Umstellung von analog auf IP Telefon

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von hoteld, 5. März 2019.

  1. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Die Telekom empfiehlt dir das in Verbindung mit ihrem SIP und IP Anschluss. Dann hast du monatlich etwa 350€ kosten. Da kann man die Telefonanlage auch schonmal fast verschenken.
    Hatte den Fall schon bei einem Kunden der am Ende für 80.000€ eine Anlage bei uns gekauft hat. Die Telekom hätte ihm eine Alternative für etwa 4000€ angeboten. Gut dann hätte er weiterhin 3000€/Monat für den Festnetzanschluss an die Telekom gezahlt. Statt nachher weniger hundert bei einem anderen Anbieter. Wobei die Octopus ihm keinerlei Zusatzfeature gebracht hätte. Nach 2,5 Jahren hatten sie die Ausgaben amotisiert.

    Unabhängig von einer neuen Lösung, sorge dafür, dass die Option die Zimmertelefone wieder anzuschließen offen bleibt. Auch wenn du es vorerst nicht umsetzt.

    Eine nur SIP Anlage für zwei Telefone kann ich dir auch für etwa 1000€ aufbauen. Dann ist die die Option auf mehr halt genommen.
     
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  2. hoteld

    hoteld Beginner

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    Sobald ich das Angebot seitens der Telekom habe werde ich diese Information hier teilen.
     
  3. hoteld

    hoteld Beginner

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    WAHNSINN ! 80k für eine Telefonanlage. WOW!
    3 TEUR mtl für einen Telefonanschluss - das ist ja der Hammer!

    Nach 2,5 Jahren amotisiert ? Das ist natürlich super! Bei diesem Kunden muss dann ja wie verrückt telefoniert werden.
    Bei uns nicht der Fall. Jeder hat sein Handy mit Flatrate dabei oder verbindet sich mit dem WLAN und telefoniert via Skype oder Whatsapp.

    "Unabhängig von einer neuen Lösung, sorge dafür, dass die Option die Zimmertelefone wieder anzuschließen offen bleibt. Auch wenn du es vorerst nicht umsetzt."

    Besten Dank für den Tip!! Werde ich beherzigen ! :)
     
  4. 8818freak

    8818freak Urgestein

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    Je nach Größe können TK-Anlagen auch viele Millionen kosten und die Anschlüsse monatlich 100000€ und mehr. Halt je nach Bedarf...
    Die 8818 könnte maximalst ca. 1'025'000 Nebenstellen haben, sowas bekommt man nicht geschenkt. Das kostet dann schon Millionen.

    Eure Anlage dürfte auch im Bereich 100000 DM gelegen haben.
     
  5. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Hallo,

    Das sehen tobiasr und ich auch so. Das sehen auch Endkunden so. Ich kann gerne, dann aber per P.N., den Kontakt zu einem Kunden herstellen, welcher die Geräte selbst installiert hat.

    Bevor ich den - ggfs. wertvollen - Platz, den die TK-Anlage momentan benötigt, wieder verschenken würde, wären vielleicht Überlegungen zur Topologie sinnvoll. Viele Hotels haben "Etagenverteiler", typischerweise geht von dort ein hochpaariges dickes Kabel zur Zentrale. Stattdessen kann man natürlich überlegen, jeweils eins dieser Gateways in diese Verteiler einzubauen bzw.
    daneben anzuordnen. Netzwerk und Strom sollten natürlich schon in der Nähe sein.

    Eine "Zentralinstallation" wiederum ermöglicht Dir den preiswerten Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.

    Da hilft nur eins: Vor Ort angucken.

    Die Gateways - es gibt sie als 16er, 24er und 48er - können natürlich auch sehr gut Faxe und Türsprechstellen bedienen.
    Dann sehe ich keinen Grund, die Zweidrahtverkabelung abzuschaffen.
    Es sei denn, Du spielst mit dem Gedanken "Triple Play" / IP-Fernseher / Elektronische Gästemappe. Oder Du denkst an Klimatechnik / Lichttechnik auf den Zimmern. Auch hier hat sich ja Einges getan.

    Die sind dann aber noch nicht angeschlossen oder konfiguriert. Da ist man schon einmal zwei Tage dran. Das hört sich jetzt komisch an, aber: Die bestehende Anlage hat einmal ein Vermögen gekostet und entsprechend sorgsam dürfte sie von richtigen, ausgebildeten Technikern installiert worden sein -- und nicht von pakistanischen Sub- Sub- Sub- Subunternehmern in Fallschirmseide. Einer solchen Installation begegnet man als Fachmann mit dem nötigen Respekt und baut sorgsam an einer klaren Schnittstelle weiter. Es gibt für die Gateways spezielle Kabel, die sorgfältig aufgelegt werden müssen. Ein Schaltschrank sollte vernünftig geerdet sein (und kostet auch gerne 600,--). Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung kann empfehlenswert sein.
    Eine Dokumentation sollte die Angelegenheit abrunden.
    Das möchte natürlich bezahlt werden. Jetzt kommt es darauf an: Es gibt Schaltschränke, die machst Du auf und dann ganz schnell wieder zu, um Dich erstmal eine Viertelstunde von dem Schock zu erholen (Regelfall in Berlin, unser Gruß geht an Boris Palmer).
    Als "Fachkundiger" DARF ich Dir nix installieren, was evtl. gefährlich oder unvorschriftsmäßig sein könnte. Da gibt es das ganz fiese, böse Wort "Brandschutz".
    Es gibt aber auch wiederum Schaltschränke, die gute Laune machen, weil ein Profi an alles gedacht hat. Da hast Du zwei Gateways leicht innerhalb eines Tages angeschlossen.
    Jetzt gehe ich von einem "Mittelding" aus und veranschlage vorsichtig Installationskosten von 1.500,--.

    Mit einer billigen Anlage mußt Du es Dir antun, die beiden Gateways, zusätzlich zur Einrichtung der TK-Anlage, SELBST zu "programmieren". Ein blöder Job. Eine Profianlage konfiguriert den Adapter vollautomatisch. Und sorgt ggfs. vorher für Firmwareupdates. UND überwacht den Adapter auf Funktion.
    In der Branche nehmen VoIP-Anlagenhersteller etwa 120,-- pro Port -- da wären wir bei 9.600,--.

    Da finde ich den - geschätzten - Preis von 3.500,-- in Ordnung, zumal Du an diese Anlage so viele Apparate hängen kannst wie Du willst, ohne "nachlizensieren" zu müssen.


    Umso besser. Dann kannst Du ja auch uber diesen Anschluß telephonieren und brauchst den rosa Pudel gar nicht.
    ABER Du brauchst ggfs. einen neuen Router. Und der kostet.


    Alles in allem sind 8.000,-- für eine ordentliche TK-Anlage schon sehr sportlich.
     
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  6. hoteld

    hoteld Beginner

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    Das Angebot der Telekom ist da. Weicht aber von dem telefonisch besprochenen ab. Erst lagen wir bei ca 1500 Euro kosten.
    (Wir möchten lieber kaufen statt mieten). Die Aufgabenstellung war vermeintlich einfach. Eine Basis Station an der Rezeption mit der besagten Verbindung zum Computer um Kundenprofile(myportal) anzeigen zu lassen und 2-3 weiteren IP Telefonen (Nebenstellen) und Fax (obwohl fax2Mail) auch schön wäre.

    Angebot Octopus ( am rande: Schön auch das man eine 6m Schnur für 7 Jahre leasen soll - was ein Schwachsinn)
    Das Angebot ist sage und schreibe 19 Seiten lang.

    Kosten zusammengefasst netto:
    Montagekosten 440 Euro
    Vertrag mtl 55 Euro
    Miete mtl 81 Euro (7Jahre) = 6804 (Da ist der Preis von 3500 Euro für eine oben genannte Telefonanlage ja ein Schnapper)

    M = Mietanteil , .MK = Montagekosten, .F = Fahrtkosten, .A = nach Aufwand, .

    . . . . . . .
    1.1 Planungssicher in die Zukunft!
    Bei Beauftragung eines Miet- oder Servicevertrages sind die Softwareupdates für Ihr Octopus F X Betriebssystem
    bereits enthalten. Damit ist Ihre Octopus F X immer auf dem neuesten Stand und für zukünftige Anforderungen in Ihrem
    Unternehmen optimal aufgestellt.
    . . . . . . .
    1.2 Zentrale
    . . . . . . .
    1.2.1
    1 Octopus F X3R V2 Racksystem Rev.2
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.2
    1 Octopus F X , UC Booster Card (OCAB)
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.3
    1 Octopus F X3R Lüfterkit, bei Einsatz von UC Booster Card (OCAB)
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.4
    1 Ladage Support, kostenlose Unterstützungsleistung zur
    Inbetriebnahme Ihrer Ladage Studio-Produkte, um Ihnen eine
    vertragsgemäße Nutzung zu erleichtern. Bitte zwingend die u.a.
    Artikelbeschreibung beachten. Hier können Sie dem Support auch
    widersprechen.
    . . . . . . .
    1.2.5
    1 Octopus F X, Application Launcher Lizenz, Add-on Lizenz
    zu myportal Smart / Suite, pro User
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.6
    1 Octopus F X, Basislizenz plus 2 S2M/SIP Trunk Lizenzen
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.7
    1 Octopus F X, Lizenz Voicemail, je User
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.8
    1 Octopus F X, Lizenz myPortal Smart, pro User
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.9
    2 Octopus F X, S2M/SIP Trunk Lizenz für
    Verbindungen zum öffentlichen Netz, je Kanal
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.10
    1 Octopus F X, TAPI 120/170 Lizenz, pro TAPI User
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.11
    4 Octopus F X, User Lizenz für IP-, TDM-, Deskshare-,
    Mobility oder Device@Home User
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Entstörungsservice 8 Stunden
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    Endgerät und Zubehör
    . . . . . . .
    1.2.12.1
    2 Octophon F615 TDM (lava)
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Versand-Austausch-Service
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.12.2
    2 Anschlussschnur (6m, schwarz) für Octophon F610-680 TDM
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    M
    . . . . . . .
    1.2.13.1
    1 Octophon F640 TDM (lava)
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    Servicelevel: Versand-Austausch-Service
    M
    Montage: MK
    . . . . . . .
    1.2.13.2
    1 Anschlussschnur (6m, schwarz) für Octophon F610-680 TDM
    Mindestmietzeit: 7 Jahre
    M
    . . . . . . .
    1.2.14.1 1 Kundeneigenes Faxgerät (analog) (Montage Endgerät erfolgt nach
    Aufwand)
    . . . . . . .



    -
    . . .
    1.2.
    1 Octopus F X3R V2 Racksystem Rev.2
    .
    Octopus F X bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Antwort
    auf deren individuelle und vielseitige Kommunikationsanforderungen,
    vereint in einer flexiblen und skalierbaren Lösung. Die Octopus F X
    Lösungsarchitektur ermöglicht den Einsatz unabhängig von der
    vorhandenen Telefonie-Infrastruktur, egal ob klassische Telefonie, IP
    oder DECT. Von leistungsstarker Telefonie bis zur umfassenden Unified
    Communications (UC) Komplettlösung liefert Octopus F X Unternehmen
    mit bis zu 500 Teilnehmern, bzw. 1000 Teilnehmern in einem Netzwerk,
    immer die richtige Lösung.
    .
    Octopus F X3R V2 19" Racksystem, ohne Lizenzen
    - inkl. Mainboard & Power Supply, integr.Verteiler
    - 2 x ISDN S0 Schnittstellen (intern/extern)
    - 8 x digitale UPN Endgeräteschnittstellen
    - 4 x analoge a/b Endgeräteschnittstellen
    - 2 Steckplätze für optionale Systembaugruppen
    - 2 Gigabit LAN Anschlüsse (Kunden-LAN, Service)
    .
    Pos. Beschreibung
    - 1 Gigabit WAN Anschluss (Internet direkt)
    - Integrierter Session Border Controller (SBC) für eine sichere
    Anbindung an den Telekom All IP Anschluss (SIP).
    .
    Abmessungen:
    (HxBxT in mm) 89x440x380 (2 Höheneinheiten)
    ca. 6 kg
    Montagetätigkeiten:
    Leistungsinhalt Bereitstellung Basisleistung "Zentraleinheit"
    .
    Konfiguration (gemäß Leistungsinhalt "Bereitstellung Basisleistung
    Auftrag TK-Anlagen"):
    - Konfiguration der Default- bzw. Grundfunktionen (1) inkl.
    Schnittstellenfreischaltung auf der Basis-/ Erweiterungseinheit
    entsprechend der bestellten Belegung und Anschaltung an den
    Hauptverteiler
    - Anschaltung an das Kundennetz
    - Prüfung der Funktionsfähigkeit und betriebsbereite Übergabe
    - Einweisung in die Grundfunktionen (1) (Multiplikatorenschulung)
    - Erstellung der Nebenstellenübersicht
    - Erstellung der Dokumentation
    - Installation bis zu max. 5 UC Smart Clients (mit Mobility Lizenz
    myPortal for mobile)

    :confused:
     
  7. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Ein paar Kommentare meinerseits.
    Die Octopus FX ist eine ganz vernünftige TK-Anlage - auch wenn das manche andere hier sicher anders sehen.
    Sie kommt allerdings aus der klassischen Welt der Systemanlagen, wo Telefonanlage und (System-)Telefone eine Einheit bilden. Du hast somit einen "vendor lock-in". Die volle Systemfunktionalität bekommst du nur, wenn du die originalen Unify-Endgeräte kaufst. SIP kann die Octopus FX auch, aber das geht mit Geräten vom freien Markt nicht so schick.

    Bei einer Starface, Pascom, etc. oder der koppelfeld'schen Lösung geht quasi "jedes" SIP-Telefon vom freien Markt, jeweils so gut wie das Gerät selbst ist.

    Aber:
    Mieten ist so ziemlich das blödeste Modell für eine Telefonanlage. Du zahlst eine absurd lange Zeit für ein System, was dir am Ende dann doch nicht gehört.
    Haben wir auch nie angeboten. Wenn ein Kunde die Anlage nicht auf einen Schlag bezahlen konnte oder wollte, dann leasen. Der Kunde konnte nach Wunsch das Gesamtpaket aus Anlage und Installation monatlich abstottern, wir haben aber sofort den vollen Betrag von der Leasingbank bekommen und nichts mehr damit zu tun. Und nach Ende der Leasingdauer gehörte alles dem Kunden.

    Wir haben Mietanlagen abgebaut, wo Kunden nach 15 Jahren für ihre Richtung Elektroschrott tendierende Anlage nachwievor den gleichen Monatstarif latzen mussten -- und das magenta T nach Beendigung des Mietverhältnisses darauf bestand, alles am Stück zurückzubekommen. Ich ließ mir sagen,die Blicke der Businessleute im feinen Zwirn im Geschäftskundenstützpunkt hatten jedes mal was für sich, wenn man ihnen einen Haufen Telefon-Kernschrott mit dem Kommentar "Das ist euers, ihr wolltet es zurück haben." abkippte :)

    Dein Wunsch nach IP-Telefonen wurde vom Planer übrigens konsequent ignoriert, da dir TDM-Telefone angeboten werden.

    Die Booster Card ist eine Art Mini-Server, der mit in die Anlage eingebaut wird. Ich bin mit der FX zwar nicht so fit, aber meines Erachtens nach für euren Bedarf totaler Overkill. Ein bisschen TAPI, und das ist das was ich so raushöre, kann man auch mit der Grundausstattung machen. Für Fax2Mail wird der wohl benötigt, aber da solltest du dir überlegen ob es dir das wert ist (als Einzelteil kostet die Card über 500 €). Es gibt soooo viele Dienste im Internet, die Fax2mail anbieten, ansonsten gibt es längst auch Drucker-Fax-Kombis, die das können.

    Und: Telekom Octopus FX heißt eigentlich "Unify OpenScape Business" und ist von Unify (ex. Siemens). Die Telekom kauft das Zeug unverändert ein und klebt da lediglich überall Telekom-Schildchen drauf.
    Es gibt technisch absolut keinen Grund, die Anlage bei der Telekom zu kaufen. Zumal man sie in der Mietzeit auch nur von der Telekom warten lassen kann, da sie Passwörter setzt und nicht rausgibt.

    Es sei denn, dir ist die Entstörzeit on 8 h super wichtig. Aber auch da kann unter den Partnern auf dem freien Markt welche suchen, die feste Entstörzeiten anbieten.
    Dort kannst du dich nach Partnern umschauen: Einen Partner finden - Unify
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  8. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo hoteld,

    auch wenn Ihr nicht so viel telefoniert wie der Kunde von Tobias, wäre es vielleicht gut auch mal an einen anderen SIP-Telefonie-Provider als die Telekom in Betracht zu ziehen. Ich würde Dir da meinen Lieblings-Provider Deutsche Telefon Standard AG empfehlen, wenn Du möchtest, kann ich Dir mal einen Grundgebühr freien Test-Accout schalten. Bei der Portierung kann ich Dir gerne behilflich sein.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  9. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    ... und es fehlt noch die Hälfte: Die Zimmer können damit gar nicht bedient werden.


    Deine Aufgabenstelling *ist* einfach. Es kamen ja auch gleich im Forum drei fast identische Lösungsvorschläge.
    Allerdings ist das Telekom-"Fachpersonal" einfach nur maßstabsetzend beschränkt. Man kann das teilweise nicht glauben. Und ich verstehe nicht, wieso jemand diese Gurkentruppe überhaupt noch einlädt.


    Ich wage mir gar nicht vorzustellen, wie das Endergebnis aussieht. Die kommen ja immer zu dritt (mehr als drei passen nicht in den Transporter), wobei einer nur herumsteht und Maulaffen feilhält. Gerüchtehalber wird dem "dritten Mann sicherheitshalber vor jedem Einsatz eine Thrombosespritze verabreicht.
    Wenn Du deren Hinterlassenschaft anguckst, dann findest Du urplötzlich handfeste Gründe für die Wiedereinführung der Todesstrafe.
    Mooo-ment. Die etwa 100,-- pro Nebenstelle = 8.000,-- decken alle Deine Geräte ab.
    Das unschlagbare Telekom-Angebot: Etwa 1.300,-- pro Nebenstelle.


    Heißt übersetzt:
    Lieber Kunde, wir liefern Dir ein reinrassiges ISDN-System aus der Mottenkiste der 90er Jahre.
    Und damit das nicht so auffällt, tunen wir das ganze mit einem JAVA-verseuchten PC-Einschub.
    Der stürzt nicht oft ab, maximal 6 mal pro Jahr. Dann aber beleiben die Telephone stumm, bis
    man die Zentraleinheit wieder einschaltet.
    Vorausgesetzt, das schwächlich dimensionierte Netzteil überlebt das An- und Abschalten.


    Heißt übersetzt:
    Unsere Krücke überlebt als ISDN-System gerade so eben, wenn es nicht sonderlich warm wird und man den Schaltschrank einen Spalt breit offenläßt. Aber spätestens mit unserem "Turbo" ändert sich die Situation von "Keuchhusten" zu "Lungenkrebs". Wir brauchen noch einen Aufsatz für den Aufsatz, damit dieser wenigstens etwas gekühlt wird. Dafür ist unsere Anlage dann wenigstens schön laut.


    ... abzuglich einer Faxschnittstelle kann man also bis zu 3 Zimmer damit bedienen ... WOW !

    ... es paßt auch nix mehr 'rein, was die Zimmertelephone auch nur im Ansatz bedienen könnte


    Bin leider gerade beim Kunden aufgeschlagen (lustigerweise ein Hotel) und die Haustechniker hängen mich auf, wenn ich bis Sonntag nicht bestimmte Sachen erledigt habe. Ansonsten würde ich noch ein bißchen zum Thema Telekom schreiben, auch auf die Gefahr, daß die Geschichten keiner glaubt.


    Wenn Du weiterkommen willst:
    Laß' einen RICHTIGEN Techniker die Angelegenheit begutachten. Es gibt immer Showstopper, gerade in Hotels, die berücksichtigt werden wollen. Beispiel: Energiezählerübermittlung vom Blockheizkraftwerk zum E-Versorger. Nun wirst Du sagen, "Ich habe aber kein Blockheizkraftwerk". In Wahrheit aber hat jedes Hotel mindestens ein Blockheizkraftwerk, es sieht nur nicht so aus.
    Ein seriöser Laden wird sich immer das Umfeld ansehen und keine Verkäufermarionette hinschicken.

    Das, was Du bislang installiert hast, ist richtig gute deutsche Ingenieursarbeit.
    Mit weniger als 8.000,-- ist das seriös nicht zu machen. Ich sehe allerdings ein massives Einsparungspotential bei den laufenden Telephonkosten, da kann der Kollege 'cpuprofi' einiges dazu sagen.
     
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  10. hoteld

    hoteld Beginner

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    Your Post made my day lieber Koppelfeld :)

    CPU Profi - sehr gerne ! ich schaue mir gerade verschiedene Cloud Anbieter an .. Placetel, Fonial usw. vll. ist ja eine Lösung dabei mit der man erstmal weiterarbeiten kann. Die Thematik Zimmertelefonie erhalten ist ja doch etwas komplexer.
    Auf die Telekom hab ich eh keine Lust mehr.

    Egal ob Handyverträge. (vgl Vodfone - Preis/Leistung), Telefonie oder WLAN.
    Das damalige Angebot für ein paar AP war auch der Knaller .!
    Vodafone war auch nicht besser ... die wollten aber jeden AP damals einzeln abrechnen ^^like 1 AP/ 30 Euro mtl. mit langer Mindestvertragslaufzeit.
    CAT Kabel waren im damaligen Angebot dreimal so teuer wie die Erdkabel von Draka.

    Man wird halt oft verar... wenn man keine Ahnung hat
     
  11. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Hat hoteld aber bei der Telekom offenbar nicht angefragt:
    "Die Aufgabenstellung war vermeintlich einfach. Eine Basis Station an der Rezeption mit der besagten Verbindung zum Computer um Kundenprofile(myportal) anzeigen zu lassen und 2-3 weiteren IP Telefonen (Nebenstellen) und Fax (obwohl fax2Mail) auch schön wäre."
     
  12. Koppelfeld

    Koppelfeld Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar.

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    Dann wäre die Rack-Oktopus allerdings kein Overkill mehr, sondern ein Hyperkill.
     
  13. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo hoteld,

    die DTS kann auch Cloud, da heißt dann das passende Cloud SIP TK-Anlagen Produkt: "CentrexX".

    Preislich ist dieses auch sehr Interessant (alle Preise monatlich, netto): Grundgebühr: 4,80€ , z.B. Festnetz-Deutschland-Flat: 2,80€.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  14. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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  15. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo retrofreak83 und Tobias,

    Nfon hat DTS gekauft, weil sich die Produkte super ergänzen: Nfon Cloud = "High End + High Price" während die DTS Cloud "Mid Market + Low Price" darstellt.

    Weiter hat die Nfon keinen guten und am Markt etablierten SIP-Trunk zu bieten, denn hat aber die DTS.

    Und daher ist der Kauf für Nfon ein Glückslos. Aber auch DTS profitiert davon, denn nun hat die DTS Zugriff auf Telefon Carrier auch außerhalb Deutschland und kann dort nun auch ihren SIP-Trunk anbieten. Also eine Win-Win Situation.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  16. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Wir werden sehen, was die Zeit bringt. Ich würde das eher so formulieren: Nfon brauchte SIP-Trunks, und bei der Gelegenheit steckt man sich gleich noch die Kunden der Cloud-Lösung mit ein, bevor der Kundenstamm zu sehr wächst. Da muss man nur mal die entsprechende Pressemeldung lesen. "NFON AG akquiriert Deutsche Telefon Standard AG und unterstreicht Führungsanspruch in der Cloud-Telefonie in Europa".
    Das klingt dann schon eher nach "Wir kaufen ein [und was uns nicht erhaltenswert erscheint, kommt weg]."
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. März 2019
  17. cpuprofi

    cpuprofi Schon ein paar Mal da gewesen

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    Hallo retrofreak83,

    mit dem, dass Nfon SIP-Trunks brauchte, hast Du vollkommen recht. Die DTS hat mit einen der besten SIP-Trunks am Markt.

    Aber das die DTS Cloud Kunden sich zur Nfon Cloud zwangsversetzen lassen, glaube ich nicht, denn:

    1. Sind die Technischen Ausführungen der beiden Cloud-Lösungen zu unterschiedlich.

    2. Sind die Preise der Nfon Cloud auch doppelt so hoch wie die der DTS Cloud.

    Grüße
    Cpuprofi
     
  18. telthies

    telthies Urgestein

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    bei mir kam noch nix an ...

    Erzähl´ mal: was sind die typischen Gäste (Geschäftsleute, Messebesucher, Touristen einzeln / busseweise, Monteure, ...) und wofür die Zimmertelefone gebraucht werden: z.B. für Zimmerservice, Weckruf, ...

    wieso, hast Du keinen Platz mehr für weitere Exemplare ?
     
  19. SK

    SK Regelmäßig anwesend

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    vieleicht schlag ich hier grad ne neue Kerbe, aber wenn du dir sowas anbieten lässt, brauchst du dich über den Preis auch nicht wundern.
     
  20. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Ist keine neue Kerbe, ich hatte bereits erwähnt, dass man günstiger wegkommen dürfte mit einem Partner vom freien Markt, der dann per Servicevertrag eine immer noch ausreichende Entstörzeit / Notrufdienst bieten kann. 8h Entstörzeit finde ich für ein handelsübliches Hotel und einer TK-Anlage mit drei (!) Telefonen schon extrem luxuriös, um das mal vorsichtig zu formulieren.