich jede moderne Anlage kann.

    Schön wäre darüber hinaus noch, wenn eine Verknüpfung mit Outlook möglich wäre und wenn das telefonieren über eine iPhone App weltweit aus mit der Büronummer möglich wäre.

    Wir haben zwei unabhängige Angebote vorliegen. Die eine Firma bietet uns eine Anlage von Wildix an. Es handelt sich um die wgw16. Die andere Firma bietet eine Agfeo ES730IT an. Beide Anbieter behaupten natürlich, Ihre Anlage sei die beste für den angebotenen Preis. Das Preislimit lag bei ca. 5000€ netto. Die Wildix schafft das knapp, die Agfeo liegt bei ca. 3500€. Die Wildix wurde uns ausgiebig vorgestellt und uns beeindruckt die PC-Anwendung Collaboration mit der man perfekt vom PC aus verbinden kann etc. ITAPI ist uns hier allerdings zu teuer, war aber auch kein Muss. Somit wäre die Outlook-Anbindung uns das Telefonieren vom PC aus raus. Über die AGFEO wissen wir noch nicht viel.

    Die Frage die ich an Euch habe wäre daher, wer mir eine Kaufempfehlung geben könnte zwischen diesen beiden Anlagen. Was sind die Vor- und Nachteile? Ich möchte dies gerne von unabhängigen Personen hören, die mir nicht eine der Anlagen verkaufen möchten. Bei der Wildix stört mich ein bisschen, dass man kaum etwas darüber findet und man die Telefone ausschließlich über den Händler bzw. Großhandel beziehen kann. Ich finde auch nicht viele Infos und keine Bewertungen dieser Anlagen im Netz. Über Agfeo weiß ich noch nicht so viel und bin auf euch angewiesen. Stimmt es, dass es hier auch keine App gibt über die man telefonieren könnte?

    Ich hoffe Ihr könnt mir bei der Entscheidung weiterhelfen welche Anlage ihr empfehlen würdet. Vielen Dank schon mal vorab.
     
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  3. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Antw:TK-Anlage für mittelst. Unternehmen - Angebotsvergleich

    Fangen wir mal ganz vorne an:
    Deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Du stellst mit den beiden Anlagen im Prinzip eine klassische TK-Anlage und eine software-basierende VoIP-Lösung gegenüber.


    Ich bin im TK-Bereich nun auch schon ein paar Tage unterwegs und auch von den diversen Mitspielern im VoIP-TK-Anlagen-Umfeld sind mir einige Namen geläufig, aber von Wildix habe ich ebenfalls noch nie gehört. Bei Tischtelefonen mit denen man "im Prinzip einfach nur telefonieren" will frage ich mich dann immer, ob es Not tut, dass dort Android drauf laufen muss -- jedes Telefon ist damit nicht nur anfällig gegen diverse Linux-Schwachstellen sondern zustäzlich noch gegen den ganzen Spaß, den Android so mitbringt. Und man ist dem Hersteller auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, ob er mit dem Updaten und Ausrollen neuer Versionen hinterher kommt (oder dafür dann sogar Geld verlangt). Es kommt ja nicht von ungefähr, dass 60% aller aktiven Android-Installationen nicht mehr aktiv gepflegte Versionen sind.

    Das sollte man im Hinterkopf haben, vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache dass eine TK-Anlage ja auf 10 Jahre abzuschreiben ist.


    Leider sagst du nicht, wieviele gleichzeitige Gespräche möglich sein sollen, was es schwer macht, deine Aussage einzuschätzen. Grundsätzlich sind 10 MBit Downstream aber kein Ausschlusskriterium. Je nach Nutzung der Anschlüsse könnte es sich lohnen, auf ggfs. 2 Internet-Anschlüsse umzustellen, und in ländlichen Regionen gibts ja auch öfter schon andere Alternativen (Internet über Kabel,Hybridanschluss, (S)DSL-Strecken von regionalen Versorgern).

    Hier wäre auch interessant zu wissen, ob du z. B. bei der Telekom dein ISDN hast. Dann ist dein ISDN nämlich eines: nicht mehr sicher. Das Aufkündigen der Mehrgeräteanschlüsse erfolgt zum Teil rigoros und auch rücksichtslos. Ich habe schon von Fällen gehört wo Geschäftskunden das ISDN auf den vorhandenen DSL-Anschluss mit 2 MBit (mehr ist nicht schaltbar) gelegt wurde. Auf den Hinweis, man könne sich dann also künftig entscheiden zwischen langsamem Internet oder telefonieren, war die Aussage "Dann ist das wohl so."

    Ich gehe davon aus, die Wildix-Anlage arbeitet mit VoIP-Telefonen. Ist die Infrastruktur in deinem Unternehmen überhaupt darauf ausgelegt?
    Auch die beste VoIP-Anlage kann man mit ungeeigneten Switchen/Routern in die Knie zwingen. Vor allem wenn ich weiter unten lese, dass ein analoges Fax angebunden werden soll.

    8 Mobilgeräte ist ja jetzt nicht ganz wenig. Wie groß ist denn die zu versorgende Fläche? Gibt es jetzt auch schon ein DECT-System? Was haben die beiden Anbieter ggf. in punkto DECT-Ausleuchtung gesagt?

    Mal ne andere Frage: wie - äh - flexibel sind denn die Mitarbeiter so? Wenn ihr schon lange mit der Hicom arbeitet und die Mitarbeiter sich an die Bedienung gewöhnt haben, wäre ggf. auch eine aktuelle Siemens, also jetzt Unify, eine Möglichkeit. Das ist dann aber Evolution als Revolution, was den Funktionsumfang angeht, allerdings gibts bei den Siemensen ein paar Eigenheiten in der Bedienung, v.a. auch was das DECT angeht, an die man sich schnell gewöhnen kann und die man bei anderen Anbietern dann vermisst.

    Ihr habt aber schon die modernere Hicom 100E mit Optiset / Optipoint-Endgeräten und nicht das Urgestein Hicom Serie 100 mit Ultraset/Set-Endgeräten, oder?

    AGFEO ist eine Feld-Wald-und-Wiesen-Anlage, die gibts schon viele Jahre und - vorausgesetzt der Hersteller existiert dann noch - es sollte kein Problem sein, auch in einigen Jahren noch einen Partner zu finden, der Anlage warten und erweitern kann.
     
  4. telthies

    telthies Urgestein

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    Antw:TK-Anlage für mittelst. Unternehmen - Angebotsvergleich

    ich hoffe doch sehr, daß Du zumindest eine Hicom 100 E meinst, ohne E wäre das Ding Minimum 22 Jahre alt.

    erstens: nein. ISDN verschwindet. Die Übergangszeit lohnt eine Bilingualität auf der Amtsseite kaum noch, da schiene mir eine IP-Telefonanlage, vorübergehend mit Gateway, zeitgemäßer.
    zweitens: daß die Telekom noch nicht auf IP umstellen kann, heißt nicht, daß Ihr es nicht könnt. Über Fernsehkabel kann man auch flottes Indernetz bekommen.
    Was habt Ihr denn überhaupt: Mehrgeräteanschluß (MSN) oder "Durchwahl" ?

    das ist genau die Einleitung, hinter die ich fast reflexartig ein Fragezeichen setze. Nur ganz, ganz selten sind wirklich alle Mitarbeiter permanente Nomaden. Auch lese ich "ein Standgerät" als Hinweis darauf, daß über Anruflenkung bisher nicht viel nachgedacht wurde und unter einer "Hauptnummer" aus allen Rohren auf ein einzelnes armes kleines Bürokauffrauchen gefeuert wird. Auch "analoges Fax" kann vieles bedeuten: einerseits den Wunsch nach einem Weg, Handgeschriebenes in die Telekommunikation einschleusen zu können; andererseits aber auch aus Gewohnheit lieber wahllos jeden Käse auszudrucken als igittigitt womöglich Zeit durch elektronisches Weiterverarbeiten zu sparen. Der Scanner mit eigener Ausfahrt und der Eingang Fax2Mail sind keine Oder-Entscheidung, das geht ganz prima auch Und.

    mit "Verbindungsketten" meinst Du hier vermutlich "Anrufgruppen", daß die Telefonistin nur einmal weitergibt und die Anlage dann einen freien und dienstbereiten Teilnehmer sucht anstatt daß sie "von Hand" alle durchprobiert (?)
    Listen über entgangene Anrufe sind immer nur in dem Maße sinnvoll und effizient, wie die Rufverteilung durchdacht ist. Zum Beispiel muß ich sehen können, ob ein Anruf meiner Gruppe oder mir persönlich galt - sonst folgen daraus häufig doppelte Rückrufe.

    Daß beide das behaupten, kann durchaus einen wahren Kern haben, und für die Mehrheit ihrer typischen Kunden auch gelten. Auf die schneidert ein solider Errichter sein Portfolio der Anbieter betreffend derer Produkte er sich wirklich fit hält zu. Diese Auswahl trifft keiner gerne alle Naslang neu und prüft dabei durchaus gründlich. Dennoch gebe ich auf diese Aussage immer dann nichts, wenn der Anbieter nur diese eine Marke überhaupt in seinem Weltbild hat. Das Budget halte ich hier für ausreichend, um auch viel fehlgeplantes zu erwerben ;-)

    Wildix wird in Deutschland von einer technischen Handelsvertretung (Topas) angeboten, ebenso wie Splicecom (Wildix spricht SIP, Splicecom spricht H323). Hersteller und Importeur machen mir zwar einen seriösen Eindruck, auf Geschäftserfahrungen kann ich hier aber nicht zurückblicken. An Agfeo stören mich zwei Dinge: zum einen die mit Verlaub etwas rappelig anmutenden Bedienoberflächen; und zum anderen, daß diese Marke der Liebling der telefonstümpernden Lichtstromelektriker ist - andererseits aber durchaus auch derer, die viel Hausautomation bauen.

    ich würde diese Frage garnicht an zwei "zufälligen" Angeboten festmachen, sondern den Bedarf unabhängig ermitteln (siehe auch die Überprüfung der o.g. möglichen Fehlannahmen), und dann das einkaufen, was der unabhängige Fachmann herausgearbeitet hat. Ich arbeite dabei schon seit 25 Jahren für Leute, die genau denselben Wunsch haben wie Du. Übrigens bundesweit, empfehle Dir aber gerne auch einen Kollegen in Deiner Region.

    wie mein Vorredner schon sagt, wäre Dein konkretes Beispiel ja kein Vergleich nur zwischen zwei Anbietern, sondern auch zwischen zwei Konzepten. Meine Empfehlung wäre daher: neutral ermitteln lassen, was man braucht; idealerweise sieht sich der Planer dafür den Betrieb an und ergründet auch dessen Kommunikationsbeziehungen über über den "Tele-"Tellerrand hinaus. Eine gute Anlage besteht aus: 1) Analyse des betrieblichen Zusammenhanges, in dem die Telefonanlage Teamplayer sein soll; 2) neutraler Planung und Ausschreibung; 3) Auswahl eines auch für die Pflege des Systems passenden Partners; 4) detaillierter Konfiguration; 5) gründlicher Einweisung der Benutzer; 6) auch die "beste" Konfiguration nach etwa einem halben Jahr nochmals zu hinterfragen. Viele Anlagen haben unglückliche Benutzer, weil ihnen 90% des Leistungspotentials nie in der Bedienung erklärt wurden, und nicht selten finde ich in einem 4.000-Einträge-Telefonbuch nur die zwei Wochenenddiensthandynummern, die bei Einrichtung der Anlage gültig waren, und gewählt wird per aus Outlook vom Bildschirm ablesen und händisch Eintippen (Ähnlichkeiten mit lebenden Betrieben sind rein zufällig) ...
     
  5. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Antw:TK-Anlage für mittelst. Unternehmen - Angebotsvergleich

    Die bisherigen Antworten von Thies und retrofreak habe ich gelesen und kann alles nur bestätigen.

    Entscheidend ist doch: Kann die "Wildix" mit einem professionellen System zur Drahtlostelephonie ? Das würde ich mir zeigen lassen - das "Haussystem" sieht mir sehr 'ipsig' aus.
    Von einer vernünftigen TK-Anlage erwarte ich, daß man ALLE standardkonformen Telephone anschließen kann.
    Mir ist auch nicht klar, weshalb die "Outlook-Integration" so teuer ist.
    Xtelsio Tapi fpr Asterisk kostet unter 5,-- pro Arbeitsplatz, die "Luxusvariante" etwa 50,--.


    Es steht zu befürchten, daß Agfeo, wie Auerswald auch, gar keine VoIP-Anlagen anbietet, sondern lediglich die "ollen Kamellen" auf Basis eines ISDN-Koppelfeldes mit "Adaptern" VoIP-fähig gemacht hat. Bei der "Wildix" scheint es sich um einen "Fliegenfänger" zu handeln.
    Einer der wichtigsten Vorteile der IP-Technologie ist "Offenheit".
    Es ist eine italienische Firma. Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Italien, ich liebe Italiener, aber ich mußte schon oft mit italienischen Firmen professionell zusammenarbeiten, und das ist nach "unseren" Maßstäben schwierig.

    Deshalb würde ich zumindest eine weitere Alternative in Betracht ziehen.

    Bevor man darüber nachdenkt, braucht man weitere Informationen:
    Wie wichtig ist die DECT - Telephonie wirklich ? Welche Ausdehnung hat das Gelände ?
    Welche Eigenschaften müssen die Telephone haben ? Wasserdicht ? Sterilisierbar (kein Witz, das wird u.U. benötigt) ?

    Wie viele Teilnehmer sollen gleichzeitig telephonieren ?
    Anlagen- oder Mehrgeräteanschluß ?
    Welcher Art ist die Internetverbindung ?
    Wie sieht es mit der Mobilfunkversorgung aus ?

    Immer, wenn eine spezialisierte "APP" benötigt wird, versucht jemand, einen gewaltigen Desingfehler dilettantisch zu übertünchen.
    Jedes einigermaßen moderne Mobiltelephon kann mit Bordmitteln zum Nebenstellenapparat werden. Bei "Apple" sogar top-integriert.

    Damit hättest Du auch eine Alternative zur DECT-Lösung:
    Rein theoretisch kann man im Büro auch über WLAN mit einem handelsüblichen Mobiltelephon arbeiten, welches sich verhält wie eine Nebenstelle. Dazu allerdings gibt es etliche Rahmenbedingungen.
     
  6. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Diese Kanalelemente habe ich schon mit unterschiedlichsten Firmennamen gesehen (mindestens Swyx, Snom, Agfeo und Tiptel) und hab dann nun endlich mal herausgefunden, wo sie herkommen:
    offenbar handelt es sich dabei um RTX Telecom aus Dänemark.
    http://www.rtx.dk/RTX8630-2563.aspx
    So wie es aussieht hat RTX auch mit dem DECT-Equipment von NEC/Philips, Avaya und Alcatel zu tun.
    Nun, die Übersichtsseite der Endgeräte https://www.wildix.com/de/voip-telefone/ preist an:
    "Die einzigen VoIP-Telefone, die Sie über den Anwesenheitsstatus der
    Kollegen vor Ort und in anderen Niederlassungen informieren."

    Äh,... nein. Ganz sicher nicht.
     
  7. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Oha. Jetzt fehlt noch AVM und die Masse wird überkritisch. Rette sich, wer kann!

    Das Design ist so scheußlich, da würden sich die Herren Bang und Olufsen im Grabe herumdrehen. Das kann eigentlich nicht aus Dänemark kommen.


    Naja, vielleicht ist damit die "Office/Lync Presence" gemeint.

    Die Telephone sehen auch allesamt billig aus, mit Ausnahme des Android-Gerätes.
    Aber wie Du schon schriebst: Wer will sich solche Staubsauger ins Netz hängen ? Wir setzen, für Heimarbeitsplätze, Grandstream GXV3275 ein (die haben HDMI und man kann einen 1920x1080 - Monitor + Tastatur/Maus dranhängen), aber es ist unglaublich, wieviel diese Dinger "nach Hause telephonieren". Android? Käme mir nicht ins Haus.

    Also, ich befürchte, da ist sogar eine "Askozia" die bessere Wahl.
     
  8. reini5555

    reini5555 Urgestein

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    Klar geht das, über IP ist man allerdings nicht gerade besonders gut dran, da eben nicht immer ein schnelles Datennetz zur Verfügung steht.
    Agfeo ist im Bereich SOHO, also gerade bei 8 schnurlosen Teilnehmern bestimmt nicht gerade das gelbe vom Ei. Nur was ich bei der Investsumme von 5000€ nicht ganz verstehe, da kann man schon richtige Business Hersteller erhalten.
    Bei der Lösung open 230 RCE müsste ein DECT Sender und die Mobilteile dazu, dabei sind 6 Sprachkanäle (gleichzeitige Gespräche) möglich. Vor allem man kann bei ISDN jetzt bis 2 NTBA bleiben und später auf IP umstellen.
    https://geschaeftskunden.telekom.de/startseite/festnetz-internet/endgeraete/321516/octopus-open-230-rce.html
    Ich habe jetzt nur mal den Link eingestellt, damit die Möglichkeiten lesbar sind, die Anlage ist von Alcatel, was auch freie Errichter anbieten.
    Zudem ist es immer Problematisch, wenn ein Anbieter nur einen Hersteller im Portfolio hat, damit wird jeder seine Anlage in den Himmel loben, warum sollte Outlook bzw. CTI extra kosten?
    Ja das ist bei den Alcatel und Panasonic Anlagen schon lange Standard.

    Aus dem Grund einfach der Tipp, mehr Angebote einholen, vor allem auch nicht vor den "Business Herstellern" Angst haben, das diese zu teuer sind, im Gegenteil die sind in der vergleichbaren Ausstattung, und hier kann man den Bedarf nach mobiler Integration zur TK erkennen, Outlook und CTI tun es dazu, das meist die SOHO dann teurer wird, vor allem auf Bezug der AFA sollte man sich ein System aussuchen, welches auch noch in 10 Jahren aktuell ist.

    Zum Auffinden des Händlers / Errichters vor Ort, genügt es bei Alcatel, Panasonic oder Unify einfach nach zu fragen, der Vorteil dabei, man bekommt mit Sicherheit eben einen seriösen Vertriebspartner genannt, denn es ist jedem Hersteller bekannt, sein Produkt kann nur so gut sein, wie der Errichter.
     

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