WLAN Richtfunk für Internet + VoIP

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von tobiasr, 27. August 2015.

  1. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Hallo Zusammen,

    ich spiele direkt mit offenen Karten, es geht um ein "Kundenprojekt": Der Kunde besitzt drei Häuser, davon liegt nur an einem Anschluss DSL + ISDN vor.

    Bereits jetzt wird per Speedport Außenantenne + Gigaset Dect im Fenster ein weiteres Gebäude mitversorgt. Jetzt soll jedoch das zweite hinzukommen und gleichzeitig sind die derzeit verwendeten Geräte alt + fehleranfällig.

    Herausforderung: Versorgung von allen drei Gebäuden per WLAN, Dect (IP) in allen Gebäuden (Roaming, Handover wird NICHT benötigt)
    All-IP fähig, Fax an Standort mit DSL+ISDN Zugang

    Hardwaremäßig gibt es grob drei Möglichkeiten für WLAN: Lancom, Bintec, TP-Link (billig)
    für Dect: Dect over IP von Gigaset "günstig" N720 oder Spectralink/Kirk (teuer)

    Telefonanlage: Lancom + Bintec sollten das selbst können, bei TP-Link benötigt man bis zur Umstellung auf "All IP" (was nicht zwingend heißt Telekom Magenta) ein Umsetzer ISDN-> VoIP + Analog ("Fritzbox").

    Preisrahmen sollte unter 1500€ liegen (das wären zwei Jahre Grundgebühr für den 2. + 3. Standort).

    Es handelt sich insgesamt um ca. 6x Dect + 6x WLAN/LAN (auf alle Gebäude verteilt) also sollte es keine großen Performance Probleme geben.

    Meine Wunschhardware (die gibt es nicht, aber so würde ich es super gerne machen).
    Hauptstandort: Router mitten im Haus: hieran Fax (analog) + Dect IP Basis, mit "langen" Kabeln eine Antenne Richtung Haus B und eines Richtung C. Gleichzeitig interne Antenne für WLAN im Gebäude.
    Die gleiche Antenne für Haus B+C wird schwer, da eine Montage auf dem Dach so hoch wird, dass die Stromleitungen+/andere Häuser im Weg sein werden.

    Haus B+C: WLAN Empfänger mitten im Haus mit einer Antenne intern 2,4GHz + einer extern 5GHz , Dect IP + weitere IP Endgeräte über LAN

    Ich hätte gerne eure Einschätzung oder Erfahrungen zu einem solchen Projekt und gerne auch konkrete Hardwareempfehlungen (auch andere Hersteller).

    Danke
    Tobias
     

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  3. Kalle2013

    Kalle2013 Regelmäßig anwesend

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    Das WLAN-Bridgelink Bundle von bintec elmeg würde schon für sich alleine den Kostenrahmen sprengen. Ich habe auf einem Campingplatz, bisher aber ohne die Nutzung von IP-Telefonie auf der Strecke, erfolgreich Ubiquiti Nanostation M5 als WLAN-Bridge installiert.
     
  4. tobiasr

    tobiasr Urgestein

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    Ich habe noch ein wenig gesucht und bin jetzt über folgende WLAN Sender gestoßen
    -Ubiquiti Nanostation M5
    -ALLNET ALL0558N
    -TP-Link TL-WA7510N
    -LANCOM OAP-54-1 Wireless Bridge Kit / LANCOM OAP-321 Bridge Kit
    -Bintec WLAN-Bridge Bundle W2003n

    Lancom und Bintec fallen raus (preislich, leider) Ubiquiti und Allnet liegen bei ca. 150€/Station, also ca. 600€ für W-LAN.

    Dazu dann noch 3x Gigaset N510 + 4 C/E/S/SL-Mobilteilele. Also ca. 200€/3x Basis + 4x60€ Mobilteil = 440€ also ca. 1040€
    Alternativ eine KWSxy (wie heißt die IP Basis mit integriertem Controller?) + 2 Basen in den anderen Gebäuden.

    Jetzt fehlt noch die Basis fürs Haupthaus:
    - Fritzbox 7490 (könnte eine Dect Basis ersetzen)
    - Lancom 1781AW (die Geschwindigkeit für VAW wird es wohl hier nie geben); der 1723 WLAN wäre cool, den scheint es nur nicht zu geben.
    - Elmeg xyz (hier wäre Kalle die richtige Anlaufstelle)
     
  5. Kalle2013

    Kalle2013 Regelmäßig anwesend

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    Bintec be.IP Plus, funktioniert einwandfrei mit der Gigaset N510, hat 5 LAN - Anschlüsse, WLAN (aber kein Dualband), für die Telefonie aber erst nach der ALL-IP-Umstellung verwendbar weil die ISDN - Ports nicht auf extern umschaltbar sind.
    Auch extern für ISDN verwendbar ist die Elmeg Hybird Serie, aber diese kostet mehr und bietet mit der Hybird 120j/130j maximal Annex J auf der DSL - Leitung.
    Eine direkte Fax - Unterstützung gibt es in beiden Geräteserien nicht.
     
  6. doerner

    doerner Schon ein paar Mal da gewesen

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    Günstig wäre es, wenn eine Spectralink KWS 400 mit einer zusätzlichen externer Antenne auf dem Dach so ausgerichtet werden könnte, dass damit jeweils eins der externen Gebäude (und das eigene) erreicht werden könnte. (Zusätzlich ggf. den Einsatz von Repeatern (und Antennen) in den jeweiligen Gebäuden.)