Umstellung ISDN > VOIP Hipath 3350 ersetzen

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von martin_L, 2. Januar 2017.

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  1. martin_L

    martin_L Beginner

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    Hallo liebe Gemeinde,

    es ist mal wieder soweit das ich eure Beratung/Meinung zum Kauf einer Voip Anlage bentötige. Grund dafür ist das ich mir doch schon so langsam vorher Gedanken machen möchte bevor die Umstellung von ISDN -> Voip kommt und ich nicht unter Druck auf den letzten Drücker Hardware etc. besorgen möchte und ich auch Zeit haben will mir Angebote einzuholen. Die Telekom sagte uns mündlich im April 2016 das die Umstellung definitiv im Oktober 2016 stattfindet, ich meinte das ich das nicht glaube daraufhin sagte er ich werds sehen :) Habe seit April nichts mehr vom Außendienstmitarbeiter gehört :)

    Was ist momentan vorhanden:

    Hipath 3350
    4x Optipoint 500 Advanced mit zusätzlichem key Modul
    1x Optipoint 500 Advanced mit zusätzlichem ISDN-Adapter(Teilnehmer hat noch eine eigene zusätzliche Faxnummer --> Fritz Fax)
    1x analog Siemens Euroset mit vorgeschalteter Klingel da im Arbeitsbereich sehr laut
    1x analof Hauptfaxgerät
    4x Basisstationen BS 2/2
    5x Dect-Telefone(4x Zweittelefon der Optipoint 500 Teilnehmer, 1x Extra Teilnehmer)
    1x Auerswald a/b Audiobox (Verbindung zur ELA Anlage für Durchsagen)

    Als Anschluss dient uns ein Telekom Business Call Anlagenanschluss + Ergänzungsanschluss. Der Rufnummernblock ist von 10-29.

    Soweit zu der jetzigen Konfiguration.

    Nun muss ich dazu sagen das unser Gelände trotz der geringen Anschlüsse sehr weitläufig ist. Die Gebäude sind allesamt per LAN bzw. Glasfaser verbunden und Switsches/Router etc. durchgängig alles CISCO. QOS besitzen alle Komponenten.

    Nun möchte ich eigentlich gerne von der Hipath wegkommen und lieber eine Telefonanlage als 19" Rack version kaufen. Die bin.tec zu nehmen nur um die Hipath am Leben zu halten war eigentlich nicht mein Ziel oder wie steht ihr dazu ?


    Wo ich evtl. Probleme sehe ist das analoge Euroset zu ersetzen, da dort momentan eine simple Klingel parallel am Telefon angeschlossen ist. Ist mir momentan noch nicht ganz so klar wie ich das dann über VoiP realisiert bekomme. Die

    Umgebung ist in dieser halle wirklich laut und die Klingel ist zwingend erforderlich. Ebenfalls vermutlich problematisch die ELA Anlage anzusteuern, momentan mit einem a/b teilnehmer welcher per Chinch mit der ELA verbunden ist.


    Zu dem DECT-System, momentan sind nur die 4 Basisstationen verbaut da nicht überall 1 Adernpaar liegt wo ich gerne eine Basisstation hingehängt hätte, wiederrum kann man sagen ist überall Strom vorhanden. Von daher würde ich gern ein DECT-System installieren wo die Basen sich untereinander per Funk verständigen und Handover unterstützen. Leider fällt mir der Name der Technik nicht ein *peinlich* wie diese genannt wird so das die Basen kabellos angebunden werden.
    Das DECT-System ist mit Sicherheit ein großer Kostenfaktor, deshalb würde ich auch vorerst drauf verzeichten können, mir aber die Option offen lassen um es später zu installieren.


    Ich will nochmal zusammenfassen was genau benötigt wird:

    1x Telefonanlage VoiP als 19" version
    4x Tischtelefone mit evtl. zusätzlichem DECT-Telefonen
    1x DECT-Telefon einzeln
    1x Anbindung an die ELA per Chinch
    1x Teilnehmer wo extra noch per Klingel/Sirene der Anruf signalisiert wird.

    Die Anlage sollte zusätzlich die Möglichkeit bieten eine zweite Firma die noch keinen Anschluss besitzt und auch keine Rufnummern mit anzubinden.

    Das Hauptfaxgerät soll wegfallen und stattdessen das Fax auf einem Exchange weitergeleitet werden so dass das Fax zentral aufläuft und von jedem abgerufen werden kann (Postfach). Die Hipath habe ich momentan selbst konfiguriert und betrieben und genauso wie unsere IT-Umgebung, also ich traue mir zu die neue Anlage ebenfalls zu konfigurieren und zu betreiben.

    Jetzt muss ich an soviel denken und hoffe es ist noch übersichtlich und verständlich geblieben :)

    Ich dank euch schonmal vorab für eure Hilfe/Unterstützung.
     
  2.  
  3. telthies

    telthies Urgestein

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    Mit der Umstellung von Anlagenanschlüssen kannst Du insofern ganz entspannt sein, daß die Teledumm dafür noch unbestimmte zeit braucht. Zager & Evans meinen, in the Year 2525 wäre es so weit. (Übrigens im Herbst - denn in diesem Punkt war man sich schon auf der CeBit sicher: ganz bestimmt im Herbst, nur das Jahr ist noch ungewiß)

    Nun ist so eine HochPfad nicht der Weisheit letzter Schluß, aber hier offenbar ein ohne wesentliche offene Wünsche operierendes System. Insofern würde es auch in einer Phase des vorübergehenden adaptierten Weiterbetriebes brav seinen Dienst tun können und nicht brandeilig einer Auswechselung bedürfen.

    Wo DECT-Basen am günstigsten hängen und wieviele davon benötigt werden, wird bei jedem Systemwechsel neu zu überplanen sein. Ein Gemisch aus leitungs- und luftsynchronisierten Basen wäre schon aus meiner Sicht als Planer nicht mein Liebling, als Administrator wäre ich vermutlich auch nicht wirklich begeisterter davon. Wie gut man sich da mit Powerline Communication helfen könnte, dazu fehlen mir (vielleicht Gott sei Dank ?) die Erfahrungen ;-)

    Am 19"-Format würde ich mich in dieser Größenordnung nicht festbeißen, um die in diesem Segment verbreiteteren Wandlösungen nicht unnötig aus dem Rennen zu werfen. Lieber eine ehrlich an die Wand gehängte kleine elmeg Hybird als eine mit Patchfeld-Fassade in die Blechschublade gelegte Agfeo.

    ELA und große Wecker sind die Wünsche, wo ein Produktvergleich wohl das meiste Datenblätterstudium erfordern wird. Alle anderen Wünsche sind im Rahmen des Mainstream. Nur der Mehrfirmenbetrieb - zumindest in der komplizierten Variante "mit Innenverkehr zwischen beiden Firmen, mit Doubletten bei den Internrufnummern" - könnte als Killerkriterium "taugen". Geringer komplex ("nur" mit Bündelausscheidungen) geht aber auch das mit der Mehrheit der in diesem Segment am Markt befindlichen Systeme.

    Tisch-Mobil-Zwillinge lassen sich im Grunde immer irgendwie konfigurieren, elegant mit gemeinsamem "Besetzt" scheidet sich das Feld da schon eher. Einen Teilnehmer und seinen Zusatzwecker kann man auch in eine Gruppe (ab einem Tln besetzt) stecken und sich dadurch ersparen, wegen des Weckers (oder Lichtsignals etc.) auch das Telefon auf die Analogschnittstelle zu zwingen.

    Bei sechs Telefonteilnehmern sind vier Amtskanäle recht großzügig - seid Ihr Faxweltmeister ? Auch die Keymodul-Dichte ist ungewöhnlich hoch.
    Wie darf man sich vorstellen, was Ihr tut ? - und wie/wo werden nicht-durchgewählte bzw. abgeworfene Anrufe abgefragt ?
     
  4. martin_L

    martin_L Beginner

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    Ich wollte mich aber wenigstens schonmal vorab informieren :) Bin jetzt nicht der Freund unter Hektik zu kaufen, auch wenn ich wohl noch etwas Zeit haben sollte :)

    Von einem Gemisch aus leitungs- und luftsyncronsierten basen halte ich auch nicht sehr viel. Die momentanen Basen hätte ich wegrationalisiert und sie komplett durch luftsyncronisierte ersetzt, wenn ich wüsste welche da stabil laufen und für eine kleine Firma noch erschwinglich sind :)

    Gut um nicht unnötig Anlagen aus dem rennen zu werfen könnte ich auch damit leben die Anlage neben dem Serverschrank zu hängen, das wäre jetzt nicht das Problem-

    Okay mit ELA und Zweitwecker müsste ich mal schauen was der Markt da so hergibt, was ich auf der schnelle gesehen habe sind momentan alle nur über TAE anzuschließen, aber da wird sich schon etwas finden lassen denke ich. Wir werden ja nicht die einzigen sein die diese Komponenten trotz VoIp Betrieb am laufen haben. Der Mehrfirmenbetrieb wäre jetzt nicht super wichtig, darauf könnte ich notgedrungen verzichten. Was aufjedenfall überhaupt nicht benötigt wird ist der Innenverkehr, da es sozusagen Fremdfirmen sind. lediglich Bündelausscheidungen wäre wichtig. Dabei fällt mir auch ein das mir da noch ein DECT-Telefon untergegangen ist oben bei der Auflistung der jetzigen Konfiguration.

    Gemeinsam besetzt wäre mir schon sehr wichtig, das funktioniert mit der hipath momentan bestens. Die Vier-Amtskanäle rühren noch von früher bevor die Firma übernommen wurde, das wurde denn so gelassen um es mal einfach zusagen. dadurch das noch 2 Firmen 2 Rufnummern von uns nutzen(die kennt nach außen aber niemand) ist das aber nicht verkehrt weil 2 Leitungen schon sehr sehr häufig belegt sind. Die Anzahl der Keymodule ist einfach Luxus, weil ich die sehr günstig bekommen habe und das bei uns gerne genutzt wird. Die nicht durchgewählten Anrufe werden garnicht abgefragt, einfach gesagt wenn keiner rangeht ist auch keiner da :), die Sekretärin muss so schon genug durchstellen die wird ja wahnsinnig sonst :)


    Ja soviel erstmal dazu um die aufgekommenden Fragen hoffentlich halbwegs beantwortet zu haben :) Nun müssten wir noch über die Anlagen reden die denn so in Frage kommen könnten :)
     
  5. telthies

    telthies Urgestein

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    In dieser Größenordnung sind Anlagen häufig noch für Wandmontage ausgelegt, eine Neunzehnzollvariante ist da oftmals eine reine Gehäuseform-Variation. Wo das Konzept die Baugruppen direkt an die Frontplatten-Module setzt und jede Baugruppe ihr eigenes Modul hat, ist die Rackvariante sinnvoll. Wo nicht Baugruppe und Frontplattenmodul zusammengefaßt sind, sondern die Frontplatte ein Ganzes und die Module einzeln dahinterliegend, kann man ebensogut mit einem hochpaarigen Kabel von der Anlage an ein nicht als Anlagenelement designtes separates Patchfeld gehen, und hat dann die Anlage wartungsfreundlicher als Einheit danebenhängen. Es gibt sogar Hängeanlagen, die liegend gedreht und unten = vorne mit einem Patchfeld verblendet werden - das ist nicht professionell, sondern soll nur so aussehen.

    Was die Synchronisation (mit ch, nicht von Volkswagen) angeht: da müssen die bestehenden Basen ohnehin ausgewechselt werden, wenn die neue Anlage nicht wieder eine Siemens ist. Leitungssynchronisation ist klar mein Favorit: Kabel kann man gebogen verlegen, sie werden nicht von mobilen Hindernissen durchfahren, und Witterungsverhältnisse verschieben nichts an ihrer Charakteristik. Ein durchgängiges Verfahren funktioniert immer besser exakt, als derer zwei zu mischen. Zuweilen hilft eine Zelle mit einem Repeater auszubeulen mehr als daneben eine zusätzliche aufzumachen. Funkzellenplanung ist ein Feld für sich, da gibt es besondere Freaks, aber auch besondere Kurpfuscher ;-)

    Wenn Ihr - aus Eurer sicht organisationsfremden - Untermietern TK-Equipment stellen wollt, kann eine separate Anlage dafür (auch am selben Patchfeld kolloziert) eine praktischere Lösung sein, als sie mit unter die Flügel einer gemeinsamen Anlage schlüpfen zu lassen, die man dafür komplexer einrichten muß. Andererseits könntet Ihr durch deren Integration auch gerade in eine professionellere Größenordnung von Anlagen vorstoßen. Rein der kleinen Zahl von Teilnehmern nach seid Ihr ja noch im SOHO-Segment, nur daß die Konfigurationsanforderungen anspruchsvoller sind (Mehrzellen-DECT, gemischte Zwillinge).

    Deine Antwort bzgl. der Abfrage erstaunt mich: habt Ihr nur Stammkunden als Gesprächspartner, und niemand wählt die -0 ?
     
  6. martin_L

    martin_L Beginner

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    Ich müsste bei einigen Stellen noch Kabel ziehen um alle Basen bzw. zusätzliche Basen anzuschliessen was teilweise nicht ganz so einfach ist, aber machbar. Also ich lass es mir noch offen ob nicht doch alle Basen angeklemmt per Kabel. Welche Mehrzellen-DECT kann man denn empfehlen ?


    Okay soweit hab ich jetzt nicht gedacht natürlich ne kleine Mini-Anlage für die organisationsfremden mit anzuschließen, das wäre natürlich eine Idee. Ach so meinst du das mit dem Abwurf, ja klar wird auch die 0 gewählt das läuft alles bei der Sekretärin auf.

    Du hast von elmeg und Agfeo gesprochen, sind denn noch andere Systeme zu empfehlen ? Dann würde ich mich zu den entsprechenden Herstellern bissl einlesen und vergleichen :) Es wurde hier auch oft Yeastar genannt ??

    [Edit telthies: Zitate gekürzt, der Bezugsbeitrag steht ja unmittelbar darüber]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Januar 2017
  7. telthies

    telthies Urgestein

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    Zum Thema DECT muß man zwei Dinge wissen: erstens, daß DECT kein Standard ist, sondern nur der "Kern" namens DECT-GAP (das Protokoll und die Geradeaustelefonie) sind der Standard, die Komfortfunktionen (Telefonbuch, AB etc.) sind hersteller- bis modellspezifisch. Deswegen empfiehlt sich immer am besten die Kombination von Basen und Mobilteilen "aus einem Guß". Und damit wären wir bei zweitens: die allermeisten Telefonanlagenhersteller kaufen den DECT-Teil ihrer Systeme von spezialisierten DECT-System-Herstellern zu. Da der Server, der das Mehrzellen-System managt, bei "klassischen" und "hybriden" Telefonanlagen in die Steuerung der Anlage integriert ist, nimmt man da also das DECT-System, das vom Anlagenhersteller gelabelt wird.

    "Abwurf" bezeichnet das Zurückkommen vermittelter Verbindungen zur Abfragestelle, meist werden auch durchgewählte Anrufe (populär: nach 5x Klingeln) zur Abfragestelle abgeworfen.

    "Empfehlen" tue ich Agfeo eher nicht, sondern ich habe den Hersteller nur erwähnt. In der SOHO-Liga dominieren Agfeo und Auerswald. Von den Herstellern im Übergangsbereich zu Profi-Größen ist elmeg/bintec ein recht guter, von den Global Playern hat Panasonic mein Vertrauen am stärksten. Auch Alcatel Lucent ist eigentlich nicht schlecht, setzt aber leider sehr stark auf den Vertriebskanal Telekom. Yeastar kommt offenbar aus dem gleichen Stall wie die Yealink-SIP-Telefone, deren Modell T46 unter den SIP-Telefonen etwa der 5er mit M-Paket ist. Ein sehr guter deutscher Hersteller wäre innovaphone.
     
  8. martin_L

    martin_L Beginner

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    Na damit hast du mir ja schonmal geholfen auf welche Anbieter man sich konzentrieren kann.Ich habe schonmal auf die schnelle geschaut welche Anlagen ich mir näher anschauen werde und miteinander vergleiche:

    • Innovaphone 411 -> ca. 525€
    • Innovaphone 811-> ca. 830€ die 811 hat 10 Konferenzkanäle die 411 keine, deshalb hab ich die 811 noch mit ins Boot geholt
    • Panasonic KX-NS 700 -> ca. 470€
    • Elmeg Hybird 300 -> ca. 520€
    • Askozia PBX -> 799€

    Die Agfeo, Auerswald und Alcatel Lucenthabe ich jetzt mal aussen vorgelassen, irgendwo muss man ja anfangen :). Die Yeastar hätte ich gern im Vergleich mit reingenommen, aber leider ist die Kombi Tischtelefon + DECT nur über Umwege zu realisieren, siehe: Tiptel VoIP - Zwei Endgeräte pro Teilnehmer

    Und da glaube ich nicht das die Anlage dann "gemeinsam Besetzt" bewerksteligen kann. Die Funktion ist mir aber wichtig. Soviel erstmal zu meiner Auswahl, mal schauen was die Datenblätter/Features so hergeben, wofür ich mich entscheide bzw. ob ich hier noch fragen habe :)
     
  9. telthies

    telthies Urgestein

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    ich weiß nicht, was Du mit solchen Preisangaben willst, Autos vergleicht man doch auch nicht danach, was der Motor einzeln kostet. Nach Datenblättern wirst Du nicht weit kommen (außer, eben diese Erfahrung selbst zu machen).

    Es gibt durchaus auch Möglichkeiten, Gruppen schon nach einem Teilnehmer besetzt zu machen. Mit einer Hybird 300 hatten wir das gerade. Ob die Yeastar auch "richtig" zu programmieren ist, weiß ich nicht - wenn sie eine echte Standard-Asterisk ist, dann ja. Bei der GUI-Programmierung darfst Du nicht vergessen, daß GUIs für DAUs sind - entsprechend fehlt da sinnigerweise, was komplexer ist. Außer man will sein Geld mit Support-Hotlines verdienen. Neben den genannten Anlagen kannst Du Dir auch die iQall Home anschauen, zu der Dir der Kollege Koppelfeld genaueres erzählen kann. Das ist eine wahlweise ingenieur- oder laienkonfigurierbare Asterisk, echt standardoffen, am liebsten mit den T46 eingesetzt. Dieser Anbieter hat auch viel DECT-Erfahrung.
     
  10. martin_L

    martin_L Beginner

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    Die Preisangaben waren eigentlich rein Interessehalber, weil wenn eine reine Anlage bspw. 10000€ kostet denn fliegt se einfach mal raus weil das in keinem Verhältnis stehen würde.


    Dann werde ich mich mal Koppelfeld anschreiben. Eine Idee ist auch noch diese Als virtuele Maschine laufen zu lassen, Nachteil ist natürlich fliegt der Server aus irgendeinem Grund um die Ohren, ist Telefonie auch gleich mit erledigt.
     
  11. telthies

    telthies Urgestein

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    allerdings steht auch der Preis von Motor X zu Motor Y in einem meist ganz anderen Verhältnis als der von Gesamtauto X zu Gesamtauto Y, so daß dieser Motorpreise-Vergleich nahezu wertlos ist. Außer eben dieser Klärung "könnte ich mir wenigstens den Motor leisten ?" hat man davon nichts.

    geschäftskritische Prozesse legt man grundsätzlich auf einen windowsfreien Server aus gutem Hause. Ich gehe davon aus, daß Du mit der vM nur meinst, daß der Server nicht dediziert sein muß: ja, in der Tat kann er sich daneben auch um das Faxen o. dergl. kümmern. Ich habe bei einem seiner Kunden gesehen, daß eine AS/400 (nein, keine Null zuviel, IBM, nicht Agfeo) mit 40.000 Gesprächen im Monat zu 1,2 Promille ausgelastet ist. Redundant und mit "galvanischer Trennung" zu Microsoft und BYOD kannst Du ruhig schlafen. Im Grunde ist eine "klassische" TK-Anlage heute auch nichts anderes als ein Printerserver mit anderem Aufgabenbereich.
     
  12. martin_L

    martin_L Beginner

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    Das wäre hier vor Ort ohne Problem machbar, Redundant ist alles ausgelegt, tägliches Backup vorhanden etc. also da sehe ich nicht das Problem grundsätzlich es als virtuelle Maschine zu betreiben. Na mal schauen was Koppelfeld sagt, habe ihn auch die Frage gestellt was er von der Installation als virtuelle Maschine hält.

    Auf der IQall WQebsite steht ja selbst: "Natürlich kann eine Installation auch auf einer Virtualisierungsplattform wie VMware oder Hyper-V erfolgen."
     
  13. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Also momentan hast Du ein professionelles DECT-System. Es gibt eigentlich nur zwei, die richtig funktionieren, SIEMENS und Spectralink. Alles andere ist Spielzeug. An keine der vorgenannten Anlagen bekommst Du ein ordentliches DECT dran.

    So aus dem Bauch heraus etwas über Kosten:

    Ein ordentliches, voll integriertes DECT mit 4 Basisstationen kostet mindestens 2.000,--.

    Es geht auch billiger. Wir machen das aber nicht. Beispiel gestern: Endkunde beschwert sich, "manchmal ist die Gesprächsqualität sehr schlecht". Stellt sich heraus: Auf drängenden Wunsch des Kunden hatte ein Kollege ein extrem preisgünstiges Mobiltelephon-Gateway angeschlossen. Und gewant. Und man hat ihm gesagt, "Das wird ja sooooooo selten benötigt". Urplötzlich aber wird es häufig gebraucht und die Leute ärgern sich darüber. Und wir sind die Bösen.

    Ein anständiger Analogadapter kostet auch ein bißchen -- aber den mußt Du haben, denn Du bist ja auf die "Betriebsklingel" angewiesen. Ich kenne ja diese abenteuerlichen Konstrukte, Siemens-Systel, Extra-Einschub im Systel, separates Netzteil (!), Anschluß des Weckers am Zusatzmodul. Da klappt nicht mit
    VoIP - Telephonen. Auch an eine "Wandlösung" aus Plaste könnte man versuchen, eine externe Klingel anzuklemmen - wie lange das funktioniert, steht in den Sternen.

    Anstelle solcher Experimente nähme ich an Deiner Stelle gleich ein ordentliches 19" - Analoggateway mit 16 Ports, welches vollständig und automatisch von der TK-Anlage konfiguriert wird.

    Dann haben wir, für die Hardware:

    - 2.000,-- DECT
    - 500,-- Analoggateway
    - 0,-- Telephonanlage (virtualisiert)

    und

    - 150,-- Telephon/Stückpreis.

    Jetzt noch eine Türstation dazu, möglicht mit Kamera, und ein ordentlicher PoE-Switch.

    Da sind wir schnell mit Installation bei 6.000,--


    Allerdings empfehle ich Endkunden gern, minimal gebrauchte Geräte bei EBAY zu besorgen.
    Das letzte DECT - System hat ein Kunde für 600,-- ersteigert und es gab keine Mängel.[/quote][/QUOTE]
     
  14. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Bei IP-DECT und "voll integriert" werde ich hellhörig. Wie sieht das bei Spectralink denn mit Möglichkeiten zur Anlagenintegration aus? Gerade das Siemens-DECT bildet ja recht gut das Nutzerinterface der Tischtelefone, sprich Menü und Displayanzeigen im Ruhezustand, auch in den Mobilteilen ab. Beim Überfliegen der Doku zu Spectralink konnte ich nichts entsprechendes finden.
     
  15. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    "Voll integriert" heißt für mich:
    - Automatisches Anlegen des Benutzers im DECT - System
    - Wahlfreie Anzeige auf dem Telephon im Ruhezustand
    - Anruflisten,
    - 'synchronisiert', d.h. bei Parallelruf und SIP CANCEL mt 'TERMINATED ELSEWHERE' erscheint der Anruf nicht in der Anrufliste,
    - Telephonbuch (LDAP oder einfaches Internes)

    Was nun ein SIEMENS - Menü angeht:
    TobiasR, der Moderator und auch die BunkerBoys haben mir immer wieder erklärt, wie intuitiv das Menü sei.
    Ich bin zu blöd dafür. Ich erkenne da keine Struktur und bin auch der Meinung, daß mir ein Menü helfen können sollte.
    Die letzte für mich richtig ergonomische TK-Anlage war das SIEMENS "Teamset". Seit "Hipath" wechsle ich lieber bei einem BMW 850i alle Zündkerzen, anstatt zu versuchen, damit ein Gespräch zu verbinden. Und bei den HIPATH-Mobilteilen merkt man gleich, daß die "GIGASET" sind, tickitacky meets confusion. Alleine die "Startsequenz", die '1' und die '4' gleichzeitig drücken und dann mit einer dritten Hand einschalten, dann '76200' eingeben und sieben Mal gegen Mekka verneigen ...

    Also bitte: Entweder ein ordentliches CLI oder ein richtiges Menü, bitte. Aber bloß keine Kreuzung.
     
  16. retrofreak83

    retrofreak83 Schon ein paar Mal da gewesen

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    Die menügeführte Bedienung von Nebenstellen-Leistungsmerkmalen ist ja nun keine Siemens-Spezialität, das gibts ja auch bei einigen anderen Herstellern.
    Naja, das ist halt das Servicemenü, das man über diese Prozedur "versteckt" hat, weil der unbedarfte Nutzer nicht beim rumspielen hinkommen soll, weil es dort ein paar Schalter gibt, an denen man nur drehen sollte wenn man weiß was man tut.
     

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