Unify vs Panasonic vs. Swyx vs. Everything

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von msc, 22. Juli 2019.

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Was kaufen? :)

  1. Unify

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  2. Panasonic

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  3. Starface

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  4. Swyx

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  1. msc

    msc Beginner

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    Hi liebe TK'ler:
    folgendes:
    in unserem Betrieb mit 4 Standorten und 280 User brauchen wir eine neue TK-Anlage.
    Geschichtlich hat sich das ganze so entwickelt:
    Anfagns war ich Admin an einem Standort mit einer Siemens Hi-Path Anlage (denke mal das war eine Hi-Path 4000). Lief stabil, aber keine UC Features etc. (hätts evtl. zum nachrüsten gegeben, aber so ganz hab ich mich mit der nicht befasst)
    Diese wurde dann durch eine Aastra (Mitel) OpenCom 1000 ersetzt. Lief i.d.R. auch stabil bis auf die Java Software (Server) für die UC-Features war mist (ständig aufgehangen, etc.)
    Unser Betrieb wurde dann aufgekauft, die 3 Standorte die dann hinzukamen hatten eine Aastra/Mitel 470 Anlage. Hier gab es öfter Probleme mit den PMX-Anschlüssen und der Standortvernetzung (Weiß nicht ob das mit den PMX Anschlüssen an den Anlagen-Baugruppen lag oder an dem Telekom NTBA) zudem gab es nur eine VPN Verbindung zwischen den 3 Standorten, und sobald sich diese (kurzzeitig) getrennt hat, haben alle TK-Anlagen neugestartet. Zudem wieder diese Java Software im Hintergrund die niemals durchgehend stabil lief. Da wir auch die OpenCom 1000 nicht mit den 470'ern vernetzen konnten, haben wir leider auf ein Public Cloud System von diesem Roten ISP gewechselt. Das meiste lief dann über Mobilfunk und ein wenig über VoIP. Erkenntnis: ganz beschissen :D (da könnt ich jetzt länger drüber schreiben, zur Verteidigung: war auch nicht meine Entscheidung ;-))

    So... jetzt steh ich hier:
    Wir haben ein Angebot für eine Unify Anlage und eine Panasonic Anlage.
    Unify habe ich bisher schon öfter gehört, von Panasonic bisher noch garnichts.
    Die Panasonic würde nur ca. die Hälfte kosten, die Firma die Sie anbietet ist aber auch kleiner (8 Mitarbeiter). Die Unify bietet ein größerer Dienstleister an (ca. 40 Mitarbeiter)
    Support gerade für spezielle Einstellungen ist uns schon wichtig und die MA's sind auch häufig nicht gerade einfach ;-)
    Hier im Forum hab ich schon die verschiedensten Meinungen gelesen...
    Wichtig ist dass die ganze Sache möglichst integriert ist, und stabil läuft.
    Bei Mitel hatte man die 3 Telefonanlagen, nen extra Server für dies, nen extra Server für das, hier noch nen Kasten für die Smartphone Clients, etc. etc., was am schluss nicht ganz so stabil lief.
    Aufbau bei Unify/Panasonic ist ähnlich, statt nem Hardware "Master" Server bei Panasonic gibt's halt bei Unify ne VM mit Linux. Würde mich jetzt auch nicht stören, ich mag Linux und läuft meist stabiler als Windoze.
    Wichtig wäre außerdem für mich, was ich z.B. bei Swyx gesehen habe, sowas wie dieses Swyx ECR, das Feature fand ich schon hammer, sowas ähnliches (wenn auch nicht ganz so leistungsstark) gabs auch bei Unify. Gibt es sowas bei Panasonic auch?
    Geld macht zwar was aus, aber ist nicht kriegsentscheidend.

    Was machen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  2.  
  3. mathew1

    mathew1 Schon ein paar Mal da gewesen

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    hallo,

    als dritte Variante müsste man den Weiterbetrieb der Mitel 470 überdenken.
    Immerhin ist die Hardware ja aktuell und Endgeräte bereits vorhanden.
    Falls die OIP-Server nur für CTI im Einsatz sind würde es jetzt schlankere Lösungen geben.
    Ebenfalls ist von Mitel die Smartphone-Integration völlig neu entwickelt worden - Lizenzen des alten AMCC lassen sich übernehmen.
    Mit Update und anderen "Renovierungsarbeiten" könnte man da viel erreichen.
    Sind die VPN-Verbindungen inzwischen duch Mietleitungen ersetzt?

    Gruss
    Matthias
     
  4. msc

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    Hi,

    habe ich auch schon dran gedacht. Da bräuchten wir halt dann eine Mitel 470 mehr. Die DECT End-Geräte haben wir leider alle "entfernt", waren eh schon abgenutzt. DECT Sender haben wir noch, bringt aber nichts weil wir aufgrund Wachstum und mangelnder Kupferverkabelung zwischen Häusern eh komplett auf DECT-over-IP umstellen müssten. Gestört an der Mitel hat hauptsächlich dass die mit der Zeit dann schon verpfuscht war, und die Stabilität vom OIP. Netzwerktechnisch läuft die Vernetzung mittlerweile über MPLS und sehr stabil. Über das MPLS gibts dann auch Zugriff auf nen SIP-Trunk. Da hab ich keine Bendenken mehr.
    Die 3x 470'er habe ich noch im Haus. Weiß auch nicht wie es bei Mitel mittlerweile mit der Anrufsteuerung läuft, das war halt bei Swyx ECR und Unify recht leicht verständlich mit dem grafischen Editor. Wir haben da eh ein leichtes Problem mit erreichbarkeit, bei teilweise 3 "Zentralen" pro Standort.
    Da hat bsp. bei der Mitel gestört dass Zentrale Nr. 1 (Mittagszeit) nicht erreichbar war, daraufhin an Zentrale 2 weitergeleitet wurde, dort an den eigentlichen Empfänger, der ist nicht hingegangen, dann gabs wieder nen Abwurf an Zentrale 1, etc. etc., und wenn man da was bastelt wird's irgendwann unübersichtlich mit der Mitel. Zudem konnte man auch teilweise wieder Umleitungen oder andere Sachen übers OIP einstellen, die dann nicht direkt in der TK-Anlage ersichtlich waren, etc. etc. :-/
    Weiß nicht wie weit die da mittlerweile sind, aber das war damals schon sehr unübersichtlich... Laut Gartner steht ja Mitel ned gerade schlecht da :D
    Cisco stand auch schon zur Debatte, aber das Zeug is hundsteuer ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  5. mathew1

    mathew1 Schon ein paar Mal da gewesen

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    hallo,

    jetzt habe ich verstanden. Alle 4 Standorte wurden durch die Cloud-Lösung ersetzt. Ich dachte nur die OpenCom 1000 wurde auf die Cloud-Lösung migriert.
    Kleine Standorte kann man ja problemlos auch nur mit IP-Endgeräten ausstatten und am Hauptstandort anbinden. So braucht man also nicht unbedingt 4 Anlagen.
    Als CTI-Lösung kann Mitel Business-CTI Enterprise verwendet werden (baugleich zu Estos Procall). Dazu wird kein OIP benötigt.
    Seit dem aktuellen Release 6.1 wurde auch die Administration des IP-DECT nochmal stark vereinfacht. PBX und IP-DECT-System sind jetzt "aus einem Guss" - so wie es TDM (Zweidraht)-DECT schon immer war.

    Gruss
    Matthias
     
  6. msc

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    Hi,
    das mit den 4 Anlagen wird wohl benötigt wegen ein paar Analog Anschlüssen (Fax, etc.), gibt zwar auch Gateways aber da weiß man ja nie was von wem supported wird, und ne Anlage läuft dann an sich schon stabiler als 5 kleine Gateways ;D

    Also wenn ein Mischbetrieb von DECT over IP und Zweidraht DECT bei der Mitel geht, wär das schonmal ne Möglichkeit. Wenns nicht geht machen die 3x 470'er dras Kraut auch nicht fett vom Preis her. Da bräuchten wir dann mehr Lizenzen, Upgrades, neue DECT Endgeräte, neue DECT Sender, etc. etc., da sind wir Preismäßig jetzt auch nicht bei "wenig" glaube ich..

    Swyx ist halt von der Administration her mit dem ECR schon fett.
    Unify nicht ganz so leistungsstark, allerdings hab ich da wenigstens noch ein bisschen Hardware, wenn man die VM-Ware Server down gehen, darf gerne noch telefoniert werden.. Wenn also nur an dem Hauptstandort die "Zentral" VM steht geht das, da hab ich mehrere Server. Was bei Swyx schon wieder schwierig wäre, da alles virtualisiert ist und ich an 2 Standorten kein Backup Server habe, und auch intere Gespräche über die MPLS mit hin und her naja :-/

    Panasonic ist preismäßig schon sehr gut, allerdings hab ich gehört dass die von den Features nicht der burner sind (Standart sachen ok, aber mehr halt nicht)

    Unify scheint der Hersteller-Support wohl ein bisschen schwierig zu sein und Ersatzteilversorgung evtl. durch das hin und her Siemens->Atos->what ever
    -> da hätte ich keine Bedenken aufgrund des Dienstleisters und da die Anlage gemietet werden würde inkl. Wartung (->not my Problem)

    Mitel Administration denk ich mal geht in die Richtung Panasonic.

    Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung :) Irgendwie scheint alles nicht ganz so das wahre zu sein ;-)

    vorallem solll das ganze mal minimum 5 Jahre halten, mehr wäre natürlich besser (8-10)...
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  7. mathew1

    mathew1 Schon ein paar Mal da gewesen

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    hallo,
    der Mischbetrieb von IP-DECT und TDM-DECT geht - auch innerhalb der gleichen Mitel 470.
    ABER: die Endgeräte sind gleiche Hardware aber unterschiedliche Firmware-Welten. Deshalb geht der Mix nicht am gleichen Standort.
    D.h. eine Mitel 470 die zwei Standorte bedient könnte den eigenen Standort mit TDM-Dect und den fernen Standort mit IP-DECT versorgen.
    Gruss
    Matthias
     
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  8. msc

    msc Beginner

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    Hi,

    hab ich mir gedacht. aber dann fällt das flach, mit dem Endgerät in nen anderen Standort reinzumarschieren und dort unter der selben rufnummer mit dem selben Endgerät zu telefonieren sollte schon möglich sein.

    Also wichtig:
    - Anrufsteuerung Richtung Swyx ECR
    - Ein System für alle Standorte, kein Mischbetrieb
    - DECT over IP
    - Integration von Mobiltelefonen per VoIP over WLAN und GSM mit Callthrough/Callback
    - Analoge Schnittstellen an jedem Standort
    - UC Funktionalitäten (Estos etc.)
    - Bestenfalls: Anbindung an eigenes CRM/Datenbank möglich (ging mit Swyx ganz gut), da sollte das Programm relativ offen sein, z.B. Anbindung an eine MySQL mit eigenen Tabellen möglich. Unser CRM wird da sicher nicht unterstützt, aber ne MySQL mit Daten hab ich, wenn möglich will ich mir ersparen nen LDAP Server zu bauen der dann von der TK-Anlage angesprochen wird und der dann wiederrum auf eine eigene Datenbank zugreift.
    - Also eierlegende Wollmilchsau ;-)

    Glaub dann wirds die Unify


    Was mir noch einfällt bei der Swyx ist die Dokumentation, bei Mitel (und ich denke mal Unify wirds ähnlich sein) kommt man an viele Dokumente nur dran wenn man Partner ist, da ist Swyx schon deutlich offener....

    Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  9. tobiasr

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    Hallo,

    ich werfe noch eine dritte Lösung ins Rennen. Keinen der o.g. Anbieter sondern ein "kleines Systemhaus" mit eigener (idr. asterisk basierter) Technik. z.B. mobydick von pascom oder die Lösung von "koppelfeld".

    Insbesondere die enge Verzarnung von Softwareentwicklung und Kundensupport lässt hier oft spezifische Wünsche zu, zu welchem die "Big Player" nie in der Lage wären.

    Die Swyx ECR ist eine grafische Hilfe zur Erstellung von Wahlplänen. Diese lassen sich auch vollständig in Scripten (Asterisk) schreiben. Und eventuelle Beschränkungen des grafischen Editors kann man hierüber umgehen. Wir steuern mit unserem Telefon bzw. dem "IVR" auch unsere Gebäudesteuerung, etc.
    Aber auch extra Menüs in den Telefondisplays zur Steuerung von Gebäudetechnik, Kameras, individuelle Anzeige von Kundenkontakten (z.B. aus deiner mysql Datenbank) sind zumindest bei kleineren Anlagen problemlos möglich.

    Um analoge Schnittstellen an den Standorten bereitzustellen braucht es mit nichten eine komplette Telefonanlage. Hierfür gibt es Adapter IP zu Analog (z.B. von Grandstream). Die zentrale TK Software parametrisiert die Gateways entsprechend den zentralen Einstellungen automatisch. Eine zentrale "große" Anlage verhindert ja die Vorteile von VoIP (z.B. keine 1,5km Leitung über 20 Unterverteiler durchs ganze Werksgelände).

    Für DET das System von Spectralink. Hier lassen sich 2-Draht Dect und IP Dect (per Synchronisation über LAN - notfalls auch über Funk) beliebig mischen. Auch über mehrere Standorte hinweg.

    Zur Doku: die für dich notwendigen Dokumente kann dir (ggf. mit besonderer vertraglicher/finanzieller Vereinbarung) auch der Unify/Panasonic Partner bei Übergabe der Anlage mit aushändigen. Allerdings kann die 1. Änderung durch dich so gravierend sein, dass du die ganze Anlage verstellst. Dafür will der Händler natürlich keine Verantwortung übernehmen und ist daher idr. sehr zurückhaltend.

    Zu Mobiltelefone und VoIP over WLAN: idr sind die WLAN Strukturen dafür zu schlecht ausgebaut und es funktioniert nicht gut genug. Ich kann nur dringend davon abraten. VoIP over "LTE", sprich außerhalb des Hauses kann funktionieren (machen die Netzbetreiber ja idr. auch so).

    Über GSM kann rudimentär fast jede Telefonanlage. Hier ist natürlich die Frage, welchen Zusatznutzen erwartest du? Eine extra App auf dem Telefon? Die Telefonbuch und Gesprächsliste aus der Anlage übernimmt? Oder nur die Möglichkeit durch Wählen von: "Vorwahl Firma" - "Rumpfnummer Firma" - "spezial Durchwahl Callthrough für Mitarbeiter Mayer" - "Rufnummer Kunde" mit der Firmenrufnummer rauszutelefonieren? Hierfür gibt es u.a. auch fertige Drittanbieterapps, die einen dabei unterstützen. Da wäre man also etwas unabhängig von Lösungen der Telefonanlagenhersteller.

    Ich glaube kaum, dass du ohne Angebote (wobei es mir hier garnicht um den Preis geht) von mindestens zwei Herstellern (Techniker, nicht Vertriebler), beidem ihr euch bestimmte Firmenstrukturen (Leitungswege, verwendete Switche, notwendigkeit von DECT, analog, Aufzugsnotruf, was muss die PC Software leisten, etc.) anseht, keine gute Entscheidung treffen kannst.

    Vielleicht verrätst du uns, aus welcher Ecke Deutschlands du (bzw. die anderen Standorte) kommst und wir können sogar einen kompetenten Partner aus deiner Region empfehlen.
     
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  10. retrofreak83

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    Ganz ehrlich: das kann man so einfach nicht entscheiden. Jedes der Systeme hat so ihre Vor- und Nachteile. Und die Aufzählung die du in deiner Umfrage hast, ist ja noch nicht abgeschlossen. Alcatel fiele mir da z. B. noch ein.

    Und wenn wir von einem Systemwechsel und also ~280 Endgeräten sprechen, ist das Investitionsvolumen ja auch nicht ganz unerheblich, da sollte man sich dann schon was kaufen mit dem man dann auch wirklich zufrieden ist.

    Der Vorteil bei "offenen" VoIP-Systemen, eine Richtung in die Starface geht, hat man den Vorteil, dass man Geräte unterschiedlicher Hersteller an derselben Anlage betreiben kann. Das könnte für euch ein Vorteil sein, um die "nicht ganz einfachen Mitarbeiter" individuell zufrieden stellen zu können.
    Allerdings: "there is no free lunch": die Flexibilität in der Endgeräteauswahl erkauft man sich damit, dass der generelle Integrationsgrad nicht so hoch ist wie bei klassischen Systemanlagen. Aber, mein dringender Rat, s. letzter Absatz.

    Es ergibt sich mir nicht völlig, wie denn nun die Amtsanbindung realisiert ist. Wenn das aktuell noch mit ISDN der Fall ist, würde ich auf jeden Fall die Migration auf VoIP mit einplanen - und - falls keine "Sondernutzer" an den Standorten sind, die eigene Anschlüsse erfordern, das Wegmigrieren standortgebundener Anschlüsse. Das ist aber auch nicht alles "mal eben" gemacht.

    Vernetzte Systeme bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Wegfall eines "Master-Knotens" zu kompensieren. Alles auch Hersteller- bzw. Ausbauabhängig.

    Bezüglich Panasonic: nur weil etwas nicht so weit verbreitet ist, muss es nicht schlecht sein. Da wo ich herkomme, haben wir viele Jahre Nitsuko (später NEC) verbaut. Das kennen noch viel weniger Leute als Panasonic. Glückliche Kunden, die mehrere Anlagengenerationen in Folge beim Hersteller geblieben sind, gab es zugenüge.

    Bezüglich HiPath: es kann gut sein, dass ihr mal eine 4000 hattet, aber es konnte genauso gut eine 5000 RSM gewesen sein (=HiPath 3000-Systeme die per Server vernetzt werden). Beide Systeme gibt es aktuell in verschiedenen virtualisierten Varianten. Die Systeme entscheiden sich jedoch fundamental, sie sind grundverschiedene Entwicklungen, die lediglich die gleichen Endgeräte unterstützen.

    Ein Rat, den ich dir geben kann: Ich würde hier auf jeden Fall mit Teststellungen arbeiten, damit kann man insbesondere die Punkte durchtesten, die euch jetzt an der Mitel stören. Teststellungen insbesondere deswegen, weil das beste Handbuch (sofern überhaupt noch vorhanden) nicht vermitteln kann, wie sich ein Endgerät im täglichen Einsatz bewährt.
     
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  11. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Noch zum Thema kleines vs. großes Haus: da gibts keine klare Empfehlung. In beiden Varianten können unfähige Leute arbeiten. Bei größeren Häusern kann es tendenziell bürokratisch werden (Der Support erstellt ein Ticket, das der Vertrieb sich dann anschaut und dem Techniker seinen Arbeitstag plant. Stille Post ahoi!), während kleinere Unternehmen vielleicht mal eher nicht abfangbare Personalengpässe haben.
    Hier würde ich aber einfach den Laden nehmen, wo ich mit den Mitarbeitern zurecht komme. Denn darauf kommt es an. Ich kenne auch Beispiele von Technikern, die in ihrer Karriere mehrfach die Unternehmen (und -größe) gewechselt haben und Kunden die mehrfach den Anbieter wechselten, weil sie gerne weiter von genau diesem Techniker bedient werden wollten.

    Ggf. hilft auch ein Blick auf die "Landkarte", also die Frage "Sollte Partner X mal wegfallen, wo ist der nächste Anbieter?".
    Dazu kommt allerdings auch, dass mit fortschreitender IP-isierung vor-Ort-Besuche immer seltener notwendig werden.
     
  12. msc

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    Hi,
    also Asterisk wollt ich damals machen, als wir noch ein Standort waren mit 100 MA waren, davon würde ich jetzt mittlerweile absehen. Habe ja noch ein paar Mitarbeiter und die sollten das auch administrieren können und gerade bei Scripten etc. wird das bei der heutigen Jugend wieder schwierig.. ;-) Ich selbst hätte wohl weniger ein Problem damit (bin mit 286'ern und DOS aufgewachsen), allerdings administrieren wir hier auch noch ganz andere Systeme und da wirds zeitlich evtl. a bisserl schwierig...

    Das Adapter Zeug (Gatweways) haben wir im Moment auch (ObiHais) aber da hängt dann wieder einer, wie schauts aus mit neustarten, Strecke zwischen den Standorten (1,5h Stunden zum entferntesten), da wäre ein Gerät statt 4-8 pro Standort schon besser und die Hardware ist meistens nicht kostspielig (so ne Unify X3 gibt's schon für unter 1000€), da wird das Geld ja eher mit Lizenzen gemacht... Das wäre jetzt kostenmäßig nicht sooo ausschlaggebend...

    Bestenfalls sollte das unkompliziert über eine Oberfläche administrierbar sein, das hat einem schon bei Mitel den nerv geraubt (hier wieder ne Schnittstelle zwischen OIP und TK-Anlage, dort wieder ne Schnittstelle zwischen dem Abrechnungsprogramm und der TK-Anlage, dies und jenes).... das ganze sollte dann schon aus einem Guss sein...

    Das VoIP over WLAN macht mir weniger Sorgen, die Leute die damit telefonieren Roamen nicht allzuviel (oder garnicht) und telefonieren auch nicht so viel.., ist eher für die Werkstatt gedacht, da entwickeln wir z.Zt. Apps für diverse Geschäftsfälle.. und telefonieren ist da eher 2. rangig...
    (Btw. geht um eine Autowerkstatt mit 4 Standorten, 400 Mitarbeiter, 4 Marken und 1-3 "Zentralen" pro Standort....)

    Das Wlan mach ich selber das ist schon ganz gut ausgebaut, gibt an einigen Ecken evtl. noch Probleme aber dafür war ja das DECT gedacht, bin selber Netzwerktechniker bzw. FiSy deswegen weiß ich auch das VoWLAN nicht gerade einfach ist, vorallem da das Roaming ja eigentlich ne Client Entscheidung ist und der oft seine verbindung nicht neu aufbauen will, etc. etc. :D

    Zusatznutzen-> extra App auf dem Smartphone die Gesprächsliste und Telefonbuch aus der Anlage übernimmt. Und mit der man zusätzlich zu VoWLAN über GSM CallBack/CallThrough mit der "Firmennummer" telefonieren kann.

    Angebote habe ich bisher von Panasonic und Unify, Swyx kommt noch eins dazu.. Schwierig wirds mit den Technikern ;-)
    Die Vertriebler versprechen einem immer gerne alles mögliche :D
    Wir haben heute noch ein paar andere Dienstleister angefragt, der eine empfiehlt Unify (würde aber auch Swyx und Starface anbieten) und sagt kein Swyx weil das DECT nur angeflanscht ist und es da wieder mit der Administration zeitraubender wird, der nächste Swyx (bietet aber auch Unify und Mitel an), der andere Panasonic und bietet Unify für Neukunden garnicht mehr an.....

    Wir kommen aus Oberbayern :)
     
  13. msc

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    Also "große" Anbieter (Tkom, Vodafone) habe ich eh schon ausgeschlossen, gerade wegem dem Support die sind da immer recht unflexibel ;-)
    Geht wirklich um Systemhäuser mit 10-50 Mitarbeiter... und da gibts genügend in der Gegend (München) für jedes System....

    @retrofreak83 die Anbindung im Moment läuft bei uns garnicht, ist eine Public Cloud Anlage... mit eigentlich nur Mobilfunk und einer sogenannten DMI (Deep Mobile Integration), da gibts praktisch ein CLIP auf die Mobilfunknummer dass die Festnetznummer angezeigt wird (->Broadsoft UC One -> Vodafone One Net Business -> Telekom Cloud PBX, alles das selbe)
    Wird später dann über SIP-Trunk laufen der über MPLS zur Verfügung gestellt wird
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  14. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Offenbar ein fatales Missverständnis, was Asterisk ist.
    Asterisk ist keine Telefonanlage, sondern ein Telefonie-Werkzeugkasten.
    Was also als Bedien- bzw. Administrationsoberfläche da ist, ist davon abhängig, wer wieviel Aufwand in die Implementierung eines solchen Interfaces steckt. Und so basieren mehrere Lösungen am Markt letztlich auf Asterisk. Zum Beispiel Starface, Pascom, FreePBX, hana ICT,...
     
  15. msc

    msc Beginner

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    Hi,

    nein so missverstanden sollte das nicht rüberkommen, ich weiß das Starface auf Asterisk basiert, habe auch damals z.B. eine Askozia und und FreePBX installiert und mit der "rumexperimentiert". Sollte auch nicht gegen Asterisk schießen, bin selber Fan von OpenSource aber das ganze (inkl. DECT, Smartphone app, UC Client am PC, etc.) sollte halt echt aus einem Guss sein, ich habe da leider weniger Zeit mittlerweile mich in Sachen reinzufuchsen... und noch dazu haben die Leute die z.B. auch Starface im Angebot haben, keine Angeboten (fragt mich jetzt nicht warum ;-))

    btw. habe gerade nach Pascom Partnern geschaut, die sind ja eher rar (da gibts einen in München und der ist wohl kein "nur TK-Anlagen" Experte)

    Zu der Sache "aus einem Guss" noch: Es geht um die Sache wenn man 2 Ansprechpartner hat (sagen wir mal einen für die TK-Anlage und einen für die UC-Software (Estos) und man jetzt wieder nen Fehler nicht direkt einem in die Schuhe schieben kann hat man immer schwierige Karten... Der eine ist nicht Schuld und der andere erst recht nicht. Solche Situationen will ich wenn möglich vermeiden... Habe schon oft genug nach Bugs in diversen Systemen gesucht, bei denen erstmal natürlich erstmal keiner einen Fehler auf seiner Seite eingestehen wollte ;-))
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  16. telthies

    telthies Urgestein

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    Darf man aus drei 470er Anlagen schließen, daß drei Standorte miteinander vergleichbar strukturiert sind ?
    Sind Bestrebungen im Gange, Kompetenzzentren zu bilden (Personalabteilung für alle nur an Standort A, Finanzbuchhaltung für alle nur an Standort B, ... ?
    Befriedigen die Endgeräte den aktuellen Bedarf oder einen, der vor zwanzig Jahren mal (mehr oder weniger ordentlich) ermittelt wurde ?
    Ich kenne z.B. nicht wenig Fälle von doppelversorgten Mitarbeitern (Tischapparat und Mobilteil), wo einer der beiden Apparate nur verstaubt.
    Gibt es Arbeitsplätze, die jetzt TDM-Apparate haben (welche sind überhaupt im Einsatz: 5370, 6751, wild gemischt ?) und die garnicht auf IP umstellbar wären, soweit das den Umstieg auf Strukturierte Verkabelung bedeuten würde - schlicht, weil dem brandschutzproblematische Wanddurchbohrungen vorausgehen müßten ?
    Wonach richtet sich, welche Nebenstellen analog a/b sind (Faxe, Schnurlos-Consumersysteme, Frankiermaschinen, Wandtelefone von vor dem Irak-Krieg), und sind das annähernd gleiche Anzahlen je Standort ?
    Was meint "bis zu drei Zentralen je Standort" : haben die eine Aufgabenteilung, oder sind es einfach mengenmäßig bis zu drei, die dasselbe tun ?
    Wird im Regelfall durchgewählt ?
    Wird zwischen Anrufen, Wiederanrufen, Abwürfen, Rückrufen etcetera unterschieden ?
    Es gibt z.B. viele Unternehmen, da haben die Beschäftigten generell keine Lust, ans Telefon zu gehen; die Anrufer wählen zwar durch, aber jeder denkt: ach was soll´s, nach fünfmal klingeln geht es ja eh zur Zentrale; da sitzt dann jemand, der sich zwischen Anrufern und leibhaftigen Besuchern vierteilen muß, und zweimal wöchentlich sogar Berufsschultag hat; dann wird weitergeleitet in die Buchhaltung, am besten noch zu einer Halbtagskraft. Solche Läden, wo eigentlich die halbe Belegschaft regelmäßig verprügelt gehörte - man weiß leider nur nicht, welche Hälfte - gibt es leider öfter, als man denkt ;-)

    Oder kürzer gefragt: wie viele der bestehenden Anlagen sind eigentlich von Perlen meiner Consulterzunft beschafft worden ?
    Du siehst: "nehme ich besser BMW oder Skoda" ist nicht selten die falsche Ebene, um erfolgreich eine Antwort auf sein Beschaffungsproblem zu finden ;-)

    So ein Telefonsystem - ich mache das seit bald dreißig Jahren - ist als Beschaffungsobjekt nur auf den ersten Blick Elektronikgedöns, die meiste Planerarbeit sind Analysen auf der Schicht 8, und danach erarbeitet man erst einmal eine "Policy" der Rufbehandlung, ohne die ein Dialplan kaum mehr als ein planvoll anmutendes Chaos sein kann.
     
  17. msc

    msc Beginner

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    Kompetenzzentren gibt es schon, IT-Abteilung An Standort A, Perso an Standort B, FiBu an Standort B, Dispo für GW an Standort B, Dispo für NW an Standort B

    Wir setzen, außer für die Zentralen, nur auf Mobilteile, bei 280 Telefonie Usern haben wir im Moment nur 10 Festgeräte

    Die Mitel wurde ja abgeschafft, die festen Telefone laufen alle übers Netzwerk, eigenes VLAN, QoS, kein Problem soweit, das wird auch so bleiben.. Im Moment Snom D765, aber die 10 Geräte machen das Kraut nicht fett wenns um eine Neuanschaffung geht... Waren früher 2 Draht? Systemtelefone 6750, etc., aber wie gesagt, zu >90% Mobil/Dect Telefone Edit: über die alte 2 Draht nummer werd ich eh nichts mehr verkabeln außer Faxe. Ich war auch oft genug mit nem Toner vor den guten Patchpanels der 2 Draht Technik gestanden, hab mir meinen Weg durch irgendwelche Gebäude geklingelt, ... ich fands ned verkehrt, bin selber Techniker... aber irgendwann läuft alles über Netzwerk, also fangen wir damit (außer für Faxe und die werden sich mit gewöhnungszeit eh durch e-fax ersetzen, oder werden ganz obsolet...) garnicht an.

    Mittlerweile alles Netzwerk außer Faxgeräte und die hängen mittlerweile an einem VoIP Analog Gateway (davon will ich aber eigentlich wieder weg)

    Gemischt, aber sollte eigentlich nicht sein, bzw. da gibts halt Sammelrufnummern für einzelne Abteilungen.. aber technisch sollte da viel möglich sein (evtl. auch so sachen wie, Kunde XY wiederanruf, sollte gleich an den richtigen weiterverbunden werden)

    Im Moment nicht, ist gewünscht

    Da hmmm... sag ich lieber nix zu :D (ganz ehrlich: kenn ich auch zu genüge... da geht ja koana dran.... da muss man irgendwas machen, die TK-Anlage ist schuld...) naja wenns klingelt ist job für mich erledigt, Da planen wir auch mit CallCenter und Reporting für die "Zentralen" so hab ich wenigstens "Beweise"... Bei der aktuellen Anlage klingelts halt teilweise wirklich nicht -.-

    Gut da kommen wir wieder auf den vorherigen Punkt zurück :D
    Aber ob XY nicht ans Telefon geht ist nicht mein Problem, ob die Sache richtig umgeleitet wird, was ein Abwurf macht und wie und wann, das eher...
    Dazu muss halt noch die ganze Sache ordentlich integriert sein, was ich jetzt im Starface Forum mal kurz überflogen hab, Update der DECT Anlage gemacht, schon geht das Firmenadressbuch an den DECT Endgeräten nicht mehr, bis mal wieder ein Patch kommt, das darf nicht passieren ;-)
    Ich stelle da nur die bestmögliche Basis bereit, was XY drauß macht entzieht sich meiner Kompetenz :D, bzw. sag ich wir können das und das, ich kenne die Wünsche die kommen, und ja... ich weiß dass das teilweise nicht erfüllbar ist ohne dass die Mitarbeiter mitmachen ;-)

    Also kurz und Knapp: Was Layer 8 damit macht ist ein anderes Problem und sicher nicht Problem der TK-Anlage. Ich hab oft genug die Mitel verteidigen müssen (die jetzt ja nicht schlecht ist außer die schon genannten Punkte), aber wenn ich jetzt was kaufe muss das Ding passen, Layer 8 mal außen vor...
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019
  18. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Wenn es dir fast ausschließlich um DECT geht, schau dir doch auch mal das Gigaset N870 an. Hatte bisher nur Kontakt mit den kleineren Brüdern. Aber das macht einen recht brauchbaren Eindruck. Mir war bisher nicht bekannt, dass Gigaset sich auch wieder in die großen Installationen wagt.
    Hierbei hast du natürlich noch keinen Callmanager. Aber gerade durch das unsichtige Lizenzmodell und den eventuell komplexen Anforderungen in eurem Betrieb würde ich das eher einen Einrichter für asterix an eure Bedürfnisse anpassen lassen, als mich da auf teilweise rudimentäre Lösungen von Fertigsoftware zu unterwerfen. Bei einigen Anlagen waren sehr lange Mobilteile aus einigen Spezialfunktionen (und seien es nur Rufverteilungen oder CTI) ausgeschlossen.
     
  19. retrofreak83

    retrofreak83 Regelmäßig anwesend

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    Gigaset liefert das neue IP-DECT für Unify (IP DECT V2). Die KE dafür sehen genauso aus wie N870 plus dass es 2 externe Antennenanschlüsse gibt.
     
  20. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Die man sicherlich auch bei Gigaset ordern kann.
     
  21. msc

    msc Beginner

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    Jep das Unify DECT ist ein Gigaset DECT, wir hätten bei Endgeräten auf die SL5 gesetzt. Für mich ist da schon wieder wichtig das (klingt zwar komisch, i know...) Unify drauf steht... Wenn ich da selbst was besorge aus "Kostengründen", kann ich dem Dienstleister nicht die Schuld in die Schuhe schieben ;-) (und ja sooo böse bin ich auch nicht, aber wenns wirklich ne Fehlfunktion ist....) Plan war da eh, alles außer die DECT Endgeräte (die SL5) zu Mieten mit Wartungsvertrag...

    Ich sags euch ganz ehrlich... ich hab schon auch einiges mitgemacht ;-) aber irgendwo gibt man dann lieber die Verantwortung ab und zahlt mehr als am Schluss als der Depp da zustehen :D

    Achja und die Asterisk mit den 100 Usern die ich mal erwähnt habe, da war der Plan eigentlich Asterisk und Gigaset DECT... aber das wird nix mehr...
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2019

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